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Lazergirl

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Das ist schon heftig und zeigt, wie stark ist das Lobby dieser Sportart, insb. gerade in Frankreich.
Natürlich ist das ein weiterer Indiz dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die NoKo gestrichen wird, dramatisch steigt - hatte doch die NoKo genau 36 Plätze in Milano Cortina, die nun eben an Skimo gehen.

Momentan sagt mein Bauchgefühl nur noch 30% Chancen auf den Olympiaerhalt für die NoKo.
Kann sein, muss aber nicht. Das Olympia - Programm hatte immer noch einige Lücken, da gabs Tage wo über einige Stunden gar nichts war. Bei vielen Wettbewerben waren teils mehrere Runden Vorläufe / Qualifikationen. Könnte man auch straffen - oder morgens früher anfangen. Durch die unterschiedlichen weit verstreuten Orte kommen sich die Sportarten zudem doch gar nicht in die Quere. Da wäre auf jeden Fall noch Platz für die Kombi im TV. Weniger Studio-Geblubber und dafür mehr live. Es geht beides, wenn man es will. Die Sender wollen doch ein vielfältiges Programm haben, die zeigen sicher nicht jeden SkiMo Lauf.
 

Hakuba

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Momentan sagt mein Bauchgefühl nur noch 30% Chancen auf den Olympiaerhalt für die NoKo.

Ist bei mir ähnlich. Je länger die Entscheidung hinausgezögert wird, desto wahrscheinlicher sehe ich ein negatives Resultat.

Das ebenfalls auf der Abschussliste stehende Snowboard Alpin konnte derweil gute Zahlen in puncto Medien- und Zuschauerinteresse sowie in puncto Vielfalt bei den Podestplätzen präsentieren.


Das Ergebnis einer solchen Studie müsste es für die NoKo doch auch geben, denke ich. Mal sehen, was da noch kommt.
 

Lazergirl

EFF #3
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Es geht aber nicht um das zeitliche Programm, sondern um die Anzahl der Athleten, bei der eine feste Obergrenze gilt.
Bei den Milliarden ist es doch egal, ob da 50 Sportler mehr da sind. Die meisten sind da doch nur kurz oder wohnen auf Kosten des Verbandes teils gar nicht mehr im olympischen Dorf. Das ist doch kein Argument, ne Sportart komplett zu kicken.
 

Hakuba

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Bei den Milliarden ist es doch egal, ob da 50 Sportler mehr da sind. Die meisten sind da doch nur kurz oder wohnen auf Kosten des Verbandes teils gar nicht mehr im olympischen Dorf. Das ist doch kein Argument, ne Sportart komplett zu kicken.

Für normal Denkende ist das egal, aber nicht für das IOC. Die legen eine Obergrenze der Gesamtteilnehmerzahl fest (Winter 3500, Sommer 10500).

Und somit ist die Befürchtung, die hier von @Biathlon-Fan und @johnny geäußert wurde, leider nicht aus der Luft gegriffen.
 

johnny

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Die L'Equipe Journalistin Dominique Issartel, welche die Change.org-Petition zur Rettung der NoKo führt, informiert in einem Newsletter, dass die Entscheidung bezüglich des IO-Programms 2030 erst am 23. bzw. 24. Juli während der nächsten IOC-Exekutiv-Kommittee-Sitzung erfolgen soll.

Mal schauen, ob das wirklich so stimmt.


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Biathlon-Fan

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Sollte die Kombi bleiben, wie wird das dann eigentlich umgesetzt? Gibt das Reglement das her, dass Springen und Lauf an unterschiedlichen Tagen stattfinden können? Also ähnlich wie beim PCR?
Selbst wenn der Sprung morgens um 9 Uhr und der Lauf Nachmittags um 15 Uhr stattfindet sind die zwei Stunden Fahrt dazwischen natürlich anstrengend und größere Zwischenfälle bzw. Verschiebungen dürfte es nicht geben.
 

johnny

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Sollte die Kombi bleiben, wie wird das dann eigentlich umgesetzt? Gibt das Reglement das her, dass Springen und Lauf an unterschiedlichen Tagen stattfinden können? Also ähnlich wie beim PCR?
Selbst wenn der Sprung morgens um 9 Uhr und der Lauf Nachmittags um 15 Uhr stattfindet sind die zwei Stunden Fahrt dazwischen natürlich anstrengend und größere Zwischenfälle bzw. Verschiebungen dürfte es nicht geben.
Ich kann das gerade nirgendwo finden, denke aber, es ist grundsätzlich kein Problem, bzw. vom Reglement nicht verboten, die 2 Teildisziplinen an unterschiedlichen Tagen auszutragen. Noch vor 20-25 Jahren war es im Weltcup nicht unüblich, so zu machen (ich war einmal selbst vor Ort in Liberec an einem solchen Wettkampf, Springen (2 Runden) war Samstag, Lauf (15 km) am Sonntag und das war so geplant, also keine Verschiebungen oder sonst was).

Und ich denke auch, es ist ein grosses logistisches Risiko, das Springen in Courchevel und den Langlauf in La Clusaz am selben Tag zu organisieren.
 

Lazergirl

EFF #3
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Für normal Denkende ist das egal, aber nicht für das IOC. Die legen eine Obergrenze der Gesamtteilnehmerzahl fest (Winter 3500, Sommer 10500).

