Phoenix Suns - Saison 2019/2020


STAT

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@durant35:

@PhoenixS hat die Wörter benutzt, die ich nicht gefunden habe. Man hat von außen den Eindruck, dass die Suns vom Weg abgekommen sind. Ich habe mich zu sehr auf die Thematik mit Ayton und Baynes fokussiert. Monty hat seine Souveränität verloren und es ist für jeden greifbar. Das Selbstverständnis der ersten Wochen ist nicht mehr da.

Die abgebrochene Pressekonferenz ist ja schon Signal genug. Die vielen verschlafenen ersten Viertel genauso. Rubio sagte mehrfach, dass es nicht sein kann, wie das Team regelmäßig in Sachen Effort einbricht. :crazy: Nachdem quasi die ganze Organisation inkl. dem Team ausgetauscht wurde, frage ich mich, wie das schon wieder sein kann? Das liegt doch nicht an Sarver? Man hatte nämlich wirklich das Gefühl, es entsteht etwas. Diese Wahrnehmung ist völlig weg und mittendrin fliegt Saric raus und Cam Johnson spielt 12 Minuten. Beide wurden geholt, um neben Ayton auf der 4 zu spielen und ihm bei seiner Entwicklung zu helfen.

Es sind nur zwei Spiele (gegen die Knicks sogar verständlich) mit den Twin Tower und vielleicht ist es die totale Überreaktion, aber es riecht schon wieder alles nach FAIL, weil es sich sichtbar dorthin entwickelt hat. Es ist ein Symptom, welches seit Wochen immer offensichtlicher und stärker wird. Es ist eine Kombination aus allem zusammen. Monty versucht vergeblich irgendwie das Team wieder auf Kurs zu bringen, kreiert aber mit solchen Maßnahmen mehr Fragen als Antworten. Es kann einfach nicht sein, dass wir nach 35 Spielen keine Ahnung haben, wer wo spielen soll und wer welche Rolle hat? Monty weiß es offensichtlich genauso wenig und das ist für Januar 2020 zu wenig, völlig unabhängig von Ergebnissen und Statistiken.

...wenn wir um den Titel mitspielenn...
o_Oo_Oo_Oo_Oo_O
Phoenix sollte erstmal eine vernünftige Rotation aufstellen können. :D
 

STAT

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noch eine Sache zu Bender, Chriss und Jackson:

Ein guter Owner stellt gute Mitarbeiter ein und die guten Mitarbeiter holen weitere gute Mitarbeiter an Bord. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für nachhaltigen Erfolg und die richtige Auswahl an jungen Talenten. Spurs, Nuggets und Raptors sind hier z.B. zu nennen. Zudem muss gewährleistet sein, damit die jungen Spieler das richtige Umfeld zur Verfügung haben, wie Stabilität, gutes Coaching, Trainingsbedingungen, passendes Teamgefüge, usw.

Die Draft ist dennoch alles andere als eine exakte Wissenschaft. 2016 galten die Suns als Gewinner und 2017 war Josh Jackson für viele BPA und eine tolle Ergänzung zu Booker. Das man die drei zum jeweiligen Zeitpunkt geholt hat, würde ich immer noch verteidigen. Sowohl Bender als auch Chriss machten damals sehr viel Sinn. Booker war extrem jung und die Suns brauchten dringend mehr Upside. Sowohl Bender als auch Chriss waren 18/19 Jahre alt und galten als High Upside Picks. Hinterher weiß man es halt besser.

Was ich ihnen anlasten würde, ist das toxische Umfeld, fehlende Stabilität und ganz sicher ein völlig dysfunktionales Teamgebilde inkl. den falschen Veteranen. Das hat McD vollkommen in den Sand gesetzt und mMn hat das auch Ayton in seinem ersten Jahr eher geschadet als geholfen. Sarver und McD haben es nie verstanden ein stimmiges Umfeld zu bauen und allem Anschein nach, hat die Franchise immer noch damit zu kämpfen. Es ist zwar deutlich besser geworden, aber ist noch lange nicht gut.

Das drei hohe Picks so krass floppen, passt natürlich super ins Gesamtbild und da hat man eigentlich gar keine Argumente mehr. Trotzdem hat mir die Vorstellung mit
  • Scorer/Playmaker Devin Booker
  • Two-Way-Wing+ Playmaking Josh Jackson
  • Einhorn Dragan Bender
  • athletischer Freak Marquese Chriss
wirklich gefallen. Es ging halt maximal in die Hose. :LOL: Für die Picks selbst würde ich McD in Schutz nehmen. Für alles andere nicht.
 

STAT

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Der nächste epische Zusammenbruch. Wie ist es möglich gegen dezimierte Kings 21 Punkte Vorsprung im dritten Viertel noch zu verspielen und mit 11 zu verlieren? In knapp der Hälfte der Niederlagen wurden zweistellige Führungen hergeschenkt. Die Bank wieder total enttäuschend. Booker und Oubre verlassen direkt nach dem Spiel die Halle und sind weg bevor die Medien in der Kabine sind…

Meine Favoriten sind heute:
This roster needs a complete overhaul.
Trade Devin Booker so I can forgot y’all exist.
Fire Monty Williams please.
I don’t even know why I’m a fan anymore.
Maybe next season they’ll stop shooting threes altogether. Then in 21-22 they’ll wear those super short 70s shorts. Then in 22-23 they’ll only let white people on the team.
Die Suns beim Versuch ein Spiel zu closen:

 

theser

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Einen verspäteten Neujahrs-Gruß auch von mir.

Erstmal an @STAT s Zusammenfassung des Jahrzehnts :beten: Die Brooks-Geschichte find ich nachwievor am besten. Ich hatte schon so viel vergessen. Der kleine Lindsay Hunter war mal Coach bei uns? :LOL:

Zu den Draft-Busts: Ich verteidige Bender und auch Josh Jackson gerne weiterhin (Chriss nicht! Chriss soll zurück in die Hölle aus der als Baby-Dämon vor rund 22 Jahren entsendet wurde um die Basketballwelt zu terrorisieren). In diesen Suns-Jahren wurde Talent einfach vor die Wand gefahren, es konnte sich kaum was entwickeln. Was Booker vollbrachte kommt eigtl einem Wunder gleich. Ich für meinen Teil freue mich jedenfalls schon, dass eigtl gute und hochtalentierte Jungs wie D.Melton oder J.McRae sich an anderer Stelle mittlerweile freigeschwommen haben und wie veritable NBA-Spieler aussehen.

Die letzten beiden Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten wiegen nun schon verdammt schwer. Mit machbaren Siegen über Sacramento und Memphis würde die aktuelle Diskussion ganz anders aussehen.

