Der seit zwei Tagen heftig diskutierte öffentliche Streit zwischen der Olympiasiegerin und regierenden Gesamtweltcup-Titelträgerin Anna Fenninger und dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) hat am Mittwochnachmittag die nächste Stufe erreicht. Wie der ORF-TV-Sport auf Zypern erfuhr, verließ die Salzburgerin das ÖSV-Trainingslager unerwartet auf eigene Faust.
Laut ersten Informationen reiste Fenninger mit ihrem Konditionstrainer Peter Meliessnig ab, weil sie die ÖSV-Infrastruktur nicht länger nutzen wolle. In einer ersten Reaktion teilte der Verband der APA unterdessen mit, dass die 25-jährige Salzburgerin diesen Schritt im Einvernehmen mit dem ÖSV gesetzt habe, um in der Heimat individuell trainieren zu können und dadurch dem Medienrummel um ihre Person zu entgehen.
Zuvor hatte Fenninger in einem Eintrag auf Facebook und Twitter noch ihr Bedauern ausgedrückt, dass ihre an ÖSV-Funktionäre gerichtete E-Mail an die Öffentlichkeit gelangt war. Die zweifache Gesamtweltcup-Siegerin aus Salzburg, die sich mit dem Damen-Team zum Konditionstraining auf Zypern befand, schrieb: „Wir klären das Thema hoffentlich intern - wie von Anfang an beabsichtigt.“