Macht die Bundesliga ohne grundlegende Reformen noch Sinn?


Wann holt das nächste mal ein anderer Verein als der FC Bayern die deutsche Meisterschaft?


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le Tissier

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Die spanische Liga hat ja einen Salary Cap, weswegen es bei Barca ja immer wieder Probleme gibt Neuverpflichtungen für den Spielbetrieb zu melden, so richtig scheint das aber nicht zu fruchten.
Naja ich denke wir reden schon von einem echten Salary Cap, der nicht bei Top-Vereinen immer so lange gedehnt wird wie gerade nötig.
Und ist das in Spanien nur von den eigenen Einnahmen/Umsatz abhängig oder denen von der ganzen Liga?

Die Idee in Spanien ist nicht die Liga ausgeglichener zu gestalten sondern zu verhindern, dass Vereine über ihre Verhältnisse leben. Ich denke insgesamt sorgt es dafür, dass dort jetzt viel gesünder gewirtschaftet wird. Barca und Real können aber auch trotzdem weiterhin viel mehr Geld ausgeben als der ganze Rest. Dass sich die Situation bei Barca so verschärft hat hatte auch viel mit den Corona Umständen zu tun. Man hatte sowieso schon aufgeblähte und viel zu hohe Gehaltskosten und dann sind viele Einnahmen weggebrochen.

Das Problem am System in Spanien ist die fehlende Flexibilität. Wenn das System dazu führt, dass Vereine wirtschaftlich dumme Entscheidungen treffen müssen nur um die Regularien einzuhalten ist es eigentlich eher sinnfrei. Aber natürlich kannst du es nicht zu flexibel gestalten weil sonst doch wieder jeder tut was er will.

Aber mit der hier diskutierten Frage: "Wie kriegt man eine ausgeglichenere Liga" hat das System in Spanien nix zu tun.
 

Jerry

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Fernab der ganzen Diskussion.
In "meinem" Hertha Podcast gab es eine richtig gute Idee, wie ich finde.
Wenn ein Spiel 0:0 ausgeht, sollte keine Mannschaft einen Punkt erhalten. Erst ab 1:1 gibt es eine Punkteteilung. In meinem Kopf würde das nur Vorteile bringen.
Reines beidseitiges Torverhindernfußball würde so erst funktionieren, wenn man auch getroffen hat.
 

Kinski

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Fernab der ganzen Diskussion.
In "meinem" Hertha Podcast gab es eine richtig gute Idee, wie ich finde.
Wenn ein Spiel 0:0 ausgeht, sollte keine Mannschaft einen Punkt erhalten. Erst ab 1:1 gibt es eine Punkteteilung. In meinem Kopf würde das nur Vorteile bringen.
Reines beidseitiges Torverhindernfußball würde so erst funktionieren, wenn man auch getroffen hat.

nicht alles was leute in podcasts erzählen, macht sinn. der vorschlag zählt aber zu den besonders beknackten. es geht um 5-7% der spiele und die leidtragenden wären ganz sicher die kleinen teams. soll ein ermauertes 0:0 der hertha in münchen keinen punkt mehr geben? das kann doch niemand ernsthaft wollen
 

Hans Meyer

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nicht alles was leute in podcasts erzählen, macht sinn. der vorschlag zählt aber zu den besonders beknackten. es geht um 5-7% der spiele und die leidtragenden wären ganz sicher die kleinen teams. soll ein ermauertes 0:0 der hertha in münchen keinen punkt mehr geben? das kann doch niemand ernsthaft wollen

Ich musste auch daran denken, in einer ausgeglichenen Liga wäre es etwas anderes
Wobei ein Team wie Bayern eh kaum 0:0 spielt, Hertha war 2017/18 auch das letzte Team in der Liga, gegen die Bayern 0:0 gespielt hat und so eine Regel zum Problem werden würde, die 3 anderen 0:0 waren gegen Leverkusen und Leipzig, die Zweiter oder Dritter waren und es keinen Unterschied machen würde, ob man 0 oder einen Punkt bekommt
Die Frage ist, ob kleine Teams gegen Bayern dann auch mehr ins Risiko gehen würden, die Hoffnung wäre wohl auch so eher, dass man irgendeinen Konter bekommt
 

Jerry

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nicht alles was leute in podcasts erzählen, macht sinn. der vorschlag zählt aber zu den besonders beknackten. es geht um 5-7% der spiele und die leidtragenden wären ganz sicher die kleinen teams. soll ein ermauertes 0:0 der hertha in münchen keinen punkt mehr geben? das kann doch niemand ernsthaft wollen

Naja es geht ja nicht nur um die Spiele, die tatsächlich 0 0 ausgehen, sondern auch um eine andere Einstellung, um in ein Spiel zu gehen, dass man eben ein Tor schießen muss. Die Hoffnung wäre, dass eben nicht zwei Teams rumdümpeln ab der 60. um bloß nicht zu verlieren und man eben mindestens eine erfolgreiche Offensivaktion in einem Spiel braucht damit es sich lohnt.

