Leichtathletik


Weiß nicht, ob Femke sich mit dem Distanzwechsel einen Gefallen getan hat.
Glückwunsch in die Schweiz (y)
Über die Hürden hat sie auch einfach alles gewonnen, was zu gewinnen war, ausser die Ausserirdische hat sich mal bequemt, ein Rennen zu laufen.
Da kann die Motivation schon irgendwie fehlen, über die Hürden hatte sie wohl schlicht keine Ziele mehr.

Aber: Wow, Werro!!
 
Mensch die Eltern von Audrey Werro sind ja echt der Hammer. Sowas von down to eath aber ordentlich lustig und mit Schalk. :jubel::jubel:

Leider konnte offenbar beim SRF niemand franz. , so konnte niemand das Interview mit Philomene und Claude Werro übersetzen.

Info. Philomene stammt aus der Elfenbeinküste.

Q: Glückwunsch den Eltern. Was für eine Emotion haben Sie. Gestern der Sturz heute der Titel?
P: Ich bin wirklich erleichtert. Ich wusste, sie würde zu dem fähig sein, was sie heute abgeliefert hat, aber leider hatte sie das Pech gestern. aber heute sie hat sie in Brimingham gezeigt, zu was sie fähig ist. Man habe die Hörner des Stiers genommen und gehe damit nach Fribourg in die Schweiz zurück.
Q: Frage an Claude. Wie haben sie den Lauf erlebt?
C: Im Verlauf des Tages war ich sehr angespannt. Je mehr der Tag fortschritt, hatte man keine schlechten Neuigkeiten , sondern dass sie in Form sei. Man wusste, zu was sie fähig ist, denn sie verfügt über eine sagenhafte Ausdauer. Als es los gibt, konnte man durch die Gesten sehen, dass sie gut im Rennen war und sie bereit war, abzuliefern (er verwendet die Bezeichnung pret a demolir, was eigentlich heisst, bereit zu zerstören).
Q: Sie ist sehr ruhig. Von wem hat sie diesen Charakterzug?
C: Ich bin ruhig, aber wenn man ihn provoziere, könne er schon aus der Haut fahren. Die ruhige Art sei also eher bei seiner Frau zu suchen.
Q: Wie werden sie im Kreis ihrer Familie feiern?
P: Wie wir feiern? Wir werden heute nicht schlafen gehen. Wir gehen ins Chalet um zu feiern und nachher gehen wir nach Hause. Wir werden heute nicht schlafen gehen. Ich wusste, dass meine Tochter (zum Sieg) fähig ist. Genau das was sie uns gezeigt hat.
Q: Eine letzte Frage: Ihre Kleidung. Viele Leute haben gefragt, was bedeutet diese Kleidung (Das Gewand ist in der Tat sehr farbenfroh, ungewohnt, aber wunderschön).
P: Die Kleidung heisst Pagne (traditionelles Gewebe). Sie zeigt auf ein Zeichen welches ein traditionelles Baoule Möbel representiert.
Es gäbe mehrere Ethnien an der Elfenbeinküste. Sie sei eine Baoule. Audrey hätte Platz auf dem Möbel, wo sie sich hinsetzen könne. Das Zeichen bedeute den Platz.
Q: Danke und jetzt ein schönes Fest.
 
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Weiß nicht, ob Femke sich mit dem Distanzwechsel einen Gefallen getan hat.
Ich sehe das auch kritisch. 400m zu 800m ist ein völlig anderes Anforderungsprofil an den Körper wo es unklar ist ob Bol überhaupt das Talent hat jemand wie Hodgkinson zu schlagen. Das sieht man darum auch im Grunde nie im Elitebereich. 400 sind Sprinter, 800 die schnellsten Distanzläufer.

Sie hat ja auch nicht alles abgeräumt auf den 400m Hürden, sonst könnte ich das eher nachvollziehen.