Ayton wurde gestern Nacht erstmal nicht wirklich eingebunden. Keine Ahnung warum. Aus Frust darüber oder auch wegen der eigenen Leistung kickte er einen Stuhl weg, er durfte wieder mehr ran und danach ging's deutlich besser. Defensiv war das Duo mit Baynes diesmal wirklich lausig. Wie @durant35 schon schrieb, ich finde die Idee Ayton/Baynes auch gar nicht so schlecht, aber der ideale Nebenmann fehlt eben noch und das hat das Management eben gehörig verschlafen. Man muss eben nehmen was man so hat, Baynes/Ayton ist für einige Matchups sicherlich trotzdem ne coole Lösung, auch Cam Johnson bewies auf der Vier vor seinem Gegenüber bleiben zu können, aber dauerhaft auf der Vier wird er aufgefressen werden wie Utahs Royce O'Neal. Da wäre ich wieder bei meinem Lieblingsthema... egal.

Rubio titulierte ich in der Offseason mal als mitunter lausigen Defender, worauf man mich wohl zurecht etwas korrigierte. In den letzten zwei Spielen sah man aber schon, dass er so manches mal fette Probleme offenbart. Okay... gegen die pfeilschnellen Morant und Fox kann man nur schlecht aussehen und zudem plagt ihn wohl noch die Hüfte nach dem Lakers-Game (der Mann kann einfach nicht gesund bleiben). Aber zumindest gegen solche Matchups erscheint Rubio defensiv als Schwachstelle.

@PhoenixS hat ja sehr passende Worte gefunden, wie der starke Saisonstart womöglich zu große Erwartungen schürte. Viele Hürden wurden dem Team danach in den Weg geworfen und allmählich scheint man das Oberwasser zu verlieren. Ich hoffe das Team säuft nun nicht ab/bricht nicht auseinander nach dem "Heartbreaker-L". Immerhin marschiert Devin Booker nach ausgestandener Verletzung mit starker Leistung weiterhin voraus mit seinem x-ten 30-Punkte-Game und hat seine erste AllStar-Nominierung verdient.
 

theser

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Neulich mal einen Tweet gelesen in dem vermutet wird die Suns hätten eine der ältesten Fanbases, da man seit ner Ewigkeit keinen Erfolg hat
:licht: Damn it, das klingt logisch
 

theser

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-Sehr, sehr schöner Heim-Sieg letzte Nacht mit hoffentlich emotionaler Wirkung
-Booker mit ein paar offensiven Heldentaten, gefällig als Point Guard und in der Defense
-Rubio als Zauberer und mit entscheidendem Steal
-Ayton mit äußerst solider Switch-Defense gegen Fournier den Sieg über die Ziellinie gebracht
-Oubre mit Hustle-Block

Außerdem: Macht Booker endlich zum AllStar!
 

Vincent2008

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Glückwunsch zum geschenkten Heimsieg gegen Orlando aber mal ganz ehrlich gegen diese Rumpftruppe ohne Isaac, Gordon, Aminu, MCW und DJ Augustin muss Phoenix einfach gewinnen.

Warum ich oben die Wörter geschenkten Heimsieg benutze wird wohl jeder verstehen der dieses Spiel verfolgt hat. Wenn man knapp 1 Min vor Schluss mit 94-90 zurück liegt ist es echt ein Geschenk der Magic wenn man dann noch einen Win einfährt. Fultz und Vucevic vergeigen 2 ganz wichtige Angriffe und Booker ballert zwei 3er in die Maschen. So ist der Sport halt aber es war mal wieder eine klassische Orlando Klatsche die einen Fan massiv traurig aber auch wütend macht...
 

STAT

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Glückwunsch zum geschenkten Heimsieg gegen Orlando aber mal ganz ehrlich gegen diese Rumpftruppe ohne Isaac, Gordon, Aminu, MCW und DJ Augustin muss Phoenix einfach gewinnen.

Warum ich oben die Wörter geschenkten Heimsieg benutze wird wohl jeder verstehen der dieses Spiel verfolgt hat. Wenn man knapp 1 Min vor Schluss mit 94-90 zurück liegt ist es echt ein Geschenk der Magic wenn man dann noch einen Win einfährt. Fultz und Vucevic vergeigen 2 ganz wichtige Angriffe und Booker ballert zwei 3er in die Maschen. So ist der Sport halt aber es war mal wieder eine klassische Orlando Klatsche die einen Fan massiv traurig aber auch wütend macht...
Danke, aber ich glaube wir können uns schon seit Jahren die Hand geben. Die Symptome der Suns und Magic sind in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich, wobei die Magic mMn sich noch eine ganze Ecke professioneller präsentieren. Bei beiden Teams geht seit vielen Jahren nicht viel, es gibt mehrere „Draftflops“, einige Trainerwechsel, komische Entscheidungen im Management, Slapstick auf und neben dem Court, Pech in der Lotterie (Suns einmal mit Dusel), viele Verletzungssorgen, wann kam der letzte „größere“ Free Agent?, usw.

Ich mochte AG, Isaac und Bamba als Prospects sehr. Die defensive Entwicklung von Isaac überstrahlt natürlich einiges. Trotzdem ist er leider auch schon häufig verletzt gewesen. Gordon’s Entwicklung enttäuscht mich aufgrund ehemaliger Erwartungen und Bamba ziegt bis jetzt auch nicht so richtig seine erhoffte Klasse. Klar, man muss den jungen Spielern ihre Zeit geben und hier wiederhole ich mich immer wieder, aber im Grunde ist eure Talententwicklung ähnlich bescheiden wie in Phoenix, wenn wir mal über einen längeren Zeitraum schauen.

Die Geschenke von denen du sprichst, verteilen die Suns ebenfalls. Es hätte genauso gut umgekehrt sein können. Deshalb kann ich dich gut verstehen. Ich würde eher sagen, wir sahen nicht nur die Classic Magic, sondern auch die Classic Suns. Die zweite Hälfte war ja mal wieder pure Ästhetik und irgendein Blinder muss halt ein Spiel gewinnen. :D Wenigstens durftet ihr mal wieder Luft in den Playoffs schnuppern. Viel Glück für die restliche Saison. (y)
 

theser

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"Geschenkter Sieg" ist ein Duktus mit dem ich persönlich eher wenig anfangen kann. Es ist wie es ist und Booker muss die Dinger ja erstmal machen, egal wer gegenüber steht. Das ist schon vorwiegend seine Leistung und beruht nicht auf Schwäche von anderen, oder? Ich muss dabei aber zugeben ich habe wegen Zeitmangels wirklich viele Offensivaktionen der Magic weggedrückt, das Spiel noch viel mehr condenst und erlebte so ein höchst amüsantes Spiel ohne langweilige Phasen :LOL:
 
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STAT

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"Geschenkter Sieg" ist ein Duktus mit dem ich persönlich eher wenig anfangen kann. Es ist wie es ist und Booker muss die Dinger ja erstmal machen, egal wer gegenüber steht. Das ist schon vorwiegend seine Leistung und beruht nicht auf Schwäche von anderen, oder?
Normalerweise gehöre ich auch dazu. Es wiederholen sich auf der anderen Seite bei manchen Teams diverse Muster häufiger wie bei anderen und es ist auf Dauer dementsprechend frustrierend.