Und ja ich hätte nichts dagegen, wenn dann ein 0 0 wertlos wäre von Hertha in München.
 

TheFreshPrince

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Ich musste auch daran denken, in einer ausgeglichenen Liga wäre es etwas anderes
Wobei ein Team wie Bayern eh kaum 0:0 spielt, Hertha war 2017/18 auch das letzte Team in der Liga, gegen die Bayern 0:0 gespielt hat und so eine Regel zum Problem werden würde, die 3 anderen 0:0 waren gegen Leverkusen und Leipzig, die Zweiter oder Dritter waren und es keinen Unterschied machen würde, ob man 0 oder einen Punkt bekommt
Die Frage ist, ob kleine Teams gegen Bayern dann auch mehr ins Risiko gehen würden, die Hoffnung wäre wohl auch so eher, dass man irgendeinen Konter bekommt

Ich denke der Gedanke ist das Teams am Ende gegen Bayern dann in die vollen gehen, weil ja so oder so 0 Punkte rausspringen.
Würde aber vermutlich dafür sorgen das Bayern aus solchen Situationen noch öfter drei Punkte statt einem rausholt (wobei das ja kaum geht bei deiner Auflistung) weil die Teams ins offene Messer laufen.
 

Big d

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Fernab der ganzen Diskussion.
In "meinem" Hertha Podcast gab es eine richtig gute Idee, wie ich finde.
Wenn ein Spiel 0:0 ausgeht, sollte keine Mannschaft einen Punkt erhalten. Erst ab 1:1 gibt es eine Punkteteilung. In meinem Kopf würde das nur Vorteile bringen.
Reines beidseitiges Torverhindernfußball würde so erst funktionieren, wenn man auch getroffen hat.
Kann man natürlich diskutieren, aber mit competitive balance hat das ja eher weniger zu tun. Ich würde sogar sagen das es die kleinen teams eher bevorteilt, denn generell haben kleine teams ja weniger offensive power und wenn sie auchmachen müssen Kassieren sie mehr.


Wobei es eventuell sein könnte das so eine regel den "1b teams" relativ gesehen helfen können weil Bayern die Qualität hat trotz bus parken noch mindestens 1,2 Tore zu schießen, während teams wie der bvb, Leipzig, Leverkusen, Frankfurt vielleicht eher gefahr läuft 0 zu 0 zu spielen oder sogar kurz vor schluss noch das 0 zu 1 zu kassieren weil man maximales risiko für den dreier gehen muss.

Aber das ist doch sehr spekulativ, erstmal würde so eine regel imo eher den kleinen teams schaden.
 

Francois

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Die Aussage war lediglich darauf bezogen, dass der Titelkampf offener wird. Das es für das Produkt Bundesliga nicht besser ist, sollte allen klar sein. Aber auch ohne 50+1 wird die Liga auf kurz oder lang ein ähnliches Schicksal erleiden. Die finanzielle Schere der Bayern zum Rest, sowie zwischen den einzelnen Vereinen werden immer größer. Die Liga wird immer langweiliger, was sich wiederum auch auf Erlöse wie TV-Gelder, etc. auswirken wird. Man sieht es ja selbst am BVB das es schwerer wird Spiele auszuverkaufen und das liegt nun mal nicht ausschließlich am bescheidenen Fußball.

Die eine richtige Lösung wird es leider nicht geben. Solche Vorschläge wie Draft könnten, die Liga zwar aufwerten und spannender machen, international wird man aber rein gar nichts mehr zu melden haben.
Die Bundesliga ist die mit gesündeste Liga Europas. Sorry aber du redest da etwas Quatsch. Deine sogenannten Vorbilder haben ihre Ligen ruiniert und funktionieren als Zuschussmodelle von Konsortien und Scheichs . Schau mal wie es Italien gerade geht und Frankreich. Das wären deine Vorbilder. Auch die PL hat einen riesen Preis bezahlt. Who cares when irgend ein Retortenclub dann die EL oder CL gewinnt . Wichtig ist das wir weiter Vereine wie Freiburg ,Mainz...etc schützen die in 3 sek in Schleichhand wären und den Sport bezahlbar halten fuer die normale Bevölkerung . Die Bundesliga steht hervorragend da und wenn der Preis für das behalten ihrer Identität und Fanfokus Erfolg in EL/ CL ist so what.