Selbst dann wären imo die 400m flach die weit logischere Wahl. Ich hoffe das es von ihr ausgeht, denn von einem Trainer halte ich es für einen brainfart.

Alica Schmidt zeigt das mögliche Dilemma mehrere Talentlevel darunter auch ganz gut. Auf 400m war sie Mittelmaß und gut genug für die Staffel in ihrer Peak. Auf 800m kann man sie komplett vergessen und sie verliert gegen Amateure.
 
Ich kann den Wechsel wirklich begreifen, vielleicht hat sie neue Reize, neue Ziele gebraucht, wer weiss das schon.

Ich stelle mir die 400 Hürden (Flach wäre nicht anders) aber schon sehr frustrierend vor: Du läufst 20 Rennen pro Saison, gewinnst 19 davon (gut, vielleicht verlierst du sonst noch eines oder zwei, die dir aber nicht so wichtig sind), dann kommt das Finale bei der WM oder Olympia: McLaughlin taucht auf, gewinnt hochüberlegen und verschwindet wieder in den USA und kommt erst beim nächsten Grossanlass wieder zurück. Und gewinnt.
Du hast also gar nie richtig die Chance, dich mit der Besten zu messen, da sie irgendwie nur ein Rennen pro Jahr macht, und sonst in den USA unterwegs ist.

Da ist es über 800m einfacher: Du magst zwar gegen Werro und Hodgkinson (momentan) verlieren, aber immerhin hast du viele Rennen gegen sie und hast damit auch ein Ziel vor Augen.... und schon jetzt ist sie ja brutal schnell, auf den Uralt-Weltrekord fehlen ihr 2.5 Sekunden, über 400m fehlen ihr 2 Sekunden, über die Hürden sind es etwa 6 Zehntel.
 
Ich sehe das auch kritisch. 400m zu 800m ist ein völlig anderes Anforderungsprofil an den Körper wo es unklar ist ob Bol überhaupt das Talent hat jemand wie Hodgkinson zu schlagen.

Bol trainiert erst seit 10 Monaten spezifisch für die 800m, lief bereits zweimal eine 1:55er Zeit und wurde gestern knapp hinter Werro und Hodgkingson Dritte in einem Wahnsinns-Finale. Wenn man bedenkt, dass sie im Winter/Frühjahr noch einige Wochen verletzt war, kann man doch inzwischen nicht mehr anzweifeln, ob dass die richtige Entscheidung war oder sie womöglich kein Talent dafür hat? Sie lief eine Zeit die über 99,9% der Spezialistinnen nie erreicht haben, obwohl sie jahrelang dafür trainiert haben.

Und auch wenn sie zahlreiche Staffeln gelaufen ist, 800m in der Gruppe zu laufen ist nochmals was anderes als eine 4x400m Staffel. Lasst ihr einfach die Zeit, in Peking und Los Angeles geht sie dann schon mit viel mehr Training und Erfahrung an den Start und kann sicherlich auch mit um Gold kämpfen.
 
Es gibt auch einige Läuferinnen und Läufer, die 400 und 800 Meter parallel gelaufen sind oder gewechselt sind. Die Anforderungen scheinen nicht so unterschiedlich zu sein.
Am bekanntesten natürlich Kratochvilova und Juantorena, der 1976 sogar Doppelolympiasieger wurde.

Es gibt bei den 400 Metern ja auch zwei unterschiedliche Läufertypen. Solche, die eher von den 200 Metern kommen und sehr schnell angehen, wie früher in Deutschland ein Erwin Skamrahl, und solche, die das Tempo länger halten und am Ende stark sind.
Die Zweiteren haben dann eine Grundschnelligkeit und trotzdem Tempohärte, die ihnen auf den 800 Metern helfen.
 
