Regionalligen - Von Investoren und Insolvenzen


theGegen

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Tja, jetzt hat es den 1. FC Düren in der RL West ebenfalls erwischt.


Der Kollaps Finanz Chaos (KFC) Uerdingen ist nicht weit davon entfernt.


Düren ist so ein typischer Fall, wo man nach dem Aufstieg viel in Beine investierte, aber keine Infrastruktur in petto hatte.
Dabei ist die Regio West laut Selbstdefinition eine Profiliga, doch nicht alle Vereine können sich das leisten.


Falls neben Türkspor auch Düren und Uerdingen die Saison nicht zu Ende bringen können, droht ein ziemliches Chaos.
 

tennisfun

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Gladbach II spielt morgen in Düren. Evtl. spielt das Ergebnis gar keine Rolle, weil es Düren's letztes Saisonspiel ist....
Wohl nur noch eine Frage von Tagen bis Düren das mitspielen in der Regionalliga einstellt.
 

Steigerwald

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Schweinfurt gewinnt 5-2 in Burghausen und kommt dem Aufstieg wieder ein Stück näher!
Alle Verfolger haben gepatzt: Die Bayern Amateure kamen daheim nicht über ein 1:1 gegen Hankofen-Hailing hinaus, Bayreuth verlor zuhause gegen den Meister von 2022, Vilzing, mit 2:4. Würzburg wurde ebenfalls im eigenen Stadion mit 0:3 von den kleinen Augsburgern abgewatscht. Damit haben alle Teams für Schweinfurt gespielt.

In der Tabelle ist Schweinfurt, wenn man die drei Punkte aus dem Spiel gegen TG München einrechnet, das aufgrund des Nichtantretens Münchens nicht stattfand, mittlerweile komfortable zwölf Punkte vor den Verfolgern, allerdings mit einem Spiel mehr als die Konkurrenz.

Nachdem Schweinfurt letzte Woche völlig verdient gegen Schwaben Augsburg unterlag, hat die Mannschaft gestern die passende Antwort gezeigt und Burghausen in der zweiten Halbzeit nicht einmal mehr den Hauch einer Chance gelassen. Es sieht mittlerweile alles danach aus, als würde Schweinfurt nach knapp 23 Jahren Abstinenz wieder in den Profifußball zurückkehren, denn an einen kompletten Einbruch glaube ich nicht mehr.
 

tennisfun

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Evtl. kommen zu den 3 Punkte gegen Türkgücü nochmal 3 Punkte gegen Schwaben Augsburg dazu. Schwaben Augsburg hatte im Hinspiel gegen die U23 verstoßen.
Aktuell muss Schweinfurt nicht viel machen, weil die Verfolger alle bodenlos schwach drauf sind. Sie sollten aber weiter die Runde gut zu Ende spielen. Schleifen lassen wird ihnen nichts bringen für Liga 3. Die Spieler/ Mannschaft sollte jedes Spiel nützen sich weiter zu entwickeln. Nur dann haben sie eine reelle Chance die Klasse zu halten in Liga 3.
 
Zuletzt bearbeitet:

K-Dot

Zauberfuß
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Würde ja mal wieder vom Heimspiel berichten, nur leider gab es dieses Wochenende keines, weil die Fortuna gegen Türkspor hätte ranmüssen. Gegen Uerdingen muss man auch noch ran, vielleicht fällt also noch ein Heimspiel weg - und ob man die 4 Punkte aus den Düren-Spielen behält, wird sich wohl heute rausstellen :clowns: Die RL West mausert sich zur Skandalliga.
Duisburg führt indes mit 7 Punkten, bei einem Spiel weniger als der aktuell größte Verfolger Gladbach II. Das dürfte langsam geritzt sein.
 

Steigerwald

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Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) steht hinter der Initiative der Ost-Klubs, die eine Reform der Regionalligen auf den Weg bringen wollen. Das ist das Ergebnis eines sogenannten "Aufstiegsgipfels", der am gestrigen Montag in der Hauptstadt stattfand. Der NOFV hatte die Vereine der Regionalliga Nordost, Vereinsvertreter der 3. Liga aus dem NOFV-Gebiet sowie Vereinsvertreter der Oberliga zu einem Austausch zur Thematik Aufstiegsregelung Regionalliga/3. Liga nach Berlin eingeladen.