Booker hat natürlich seine Klasse gezeigt und das Ding wie ein Star gewonnen. Daran gibt es nichts auszusetzen. Was die Magic in der letzten Minute allerdings gemacht haben, erinnerte stark an die Suns der Vergangenheit. Ich denke, es gibt oftmals zwei Seiten. Hier in dem Fall haben die Magic mitgeholfen, damit die Suns das Spiel gewinnen konnten. Die Suns Defense und Booker müssen natürlich gelobt werden. Das war am Ende des Spiel sehr gut und da würde ich grundsätzlich ebenfalls ansetzen.

Vielleicht habe ich es falsch interpretiert, dann bitte ich um Verbesserung. Bei @Vincent2008 habe ich eher den Eindruck, es ist die (fehlende) Entwicklung und immer wiederkehrende Probleme/Baustellen. Damit ist meine Verbundenheit gesichert. :)

Ich muss dabei aber zugeben ich habe wegen Zeitmangels wirklich viele Offensivaktionen der Magic weggedrückt, das Spiel noch viel mehr condenst und erlebte so ein höchst amüsantes Spiel ohne langweilige Phasen :LOL:
Diese Strategie sollte ich vielleicht auch mal anwenden. :LOL:
 
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theser

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Ich denke es ging eher um die schlechte letzte Minute der Magic gepaart mit den vielen Verletzten. Deren Talententwicklung ist doch eh 50.000mal besser als unsere. Die Magic brachten Vucevic raus, Fultz sieht jetzt wie ein NBA-Spieler aus, Isaac ist ohne Flachs der einzige Spieler von dem ich Highlight-Reels angucke, Playoffs mit einem Fournier/Augustin-Backcourt... hallooo? Wir dürfen uns nicht mal ansatzweise vergleichen mit denen!

Diese Strategie sollte ich vielleicht auch mal anwenden. :LOL:
Das Spiel war also wirklich nicht gut? Na toll, und ich freute mich schon...
 

STAT

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Ich denke es ging eher um die schlechte letzte Minute der Magic gepaart mit den vielen Verletzten. Deren Talententwicklung ist doch eh 50.000mal besser als unsere. Die Magic brachten Vucevic raus, Fultz sieht jetzt wie ein NBA-Spieler aus, Isaac ist ohne Flachs der einzige Spieler von dem ich Highlight-Reels angucke, Playoffs mit einem Fournier/Augustin-Backcourt... hallooo? Wir dürfen uns nicht mal ansatzweise vergleichen mit denen!
Booker zählt dreifach. :clowns: Ja, du hast schon recht. Wenn wir ganz genau sind, dann können wir sämtliche Vergleiche streichen, weil die Suns die Könige der Talententwicklung sind. Das ist unbestritten. Knicks vielleicht noch?

Das Spiel war also wirklich nicht gut? Na toll, und ich freute mich schon...
Alles eine Frage des Geschmacks und der Ansprüche. Das Spiel war mMn nicht gut und die Suns können ohne Booker den Laden komplett dichtmachen. Wenn Book mittlerweile auf der Bank sitzt, ist nicht mehr wie üblich Feierabend, sondern direkt Apokalypse.


Das die Shotcreation ein gößeres Problem werden könnte, war zu erwarten. Aber es bestand die Hoffnung, dass Monty es schafft, passende Rotationen zu finden und die Baustelle mit Shooting, Transition und System etwas zu kaschieren. Nichts davon trifft ein. Die Suns können nicht werfen und Rubio kann das Team mit seinen Defiziten nicht tragen. Ayton wirkt offensiv verloren, dagegen ist er defensiv okay. Völlig verkehrte Welt. Zusätzlich hat Monty keine Rotationen. Er ist im Status der Experimente und all das führt dazu, dass es nur schwer genießbar ist.
 
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Vincent2008

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Moin moin. Nee im ernst die Suns sind ne echt coole Franchise und es schmerzt das sie die letzten Jahre nichts erreicht haben...es gibt in der Tat gewisse Parallen zu den Magic. Irgendwo in den 90'er waren wir Kult mit richtig geilen Spielern dann kam ein Knick und irgendwann ging es wieder bergauf.

Die letzten Jahre hatten beide Team das große Pech in der Draft bzw. mit der Auswahl der Spieler...Booker ist natürlich mega aber ansonsten habt ihr viele gute Picks vermasselt. Josh Jackson oder Dragan Bender floppen genauso wie bei uns Marion Hezonja oder jetzt Mo Bamba. Selbst Aaron Gordon schafft bei uns im gefühlt 10. Jahr keinen Durchbruch...es wird am Ende so laufen wie mit Oladipo. Ich bin mal gespannt welchen Weg Ayton bei euch einschlagen wird...den Typ kann ich irgendwie gar nicht einschätzen bisher.

Zum Spiel muss ich noch einmal kurz einlenken. Für mich war es ein klares, krasses Geschenk von Orlando bzw den einzelnen Spielern. Markelle muss niemals mit knapp 1 Min auf der Uhr und 4 Pkten Vorsprung den Hulk spielen und mit einem riesen Tempo in die Zone rennen...es wäre sinnvoll gewesen die Shot Clock mit 24 sek runterlaufen zu lassen und dann nen Wurf zu provozieren. Selbst wenn wir nen Airball geworfen hätten, hätten die Suns nur noch 35 Sek. auf der Uhr gehabt und ihr Angriff wäre ganz anders verlaufen. Selbst wenn ein Booker dann getroffen hätte wären die Magic immer noch in Front gewesen. Mit dem gleichen Spiel wie eben hätten die Suns dann schon foulen müssen und Orlando wäre an die Linie gegangen. An solchen bescheuerten Turnover merkt man leider das Clifford stellenweise auch falsch coacht und die Spieler falsche Entscheidungen treffen. Vucevic darf sich niemals von Rubio den Ball klauen lassen. Für mich war diese Pleite ein Spiegelbild dieser Franchise...man führt mit ner Rumpftruppe überraschenderweise 94-90 knapp 1 Min vor Schluss und kassiert dann eine 98-94 Klatsche. :weghier:
 

theser

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Vucevic darf sich niemals von Rubio den Ball klauen lassen.
Zu Voochs montenegrinischen Ehrenrettung: Rubio hat aber auch mit die "fastest hands" der Liga und genau solche "True Steals" sind eine seiner Stärken (auch wenn er nachlässt)

Das die Shotcreation ein gößeres Problem werden könnte, war zu erwarten. Aber es bestand die Hoffnung, dass Monty es schafft, passende Rotationen zu finden und die Baustelle mit Shooting, Transition und System etwas zu kaschieren. Nichts davon trifft ein. Die Suns können nicht werfen und Rubio kann das Team mit seinen Defiziten nicht tragen. Ayton wirkt offensiv verloren, dagegen ist er defensiv okay. Völlig verkehrte Welt. Zusätzlich hat Monty hat keine Rotationen. Er ist im Status der Experimente und all das führt dazu, dass es nur schwer genießbar ist.
Aber es ist und bleibt halt auch ein Übergangsjahr. Ich denke nach den harten Ls gegen Kings und Grizzlies versucht Coach vorerst mal wieder ne defensive Identität zu finden. Mit niedrigerer Pace (bereinigt deutlich unter 80 Würfe) und nur zugelassenen 93ppg aus den letzten beiden Spielen ist ein Anfang gesetzt. Ich stimme aber sicherlich zu, dass andere Teams momentan viel besser zusammenspielen.

