La Vuelta 2019


sc1988

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Cool mal gucken...
Nairo fällt doch eh vom Sattel am nächsten Berg... :)

BTW. Der hat doch schon 8min., da passiert nix.
Die Gruppe ist aber echt groß.
Die Gruppe läuft nicht...
 

yeti

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Ich lese den Ticker von Cyclingnews und die schreiben 6 von 8, wenn ich es recht in Erinnerung habe.
 

theGegen

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Ich möchte da jetzt mal JCL widersprechen.
Das ist schon mal eine tricky Überraschungstaktik von Movistar.

Vorne hat mal den (von einem Virus) geplagten Quintana, die Favoteams setzen nach und die 2. Hälfte der Movis übernimmt jetzt und versucht die Konkurrenz zu isolieren und zu dezimieren.
Am Berg bekommt man Roglic nicht geknackt, also dann halt so ne Variante.
 

sc1988

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Ich möchte da jetzt mal JCL widersprechen.
Das ist schon mal eine tricky Überraschungstaktik von Movistar.

Vorne hat mal den (von einem Virus) geplagten Quintana, die Favoteams setzen nach und die 2. Hälfte der Movis übernimmt jetzt und versucht die Konkurrenz zu isolieren und zu dezimieren.
Am Berg bekommt man Roglic nicht geknackt, also dann halt so ne Variante.
Den knacken sie nicht mehr (er wirkt suverän), die kommenden Bergettapen sehen auch gar nicht nach Vuelta Bergetappen aus, alles ziemlich flach...
Aber schon ein guter versuch von Movistar, nur Astana macht das zu nichte.
 

Cudi

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Schön, dass Movistar auch mal durch Taktik glänzen kann. Normalerweise fallen die doch in dem Aspekt immer besonders negativ auf, weil sie sich blöd anstellen oder sogar gegeneinander fahren. :D
 

NarrZiss

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Ich lese den Ticker von Cyclingnews und die schreiben 6 von 8, wenn ich es recht in Erinnerung habe.
Ich hatte sieben von acht gezählt und einfach vermutet, dass der achte Fahrer eventuell schon ausgeschieden ist.

Mittlerweile ist Jakobsen als siebter Mann zurückgefallen. Richeze als achter Fahrer befindet sich anscheinend noch im Feld.
 

theGegen

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Schön, dass Movistar auch mal durch Taktik glänzen kann. Normalerweise fallen die doch in dem Aspekt immer besonders negativ auf, weil sie sich blöd anstellen oder sogar gegeneinander fahren. :D
Und eben dieses Pauschal-Urteil finde ich desöfteren nicht gerechtfertigt. Das ging die letzten Jahre einige Male schief und oft war Quintana beteiligt, wenn ein "Masterplan" von Movistar sich nicht aufging.
Aber es ist nicht immer "falsche" Taktik, sondern oft auch der Situation bei den entsprechenden GTs geschuldet und nicht zuletzt der Konkurrenz.
Wenn man keinen Fahrer hat, der auf jedem Terrrain die Konkurrenz auseinander fahren kann, muss man vielleicht auf eine Mehrfachspitze setzen.
So wie jetzt bei der Vuelta, zu der ursprünglich noch Carapaz gehören sollte.
Ein Roglic (oder theoretisch Urán) ist auf beinahe jedem Terrain gleichwertig oder klar besser (ITT) als die Movis. Also halt mal sowas tricksen, solange man noch gewinnen kann.
 

sc1988

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Wann hätte er es sonst versuchen sollen? Bis Stybar ins Ziel gerollt wäre?
Warten, Stybar war zum Zeitpunkt seines Angriffs schon geschlagen und völlig platt.
Bennett war 200m vorm Ziel tot.
Da hat er sich verzockt, was nicht heißt das er Gilbert geschlagen hätte...

Es wirkte als ob er den Abstand zum Ziel falsch gesehen hat.
 

theGegen

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Warten, Stybar war zum Zeitpunkt seines Angriffs schon geschlagen und völlig platt.
Bennett war 200m vorm Ziel tot.
Da hat er sich verzockt, was nicht heißt das er Gilbert geschlagen hätte...

