So extrem wie heute war es mit dem Aufstützen und Klammern bei Wladimir noch nie oder seh ich das komplett falsch?
boxingsocialist.com schrieb:...Wladimir was hitting Alexander all night but the clinch fest was killing me and the fans. Then I kept seeing Wladimir throwing Alexander around. Alexander knew he had to get inside and land a meaningful punch, but every time he got inside he grabbed him over and over and over. Then come the leaning on his back. I thought Alexander was going to do the fireman's carry.
[...]
He is getting older and he just cannot compete at this level at peak performance without doing shady stuff now....
World Boxing News schrieb:...Klitschko, 37, continually jabbed his way in and proceeded to clinch and push the Russian down in a movement that happened repeatedly, round after round, throughout the contest. [...]
Pabon finally penalised Klitschko in the eleventh by deducting a point, although referee's will have to be much tougher with the energy-sapping tactics employed by 'Dr. Steelhammer' as the four-belt king heads into the twilight of his career. I am not suggesting that the outcome would have been any different in Moscow, although Povetkin would have had considerably more in the tank to make the fight more competitive as Klitschko won every round. The pulling power of Klitschko is never going to wane in Germany where he enjoys a massive following, but could affect his regular place on HBO in the US or hamper the UK picking up his fights in the future if he persists with the grabbing....
Da muss man kein "Hater" sein um dieses Box-Gewürge zu kritisieren. Vor allem, wenn man sich die Vorberichte bei RTL fast in voller Länge gegeben hat. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Foreman ihn als "one of the greatest of all times" bezeichnet. Und dann so ein Kampf. Ein "Champion", dessen boxerisches Repertoire über die Hälfte des Kampfes nur aus links-rechts-grab besteht. Ein "Champion" mit einer unglaublichen K.O.-Quote, der aber trotzdem nicht die geringsten Anstalten macht, einen angezählten und angeklingelten Gegner mal zu finishen. Ein "Champion", der sich in der letzten Runde 20 Mal auf seinen Gegner lehnt um jede Kampfhandlung im Keim zu ersticken.Dieser Kampf bietet wie man sieht den Klitschko-Hatern mal wieder eine perfekte Steilvorlage.
Da muss man kein "Hater" sein um dieses Box-Gewürge zu kritisieren. Vor allem, wenn man sich die Vorberichte bei RTL fast in voller Länge gegeben hat. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Foreman ihn als "one of the greatest of all times" bezeichnet. Und dann so ein Kampf. Ein "Champion", dessen boxerisches Repertoire über die Hälfte des Kampfes nur aus links-rechts-grab besteht. Ein "Champion" mit einer unglaublichen K.O.-Quote, der aber trotzdem nicht die geringsten Anstalten macht, einen angezählten und angeklingelten Gegner mal zu finishen. Ein "Champion", der sich in der letzten Runde 20 Mal auf seinen Gegner lehnt um jede Kampfhandlung im Keim zu ersticken.
Das war Boxen zum Abgewöhnen, eines WM-Kampfes absolut unwürdig. Und ich halte selbst die Stimmen, die sagen, Klitschko hätte disqualifiziert werden können, vielleicht sogar müssen, nicht für übertrieben.
Wie hoch ist die Chance, dass Wladimir nochmal zu Sdunek zurückkehrt?
Das Traurige ist ja eigentlich, dass man Klitschko im Grunde gar nichts vorwerfen kann, ihm sogar Respekt zollen muss. Wozu sollte er sich mit Povetkin einen Boxkampf liefern und möglicherweise ein paar Schläge einstecken, wenn er es nicht muss? Er hat mal wieder mit minimalem Risiko für die eigene Gesundheit, das Maximum erreicht. Das ist ja grundsätzlich eher clever.
Dass er mit so einem Auftreten dem Boxsport und natürlich seinem Ruf als Weltmeister, zumindest unter den fans, massiv schadet wird ihm nach einem Blick auf seine Kontoauszüge herzlich egal sein.
Nichtsdestotrotz ist es schwer zu ertragen, dass er den selben Gürtel trägt wie einst Ali, Holyfield, Lewis etc.:cry:
So schlimm der Kampf auch war Wladimir hat wenigstens in ein paar Sekunden mit der linken Hand gezeigt wieviel Talent in ihm steckt, aber was danach hinter ihm kommt ist wirklich nur Trauer und wird dass Schwergewicht in einen nie dagewesenen Tiefpunkt ziehen sollte Wladimir die nächsten zwei Jahre aufhören.
Klitschko sollte man 50 Mio. aufs Konto überweisen, damit er aufhört. Bei dem GEdanken, dass er noch einige Jahre boxen will, werde ich das Interesse am Schwergewicht komplett verlieren.
Adam Berlin schrieb:...but Atlas would not have stood idly by as the referee imprinted his mark on a fight, an unconscionable sin for any third man in the ring. Atlas would have confronted Pabon; he would have provided the counter-argument to Klitschko’s excuse that Povetkin was leaning in. (When Povetkin complained to Pabon about Klitschko’s tactics, Klitschko pleaded his case and the referee listened—talk about a biased referee.) And Atlas would have instructed Povetkin to work Klitschko inside while being held. Klitschko’s kidneys were wide open targets during those tainted clinches and some eye-for-eye justice would have evened the injustice perpetrated by the bigger man.
More important, had Atlas been in his corner, Povetkin would have been forced to stick to his game plan. I visited the gym several times when Atlas was training Povetkin for some of his earlier fights, and while Teddy wasn’t preparing Sasha for Klitschko, well, he really was. Over and over, Teddy worked on Sasha’s inside game, teaching him how to get in the pocket, think in the pocket, deliver in the pocket and get out of the pocket. In Round 1 I saw Teddy’s lessons come to life, his words of wisdom in the geography Povetkin carved. In that round, Povetkin looked like a match for the bigger man...