Dass die Suns keine taugliche Rotation haben liegt ja auch an der doofen Kaderplanung. Die Backcourt-Backups sind schwach: Carter keine NBA-Lösung, Tyler völlig ohne Verve und die Verletzung von Jerome verschärfte die Situation (falls er überhaupt hätte helfen können). Jetzt spielt dauernd Okobo und in Memphis mausert sich DeAnthony Melton zu dem Spieler, den viele inkl meiner Wenigkeit schon lange in ihn sahen #frustran
Dazu hat man statt eines guten PFs lieber 50 SFs. Was bleibt dem Coach anderes übrig als zu experimentieren? So Smallball ist die Liga halt leider noch keinesfalls, dass man Cam/Oubre auf die Vier neben Ayton setzen kann. Wir müssen warten bis der Kader zur Deadline oder im Sommer sinnvoller ergänzt wird.

Über Aytons offensives rumwurschteln bin ich auch erstaunt. Aber er hat nun 9 (!) Spiele in dieser für ihn turbulenten Saison gemacht, 71 in der Chaos-Saison davor. Allein schon seine halbwegs solide Defense freut mich. Geben wir ihm und Monty mehr Zeit. @Vincent2008 Ich denke wir wissen alle noch nicht was in ihm steckt.
____

Zum Sieg über die Hornets vorhin: Die 8 Spiele quälende Niederlagen-Serie um Weihnachten ist nun fast schon vergessen, auch wenn am Horizont wieder ein schwieriger Schedule erkennbar ist. Aber beim Hustle-Sieg lieferte Oubre mal wieder etwas für das Oubre geboren wurde: :LOL:

Außerdem Ricky:
 
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STAT

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Aber es ist und bleibt halt auch ein Übergangsjahr. Ich denke nach den harten Ls gegen Kings und Grizzlies versucht Coach vorerst mal wieder ne defensive Identität zu finden. Mit niedrigerer Pace (bereinigt deutlich unter 80 Würfe) und nur zugelassenen 93ppg aus den letzten beiden Spielen ist ein Anfang gesetzt. Ich stimme aber sicherlich zu, dass andere Teams momentan viel besser zusammenspielen.
Lass uns doch mal genauer hinschauen. Sag mir vor der Saison:

Record: 16-23
Netrating: - 0.7

…und das inkl. den Umständen? Wo muss ich unterschreiben? :devilish:

Nur gibt es ein paar Dinge, die wirklich für Bauchschmerzen sorgen:

Tyler Johnson:
„eigentlich“ ein guter Backup, der seine Rolle kennt, ein paar Dreier treffen kann und defensiv nun keine Vollniete sein sollte. Leider hat er das Ariza-Chandler-Dudley-Anderson-Syndrom. Warum funktioniert er in Phoenix nicht? Wieso sieht ein Veteran und "eigentlich" solider Rollenspieler in Phoenix erneut so mies aus?

Ty Jerome:
ist bis jetzt in der NBA überhaupt nicht angekommen, aus welchen Gründen auch immer. Beide Spieler sollten normalerweise etwas beitragen, nämlich Spielintelligenz, etwas Playmaking und Shooting. Leider können wir bis jetzt beide als Totalausfälle bezeichnen. Bei Jerome müssen wir natürlich noch abwarten und der Junge hat seine Zeit verdient. Trotzdem ist der Ist-Zustand enttäuschend. Mal wieder.

Mikal Bridges:
ich finde er ist – Stand heute – ein unglaublich wichtiger Spieler. Erhöhen sich unsere Ambitionen ab nächster Saison (?), dann muss er seinen Dreier finden. Du musst dir vor dem Spiel mal seine Wurfbewegung anschauen. Von außen fragt man sich wirklich welcher Trainer das verbrochen hat? Wollte Mikal selbst seinen Wurf verändern? Warum wurde so krass in seine muscle memory eingegriffen? Ich habe heute nochmal geschaut wie es auf dem College war. Typisch Phoenix Suns. Einfach nur typisch. :wallbash:

Cam Johnson:
ein vielversprechender Start mit solider Defense, gutem Shooting und sehr intelligenter Spielweise. Cam passte mit seinem Skillset nahezu perfekt in das Team des Saisonstarts. Für ihn gilt selbstverständlich das Gleiche wie bei Ty und wir müssen ihnen Zeit geben. Die letzten Wochen war er offensiv wie defensiv mMn längst nicht mehr auf dem gleichen Niveau. Weißt, bei mir liegt es nicht an fehlender Geduld. Aufgrund der Vergangenheit bin ich in Sachen Spielerentwicklung einfach sehr sensibel geworden. Für mich ist es ebenfalls ein Übergangsjahr, wovon wir schon vor der Saison gesprochen hatten. Ich bin ja ständig auf die Bremse getreten und wie man sieht, zurecht. Trotzdem ist der Ist-Zustand bei Cam momentan auch nicht befriedigend, weshalb ich mir schon Gedanken mache. Also doch wieder typisch Suns?

Dario Saric:
ist – Stand heute – ebenfalls eine Enttäuschung. Die Idee hinter dem Trade finde ich immer noch vertretbar. Jedoch war die Umsetzung wohl nicht perfekt, um es vorsichtig zu sagen. Wir haben absolut keine Ahnung ob Saric ein Teil dieses Team sein sollte oder nicht. Tendenziell wahrscheinlich nicht. Für den Moment bleibt nur eine einzige Beurteilung: typisch Suns.

