Die Frage ob Arthur so gegen einen Sturm oder Pavlik verlieren würde stellt sich erst gar nicht, weil Arthur gegen diese beiden auch nicht so boxen würde.
Dass es einem Boxer, dem die hochklassigen Gegner fehlen an Motivation mangelt, sich für irgendwelche Zwischenfights mit Unbekannten runterzuhungern und zu trainieren, ist doch logisch. Arthur muss seit zwei Jahren hören, dass ggf. im Winter oder im Sommer oder im Frühling endlich der große Fight dran ist. So einen Simon- der sich gut geschlagen hat, ohne Frage- so einer ist für ihn ein notwendiges Übel, mehr nicht. Und genau das ist die Haltung mit der er dort aufgelaufen ist, mag man das gut finden oder nicht.
Anders als Sturm sieht er sein Weltmeisterdasein im MW als Station und nicht als der Gipfel. Er muss diese kämpfe jetzt bestreiten da Sauerland natürlich Geld mit ihm machen will, er ist der Hauptkämpfer der ARD , aber er weiss das es total schnuppe ist, und das nervt. Natürlich ist ihm im Laufe des Kampfes klargeworden, hoppala, mit dieser Haltung kann ich auch auf der Schnauze landen, bzw. auf die Schnauze kriegen, und das es vielleicht doch besser ist, trotz mangelnder herausforderugn wachsam zu bleiben. Aber die Enttäuschung nach dem Kampf ist auch die Enttäuschung eines Sportlers dem momentan die Ziele ausgehen. Ich fand seine Leistung in den hinteren Runden gar nicht schlecht, er hat es geschafft noch einmal durchzuziehen, ich hoffe für ihn, dass seine Situation sich bald verbessert.