Nations League: Deutschland - Ungarn


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BavarianChris

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Klinsmann hat seine Karriere nach der WM 1998 beendet. Dundee wurde 1997 eingebürgert. Zu dieser Zeit waren auch Bierhoff und Kirsten keineswegs auf dem absteigenden Ast. Die fuhren 1998 als Torschützenkönige (Serie A, Bundesliga) an die WM.

Dundee wurde damals mal für ein Testspiel gegen Israel nominiert. Wegen einer Verletzung konnte er da nicht mittun. Eine weitere Gelegenheit ergab sich später nicht, da seine Karriere danach abwärts ging. Einmal kam er in der damaligen A2-NM zum Einsatz, das war’s.

Man kann ja sagen, dass Bobic, Marschall und Preetz keine internationale Klasse hatten, aber Rink war nunmal nicht wirklich besser als einer von denen. Es gab schlicht keinen Grund ihn einzubürgern. Dass Ribbeck 2000 von den Leverkusen-Stürmern Kirsten und Rink statt Kirsten und Neuville zur EM mitgenommen hat, war abartig lächerlich. Aber gut, Ribbeck halt. Die EM verlief auch dementsprechend.
Okay, den letzten Absatz kann ich unterschreiben. Da sind wir d'accord. Fürsprecher für Rink war ich weder damals noch heute in der Retrospektive.
Und ich dachte, es ginge um die 2000er, daher hab ich Klinsmann draußen gelassen. Bierhoff war 1995-99 noch ein Leistungsträger in der NM, danach wurde er schon schwächer, doch auch Völler setzte noch ein, zwei Jahre auf ihn.
 

Sm0kE

The Magic Man
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Bierhoff dürfte mit diesem Tor der zweitgrößte Overachiever der deutschen Fußballgeschichte sein.. nach Mario Götze.
 

JL13

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Ab 1997 war da ein Stürmer bei den Bayern, bei dem sich eine Einbürgerung sogar tatsächlich gelohnt hätte, bevor er dann doch paar mal für Brasilien auflief. Dann hätte man sich die Rinks und Janckers sparen können.
 

VvJ-Ente

Verdammter Wohltäter
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Vor allem hat er fast das ganze Turnier vorher klaglos und ohne Nebengeräusche auf der Bank gesessen und war voll da, als er gebraucht wurde.
 

JL13

Forenidiot
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Plus wichtige Tore in der WM-Qualifikation danach, an der WM selbst und auch in der folgenden EM-Quali. Erst ab der EM 2000 ging es mit ihm bergab. Aber davor war Bierhoff ein wichtiger Teil des Teams.
 

JabAndGrab

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Ab 1997 war da ein Stürmer bei den Bayern, bei dem sich eine Einbürgerung sogar tatsächlich gelohnt hätte, bevor er dann doch paar mal für Brasilien auflief. Dann hätte man sich die Rinks und Janckers sparen können.

Ende der 90er bis Mitte 2000er gab es so einige in Deutschland geborene Spieler, die unserer Nationalmannschaft durchaus gut zu Gesicht gestanden hätten. Zu nennen wären da die Kovac-Brüder, Yildiray Bastürk oder Ivan Klasnic.
 

LeZ

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Weil der Ball zu scharf kommt und er es zu spät sieht. Er hat ja keine Kamera, sondern kuckt von hinten auf das Gewühl.
 

Solomo

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Naja, es ist nun mal Fakt, dass wir keinen Mittelstürmer haben. Gab immer mal wieder Teams bei denen es mit Falscher Neun geklappt hat, aber das ist nicht die Regel. RV ist auch einfach mieß besetzt. Persönlich sehe ich da Süle und Rüdiger + Schlotterbeck innen. LV muss man sehen wie sich das mit Raum entwickelt. War gegen Ungarn neben sich und bei RB zuletzt auch nicht so. Prinzipiell passt die Dreierkette besser zum Personal, aber das hat bei der N11 halt auch nie so wirklich funktioniert
Flick hat ja gesagt, dass zwei rein offensive AV keine gute Idee waren. Ich denke, er muss es asymmetrisch lösen wie bei Bayern. Auf der einen Seite einen, der hauptächlich offensiv agiert, auf der anderen einen, der eher defensiv spielt. Dann hat man quasi eine Dreierkette. Wäre z.B. mit Raum und Kehrer denkbar.

Was den Mittelstürmer angeht, würde ich zumindest überlegen, einen typischen Mittelstürmer mit in den Kader zu nehmen, auch wenn dessen Qualität nicht so hoch ist und die Auswahl auch nicht. Er muss ja nicht starten, aber als Stilmittel sollte man ihn dabei haben.

Was Flick angeht, sicherlich gibt es Kritikpunkte wie bei jedem Bundestrainer. Werner gegen Ungarn zu bringen war in meinen Augen z.B. auch nicht klug. Allerdings darf man nicht ganz vergessen, dass das Team seit 2018 im Tief ist. Innerhalb weniger Monate den Turnaround zu schaffen, mit sehr wenig Einheiten und aktuell etlichen Leistungsträgern in schlechter Form, ist halt auch nicht ganz so einfach. Die Kaderbaustellen sind zudem bekannt und können vom Bundestrainer nicht so einfach behoben werden. Deutsche AV von internationaler Klasse sind halt z.B. nicht da.
 

Solomo

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Ohne das Spiel gesehen zu haben: Im Endeffekt muss man aber auch sagen, dass es keine Mannschaft gibt, die einen tief stehenden Gegner immer auseinander spielt und dafür ein Patentrezept hat. Im Endeffekt ist es eine Mischung aus Anbieten von Optionen (Bewegung), Passpräzision, Tempo im Passspiel, Fähigkeiten im 1 gegen 1, Geduld und Glück. Mit Sané (auch wenn der oft zu Unrecht angefeindet wird, er schwankt halt) und Musiala hat man eigentlich zwei Spieler, die 1 gegen 1 können und mit Müller (auf der Skala zwischen Genie und Wahnsinn im Nationalteam zu oft bei Wahnsinn) und Reus (zu oft kaputt) hat man zwei Spieler, die sich gut zwischen den Linien bewegen.

