wenn es für dich ein "schmierentheater" ist festzustellen das man aus den unterschiedlichsten gründen nicht einer meinung ist - dann bitteschön.
Du lieferst keine stichhaltigen Argumente.
Das ist der Punkt. Wenn eine erdrückende Mehrheit an Zuschauern in der Halle, vor den Fernsehgeräten, an Computern den Kampf eindeutig bei Raoui sehen und dabei gute Gründe für diesen Schluss liefern, bin ich sehr geneigt, diese hochkontroverse Entscheidung nicht mit der üblichen und von dir inflationär gebrauchten Floskel 'subjektiver Kampfeindrücke' abqualifizieren zu lassen. Da du trotz heftigem und sachlich begründetem Widerspruch weiter auf deiner "Meinung" insistierst - die dir ja unbenommen sei - mutmaße ich frank und frei, dass du entweder keine Ahnung vom Sport hast, ein Forentroll bist oder in deiner Fanstruktur so ungefestigt sein
könntest, dass die kritische Distanz zu einem Idol nicht mehr beziehbar ist.
das hätte ich mir von nadia raoui gewünscht, statt dessen kommt nicht etwa sofort der wunsch bzw. die forderung nach einem rückkampf, sondern eine heulorgie ohne gleichen um auf einer beispiellosen mitleidstour die sympatien der zuschauer zu erhaschen.
Diese Passage ist eine Frechheit sondersgleichen. Teile der internationalen Presse sprechen unverblümt von Betrug, die nationale etwas weniger grob von einem Geschenk. Im Grunde laufen beide Umschreibungen aber auf den selben Sachverhalt hinaus: Kentikian wurde unverdientermaßen zur Siegerin eines Kampfes gekürt, den ihre Gegnerin gewonnen hat. Ich habe mir den Kampf jetzt angesehen und kann ebenfalls
nur zu diesem Schluss kommen.
Für dich scheint es ja undenkbar zu sein, dass Raoui tatsächlich aus sportlichem Antrieb nach Hamburg gefahren und am Ende darüber enttäuscht gewesen ist, diesen Wettkampf nicht als Siegerin verlassen zu haben, obwohl sie nüchtern betrachtet die verdiente Siegerin gewesen wäre. Die Frau weint aber bestimmt nicht nur aus Enttäuschung, sondern auch über ihre Machtlosigkeit, diesem "doppelbödigen Netz" nicht entkommen zu können.
das dilemma ging doch schon vor dem kampf los, als sie der meinung war, sie müsste susi "doppelt" besiegen um zu gewinnen.
Da irrt die gute Frau Raoui. Sie müsste Kentikian schon vorzeitig und möglichst sauber schlagen (eine Gefahr der Disqualifikation ist immer gegeben), um als Gastboxerin den Sieg zugesprochen zu bekommen.
auch ohne wm - bonus gehts doch ehrlicherweise nicht über ein remis hinaus. schwer damit zu leben, wenn man vorher die großen rosinen im kopf hatte, für die es nun einfach mal nicht gereicht hat.
Ehrlicherweise lieferst
du keine Argumente. Nicht einmal ein Round-per-Round-Scoring, wie das beispielsweise Roberts in seinem gewohnt lesenswerten Beitrag gemacht hat. Du stellst Behauptungen auf, unterstellst Raoui unlauteres, manipulatives Verhalten (etwa den "kalkulierten Weinkrampf") und ziehst dich bequem auf deine "Meinung" zurück. Dazu sage ich abschließend: Gott sei Dank lassen dann einige wenige Kämpfe gerade so wenig Interpretationsspielraum, dass man das Urteil völlig sachgemäß entweder als angemessen oder wie im vorliegenden Fall als unangemessen bezeichnen kann.