Es wirkte als ob er den Abstand zum Ziel falsch gesehen hat.
Das glaube ich noch nicht mal. Aber es gab einfach niemanden mehr, der ihn hätte ranfahren können. Außer Quickstep. Solange niemand etwas macht oder keiner mehr kann, konnte Quickstep notfalls solange und entsprechend noch länger warten, bis der kaputte Stybar ins Ziel taumelt.
Da war auch kein Boasson Hagen mehr oder Arndt, an den Bennet sich hätte klemmen können. Also blieb nur die Option langer Sprint, den die überlegene Quickstep auskontern konnte.
 

sc1988

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Das glaube ich noch nicht mal. Aber es gab einfach niemanden mehr, der ihn hätte ranfahren können. Außer Quickstep. Solange niemand etwas macht oder keiner mehr kann, konnte Quickstep notfalls solange und entsprechend noch länger warten, bis der kaputte Stybar ins Ziel taumelt.
Da war auch kein Boasson Hagen mehr oder Arndt, an den Bennet sich hätte klemmen können. Also blieb nur die Option langer Sprint, den die überlegene Quickstep auskontern konnte.
Stybar stand, dass hätte er sehen müssen, er war einfach 200-300m zu früh auf dem Gas.
Stybar war schon geschlagen, weil das tempo in der Gruppe höher war als das von ihm.
Der war so blau wie Bennett im Ziel (das hat Eurosport noch gezeigt)

Da hat er sich imo völlig verzockt...(was passieren kann)
Ich gehe nämlich sogar soweit das Stybar den Angriff von Gilbert blockiert hat, der ja den langen Sprint braucht gegen Bennett.
 

theGegen

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Stybar stand, dass hätte er sehen müssen, er war einfach 200-300m zu früh auf dem Gas.
Stybar war schon geschlagen, weil das tempo in der Gruppe höher war als das von ihm.
Der war so blau wie Bennett im Ziel (das hat Eurosport noch gezeigt)

Da hat er sich imo völlig verzockt...(was passieren kann)
Ich gehe nämlich sogar soweit das Stybar den Angriff von Gilbert blockiert hat, der ja den langen Sprint braucht gegen Bennett.
btw.: Die Interviews von Gilbert und Bennett nach Rennende sagen anderes aus. Bennett meinte, dass er fahren "musste", um noch die Etappe zu holen und Gilbert entschuldigte sich bei Stybar, dass er aufgrund dessen die Etappe nicht gewinnen konnte. :wavey:
Außerdem konnte Bennett von hinten doch gar nicht sehen, wie alle Stybar war. Und wenn er noch 500 Meter gewartet hätte, wäre ihm die Strecke ausgegangen.
 

sc1988

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Stybar ist komplett gestorben, der hat nicht umsonst 30sec.. (klar das er dann noch weniger tritt)
Das war das Quick Step Opfer lamm...


klinisch tot, da war nicht ein Weg wo Stybar das Ding gewinnt. No Way!

Bennett verliert komplett die Nerven, wer seinen Sptint abbrechen muss weil er völlig überpower hat der hat nunmal definitiv was falsch gemacht.
Den größten Punch hatte er, was aber auch ab zu sehen war.
Aber 500m Berg Hoch Sprint...:crazy:
 

theGegen

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cyclingnews schrieb:
After Zydenek Stybar went on a solo mission with 2.2 kilometres to go, Ineos shut things down but didn't quite finish the job, and Bennett made a move with about 600 metres to go, similar to how his second victory in Oviedo played out.

It could have worked out but instead, after a particularly tough stage, Gilbert worked his way across and ended up striking past Bennett for his second win.

"In the final, they were just one-two-ing me and everybody was watching me, and if I didn't make a move the race was going up the road," Bennett said.

"I had to attack and attack hard enough to make sure nobody could sit on my wheel and make a gap and try to hang on
cyclingnews schrieb:
"[Zdenek] Stybar made a great move, and I thought for a moment that he was going to get it. It made Sam make his move too early and after that Phil [Gilbert] had only one man to follow."
radsportnews schrieb:
Gilbert gewann und zeigte nach dem Siegerjubel Mitgefühl: "Für Stybar tut es mir ein bisschen leid, er ist ein guter Freud. Schade, dass er nicht gewonnen hat, aber wir haben immerhin als Team den Sieg geholt. Am Ende haben wir das taktisch prima gespielt.“
 
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