Aber diese Radio-Charts Mucke wird doch in erster Linie für Leute Deines Alters gemacht, also Zielgruppe 15-30 Jahre.
Warum spielen die das dann, wenn es scheinbar gar nicht so viel Anklang bei der jüngeren Generation findet?
Ist das tatsächlich so? Ich bin eher der Meinung, dass ich in meinem Alter einer deutlichen Minderheit angehöre, die wirklich regelmässig (freiwillig, auf Arbeit geht’s nunmal meist nicht anders) Radio hört. Der Trend geht meines Erachtens immer mehr dazu, dass überall, auch auf Arbeit, die eigene Musik gehört wird. Gerade vor kurzem hat mir ein Kollege gesagt, dass er lieber gar nichts auf Arbeit hört, als sich Radio herumzuplagen.
Im Radio wird doch grundsätzlich das gespielt, was am massentauglichsten ist. Wie Max selbst sagt: Hintergrundmusik ohne grosse Störelemente. Da irgendwie auf den grundsätzlichen Geschmack der jungen Generation schliessen zu wollen, finde ich für meinen Teil sehr wirr.
Den Input durch deinen 1Live-Beitrag erschliesst sich mir nicht ganz. Nur weil unter anderem 14 und aufwärts die Zielgruppe ist, heisst das noch lange nicht, dass 14 und aufwärts dort auch mithört.
Und in den Diskos, wo vorrangig diese Zielgruppe hingeht, wird doch auch genau diese Musik gespielt. Eben, weil sie gut ankommt.
Ich weiss ja nicht, auf welchen Partys du dich herumtreibst, aber den Club, wo mehrheitlich Radiomusik gespielt wird, musst du mir noch zeigen. Und ich glaube dann doch, dass ich tendenziell eher auf solchen Partys anzutreffen bin als du (und das ist überhaupt nicht despektierlich gemeint).
Ich bin wahrlich nicht der grösste Partygänger, aber die meisten Clubs spielen doch mittlerweile entweder Hip Hop/Rap/R‘n‘B, elektronische Musik oder das stark aufkommende Reggaeton (wovon ich beispielsweise regelrechten Brechreiz bekomme). Ab und an gibt es mal einen Floor, wo Ballermann-Sound gespielt wird, aber den suchst du auch lange.
Es gibt hier einen Club (wobei ich dies eher als Bar bezeichnen würde), wo regelmässig eine „Bravo Hits-Party“ veranstaltet wird. Dort triffst du dann tatsächlich deine Radio-Musik. Diese Partys sind dann aber auch ordentlich besucht von der Ü30- wie auch Ü40-Generation.