Der Kampf gehört nach UK alles andere wäre falsch.Es gäbe keinen wirklich plausiblen Grund, den Kampf im MSG statt auf der Insel stattfinden zu lassen.
Der Kampf schreit nach dem Wembley Stadium
Der Kampf gehört nach UK alles andere wäre falsch.Es gäbe keinen wirklich plausiblen Grund, den Kampf im MSG statt auf der Insel stattfinden zu lassen.
Der Kampf schreit nach dem Wembley Stadium
„Beide stehen momentan nicht in den Top 15, sind aber nah dran. Aliev war schon einmal dort vertreten, ist nach seiner Niederlage jedoch herausgefallen. Inzwischen hat er wieder zwei Kämpfe gewonnen“, schilderte Ahmet Öner die Ausgangssituation gegenüber Boxen1 und bekräftigte: „Ich glaube vor allem, dass es ein sehr spannender Kampf wird, weil für beide enorm viel auf dem Spiel steht. Sie boxen um den WBC Silver World Title. Das ist für beide die Chance auf den Griff nach den Sternen.“
„Auf jeden Fall ist diese Veranstaltung für mich ein Riesenereignis. Ich habe früher schon in der Türkei mit dem inzwischen verstorbenen Sinan Samil Sam Veranstaltungen gemacht. Ich hatte auch mit Selcuk Aydin, einem türkischen Boxer, eine Veranstaltung in der großen Abdi-Ipekci-Halle. Damals gab es diese neuen, modernen Arenen noch gar nicht – solche Hallen waren selbst in Deutschland gerade erst im Kommen. Deshalb ist das für mich jetzt ein absolutes High-Level-Ding, und darauf bin ich sehr stolz. Das hat für mich eine große Bedeutung“, so Öner voller Vorfreude.
„Es ist ein sehr wichtiger Kampf, aber auch ein sehr schöner, denn er ist wichtig für uns beide. Es wird eine große Veranstaltung in der Ülker Arena, die genau zu Istanbul passt. Eine schöne und große Stadt für einen großen Kampf“, so Camkiran gegenüber Boxen1.
„Mourad Aliev ist ein starker Mann. Groß, Rechtsausleger, hat bei den Olympischen Spielen geboxt. Die Grundausbildung hat er auf jeden Fall. Er ist stark und ich freue mich auf ihn. Es wird ein guter Kampf und alles wird sich an diesem Tag entscheiden.“
„Durch seine Niederlage im Kampf um die Europameisterschaft musste Aliev einen Rückschlag verkraften. Da hat er mich enttäuscht. Ich war eigentlich überzeugt davon, dass er diesen Kampf gewinnen müsste. Sicherlich nicht einfach, aber seine Fähigkeiten hätten dafür reichen müssen. Wenn er konsequent auf Distanz geblieben wäre und seinen Jab cool eingesetzt hätte, hätte er seine Vorteile ausspielen können. Aber genau das hat er nicht gemacht. Deshalb steht er jetzt auch ein Stück weit in der Beweispflicht. Ist er in der Lage, seine Fähigkeiten wirklich umzusetzen? Kann er diesem Druck gerecht werden?“, so Öner, der sich nun einen veränderten Aliev erhofft.
„Als Aserbaidschaner, der in Frankreich lebt, ist Aliev in der Türkei keineswegs irgendein ausländischer Gastboxer. Aserbaidschan und die Türkei verstehen sich als Bruderstaaten – ‚ein Volk, zwei Staaten‘. Entsprechend wird er dort nicht wie ein gewöhnlicher Gastboxer wahrgenommen.“
„Jetzt hoffe ich einfach, dass dieser Kampf richtig gut wird. Ich wünsche mir einen Kampf, bei dem die türkischen Zuschauer in der Halle und die Menschen, die ihn im Internet verfolgen, anschließend sagen: Ja, da ist einer, der international oben mitmischen kann. Da ist jemand, der seine Chance nutzen und vielleicht eines Tages ganz nach oben kommen kann“, sagte Öner und schloss mit einem augenzwinkernden Vergleich: „Ich komme mir fast ein bisschen wie Dieter Bohlen vor, der den neuen Superstar sucht. Hier wird gewissermaßen der neue Box-Superstar für die Türkei gesucht – und von dort aus kann es dann hinaus in die Welt gehen.“