Karriere-Ende ab 2019


Marti

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Wenn ich manches hier so lese bekommt man den Eindruck dass viele den Sport eventuell als wichtiger und unabdingbarer betrachten, als es vielleicht die Athlet:innen teilweise selbst für sich tun.
Ich hoffe das Lisa Eder und Fetti einfach ne entspannte Zukunft haben können ohne vielleicht für sie unnötiges Stresspotential. Ob nun als Schreinerin, Trainer oder was auch immer und ohne darüber nachdenken zu müssen was Fans von ihren Plänen so halten.
 
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Suomigirl26

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Man kann sich noch so sehr bemühen, Eder und Fettners Idee zu verstehen und zu rechtfertigen, aber die Idee war einfach nur schrecklich. Skispringen scheint ganz und gar nicht mehr ihr Lieblingssport zu sein. Und auch das Denken gehört offensichtlich nicht zu ihren Stärken.
:gitche:

Es ist Frühling/Sommer, haben da manche nix anderes zu tun, als permanent über fremde Menschen zu urteilen?
 

Lazergirl

EFF #3
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Ich habe von ihrem Verhalten als Sportlerin auf sie als Person geschlossen...ging vielleicht etwas zu weit und war nicht fair ihr gegenüber. Der ehrgeizigste, egoistischste Sportler kann als Privatmensch natürlich völlig gegensätzlich sein.

Sie hat neben dem Sport eine Ausbildung absolviert (in einem bodenständigen Beruf). Sie hat definitiv was im Hirn. @moiag
 

moiag

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Ich vollig unterstütze ihre Entscheidung, ihren „Lieblingssport“ aufzugeben.
Sie kann entscheiden und tun, was sie will.
Allerdings hat sie in ihrem letztem Kapitel weder Integrität noch Weisheit bewiesen.
Und der liebe Fetti hat sich noch viel schwächer erwiesen.
 

Speakeasy

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Ich habe noch einen Punkt, den ich zu Eders Abschied ansprechen möchte: könnte nicht auch ein Mitgrund sein, dass sie sich aufgrund ihres Sprungstils in den nächsten Jahren weniger Chancen ausrechnet, weil auch bei den Frauen immer mehr auf großen Schanzen gesprungen wird?
Ihre Abreise aus Vikersund war nicht gerade von großer Freude geprägt.
 

Benjamin

Zahlenfreund
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Ich habe noch einen Punkt, den ich zu Eders Abschied ansprechen möchte: könnte nicht auch ein Mitgrund sein, dass sie sich aufgrund ihres Sprungstils in den nächsten Jahren weniger Chancen ausrechnet, weil auch bei den Frauen immer mehr auf großen Schanzen gesprungen wird?
Ihre Abreise aus Vikersund war nicht gerade von großer Freude geprägt.
Der Performance-Unterschied zwischen der Normalschanze und der Großschanze war bei Lisa Eder schon auffällig. Auf der Normalschanze stand sie bei allen Weltcups in der letzten Saison auf dem Podest:

Normalschanze

3. in Falun
2. in Villach
2. in Villach
2. in Ljubno
2. in Ljubno
2. in Zao
1. in Zao
2. in Hinzenbach
1. in Hinzenbach

Auf der Großschanze waren die Ergebnisse ordentlich; zweimal hat sie auch da das Podest gepackt - aber sie waren eben nicht mit den Ergebnissen auf der Normalschanze zu vergleichen:

Großschanze

3. in Lillehammer
12. in Lillehammer
6. in Falun
5. in Wisla
7. in Wisla
3. in Klingenthal
10. in Klingenthal
8. in Engelberg
8. in Engelberg
4. in Garmisch-Partenkirchen
7. in Oberstdorf
9. in Zhangjiakou
9. in Zhangjiakou
7. in Sapporo
11. in Sapporo
15. in Willingen
5. in Lahti
12. in Lahti
10. in Oslo
20. in Oslo
 
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Klar hatte Eder im Flug noch Schwächen, war aber doch absolut auf dem richtigen Weg. In Sachen Absprung-Power war sie den meisten anderen Damen kilometerweit überlegen. Ob sie je eine für die Flugschanze geworden wäre, keine Ahnung, aber wir reden von einem Fliegen in der nächsten Saison. Auf der Großschanze hätte ich sie schon auch in der Zukunft als eine der größten Prevc-Rivalinnen gesehen. An der Flugtechnik kannste arbeiten, aber die Schnellkraft hast du oder hast du nicht. Natürlich muss und kann man die auch nicht trainieren, aber da hat jeder ein gewisses Limit.
 
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