Du schreibst von Schwierigkeiten Stadien auszuverkaufen während die Bundesliga mehr Zuschauer im Schnitt als die Premiere league hat 🥳. ( ca 42000)
 

gentleman

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Die Bundesliga ist die mit gesündeste Liga Europas. Sorry aber du redest da etwas Quatsch. Deine sogenannten Vorbilder haben ihre Ligen ruiniert und funktionieren als Zuschussmodelle von Konsortien und Scheichs . Schau mal wie es Italien gerade geht und Frankreich. Das wären deine Vorbilder. Auch die PL hat einen riesen Preis bezahlt. Who cares when irgend ein Retortenclub dann die EL oder CL gewinnt . Wichtig ist das wir weiter Vereine wie Freiburg ,Mainz...etc schützen die in 3 sek in Schleichhand wären und den Sport bezahlbar halten fuer die normale Bevölkerung . Die Bundesliga steht hervorragend da und wenn der Preis für das behalten ihrer Identität und Fanfokus Erfolg in EL/ CL ist so what.

Du schreibst von Schwierigkeiten Stadien auszuverkaufen während die Bundesliga mehr Zuschauer im Schnitt als die Premiere league hat 🥳. ( ca 42000)
Italien ist da nur bedingt ein passendes Beispiel, dort gibt es zwar mehrheitlich ausländische (US)-Investoren, die investieren aber in wesentlich geringerem Umfang als bspw. in der Premier League oder wie es Scheichs in Frankreich/England vergleichsweise tun. Liegt natürlich auch an der wesentlich schlechteren wirtschaftlichen Situation der gesamten Serie A (Infrastruktur, schlechtes Marketing und somit weniger weltweite TV-Gelder und Sponsoren etc). Die Hoffnung ist da, dass sich das bald ändert, aber dazu müssten eben die genannten Komponenten viel besser zusammenspielen. Der einzige Klub der so ein bisschen "künstlich" finanziell hochgepusht wird momentan ist Como, die dafür sportlich auch gut abliefern diese Saison und um die CL kämpfen. Der Wunsch und Versuch in Italien ist eben, wegen des Abstiegs der wirtschaftlichen Kraft der Vereine in den letzten 20 Jahren, mit ausländischen Investoren wieder einen Aufschwung zu erzielen.

 
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Chip84

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Die Bundesliga ist die mit gesündeste Liga Europas. Sorry aber du redest da etwas Quatsch. Deine sogenannten Vorbilder haben ihre Ligen ruiniert und funktionieren als Zuschussmodelle von Konsortien und Scheichs . Schau mal wie es Italien gerade geht und Frankreich. Das wären deine Vorbilder. Auch die PL hat einen riesen Preis bezahlt. Who cares when irgend ein Retortenclub dann die EL oder CL gewinnt . Wichtig ist das wir weiter Vereine wie Freiburg ,Mainz...etc schützen die in 3 sek in Schleichhand wären und den Sport bezahlbar halten fuer die normale Bevölkerung . Die Bundesliga steht hervorragend da und wenn der Preis für das behalten ihrer Identität und Fanfokus Erfolg in EL/ CL ist so what.

Du schreibst von Schwierigkeiten Stadien auszuverkaufen während die Bundesliga mehr Zuschauer im Schnitt als die Premiere league hat 🥳. ( ca 42000)
Hab ich was verpasst ?
Habe lediglich geschrieben, dass ich für einen spannenden Meisterkampf lediglich die Option sehe 50+1 abzuschaffen, dass für das Produkt Bundesliga, aber nicht besser ist. Wie Du jetzt auf meine Vorbilder bei den anderen Ligen kommst, ist mir schleierhaft.
Des Weiteren wird die immer größere Monopol Stellung der Bayern aber auch ein Problem für die Bundesliga werden.
Die Bundesliga wird auf Dauer immer langweiliger und dass wird sich schlußendlich auch auf Erlöse auswirken.
 
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