Deandre Ayton:
Talent und tatsächlich erbrachte Leistung inkl. seiner Rolle (Coaching) können noch nicht zufriedenstellend sein. Ja, wir müssen Monty und den Jungs Zeit geben. Seine defensive Entwicklung und sein offensives Talent ist momentan mein Anker.
-----
So bleiben noch Book und Kelly. Die beiden tragen das Team und sorgen teilweise mit heroischen Leistungen dafür, dass die Suns bei diesem Record stehen. Nun kommen wir auf das auf was ich hinausmöchte: mir wäre z.B. ein Record von 11-28 lieber, wenn der junge Kern in bestimmten Bereichen sich nicht so quälen würde. Mir geht es nämlich um die strategische Planung und die langfristige Zukunft. Wenn wir ehrlich sind, dann ist das mal wieder nur Devin Booker. Jeder andere bringt Fragezeichen mit und ich hätte mir gewünscht, dass wir sagen könnten: Book, Ayton, Mikal und Kelly + XY. Nur kann ich das nicht. Das ist mir zum jetzigen Zeitpunkt für ein Übergangsjahr zu wenig. Bei Kelly wäre ich trotz all der Liebe noch vorsichtig, bevor ich die Geldscheine und einen langfristigen Vertrag anbiete.

Dass die Suns keine taugliche Rotation haben liegt ja auch an der doofen Kaderplanung. Die Backcourt-Backups sind schwach: Carter keine NBA-Lösung, Tyler völlig ohne Verve und die Verletzung von Jerome verschärfte die Situation (falls er überhaupt hätte helfen können). Jetzt spielt dauernd Okobo und in Memphis mausert sich DeAnthony Melton zu dem Spieler, den viele inkl meiner Wenigkeit schon lange in ihn sahen #frustran
Dazu hat man statt eines guten PFs lieber 50 SFs. Was bleibt dem Coach anderes übrig als zu experimentieren? So Smallball ist die Liga halt leider noch keinesfalls, dass man Cam/Oubre auf die Vier neben Ayton setzen kann. Wir müssen warten bis der Kader zur Deadline oder im Sommer sinnvoller ergänzt wird.
Wie vor der Saison:
Ich glaube wir können jeden einzelnen Move auseinandernehmen und kritisieren. Für alles gibt es Vor – und Nachteile und man kann definitiv der Meinung sein, dass die Kaderplanung doof ist. Mir fehlt hier eben der Hinweis auf die unglaublich schwierige Ausgangssituation. Die aktuelle Situation ist ja nicht nur das Resultat der Offseason, sondern einer nie endenden Fehlerkette. Das muss man James Jones einfach zugestehen. Wichtig ist jetzt die Fehlerkette zu unterbrechen und ein homogenes Team aufzustellen. Es wäre in Sachen Teambuilding a) hilfreich, wenn Bridges, Cam und Ayton überzeugen würden und b) hätten die Jungs einen ganz anderen Tradevalue. Es könnte schließlich sein, dass irgendwann Mr. X auf den Markt kommt und ein großer Move Sinn ergibt. Jeder kann sich mal folgende Frage selbst beantworten: wer hat denn bei den Suns momentan einen großen Tradevalue und plötzlich wird einem bewusst: oh…

Rubio – Book – Kelly – Bridges – Ayton
Netrating: 37.2 in 39 Minuten
ORtg: 130.9
DRtg: 93.6

Man tausche Ayton mit Baynes:

Netrating: 20.9 in 42 Minuten
ORtg: 106.3
DRtg: 85.4

Du hast vollkommen recht. Man kann nicht immer Small spielen und das kann direkt nach hinten losgehen. Das diese Lineups bis jetzt 39 und 42 zusammen gesehen haben, ist trotzdem ein Witz. Ich verstehe nämlich nicht, warum Monty uns terrorisiert und keine Lineups findet, obwohl es Alternativen geben würde.

Wenn bei größerer Sample Size diese Lineups einbrechen, okay. Dann halte ich sofort meine Möchtegern-Coaching-Klappe. Aber solange diese Lineups so abliefern, werde ich weiter motzen und nur den Kopf schütteln, wenn Monty seine Experimente auspackt. Ich weiß, du bist anderer Meinung, aber Point Book ist bei mir wieder so ein Thema, weswegen ich komplett dichtmache. Das Backup Problem auf der 1 ist zu lösen und diese Minuten könnte dann Saric bekommen, damit wir endlich mal sehen was Sache ist => Teambuilding.

Rubio (34) – Booker (14)
Booker (20) – Bridges (20) – Tyler Johnson oder Okobo (8)
Kelly (20) – Bridges (14) – Cam (14)
Saric (24) – Kelly (14) – Cam (10)
Ayton (30) – Baynes (18)

Diese Rotation dann bitte mal 7-10 Spiele loslassen, weil das die Zukunft ist. (oder auch nicht)

Stattdessen fliegt Saric raus. Dann ist er wieder drin und doch irgendwie nicht. Ayton kommt nach der Verletzung von der Bank, dann als 5er, dann als 4er und jetzt ist er wieder auf der Bank. What? :confuse:

Booker muss mit den Wings und Ayton auf die Platte. Ich verstehe 0,0 warum man sich dagegen wehrt. Es hat so viel Potential. Danach Rubio rein und die Lineups der Zukunft aufstellen, damit wir eine größere Sample Size bekommen. Vielleicht wäre es ganz cool durch diese Maßnahmen so etwas wie Konstanz, Vertrauen und Stabilität zu kreieren. Aber wer braucht das schon? Also würfelt man im Wochenrhythmus lieber alles x mal durcheinander. Von außen fehlt mir die Linie und das sieht man definitiv auf dem Court.

Dementsprechend bin ich aktuell bedient und das liegt weder an Ungeduld oder an falscher Erwartungshaltung, sondern daran, dass ich den Eindruck habe, die Franchise macht sich das Leben mal wieder selbst schwer. Wenn man statt Point Book lieber Okobo bringt und u.a. deswegen keine Rotationen findet, dann ist man halt selbst schuld. Als Laie schaue ich momentan die Spiele eher so:
 

theser

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Wollte Mikal selbst seinen Wurf verändern? Warum wurde so krass in seine muscle memory eingegriffen? Ich habe heute nochmal geschaut wie es auf dem College war. Typisch Phoenix Suns. Einfach nur typisch.
Na, weil es bei TJ Warren ja auch richtig gut klappte (22.2 auf 43% Dreier). Da sabberte doch noch fast jeder GM nach unserem Wurftrainer.. Ich hab mir auch Villanova-Highlights angeguckt. Nach Warrens Erfolgserlebnis auch andere Würfe anzugucken finde ich schon konsequent von den Suns. Ich bin sicherlich kein Wurfexperte, aber 1,2 sehr unnötige Mechanismen hab ich schon bemerkt Sonst fand ich aber seine Wurfmechanik sehr schön und es ist schon tragisch was die Suns da angerichtet haben.

Bei Bridges muss ich aber gleich wieder das Thema Kaderplanung miteinbeziehen. Ich bin überzeugt, dass Spieler sich gegenseitig hindern können. Schau nach Utah wo Ingles die ersten Monate aussah wie der mieseste Player der Liga. Nun als Conley verletzt raus ist bekommt "Jingles" wieder die alte Point-Forward-Rolle und ist maßgeblich am Jazz-Run beteiligt.

