Froome positiv bei Vuelta getestet


Frankreichs Radlegende Bernard Hinault hat in einem Interview mit der Zeitung Ouest France das Fahrerfeld der diesjährigen Tour zum Streik aufgerufen. Die Teilnahme von Chris Froome (Sky) ist dem fünfmaligen Gewinner des Gelben Trikots ein Dorn im Auge. "Er sollte nicht am Start dabei sein. Es ist ganz einfach, denn er wurde positiv getestet", führte der mittlerweile 63-jährige Hinault an.

Falls der 33-Jährige Brite seinen Titel verteidigen will und in der Vendée am 7. Juli sich in die Starterliste eintrage, dann müsse laut Hinault "das Peloton absteigen vom Rad". Die wenigen Reaktionen der Profis gegen Froome stören den Franzosen. "Das Feld ist zu nett. Andere Sportler wurden für gleiche Vergehen verurteilt und die ganze Welt war einverstanden. Bei ihm heißt es, es ist etwas anderes, eine abnormale Probe. Vielleicht ist das Mittel keine große Sache und trug nichts zu seinem Vuelta-Sieg bei, aber das wissen wir nicht. Es ist verboten und die Regeln sollten für alle gleich sein", monierte er.
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_109941.htm
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... und wie konkret stellt der gute Bernard sich das vor?? Ist doch ein bisschen populistische Anti-Froome-Hetze, die gerade "in" ist, und nicht mehr.... Ja, die Teams könnten theoretisch gegen Sky fahren, sie könnten theoretisch zu unfairen Mitteln gegen Froome greifen (zB ein kleiner Schubser im geeigneten Moment oder so), aber erstens sind die Teams auf den eigenen Vorteil aus und zweitens sind sie zum Glück nicht so unsportlich.
 
Und die sind dann so blöd und merken das nicht oder wie? Oder die fahren kurzerhand ein MZF und holen mal 5 Minuten auf den Rest raus?
 
Natürlich würden die es merken. Es wäre dann halt ein Zeichen vom restlichen Peloton, dass ein positiv getesteter Fahrer nicht an den Start gehört. Mir ist klar, dass das niemals passieren wird, ich würde es aber feiern ;).
 
Von den Fahrern wird leider nichts kommen, bin da eher auf die französischen Fans gespannt. Das wird wieder unschön werden für Froome, Mitleid gibts aber definitiv keinen.
 
So lange sie das Rennen nicht negativ beeinflussen (siehe Ventoux, aber dort wohl nicht gegen Froome gerichtet), wird Froome damit umgehen können. Bin aber gespannt, ob er nach dem anstrengenden Giro noch genug Körner hat, um die Tour auch zu gewinnen... möchte es ihm aber gönnen!
 
Naja da es kein Doping ist sondern eine Grenzwertüberschreitung darf der Profi nachweisen das es ein Fehler war. Leider gibt es dafür keine zeitliche Frist. Und soviel bringt das Mittel nicht der kann schon Radfahren. Grüße von der Tour transalp
 
Sinnvoller wäre da ein merkbarer Zuschauer- Boykott. Das wirkt mehr, als wenn sie dabei sind und gegen ihn pöbeln. Weniger Zuschauer senkt perspektivisch die Werbeeinnahmen, also das einzige, was die wirklich interessiert.
 
Aber das wirkt mittel- bis langfristig und nicht für dieses oder nächstes Jahr... und länger wird Froome kaum fahren.
 
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