Maral Bazargani ist nicht nur Journalistin, sondern auch ehemalige Olympionikin in der Leichtathletik. Viel kompetenter geht es eigentlich nicht. Abgesehen davon macht sie einen guten Job, finde ich.
Aha, also ist man als ehemalige Profiathletin automatisch ein kompetenter Journalist. So wie Matthäus als Weltklassespieler auch ein Top Trainer war. Sorry aber Maral bestätigt jeden Tag das Gegenteil.
Es gibt bei den 400 Metern ja auch zwei unterschiedliche Läufertypen. Solche, die eher von den 200 Metern kommen und sehr schnell angehen, wie früher in Deutschland ein Erwin Skamrahl, und solche, die das Tempo länger halten und am Ende stark sind.
das war vielleicht vor 40 jahren so aber da gibt es bei den jetzigen Zeiten wo man sich am Limit des machbaren bewegt nur noch eine erfolgversprechende Taktik mit deutlich positivem Split. Liegt an deiner metabolischen Verarbeitung von Laktat in Bezug zu Geschwindigkeit. Der Unterschied ist schon deutlich zw. 400m und 800m aber was ein 400m und damit Bol sicher hat ist außergewöhnliche mentale Stärke & Laktattoleranz . Kein Rennen ist schmerzhafter als die 400.
 
Bol trainiert erst seit 10 Monaten spezifisch für die 800m, lief bereits zweimal eine 1:55er Zeit und wurde gestern knapp hinter Werro und Hodgkingson Dritte in einem Wahnsinns-Finale. Wenn man bedenkt, dass sie im Winter/Frühjahr noch einige Wochen verletzt war, kann man doch inzwischen nicht mehr anzweifeln, ob dass die richtige Entscheidung war oder sie womöglich kein Talent dafür hat? Sie lief eine Zeit die über 99,9% der Spezialistinnen nie erreicht haben, obwohl sie jahrelang dafür trainiert haben.

Und auch wenn sie zahlreiche Staffeln gelaufen ist, 800m in der Gruppe zu laufen ist nochmals was anderes als eine 4x400m Staffel. Lasst ihr einfach die Zeit, in Peking und Los Angeles geht sie dann schon mit viel mehr Training und Erfahrung an den Start und kann sicherlich auch mit um Gold kämpfen.
jo, deshalb war ich gestern ob der "sie hat sich damit vielleicht keinen Gefallen getan"-Kommentare hier auch ein bisschen verwirrt. Ich meine, ich verfolge Leichtathletik nur ganz am Rande, aber ich fand ihre Leistung gestern eigentlich wahnsinnig bemerkenswert. Klar, aktuell reicht das für Werro und Hodgkinson (noch) nicht. Aber in so kurzer Zeit schon so gut mithalten zu können, ist IMO beeindruckend.
 
Aha, also ist man als ehemalige Profiathletin automatisch ein kompetenter Journalist. So wie Matthäus als Weltklassespieler auch ein Top Trainer war. Sorry aber Maral bestätigt jeden Tag das Gegenteil.
Zunächst einmal ist sie Journalistin. Dass sie nebenbei auch zu einer ausgezeichneten 400m-Läuferin wurde, ist nur die Zusatzqualifikation, wenn man so will.
Dass aus dem einen automatisch das andere folgen würde, ist eine substanzlose Interpretation deinerseits, denn es steht nirgendwo in meinem Beitrag.
Wenn dir ihre Arbeit nicht gefällt, ist das ok, aber das ist keine Frage ihrer Kompetenz, sondern nur deines persönlichen Geschmacks.
 
Aha, also ist man als ehemalige Profiathletin automatisch ein kompetenter Journalist. So wie Matthäus als Weltklassespieler auch ein Top Trainer war. Sorry aber Maral bestätigt jeden Tag das Gegenteil.

