Young Kaelin🥊
merthyr matchstick
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Muss noch verifiziert werden aber normalerweise ist er gut informiert und seriös:
Denke, das für uns problematische Wort "fantastic" und dessen tatsächliche Bedeutung im angelsächsischen Bereich wurde hier schon gut erklärt. Kann gut sein, dass dies einfach ein Missverständnis ist.Solche News in den Medien als "fantastisch" zu beschrieben, wirkt für mich persönlich immer wie ein Schlag ins Gesicht. Das kann man auch nur schreiben, wenn man die nötige Distanz und keinen persönlichen Bezug dazu hat. Wenn man die Folgen solcher Verletzungen kennt, die Probleme der Betroffenen damit, deren Alltag und und und: schüttelt man eher nur den Kopf, vor allem, wenn man weiß, dass die Mehrheit der Kämpfer, die solche Verletzungen erlitten haben, psychische und physische Wracks, Pflegefälle uä. geworden sind und nur ganz selten "100% geheilt" bzw. "glimpflich" davon gekommen sind. Ganz zu schweigen von den Belastungen für das soziale Umfeld. Aber gut: hauptsache überlebt und als solches abgehakt.![]()
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Danke. War mir schon klar, darum habe ich das fantastisch ja auch mit "..." geschrieben. Klar, positiv denken ist grundsätzlich vielleicht nicht verkehrt, aber die nackte Wahrheit in der Mehrheit solcher Fälle ist selten ein Happy End und derart einseitige Meldungen sind für mich weitgehend sinnbefreit. Nach meinen Erfahrungen sehen die Folgen so aus: Pflegefall, Magensonde, Windeln, schlaflose Nächte, überlastete, allein gelassene Pflegeangehörige, Schulden, jahrelange Behandlungen mit wenig Fortschritten, daran zerbrechende Familien, gefangen zwischen Arbeit, Pflichtbewusstsein, Aufopferung und und und. Viel Grund zur Freude erkenne ich persönlich da wenig, vor allem, weil niemand wirklich weiß, wie die geschädigten Boxer dabei empfinden und Fälle wie Michael Watson, was Genesung oder Magomed Abdusalamov, was Millionen Entschädigung,Denke, das für uns problematische Wort "fantastic" und dessen tatsächliche Bedeutung im angelsächsischen Bereich wurde hier schon gut erklärt.
Glaube nicht, dass es in der grundsätzlichen Einschätzung da zwischen uns grosse Differenzen gibt.Danke. War mir schon klar, darum habe ich das fantastisch ja auch mit "..." geschrieben. Klar, positiv denken ist grundsätzlich vielleicht nicht verkehrt, aber die nackte Wahrheit in der Mehrheit solcher Fälle ist selten ein Happy End und derart einseitige Meldungen sind für mich weitgehend sinnbefreit. Nach meinen Erfahrungen sehen die Folgen so aus: Pflegefall, Magensonde, Windeln, schlaflose Nächte, überlastete, allein gelassene Pflegeangehörige, Schulden, jahrelange Behandlungen mit wenig Fortschritten, daran zerbrechende Familien, gefangen zwischen Arbeit, Pflichtbewusstsein, Aufopferung und und und. Viel Grund zur Freude erkenne ich persönlich da wenig, vor allem, weil niemand wirklich weiß, wie die geschädigten Boxer dabei empfinden und Fälle wie Michael Watson, was Genesung oder Magomed Abdusalamov, was Millionen Entschädigung,
die Ausnahme sind.
Basierend auf dem, was du sagst, klingt es so, als würdest du denken, dass der Tod tatsächlich vorzuziehen wäre, als sie – ihre Angehörigen vielleicht – dadurch gehen zu lassen. Ich verstehe deinen Punkt. Aber du weißt ja, Menschen können sich erholen, und man weiß es nicht, bis man es versucht.Danke. War mir schon klar, darum habe ich das fantastisch ja auch mit "..." geschrieben. Klar, positiv denken ist grundsätzlich vielleicht nicht verkehrt, aber die nackte Wahrheit in der Mehrheit solcher Fälle ist selten ein Happy End und derart einseitige Meldungen sind für mich weitgehend sinnbefreit. Nach meinen Erfahrungen sehen die Folgen so aus: Pflegefall, Magensonde, Windeln, schlaflose Nächte, überlastete, allein gelassene Pflegeangehörige, Schulden, jahrelange Behandlungen mit wenig Fortschritten, daran zerbrechende Familien, gefangen zwischen Arbeit, Pflichtbewusstsein, Aufopferung und und und. Viel Grund zur Freude erkenne ich persönlich da wenig, vor allem, weil niemand wirklich weiß, wie die geschädigten Boxer dabei empfinden und Fälle wie Michael Watson, was Genesung oder Magomed Abdusalamov, was Millionen Entschädigung,
die Ausnahme sind.