Ich denke Oubres ausgelassenes sich selbst sonnen im Hustle-Gott-Himmel (und ja er ist sehr oft unproduktiv und ich würde ihm kein Big Money geben, ich mag ihn trotzdem) und dazu Cams Minuten als Dreierwerfer nagen an Bridges, der wohl auch deswegen einfach nicht an die intensive Spielweise rankommt, die er schon zeigte. Drum werde ich auch nie ganz einverstanden sein mit dieser Oubre- bzw Cam-Verpflichtung.

Kaderplanung. Die aktuelle Situation ist ja nicht nur das Resultat der Offseason, sondern einer nie endenden Fehlerkette. Das muss man James Jones einfach zugestehen. Wichtig ist jetzt die Fehlerkette zu unterbrechen und ein homogenes Team aufzustellen.
Ja, nur Wunder-GMs können 10 Jahre Fehler in einem Sommer gutmachen. So einer ist Jones sicher nicht, auch wenn er gut ist. Aber wo war denn die Vision eines homogenen Teams wenn man Cam holt und sich SFs auf den Füßen stehen? Viele gute, erfahrene und vor allem charakterlich einwandfreie Rookie-PFs hätten sofortige Hilfe aus dem Draft bedeutet. Grant Williams (versteckt in Boston), PJ Washington, Brandon Clarke, Chuma Okeke (falls nicht verletzt) oder Eric Paschall füllten mehr Team-Need aus als Cam. Alle hatte ich bereits im NCAA-Thread über das Jahr ausgiebig gelobt. Wenn ich es erkenne sollten das auch die Suns-GMs wissen. Stattdessen gab's Saric, der all das bestätigt was wir auch schon vorher wussten.

Dass es auch schnell anders gehen kann sieht man am Sommer der Grizzlies. Morant, Clarke und der versteckte John Konchar (auch so ein Edel-Charakter, der am liebsten so Spiele macht mit 0P, 5R, 5A, 5S) kamen im Draft. Ich rief sie schon damals am Draft-Day als Gewinner im Thread aus. Dazu Melton (das eigentliche Juwel des Jackson-Trades) abgestaubt. Zuletzt Grayson Allen (ne echte Dr*), Jae Crowder, Solo Hill, Guduric aus Europa, Tyus Jones... damnit. Was willst Du da machen außer den Hut ziehen? Im Kader warteten ja noch JJJ, Kyle Anderson, Vala oder das total verkannte Edeltalent Bruno Caboclo. (achja, Iggy darf ja nichtmal auflaufen für die :D) DIESER Kader hat eine Identität, da ist es fast schon egal wer trainiert...

Booker muss mit den Wings und Ayton auf die Platte. Ich verstehe 0,0 warum man sich dagegen wehrt. Es hat so viel Potential. Danach Rubio rein und die Lineups der Zukunft aufstellen, damit wir eine größere Sample Size bekommen. Vielleicht wäre es ganz cool durch diese Maßnahmen so etwas wie Konstanz, Vertrauen und Stabilität zu kreieren. Aber wer braucht das schon? Also würfelt man im Wochenrhythmus lieber alles x mal durcheinander. Von außen fehlt mir die Linie und das sieht man definitiv auf dem Court.
Bei sowas hab ich definitiv zu wenig Expertise. Ich für meinen Teil verweise aber hier auch Rick Carlisle, der auch gerne kritisiert wird, weil er 1000fach seine Lineups und Rotas ändert. Vor kurzem hat er dann ja wieder was gefunden als er Hardaway Jr. in die Startaufstellung packte. Die Suns-Spieler können ja auch allesamt was, nur muss es halt mal klicken und ich weiß nicht ob Deine Aufstellung (mir persönlich gefällt sie auch) die Wende bringt. Da sind wir zu wenig im Team drin.


Tyler Johnson:
„eigentlich“ ein guter Backup, der seine Rolle kennt, ein paar Dreier treffen kann und defensiv nun keine Vollniete sein sollte. Leider hat er das Ariza-Chandler-Dudley-Anderson-Syndrom. Warum funktioniert er in Phoenix nicht? Wieso sieht ein Veteran und "eigentlich" solider Rollenspieler in Phoenix erneut so mies aus?
Wobei es das halt auch überall gibt, dass es zwischen Coaches und Spieler einfach nicht funkt. Tyler stand eh auf dem Abstellgleis mit der Verpflichtung von Rubio, Carter und Jerome. Ich denke er war nie als echter Rotationsspieler vom Coach eingeplant sondern wird als "auslaufender Vertrag" angesehen.


Nun kommen wir auf das auf was ich hinausmöchte: mir wäre z.B. ein Record von 11-28 lieber, wenn der junge Kern in bestimmten Bereichen sich nicht so quälen würde.
Das kann ich gut nachvollziehen. Bspw macht mir derzeit kein anderes Team mehr Spaß als die Wizards. Man erkennt eine Philosophie und echten Team-Basketball.... übrigens egal wer bei denen auf dem Feld steht. Und das stimmt auch mich hoffnungsvoller als das Suns-Gemurkse.
 

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Bei Bridges muss ich aber gleich wieder das Thema Kaderplanung miteinbeziehen. Ich bin überzeugt, dass Spieler sich gegenseitig hindern können. Schau nach Utah wo Ingles die ersten Monate aussah wie der mieseste Player der Liga. Nun als Conley verletzt raus ist bekommt "Jingles" wieder die alte Point-Forward-Rolle und ist maßgeblich am Jazz-Run beteiligt.

Ich denke Oubres ausgelassenes sich selbst sonnen im Hustle-Gott-Himmel (und ja er ist sehr oft unproduktiv und ich würde ihm kein Big Money geben, ich mag ihn trotzdem) und dazu Cams Minuten als Dreierwerfer nagen an Bridges, der wohl auch deswegen einfach nicht an die intensive Spielweise rankommt, die er schon zeigte. Drum werde ich auch nie ganz einverstanden sein mit dieser Oubre- bzw Cam-Verpflichtung.
Das ist in diversen Teamsituationen ganz bestimmt so. Deshalb ist der berühmte „Fit“ nie zu unterschätzen. Bei dem angesprochenen Trio erkenne deine Einschätzung noch nicht, ganz im Gegenteil. Oubre, Bridges und Cam haben nur 137 Minuten zusammengespielt. Mir ist es viel zu wenig Spielzeit, um das abschließend beurteilen zu können. Die Zahlen sind übrigens positiv. Die würde ich zwar ignorieren, aber ich schmeiß sie mal mit rein, damit nichts hinten runter fällt.

