Ich kann mir schon vorstellen, dass sie vielleicht mit manchen Dingen im Verband nicht zufrieden war. Und dazu dann Fettners Karriereende, was wahrscheinlich auch die Perspektive verändert hat. Wir Fans können ja auch nicht in die Sportler reingucken und sehen von außen nicht, wie viel das Training, die vielen Reisen und der Leistungsdruck über die Jahre hinweg von den Sportlern fordern. Manche stecken das besser weg oder brauchen das sogar und können sich ein Leben ohne kaum vorstellen. Und andere belastet das mehr, bzw. ihnen gibt der Sport weniger zurück und sie sagen sich dann irgendwann, dass es ihnen der Aufwand nicht mehr wert ist und es doch noch etwas anderes im Leben geben muss.Denke ich auch. Wäre ja nicht das erste mal, dass wegen Differenzen mit dem Verband Karrieren relativ früh beendet werden, siehe Lucas Braathen zu seiner Zeit als Norweger...
Und was ich hier auch schon öfter gesagt habe in anderen Fällen frühzeitiger Karriere Enden, wie z.B. immer mal im deutschen Biathlon, es gibt halt im Zweifel auch noch mehr als den Sport im Leben junger Menschen...
Es ist natürlich schade und erst mal für den ÖSV kaum zu kompensieren, da man dort glaube ich bei den Frauen gerade nicht so viele Talente im Teenageralter hat, die so schnell den Sprung in den Weltcup schaffen können. Aber so gut wie das Nachwuchssystem dort bei den Herren funktioniert, sollte auch bei den Damen mittelfristig die Lücke gefüllt werden können.