Es bewegt sich nun wirklich was. Ich habe nicht erwartet, dass der Verband so klar der Initiative folgt. Wenn sich der Westen und der Norden ebenfalls bewegen, dann sieht es gut aus.
 

thedoctor46

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Wenn sich der Westen und der Norden ebenfalls bewegen, dann sieht es gut aus.
Vor allem der Süden wird sich aber ebenfalls bewegen müssen. Glaub ich noch nicht dran.

Im Artikel wird, nach Informationen des MDR, Hessen als Zünglein an der Waage bezeichnet. Konkretisiert wird das aber nicht, kann ja aber nur um eine Zugehörigkeit zum jetzigen Nordosten gehen. An Hessen + Bayern denk ich nicht, da auch davon gesprochen wird, dass Nordost bereit für Veränderung ist und die wäre dann nicht notwendig.

RL Süd: Bayern, Württemberg, Baden und Südbaden
RL West: Westfalen, Niederrhein, Mittelrhein, Rheinland, Saarland und Südwest
RL Mitte/Ost: Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg
RL Nord: Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Das würde auf die jetzigen Ligen bedeuten (kleine Fehler an den Verbandsgrenzen bitte ich zu entschuldigen :D):

RL Süd = RL Bayern + Freiburg II, Bahlinger SC, FC Villingen, Göppinger SV, Stuttgarter Kickers, SGV Freiberg, Hoffenheim II und Astoria Walldorf

RL West = RL West + Eintracht Trier, FC Homburg und Mainz II,

RL Mitte/Ost: RL Nordost ohne Greifswald + Frankfurt II, FSV Frankfurt, Kickers Offenbach, FC Gießen, Hessen Kassel, Steinbach Haiger und Fulda

RL Nord: RL Nord + Greifswald

Das passt bei der Anzahl der Vereine natürlich nicht, liegt aber auch daran, dass z.B. der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern eine riesige Fläche ist, aber mit Greifswald nur eine Mannschaft stellt. Der Norden lässt sich aufgrund des nicht unterteilten Niedersachsen schlicht aufgrund der Verbände nicht so einfach aufteilen (genau wie Bayern im Süden auch). Westfalen zu Nord und dafür was vom Süden noch zu West würde natürlich noch eine Option sein. Glaube ich aber nicht dran.
 

Steigerwald

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Vor allem der Süden wird sich aber ebenfalls bewegen müssen. Glaub ich noch nicht dran.

Im Artikel wird, nach Informationen des MDR, Hessen als Zünglein an der Waage bezeichnet. Konkretisiert wird das aber nicht, kann ja aber nur um eine Zugehörigkeit zum jetzigen Nordosten gehen. An Hessen + Bayern denk ich nicht, da auch davon gesprochen wird, dass Nordost bereit für Veränderung ist und die wäre dann nicht notwendig.

RL Süd: Bayern, Württemberg, Baden und Südbaden
RL West: Westfalen, Niederrhein, Mittelrhein, Rheinland, Saarland und Südwest
RL Mitte/Ost: Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg
RL Nord: Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Das würde auf die jetzigen Ligen bedeuten (kleine Fehler an den Verbandsgrenzen bitte ich zu entschuldigen :D):

RL Süd = RL Bayern + Freiburg II, Bahlinger SC, FC Villingen, Göppinger SV, Stuttgarter Kickers, SGV Freiberg, Hoffenheim II und Astoria Walldorf

RL West = RL West + Eintracht Trier, FC Homburg und Mainz II,

RL Mitte/Ost: RL Nordost ohne Greifswald + Frankfurt II, FSV Frankfurt, Kickers Offenbach, FC Gießen, Hessen Kassel, Steinbach Haiger und Fulda

RL Nord: RL Nord + Greifswald

Das passt bei der Anzahl der Vereine natürlich nicht, liegt aber auch daran, dass z.B. der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern eine riesige Fläche ist, aber mit Greifswald nur eine Mannschaft stellt. Der Norden lässt sich aufgrund des nicht unterteilten Niedersachsen schlicht aufgrund der Verbände nicht so einfach aufteilen (genau wie Bayern im Süden auch). Westfalen zu Nord und dafür was vom Süden noch zu West würde natürlich noch eine Option sein. Glaube ich aber nicht dran.
Bayern ist gesprächsbereit und bevorzugt das Modell „Regionalliga Süd“ zusammen mit Baden-Württemberg. Ich denke, aktuell gibt es in Bayern eine Mehrheit unter den Regionalligisten für eine Reform. Das kann sich aber mit Auf- und Abstiegen wieder verändern.