Netrating: 8.5
ORtg: 106.9
DRtg: 98.5

Dem Eye Test nach finde ich eine Lineup mit Booker und Ayton/Baynes äußerst vielversprechend. Vor allem mit Book/Ayton läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Phoenix könnte ultra switchen, Booker/Ayton haben genug Spacing und defensiv sollte es ebenfalls funktionieren. Mit Rubio hätte ich dagegen Bedenken.

Die Zahlen von Bridges sind im Verhältnis zum ersten Jahr vollkommen identisch. Per 36 min liefert er das gleiche Volumen. Seine Usage ging lediglich von 12.2 auf 12.4 hoch. In der ersten Saison waren Oubre (bis auf ein paar Spiele) und Cam noch nicht da. Seine offensive Effizienz ist nahezu gleich, wobei das bei diesem Volumen und dieser Wurfauswahl gewährleistet sein muss. Er nimmt fast gleich viele Würfe.

Bei Bridges nehme ich eher wahr, dass er Dragan Bender nacheifert. Wenn Mikal Bridges, du und ich im Sandkasten sitzen und der nette Nachbar 20 Lutscher vorbeibringt, gibt uns Mikal jeweils 10 Stück und bedankt sich, dass er überhaupt mit uns im Sandkasten sitzen darf. Ich finde er ist viel zu passiv, zu zaghaft und nur darauf bedacht ja keine Fehler zu machen. Solche Teamplayer werden benötigt, aber für meine Begriffe hat er die richtige Balance noch nicht gefunden. Unter Kokoskov und mit anderen Mitspielern sah er genauso aus wie in dieser Saison.

Bridges ist momentan eher „nice to have“, als „boah was ein geiler Teamdefender, 3&D, Glue Guy, Teamplayer“. Viel mehr würde ich den Spieß umdrehen. Ohne Oubre und Cam’s Shooting würden die Defizite von Bridges noch stärker zu sehen sein. Oubre mag sein wie er will, aber er bringt genau das was Mikal teilweise abgeht => Aggressivität, totales Selbstvertrauen, Emotionen, Wurf inkl. Volumen.

Ursprünglich dachte ich Mikal wird ein Otto Porter auf Steroide. Mittlerweile habe ich die Hoffnung langsam verloren. Bridges kaschiert vieles mit Spielintelligenz, Intuition und seiner Art wie er Basketball spielt. Seine Passivität muss schließlich nicht grundsätzlich schlecht sein. Dadurch fällt er eben wenig auf und wenn er dann was macht, hat es Hand und Fuß. Oubre ist dagegen ständig im Mittelpunkt und deshalb ist die Gefahr und Wahrscheinlichkeit für dumme Plays sehr viel größer. Dagegen sucht sich Bridges häufig nur die Situationen aus, in denen er glänzen kann und Fehler vermeidet. Wenn Oubre einer seiner Tage hat, bleiben einem 10 schlechte Entscheidungen im Kopf. Wenn Bridges einen miesen Tag hat, fällt er einfach nicht auf. Mal ganz davon abgesehen, haben Oubre und Bridges bis jetzt zusammen 453 Minuten gespielt. Das Netrating können wir wieder komplett ignorieren. Zur Vollständigkeit schreibe ich die Zahlen mal rein:

Netrating: 7.9
ORtg: 109.9
DRtg: 102.0

Bridges hat bis heute insgesamt 877 Minuten auf seinem Konto, d.h. es gab genug Möglichkeiten sich ohne Oubre zu beweisen. Ich glaube nicht, dass ihm jemand verbietet mal den Ball auf den Boden zu setzen, 8 Dreier zu nehmen oder ab und zu für sich selbst aus der Midrange zu kreieren. Nicht das ich diesen Basketball sehen wollen würde, aber ich wäre schon froh, wenn Mikal sich traut selbst abzuschließen. Ich finde er spielt in der Offense zu mutlos.

Gerade die schwache Bank der Suns benötigt dringend Scoring und eine aggressivere Spielweise. Hier könnte Bridges herausstechen und Oubre den Rang ablaufen. Das hat er noch nicht ansatzweise getan. Stattdessen stehen im Boxscore am Ende zu häufig 2 oder 4 Punkte. Selbstverständlich möchte ich gar nicht bestreiten, dass Bridges in einer anderen Teamzusammenstellung besser aussehen würde, aber es gibt doch einige Indikatoren, die darauf hindeuten, dass Mikal nicht unbedingt der Spieler ist, den wir uns wünschen.

Ja, nur Wunder-GMs können 10 Jahre Fehler in einem Sommer gutmachen. So einer ist Jones sicher nicht, auch wenn er gut ist. Aber wo war denn die Vision eines homogenen Teams wenn man Cam holt und sich SFs auf den Füßen stehen?
Ich sehe die Vision und das ist die Idee traditionell zu spielen (Saric/Kaminsky inkl. Spacing) und sehr winglastig mit einem Star-Playmaking-Scoring-Leadguard und einem athletischen Star-Two-Way-Big. Die Umsetzung passt jedoch nicht, weil Ayton noch kein Star ist, die Rotationen nicht stimmig sind und es diverse andere Probleme gibt. Hinzu kommt sicherlich, dass Saric und Kaminsky wohl tendenziell die falschen Spieler sind, da qualitativ zu schwach.

Viele gute, erfahrene und vor allem charakterlich einwandfreie Rookie-PFs hätten sofortige Hilfe aus dem Draft bedeutet. Grant Williams (versteckt in Boston), PJ Washington, Brandon Clarke, Chuma Okeke (falls nicht verletzt) oder Eric Paschall füllten mehr Team-Need aus als Cam. Alle hatte ich bereits im NCAA-Thread über das Jahr ausgiebig gelobt. Wenn ich es erkenne sollten das auch die Suns-GMs wissen. Stattdessen gab's Saric, der all das bestätigt was wir auch schon vorher wussten.
Das ist ein anderes Thema und hier stimme ich zu. Es war mit Saric eine Option, die mit Ansage nicht so gut funktioniert hat. Aber auch wir zwei waren der Meinung, dass Saric vielleicht im richtigen Teamgefüge und passender Rolle noch etwas Upside hat. Gerade dieses Teamgefüge ist ein weiteres Problem. Wie bei Bridges auch, würde ich es nicht ausschließen, dass Saric in einem homogeneren Team besser spielen könnte.