Denke ich, aber kann natürlich jeder selbst das denken, was er mag.Basierend auf dem, was du sagst, klingt es so, als würdest du denken, dass der Tod tatsächlich vorzuziehen wäre, als sie – ihre Angehörigen vielleicht – dadurch gehen zu lassen. Ich verstehe deinen Punkt. Aber du weißt ja, Menschen können sich erholen, und man weiß es nicht, bis man es versucht.

Deine Meinung zählt, wie jede Andere auch und sie ist insofern wichtig, als sie herausfordert.Denke ich, aber kann natürlich jeder selbst das denken, was er mag.Mir ging es einfach nur um die Oberflächlichkeit solcher Berichte, weil ich das nur als eine Art Gewissensberuhigung oä. empfinde und eben wenig hilfreich erachte. Ist aber nur meine Meinung. Wenn man zuviele Schattenseiten gesehen hat, kann man echt nicht mehr viel mit guten Lebensweisheiten anfangen, zumal diese meist von "Gesunden" und "Starken" kommen und die "Kranken" und "Schwachen" sich sowas auch noch dauernd sagen lassen müssen. Aber wie gesagt: ist nur meine Ansicht.
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Danke, dass du so etwas Persönliches mit uns geteilt hast.Deine Meinung zählt, wie jede Andere auch und sie ist insofern wichtig, als sie herausfordert.
Dass Du denkst, dass der Tod hier vorzuziehen wäre, ist eine Ansicht, welche man durchaus haben kann.
Es ist erstaunlich, was Du alles aus einem Post liest, welches de facto genau so:
"Some fantastic news today as former IBF Minimumweight Champion Ginjiro Shigeoka has been discharged from hospital after 303 days Shigeoka underwent craniotomy surgery last May for an acute right subdural hematoma following his Title Fight against Pedro Taduran."
lautet.
Deine Beiträge sind voll mit Spekulatius und haben mit dem Ursprungspost höchstens indirekt was zu tun. Man könnte auch guten Gewissens sagen, dass Du viel hineinprojizierst, mutmasst oder mit Deinen Erfahrungen in anderen Fällen abgleichst.
Weder Du noch ich sind an dem Fall medizinisch nah genug dran, um hier was relevantes dazu sagen zu können.
Hier gilt meines Erachtens wie immer: es kommt auf den Einzelfall an, kein Fall ist gleich wie der Andere.
Was man weiss ist, dass er gemäss den Berichten nach ein Blutgerinnsel im Hirn hatte und er jetzt linksseitig gelähmt sein soll. Wie sein Heilungsverlauf bislang war, kann ich nicht sagen. Die Bilder von ihm zeigen im Spital und bei seiner Entlassung kein verzerrtes Gesicht, aber imo wohl eine Spastik an der linken Hand.
Was sein Umfeld zu ihm sagt, weisst weder Du noch ich. Wir können hier nur spekulieren.
Was ein lebenswertes Leben ausmacht und wie es definiert wird, ist eine sehr persönliche Frage. Dafür gibt es keine allgemeingültigen und abschliessenden Antworten.
Meine Projektion wäre eher das Verhalten meines Vaters, als meine Mutter damals ihren Schlaganfall erlitt. Ich habe meine Mutter damals im Spital so schnell als möglich besucht und ich habe sie kaum wieder erkannt. Sie wurde dann in eine Klinik in Aegeri gebracht, wo man sich intensiv um sie kümmerte. Mein Vater ist gefühlt jeden Tag zu ihr gefahren, hat sie besucht, unterstützt. Zu Hause hat er die Wohnung rollator-/rollstuhlfähig umbauen lassen.
Meine Mutter hat sich langsam wieder erholt. Im Gegensatz zum Vater lebt sie entgegen vielen Odds noch immer. Am Anfang konnte sie kaum verständlich sprechen, konnte nicht mit dem Rollator laufen usw.usf. War ein langer Weg zurück, dass sie wieder gut sprechen konnte. Meine Brüder wohnen gerade in der Nähe, besuchen sie wohl täglich. Gibt auch Spitex welche hilft, aber eigentlich kann sie das Allermeiste noch immer selber und recht problemlos und ich bin sehr dankbar, dass es sie noch immer gibt.
Ja, sie ist beeinträchtigt, aber ich denke ihr Leben ist erfüllt, sinn- und wertvoll. Sie scheint mir glücklich zu sein, was ich von ihr höre, auch wenn sie Vater bitter vermisst.