Wenn es eine Reform gibt, wird wohl die Regionalliga Südwest aufgelöst. Baden-Württemberg würde nach Bayern wechseln, Hessen in den Osten, und Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Saarland in den Westen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn das klappt. So eine Regionalliga Süd wäre wohl ein langfristiges und vernünftiges Zuhause für meine fränkischen Traditionsvereine Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg und Bayreuth – außer einer von denen schafft es dauerhaft in die dritte Liga, dann wäre ich auch zufrieden.
 

theGegen

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Naja, die RL Nord wäre im Vergleich halt ziemlich graupig, aber das regelt sich evtl. über mehrere Saisons hinweg, wenn von oben die Nordteams herunterpurzeln.
Ost plus Hessen wäre dann ziemlich stark (und komischem überregionalem Bezug) aber wenn alle damit zufrieden wären.....

Als Grenzbewohner zwischen RL West und RL Südwest fände ich das okay. Es gibt im Westen genügend Vereine, die sich eine professionelle RL gar nicht leisten können, da könnten sich Rheinland-Pfalz und das Saarland noch zurechtfinden.

Hauptsache die geographische Teilerei kommt irgendwann mal zu einem "vernünftigen" Kompromiss.

Der Südwesten würde bei dieser Reform nur zum x-ten Male aufgeteilt und irgendwann sollte dann auch gut sein.
 

theGegen

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Wenn man schon dabei ist, die Ligenstruktur zu verändern, könnte man das vielleicht auch gleichzeitig damit koppeln, dass Reserveteams nicht in die 3. Liga aufsteigen dürfen.
In der (jetzigen zusammengestöpselten) RL Südwest setzt sich nämlich die Trainingsgruppe II der Hopp-Metropolregion allmählich wieder ab in Richtung Aufstieg. :panik:
Wer braucht die denn in Liga 3 bis 1?
Jetzt sieben Punkte Vorsprung vor Offenbachungseid und 9 Punkte vor dem FSV Bornheim.
Die Frankfurter wurden heute das Opfer von Mainz Zwo. Deren Jugend-Spielmannszug ist in Abstiegsgefahr geraten und möchten weiterhin wenigstens ein RL-Team behalten.
Für Mainz waren darum heute ein paar Spieler aus dem Bundesliga-Kader mit am Start: 3:0 für Mainz II.
 

theGegen

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Apropos RL West:

Die Pleitenspezis von Keine Faulen Credite Uerdingen sind jetzt wie erwartet erneut in Insolvenz. :licht:

Wollen aber trotz Punktabzug weiterkämpfen oder wieder zurück kommen. :rolleyes:

Vielleicht als Türksporgücü Ürdüngün? :confuse:

Einen Platz gäbe es evtl. in Dürün.
 

TheFreshPrince

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Bayern ist gesprächsbereit und bevorzugt das Modell „Regionalliga Süd“ zusammen mit Baden-Württemberg. Ich denke, aktuell gibt es in Bayern eine Mehrheit unter den Regionalligisten für eine Reform. Das kann sich aber mit Auf- und Abstiegen wieder verändern.

Wenn es eine Reform gibt, wird wohl die Regionalliga Südwest aufgelöst. Baden-Württemberg würde nach Bayern wechseln, Hessen in den Osten, und Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Saarland in den Westen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn das klappt. So eine Regionalliga Süd wäre wohl ein langfristiges und vernünftiges Zuhause für meine fränkischen Traditionsvereine Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg und Bayreuth – außer einer von denen schafft es dauerhaft in die dritte Liga, dann wäre ich auch zufrieden.

