Regionalligen - Von Investoren und Insolvenzen


VvJ-Ente

Verdammter Wohltäter
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Och kommt schon - der arme arme Kerl wusste doch überhaupt nicht was das für ein Shirt ist...

Frahn auf Instagram schrieb:
Das Shirt, dass ich hoch gehalten habe, diente nicht dazu, ein politisches Statement zu setzen. Mir war auch nicht bewusst, dass dieses Shirt so tief in der Neo-Nazi Szene verankert ist.
 

Angliru

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Frahn fand es ja früher bei RB schon ganz cool, Torhüter umzugrätschen. Da hat er bestimmt auch nicht gewusst, dass das nicht erlaubt ist, wenn der Ball schon längst weg ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 194

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Der Chemnitzer FC und sein Insolvenzverwalter Klaus Siemon gaben heute eine denkwürdige Pressekonferenz. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse, Fragen und Antworten:

Der Chemnitzer FC stellt quasi fest: An den Vorkommnissen am Samstag im Chemnitz sei der CFC nicht schuld. Insolvenzverwalter Siemon betont, die Entscheidung über die Trauer-Zeremonie habe allein der Veranstaltungsleiter entschieden. Er meint damit Thomas Uhlig.

Sportvorstand Thomas Sobotzik: „Wir haben hier kein CFC-Problem, wir haben auch kein Chemnitz-Problem. Sondern es ist ein gesellschaftliches Problem, das wir alle anpacken müssen.“

Wer hat die Trauer-Zeremonie beschlossen? Siemon: „Der Veranstaltungsleiter (Thomas Uhlig, d.Red.) hat die Entscheidung getroffen. Er ist auch der einzige, der sie treffen kann.“ Siemon verweist darauf, dass Uhlig zu der Sache genötigt worden sei.

Hätte das Spiel bei dem Bedrohungsszenario nicht abgesagt werden müssen? Siemon: „Die Entscheidung muss der Veranstaltungsleiter treffen, und nicht der CFC!“ (Anmerkung d.Red.: Uhlig ist in seiner Funktion Teil des Vereins.)

Siemon: „Ich wurde vom MDR um 24 Uhr damit konfrontiert, der CFC hätte eine offizielle Trauerfeier durchgeführt. Aber der Veranstaltungsleiter hat entschieden, dass das so durchgeführt wird.“

In eigener Sache: Siemons Behauptung ist nachweislich falsch. Richtig ist: Herr Siemon wurde von uns nicht direkt angeschrieben. Es gab lediglich eine Mail um 19:37 Uhr, die an den Pressesprecher und den Sportvorstand gerichtet war.

Von wem wurde Herr Uhlig genötigt? Siemon: „Das habe ich den Ermittlungsbehörden mitgeteilt und werde ich Ihnen hier nicht ausbreiten.“

Frage: Die Darlegung widerspricht der Erklärung des CFC vom Sonntag, die Zeremonie „geschah in Übereinstimmung mit Abwägungen, die von den Sicherheitsbörden getroffen worden waren.“

Antwort von Siemon: „Ich gehe davon aus, dass am Sonntagmorgen eine erhebliche Verwirrung über das gesamte Geschehen bestanden hat. Wenn es ein Sicherheitskonzept gibt, muss man als Außenstehender davon ausgehen, dass die Dinge richtig beurteilt wurden.“

Frage: Der MDR informiert Sie, dass auf der Anzeigetafel eines Neonazis gedacht wurde. Und sie hielten es nicht für nötig, sich vor einer Pressemitteilung damit auseinanderzusetzen? Siemon: „Ihre Darstellung ist schlicht falsch.“

Inwieweit war die Polizei über das hier ausgeführte Bedrohungsszenario informiert? Siemon: „Dazu möchte ich nichts sagen. Das habe ich zur Ermittlungsakte erklärt. Ich kann auch nichts dazu sagen, wie die Polizei informiert war.“

In einem Interview mit dem WDR widersprachen Sie der Darstellung der Polizei. Siemon: „Das habe ich da sehr unkonkret gesagt. Das würde ich so in dieser Form … Dass wir mit der Polizei nicht einverstanden sind, so ist das nicht gemeint gewesen.“

