Ich vermute mal, sie messen nur ab 1mm?
Jetzt wird hier auf einmal so ein Fass aufgemacht wegen Eigenschaften von Anzugstoff, die es schon immer gab. Die Springer kennen ihre Stoffe schon sehr genau. Und ein Stoff, der unveränderlich ist, taugt wohl nicht als Stoff fürs Skispringen.
Wenn dann etwas z.B. zwischen 18 und 22 mm lang sein darf, dann mach ich es eben 20 mm lang und habe nach oben und unten Spielraum für genannte Schwankungen. Ich kann aber auch das Risiko eingehen und 18 mm wählen, dann darf ich mich aber nicht beschweren, wenn es durch die Schwankungen dann plötzlich 17 mm hat und ich eben wegen 1 mm disqualifiziert werde.
Der geforderte Toleranzbereich ist ja da, weil eben nicht eine exakte Länge gefordert wird sondern ein Bereich oder eine Maximal/Minimalangabe, je nachdem, von welchem Part der Ausrüstung geredet wird. Die Entscheidung, wie nah an die Grenze gegangen wird, entscheidet dann jeder selbst...
Was soll die FIS denn aus Sicht einiger hier machen? Täuschen sie grade falsche Messungen vor bei Zajc, Granerud etc, damit sie strenge Kontrollen "beweisen" können? Oder drücken Sie wieder bei einigen ein Auge zu und nur bei Zacj und Co nicht?
So klingt es hier jedenfalls, wenn versucht wird, den Fehler Bei der FIS statt bei Zajc zu suchen.