Warum genau bevorzugt man das? Das wären rund 2,7mio Mitglieder in Süd, 2,4mio Mitglieder in West und Nord und Nordost jeweils 1,1mio. Dafür wirft man alles über den Haufen?

Thüringen und Sachsen zu Bayern, den Rest von Nordost zu Nord. Rest so lassen, dann gäbe es in jeder Liga zwischen 1,5 und 2 Mio Mitglieder
 

theGegen

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Warum genau bevorzugt man das? Das wären rund 2,7mio Mitglieder in Süd, 2,4mio Mitglieder in West und Nord und Nordost jeweils 1,1mio. Dafür wirft man alles über den Haufen?

Thüringen und Sachsen zu Bayern, den Rest von Nordost zu Nord. Rest so lassen, dann gäbe es in jeder Liga zwischen 1,5 und 2 Mio Mitglieder

Ist natürlich auch ein Argument. (y)

Nur geht dann die "alte" DDR-Regionalliga hops. Aber vielleicht selbst Schuld, wenn sie sowas vorschlagen.
 

theGegen

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Oder man lässt es, wie es jetzt ist - mit wechselnder Relegation (aus 5 mach 4) - aber schließt Reserveteams vom Aufstieg in die 3. Liga aus.
So kommen der Reihe nach Teams in die 3. Liga, die einer offiziellen Profiliga und deren Anforderungen sportlich bis infrastruturell gewachsen und konkurrenzfähig sind.
 

theGegen

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Ein derzeitiger Relegationmodus könnte ja über eine sportliche (ein-bis-drei) Jahreswertung der 3. Liga (wie beim Radsport) auf- oder abgewertet werden.
Die drei RL, welche die meisten Vereine in der 3. Liga halten, bekommen den Direktaufstieg, Platz 4 und 5 spielen Relegation.
Bei Gleichstand gelten die besseren Tabellenplätze.
Nur auf diese Saison (Einjahres-Wertung) in der 3. Liga bezogen hieße das:

Nord: 2
Nordost: 4
West: 6
Südwest: 5
Bayern: 3

Bayern und Nord müssten in diesem Fall Relegation spielen.
Aber je nachdem, was von oben oder unten hinzukommt oder wegfällt, ist das kein Turnus für immer, sondern von den jeweiligen sportlichen Verhältnissen abbhängig. :licht:
 

mojtra

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Ich bevorzuge die "alte" Variante, mit zwei Regionalligen (Süd & Nord). Die beiden Meister würden direkt in die 3. Liga gehen & Vize's darum (in zwei Spielen) kämpfen. Beide Regionalligen hätten je 18 bis 20 Teams, mit bis zu max. 7 Absteiger. :smoke:
 

Tupelo

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RL Süd: Bayern, Württemberg, Baden und Südbaden
RL West: Westfalen, Niederrhein, Mittelrhein, Rheinland, Saarland und Südwest
RL Mitte/Ost: Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg
RL Nord: Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
Interessant, da in den Artikeln zu dem Thema nichts Konkretes stand, hab ich mir mal selbst Gedanken gemacht und bin anfänglich zum gleichen Ergebnis gekommen.
Fand dann aber den Norden ein bisschen schwach auf der Brust und hab ihm deshalb Berlin/Brandenburg zugeschlagen. Im Gegenzug könnte man Unterfranken bei Mitte/Ost mitspielen lassen.
Würde natürlich Bayern, insbesondere Franken entzweien, ist aber vergleichsweise harmlos wenn man bedenkt, wie die Regionen Rhein-Neckar und Rhein-Main durch die Auflösung der RL Südwest auseinander gerissen werden. Die Alternative wäre tatsächlich eine zweigleisige Regionalliga.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Zweitvertretungen oberhalb mindestens der Oberliga ihre eigene Liga, bzw. ggf. Ligen, bilden sollten. Würde der Stimmung in den Stadien der anderen Vereine dienen, mehr Zuschauer anziehen und der Wettbewerbsverzerrung Einhalt gebieten. An den höheren Reisekosten für die Zweitvertretungen bei einer eingleisigen Liga sollte es ja nicht scheitern. Und so ein deutscher U23-Meister-Titel hätte ja auch was für sich.
 
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