das war vielleicht vor 40 jahren so aber da gibt es bei den jetzigen Zeiten wo man sich am Limit des machbaren bewegt nur noch eine erfolgversprechende Taktik mit deutlich positivem Split. Liegt an deiner metabolischen Verarbeitung von Laktat in Bezug zu Geschwindigkeit. Der Unterschied ist schon deutlich zw. 400m und 800m aber was ein 400m und damit Bol sicher hat ist außergewöhnliche mentale Stärke & Laktattoleranz . Kein Rennen ist schmerzhafter als die 400.
Auch wenn die damaligen Zeiten unter Vorbehalt zu sehen sind, mit den damaligen PBs wären sowohl Juantorena und Kratochvilova noch wettbewerbsfähig. Zudem geht es ja nicht darum, dass Bol die Einzelstrecken parallel läuft, sondern die 800 Meter auf ihren 400 Meter Fähigkeiten aufbaut. Und den Wechsel auf die längere Strecke gibt es ja immer wieder, nur halt selten von einer solchen Ausnahmeläuferin.
Was ihr noch etwas fehlt ist das absolute Stehvermögen gegenüber Werro und Hodgkinson, aber das ist etwas das in den nächsten 2 Jahren gut trainiert werden kann. Werro ist auch die 2. Runde 58,36 gelaufen, schon eine tolle Leistung. Sie wollte sicherlich ein langsameres Rennen gegen die Spurtfähigkeiten Bols vermeiden.
 
Zunächst einmal ist sie Journalistin. Dass sie nebenbei auch zu einer ausgezeichneten 400m-Läuferin wurde, ist nur die Zusatzqualifikation, wenn man so will.
Dass aus dem einen automatisch das andere folgen würde, ist eine substanzlose Interpretation deinerseits, denn es steht nirgendwo in meinem Beitrag.
Wenn dir ihre Arbeit nicht gefällt, ist das ok, aber das ist keine Frage ihrer Kompetenz, sondern nur deines persönlichen Geschmacks.
Der Hintergrund erklärt ihre freundschaftliche Ansprache an die Athletinnen und Athleten. Persönlich gefällt mir die etwas distanziertere Art von Lufen besser, aber wäre bei ihr aufgesetzt und ist Geschmackssache.
 
Kratochvilova noch wettbewerbsfähig
Na ja das war halt damals ein Experiment wie viel Steroide man in eine Frau pumpen kann und war selbst damals absurd. Hormontechnisch ist ein Mann gelaufen was man auch gesehen hat. Wirklich effizientes testen wo man zumindest etwas anpassen musste gabs ja nicht. Sie ist das Ding ja auch wie ein Stier durchgelaufen mit einem Körperbau der eigentlich für 800m gar nicht geeignet ist. Darum hofft auch jeder das der Rekord bald gebrochen wird

Kratochvilova ist noch mit Mitte 20 ne 53 gelaufen auf 400. Dann mit 32 und massivsten körperlichen Veränderungen dann WR auf 400 und 800 :D
 
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Reaktionen: LeZ
Mihambo in der Quali nach schwachen 1. und ungültigem 2. Versuch als 17. vor dem letzten Versuch dann mit 7,10 m im 3. :D Wie gewohnt spannend gemacht in der Quali.
 
Jetzt kann Lückenkemper im Interview wieder groß erzählen was da wieder schief gelaufen ist. Reden tut sie ja eh am liebsten. ;)
 
Wilder letzter Wechsel. Gina schien mir da ein bisschen zu früh losgegangen zu sein. Spanien hat beim Wechsel den Stab fallen lassen und auch bei Griechenland kam der Stab nicht zum greifen.

Italien hat einen verdammt starken Eindruck gemacht (die gleiche Besetzung wurde an der Staffel-WM ja 4.), die Britinnen noch mit Reserven und Dina Asher-Smith in der Hinterhand. Die Schweizerinnen haben mir sehr gefallen, das war blitzsauber. Heute Abend gerne noch einmal so, dann kann sich dieses langjährige Staffelprojekt womöglich endlich mit einer Medaille krönen, welche man jetzt schon so oft knapp verpasst hat.
 
Italien ziemlich gierig beim Medaillen sammeln.



In den Sprint Staffeln HF auch gewohnt stark als Team.
 
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