Dass es auch schnell anders gehen kann sieht man am Sommer der Grizzlies. Morant, Clarke und der versteckte John Konchar (auch so ein Edel-Charakter, der am liebsten so Spiele macht mit 0P, 5R, 5A, 5S) kamen im Draft. Ich rief sie schon damals am Draft-Day als Gewinner im Thread aus. Dazu Melton (das eigentliche Juwel des Jackson-Trades) abgestaubt. Zuletzt Grayson Allen (ne echte Dr*), Jae Crowder, Solo Hill, Guduric aus Europa, Tyus Jones... damnit. Was willst Du da machen außer den Hut ziehen? Im Kader warteten ja noch JJJ, Kyle Anderson, Vala oder das total verkannte Edeltalent Bruno Caboclo. (achja, Iggy darf ja nichtmal auflaufen für die :D) DIESER Kader hat eine Identität, da ist es fast schon egal wer trainiert...
Da ich meine Fehleinschätzungen immer offen zugebe, muss ich mir diesen Schuh ebenfalls anziehen. Von mir darf es keine Kritik geben. :D Bei Melton hatte ich letzte Saison die Krise bekommen. Das er irgendwann ein guter 3&D Spieler werden könnte, hatte ich zwar nie ausgeschlossen, aber für die Suns wollte ich lieber einen Playmaking Point Guard. :weghier:

übrigens:
Was wäre mit Melton passiert, wenn er in Phoenix geblieben wäre? Autsch. :LOL: Für Melton müssen wir uns eigentlich freuen. Vielleicht wäre er in Phoenix 4. Point Guard, bekäme keine Chancen, würde unter dem Durcheinander leiden und demensprechend keine Leistung bringen. Carter, Okobo, Tyler Johnson und Jerome sind nach fast jedem schwachen Spiel rein und raus rotiert worden. Hätte Melton nicht sofort geliefert, wäre es bei ihm bestimmt ähnlich gelaufen.

Bei sowas hab ich definitiv zu wenig Expertise. Ich für meinen Teil verweise aber hier auch Rick Carlisle, der auch gerne kritisiert wird, weil er 1000fach seine Lineups und Rotas ändert. Vor kurzem hat er dann ja wieder was gefunden als er Hardaway Jr. in die Startaufstellung packte. Die Suns-Spieler können ja auch allesamt was, nur muss es halt mal klicken und ich weiß nicht ob Deine Aufstellung (mir persönlich gefällt sie auch) die Wende bringt. Da sind wir zu wenig im Team drin.
Mir geht es doch in erster Linie gar nicht um die Wende, sondern um Sample Size. Wir müssen wissen mit welchen Spielern Book und Ayton besonders gut funktionieren. Wenn dann Lineups mit bestimmten Spieler(typen) funktionieren, dann muss man es mMn konsequent testen, was leider nicht getan wird. Die Wende wäre ein netter Nebeneffekt und den nimmt man natürlich gerne mit.

Wir sind vielleicht nicht die hellsten Leuchten und demütig genug, um zu wissen, wo wir stehen. Aber ich traue es uns zu, eine fundierte Meinung zu haben. Dir würde ich sofort einen Sachverstand für Basketball zusprechen und ich glaube auch, dass du es dir erlauben kannst, etwas zu beurteilen. Für mich geht es, wie schon oft gesagt, nicht um richtig und falsch, sondern um die Begründung dahinter. Wenn du mir eine Idee oder einen Vorschlag nachvollziehbar begründest und ich trotzdem komplett anderer Meinung bin, bin ich an Bord. Nur weil man selbst kein Coach ist, muss es ja nicht heißen, nichts zu verstehen. Gleichzeitig muss eben klar sein, dass es sehr einfach ist, von außen seinen Senf abzugeben.
 

theser

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Oubre, Bridges und Cam haben nur 137 Minuten zusammengespielt
Oubre mag sein wie er will, aber er bringt genau das was Mikal teilweise abgeht => Aggressivität, totales Selbstvertrauen, Emotionen, Wurf inkl. Volumen.
Ich muss noch klarer herausstellen, dass ich nach meinem Gedankengang die drei niemals gleichzeitig spielen lassen würde, sondern AUSSCHLIEßLICH Bridges! Cam könnte sein Backup sein, Oubre (auch ein Liebling von mir) spielt KEINE Rolle in meinem rein theoretischem Gedankenexperiment. Mir geht's drum, dass Bridges sich noch viel zu sehr hinter diesem brutal selbstbewussten Oubre verstecken kann. Ich behaupte er würde den Suns besser helfen, wenn Oubre ihm nicht das Wasser abgraben würde. Klar, niemand verbietet Bridges giftiger zu sein, aber ich vergleiche es mal mit der Schule. Kaum ist der Klassenbeste weg springt ein(e) neue(r) Schüler(in) ein und füllt das Vakuum! In Villanova bewies nämlich unser so eingeschüchtert wirkende Mikal, dass er gehörig "flexen" kann nach einem dirty Hustle-Play - allerdings auch erst im Junior-Jahr! Von daher bin ich weiterhin so dreist die bisherigen Zahlen von Bridges (letztes Jahr war Oubre auch schon da und außerdem Jackson) einfach mal zu ignorieren und verweise auf das offenbarte Potential während seiner College-Zeiten.

Ich weiß nicht, vielleicht tue ich Kelly auch unrecht, was meinst Du? Meinem Gefühl nach reißt er trotz gelegentlicher Ineffizienz zu viel an sich. Andere Grinder wie M.Smart befinden sich auf anderem Level. Ich habe auch schon öfters in Deinen Recaps wohltuend vernommen, dass Dir es nicht ganz passt, dass Kelly derart wichtig ist. "Müsste maximal Option 3 oder 4 sein", schriebst du mal ungefähr.

Ich denke also die Suns sind mit Kelly ein besseres Team. Ich denke aber auch, Mikal ist wegen seiner Art neben Kelly ein schlechterer Spieler.

Für Melton müssen wir uns eigentlich freuen
Absolut! Nur die Liste an aufblühenden Ex-Sunslern wird allmählich lang, oder? :LOL: Aber das hast du ja schon mal passend analysiert.

Mir geht es doch in erster Linie gar nicht um die Wende, sondern um Sample Size
Okay, ich verstehe. Aber meinst du nicht, Coach und sein Team haben schon ausreichend gesehen in Spiel/Training/Analytics um zu erkennen was aktuell grad funktioniert und was nicht? Zumindest traue derartige Inkompetenz keinem NBA-Coach zu... außer dem aus Chicago. Und nochmal, im Mavs-Thread wurde Carlisle kürzlich noch kritisiert weil er an THJ festhält, drei Wochen später lobte man beide :D Es kann also manchmal schnell gehen.

Ich muss aber noch ganz klar betonen, dass ich Deine Sorgen teile. Meine Traum-S5 zur Offseason war:
Ayton - Clarke - Bridges - D.Booker - L.Ball (wie hätten die Suns nur seinen Wurf kaputtgewerkelt... oder den von Jaren Jackson Jr :panik:)
Hach, ich hatte auch gehofft man holt sich Darren Collison... sein Rücktritt schockte mich ziemlich. Dennoch freute ich mich über Rubio. Gepaart mit Saric + Ayton + Youngster hoffte ich auf krasses Floor-Running und Run'n'Gun-deluxe. Und nun sehen wir garnix außer Baustellen :LOL: 16-23 fühlt sich an wie 10-29
 
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