Und somit ist die Befürchtung, die hier von @Biathlon-Fan und @johnny geäußert wurde, leider nicht aus der Luft gegriffen.
Das ist für mich als Sportfan nicht mehr nachvollziehbar, wie die ticken. Das ist alles so widersprüchlich. Einerseits geht's bei Olympia ums Dabeisein....also neuen Sport rein. Auch kleinere Nationen sollen im Wettbewerb dabei sein....im Skispringen keine Quali mehr. Gleichheit zwischen Männer und Frauen, überall Mixed....aber keine Frauen in der Kombi.

Wissen die eigentlich überhaupt, was sie wollen?
 

Biathlon-Fan

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Auch wenn sich einige Nationen in einigen Sportarten oftmals eigene Quartiere suchen, muss der Ausrichter grundsätzlich jedem einen Platz in einer offiziellen Unterkunft anbieten. Von daher macht es schon einen Unterschied, ob 6000 oder 7000 Betten bzw. Quartiere gebaut werden.

Das Quartier in St-Jean-de-Sixt (Biathlon, Langlauf, Kombi Lauf) zum Beispiel ist mitten in einem Bergdorf, da gibt es jetzt bereits Kritik dort Unterkünfte hinzupflanzen. Irgendwo muss man da schon eine Grenze ziehen.
 

Benjamin

Zahlenfreund
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Andererseits: Skibergsteigen wird ja voraussichtlich wieder ganz woanders stattfinden als die Nordische Kombination. Wenn das betreffende Dorf dann 36 Skibergsteiger mehr aufnehmen muss, hilft es den Leuten dort auch nicht, wenn dann 200 km entfernt 36 Unterkünfte für die Kombinierer wegfallen.

Was ich sagen will: Die Gesamtzahl der Unterkünfte würde vor allem dann zum Problem werden, wenn die Sportler alle relativ zentral untergebracht werden. Aber je mehr man sie verteilt, desto leichter kann man ja auch noch ein paar Sportler mehr unterbringen.
 

Lazergirl

EFF #3
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Ja. Sie wollen Geld. Viel, viel Geld! So viel, wie möglich!
Im Wintersportbereich sind die Möglichkeiten aber ziemlich begrenzt, realistisch gesehen. Allein die Idee von Demong und Co..... der Markt für Kombi ist doch nicht die USA! Die stehen auf Eishockey. Eiskunstlaufen ist da auch angesagt. Alpin. Die Kombi und auch Skispringen spielen sich größtenteils in Europa ab.
 

Lazergirl

EFF #3
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Laut Demong gehts ja eher um die Nachwuchsgewinnung mit eventuell für die "Kiddies" "spannenderen" Formaten als den in der NoKo etablierten...
Kinder üben Sport dann aus, wenn sie Spaß daran haben. Haben sie dann noch Talent bleiben sie dabei. Evtl wechseln sie irgendwann zum Laufen oder Springen. Ich denke nicht, dass das von Formaten abhängig ist. Auch nicht von Stars.
 

johnny

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Das Quartier in St-Jean-de-Sixt (Biathlon, Langlauf, Kombi Lauf) zum Beispiel ist mitten in einem Bergdorf, da gibt es jetzt bereits Kritik dort Unterkünfte hinzupflanzen. Irgendwo muss man da schon eine Grenze ziehen.
Natürlich kann man das auch so lösen, dass der Kombi-Langlauf erst am Nachmittag stattfindet (nachdem das Springen am Vortag ausgetragen wurde), das ganze Tross aber immer in Courchevel übernachtet. Dann gibt es genug Zeit, um nach La Clusaz zu gelangen. Erinnert zwar an viel kritisierte lange Transfers bei Radrennen, aber wenn es nicht anders geht...
 

johnny

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Übrigens, ist mir gerade in den Sinn gekommen, was in der Saison 2019/2020 im Continentalcup passiert ist.
Planmässig hätten die Wettkämpfe am Wochenende 17.-19.01.2020 in Klingenthal stattfinden sollen. Da es aber dort unmöglich war, wegen Schneemangel die Laufstrecke zu präparieren, wurde der Langlauf-Teil nach Oberhof verlegt. Das sind ja über 200 km.

Am Freitag 17.01 wurde ein Sprungdurchgang ausgetragen, dessen Langlaufteil erst am Sonntag 19.01 ausgetragen wurde. Am Samstag 18.01 um 9:30 wurde ein Sprungdurchgang in Klingenthal ausgetragen, dann sind alle nach Oberhof gegangen und noch am selben Tag um18 Uhr wurde der Langlauf durchgeführt.



In diesem Zusammenhang habe ich noch ein anderes lustiges Beispiel, zwar aus dem Spezialspringen, aber auch interessant: Am 10.08.2024 gab es einen FIS Cup Wettkampf in Hinterzarten, dort sind im 1. Durchgang u.a. die Franzosen Alessandro Batby, Justin Moreaux und Sebastien Woodbridge gesprungen. Sie haben sich für den 2. Durchgang nicht qualifiziert, sind ins Auto eingestiegen und einen 285(!) km Weg nach Chaux-Neuve zurückgelegt, um dort am späten Nachmittag bzw. am frühen Abend 2 Durchgänge im Wettkampf der französischen Serie "Samse Summer Tour" zu absolvieren :) Also: es geht doch! ;)
 

sven8

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Bei der ganzen Diskussion um die NoKo an einem Tag trotz 2 Std. Entfernung hat ja noch überhaupt keiner an die Zuschauer gedacht.
Ein Wettbewerb auf der Kippe ohne Zuschauer schaufelt sich dann automatisch sein olympisches Grab.
 
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