Thomas Uhlig ist kommissarisch wieder im Amt. Wie können Sie das verantworten, wo er doch der Alleinverantwortliche für Samstag gewesen sein soll? Siemon: „Er ist als Veranstaltungsleiter ersetzt. Ansonsten ist es notwendig, dass er sein Geschäft operativ weitermacht.“

Siemon weiter: „Ob und in welcher Weise die Entscheidungen des Herrn Uhlig zu beurteilen sind – lassen Sie uns erst mal das Ermittlungsverfahren abwarten! Sie Betreiben ja eine Art Vorverurteilung!“

Warum hat sich der Verein dann von anderen Mitarbeitern getrennt, wenn allein Herr Uhlig die Entscheidung getroffen hat? Siemon: „Weil die Ausübung der Tätigkeit nicht nach unseren Anforderungen ausgeführt worden ist.“

Sie haben drei Mitarbeiter freigestellt, aber denjenigen, den Sie als alleinigen Verantwortlichen darstellen, der darf in bestimmten Funktionen weitermachen? Siemon: „Ich sehe keine Veranlassung, Ihnen unsere internen Personalsituation weiter zu erläutern.“
 

reg31

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Sowas passiert an Orten, an denen Rechtsaußen die neue Mitte ist.

Dann lieber Peter in Wattenscheid. Ich bin gespannt, was der Plan ist.
Der einzig gute Mann dort sitzt auf der Trainerbank...hoffentlich lässt Peterle den in Ruhe machen.
 

sefant77

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Ich hoffe einfach dass die Stadt Chemnitz nun Konsequenz den finanziellen Stecker zieht...egal ob das Stadion erstmal leersteht oder nicht...sollen sie temporär einen Kindergarten dort einrichten etc. Aber der Schaden ist für die Stadt mittlerweile größer als die versenkten 30 Mio...
 

sefant77

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Sowas passiert an Orten, an denen Rechtsaußen die neue Mitte ist.

Dann lieber Peter in Wattenscheid. Ich bin gespannt, was der Plan ist.
Der einzig gute Mann dort sitzt auf der Trainerbank...hoffentlich lässt Peterle den in Ruhe machen.
Der Vorteil für Wattenscheid ist dass Toku den Fußballlehrer nicht hat....
 

nbatibo

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Waldhof mit der schnellen 2:0 Führung im SPORT1/TV-Montagsspiel gegen Steinbach.

Ein Sieg heute und einer am Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt - dann sieht es mal richtig gut aus...
 

Hans A. Jan

zu gut für die 3. Liga
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Bleibt alles beim Alten.

"Es ist nicht möglich, dass aus fünf Regionalligen vier gemacht werden, ohne dass es irgendwo in Fußball-Deutschland große Probleme gibt", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der auch Sitzungsleiter war. Die Vereine haben mit deutlicher Mehrheit von 47:0-Stimmen bei vier Enthaltungen dafür gestimmt, dass die Regionalliga Nordost bleiben soll.
 

Vega

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Bin mal auf die Reaktion der Drittligisten gespannt, die dadurch einfach mal schön komplett verarscht worden sind. Das letzte Wort ist sicher noch nicht gesprochen.
 

Sascha1314

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Ach ihr dürft das alles nicht so schwarz sehen. Ausserdem hab ich auf Fussball Leaks Schriftverkehr zwischen Koch und Infantino gefunden.
Der Plan ist simpel. Es werden 8 Regionalligen geschaffen mit jeweils 16 Mannschaften. Diese spielen dann an einem möglichst heimatfernen WM Stadion (in DE) ein Turnier auf einem Fussballfreien Tag aus. Jeder spielt gegen jeden zwei mal. Das sind um die 24 Stunden spielzeit wenn man sich ran hält. Übertragen wird das ganze weltweit und picture in picture. In dem großen Hauptbild laufen dann nur Werbespots. Am Ende bekommt der Gewinner 2 Punkte und der zweite einen punkt. Ende des Jahres spielen dann die 14 Mannschaften mit den meisten Punkten die 4 Aufsteger aus. Achso.. 2 Plätze sind natürlich reserviert für die 50+1 freie Zeit. Die Plätze können dann gegen eine für Oligarchen und Scheichs geringe Gebühr erstanden werden. #fussballdonnerstagole!
 
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