Bottom line scheint mir wie gesagt: jeder Fall ist anders.
Bei uns wars so, dass meine Mutter nie als Belastung gesehen wurde. Darauf wären wir wohl alle nichtmal gekommen. Mein Vater war happy, wenn er was helfen, sie unterstützen konnte. Ich habe nie eine Klage von ihm gehört. Für ihn wars einfach selbstverständlich und keine grosse Sache. Aufgedrängt hat er sich nicht, aber für sie da war er immer und seine lustige Art und seine Zuversicht hat meiner Mutter sehr geholfen, was sie mir auch regelmässigst am Telefon sagt.

Der schönste Post, den ich seit ganz langer Zeit gelesen habe!!! Und damit meine ich nicht nur das Forum hier, sondern im Allgemeinen. Es berührt mich in jeglicher Weise! 🫶Deine Meinung zählt, wie jede Andere auch und sie ist insofern wichtig, als sie herausfordert.
Dass Du denkst, dass der Tod hier vorzuziehen wäre, ist eine Ansicht, welche man durchaus haben kann.
Es ist erstaunlich, was Du alles aus einem Post liest, welches de facto genau so:
"Some fantastic news today as former IBF Minimumweight Champion Ginjiro Shigeoka has been discharged from hospital after 303 days Shigeoka underwent craniotomy surgery last May for an acute right subdural hematoma following his Title Fight against Pedro Taduran."
lautet.
Deine Beiträge sind voll mit Spekulatius und haben mit dem Ursprungspost höchstens indirekt was zu tun. Man könnte auch guten Gewissens sagen, dass Du viel hineinprojizierst, mutmasst oder mit Deinen Erfahrungen in anderen Fällen abgleichst.
Weder Du noch ich sind an dem Fall medizinisch nah genug dran, um hier was relevantes dazu sagen zu können.
Hier gilt meines Erachtens wie immer: es kommt auf den Einzelfall an, kein Fall ist gleich wie der Andere.
Was man weiss ist, dass er gemäss den Berichten nach ein Blutgerinnsel im Hirn hatte und er jetzt linksseitig gelähmt sein soll. Wie sein Heilungsverlauf bislang war, kann ich nicht sagen. Die Bilder von ihm zeigen im Spital und bei seiner Entlassung kein verzerrtes Gesicht, aber imo wohl eine Spastik an der linken Hand.
Was sein Umfeld zu ihm sagt, weisst weder Du noch ich. Wir können hier nur spekulieren.
Was ein lebenswertes Leben ausmacht und wie es definiert wird, ist eine sehr persönliche Frage. Dafür gibt es keine allgemeingültigen und abschliessenden Antworten.
Meine Projektion wäre eher das Verhalten meines Vaters, als meine Mutter damals ihren Schlaganfall erlitt. Ich habe meine Mutter damals im Spital so schnell als möglich besucht und ich habe sie kaum wieder erkannt. Sie wurde dann in eine Klinik in Aegeri gebracht, wo man sich intensiv um sie kümmerte. Mein Vater ist gefühlt jeden Tag zu ihr gefahren, hat sie besucht, unterstützt. Zu Hause hat er die Wohnung rollator-/rollstuhlfähig umbauen lassen.
Meine Mutter hat sich langsam wieder erholt. Im Gegensatz zum Vater lebt sie entgegen vielen Odds noch immer. Am Anfang konnte sie kaum verständlich sprechen, konnte nicht mit dem Rollator laufen usw.usf. War ein langer Weg zurück, dass sie wieder gut sprechen konnte. Meine Brüder wohnen gerade in der Nähe, besuchen sie wohl täglich. Gibt auch Spitex welche hilft, aber eigentlich kann sie das Allermeiste noch immer selber und recht problemlos und ich bin sehr dankbar, dass es sie noch immer gibt.
Ja, sie ist beeinträchtigt, aber ich denke ihr Leben ist erfüllt, sinn- und wertvoll. Sie scheint mir glücklich zu sein, was ich von ihr höre, auch wenn sie Vater bitter vermisst.
Bottom line scheint mir wie gesagt: jeder Fall ist anders.
Bei uns wars so, dass meine Mutter nie als Belastung gesehen wurde. Darauf wären wir wohl alle nichtmal gekommen. Mein Vater war happy, wenn er was helfen, sie unterstützen konnte. Ich habe nie eine Klage von ihm gehört. Für ihn wars einfach selbstverständlich und keine grosse Sache. Aufgedrängt hat er sich nicht, aber für sie da war er immer und seine lustige Art und seine Zuversicht hat meiner Mutter sehr geholfen, was sie mir auch regelmässigst am Telefon sagt.