Viele Mannschaften machen den Fehler, mit zunehmender Spieldauer gegen individuell schwächere Teams ihren Vorteil aufzugeben und es mit der Brechstange zu probieren, was dem Gegner komplett in die Karten spielt. Wenn man wenig gute Kopfballspieler hat, bringt es nichts, Flanke um Flanke rein zu schlagen und Ecke um Ecke raus zu holen.
 
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Flick hat ja gesagt, dass zwei rein offensive AV keine gute Idee waren. Ich denke, er muss es asymmetrisch lösen wie bei Bayern. Auf der einen Seite einen, der hauptächlich offensiv agiert, auf der anderen einen, der eher defensiv spielt. Dann hat man quasi eine Dreierkette. Wäre z.B. mit Raum und Kehrer denkbar.

Was den Mittelstürmer angeht, würde ich zumindest überlegen, einen typischen Mittelstürmer mit in den Kader zu nehmen, auch wenn dessen Qualität nicht so hoch ist und die Auswahl auch nicht. Er muss ja nicht starten, aber als Stilmittel sollte man ihn dabei haben.

Was Flick angeht, sicherlich gibt es Kritikpunkte wie bei jedem Bundestrainer. Werner gegen Ungarn zu bringen war in meinen Augen z.B. auch nicht klug. Allerdings darf man nicht ganz vergessen, dass das Team seit 2018 im Tief ist. Innerhalb weniger Monate den Turnaround zu schaffen, mit sehr wenig Einheiten und aktuell etlichen Leistungsträgern in schlechter Form, ist halt auch nicht ganz so einfach. Die Kaderbaustellen sind zudem bekannt und können vom Bundestrainer nicht so einfach behoben werden. Deutsche AV von internationaler Klasse sind halt z.B. nicht da.
Ja die Mannschaft war davor schon im Tief, aber wie lange soll das als Ausrede gelten. Die meisten Spieler kennen sich doch schon ewig und haben in Teilen auch schon im Klub-Fußball miteinander gespielt. Da braucht man sich nur den Block Neuer, Süle, Kimmich, Goretzka, Sané, Müller, Musiala, Gnabry ansehen. Die haben zudem alle mit Flick zusammengearbeitet. Besser gehts doch eigentlich gar nicht. Klar, Bayern ist mies drauf, aber auch wenn Bayern gut war, ließ in der N11 selten. Dazu hat man noch die (Ex)-Chelsea-Reihe mit Havertz, Werner und Rüdiger, die auch schon ewig N11 spielen. Reus und Gündogan ebenfalls ewig dabei und bringen in Sachen Erfahrung alles mit. Das sind nur 1-2 Spieler wie ein Raum, die recht neu sind und wenig Erfahrung mitbringen. Klar haben wir die Schwachstellen AV und Sturm. Teams wie Ungarn und Dänemark haben aber auch Schwachstellen, agieren als Team aber viel besser und fangen diese auf. Warum klappt das bei der DFB-Elf nicht trotz bester Voraussetzungen? Lieber redet man sich darauf heraus, dass es bei England, Frankreich etc. auch hakt. An diesen darf man sich halt dann nicht orientieren.
 

Solomo

Hundsbua
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Warum klappt das bei der DFB-Elf nicht trotz bester Voraussetzungen?
Das kann ich Dir nicht beantworten.

Lieber redet man sich darauf heraus, dass es bei England, Frankreich etc. auch hakt. An diesen darf man sich halt dann nicht orientieren.
Da gebe ich Dir recht. Es liegt schon die Vermutung nahe, dass z.B. Ungarn die Nations-League ernster nimmt als die großen Nationen. Freundschaftsspiele waren auch unter so ziemlich jedem Bundestrainer oft wenig erbaulich.

Aber natürlich reicht es nicht, nur zu sagen "die anderen überzeugen auch nicht". Das Spiel gegen Ungarn war schlecht und man hat eben zwei schwache Turniere im Rücken.
Andererseits sollte man auch keine Panik ausrufen und zu schnell in Extreme gehen, das war jetzt das erste richtig schlechte Spiel unter Flick.
 

LeZ

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Ich fand, es war nicht mal "richtig schlecht", das ist einfach eine verzerrte Wiedergabe der Kakophonie-Abteilungen der "MSMs". Man hat nicht brilliert, aber das Spiel weitgehend bestimmt, auch aus den häufigeren Halbkontern nur 2 echte Chancen zugelassen. Und ein Zirkustor kassiert.

Offensiv hatte man in der 2. Halbzeit doch einige sehr gute Situationen, da stimmte dann das Zusammenspiel bis zur Chance nicht, bzw. die Spielstärke der Außen (0, in Worten N-U-L-L) im eins gegen eins. Da hat Bayern halt die Türöffner Davies und Coman. Die Abschlüsse waren nicht gut, wenn sie denn erfolgten, da kann man meckern. Das ist aber bei Bayern genau das gleiche Problem, sind ja auch überwiegend die gleichen Leute, plus der Eine von dem man das sowieso kennt.

Ich fürchte, die haben das falsch verstanden mit dem "ihr müssts mal mit dem Timo Werner Abschlüsse üben, damit ihr aufs gleiche Niveau kommt!". Die haben gedacht, sie sollen demnächst dann auch nur noch Rollerbälle auf's Eck schieben. :saint:
 
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