Vorläufige Terminpläne 2014-2016


Dazu passt dieser Artikel zum COC in Klingenthal: http://www.freiepresse.de/SPORT/Klingenthal-Blick-geht-nach-vorne-artikel8975942.php#

Darin heißt es, dass der Verein die Übernachtungs- und Verpflegungskosten sowie die Preisgelder bezahlt. Zitat: "Dem Vernehmen nach kommen so um die 50.000 Euro zusammen." (Muss der Verein eigentlich auch die Kosten für den Datenservice, sprich ewoxx-Mitarbeiter und -Technik, tragen? :ueberleg:)

Es seien am Wochenende 400 Zuschauer vor Ort gewesen... (bei etwa 5€ Eintritt pro Person (?) kann man die Einnahmen also nahezu vernachlässigen. Von den Sponsoren wird es sicherlich auch nicht viel geben).

Ich frag mich ehrlich gesagt schon, wie der VSC Klingenthal das finanziell auf die Reihe bekommt (sie richten ja auch z.B. noch einen COC der Kombinierer aus. Selbst ein Weltcupauftakt bei Herbstwetter kann doch kaum gewinnbringend sein?). Ist halt auch die Frage, mit wie viel Geld Kreis und Land die Events bzw. den Verein fördern.
 
Gute Frage.... aber mit dem Kalkulieren hat es Klingenthal ja eh nicht :hihi:
 
Ich kann nur sagen wie es bei uns ist:
Veranstalter ist ein Verein, oder der Verband. In Einsiedeln wurde extra der "Verein Sportveranstaltungen" gegründet, damit bei einem grossen Verlust nicht der Skiclub - der auch noch andere Sportarten anbietet - Pleite geht.

Der Veranstalter bezahlt alle Kosten rund um die Veranstaltung, und hat die direkten Einnahmen durch selber akquirierte Sponsoren und allenfalls Verbandssponsoren. Unter den Sponsoren können durchaus Tourismusvereine sein.
Zumindest hier in der Schweiz ist es extrem schwierig Sponsoren zu finden, und ich denke dies ist auch in anderen Ländern so. Der Werbeeffekt ist leider nicht so gross, und das Publikum vor Ort und am TV entspricht oft nicht dem Zielpublikum der potentiellen Sponsoren.

Bei Winterwettkämpfen ist die Präparation der Schanze einer der grössten Aufwände was Manpower betrifft. Dazu kommen eventuell Kosten für die Schneeproduktion, Pistenbulli, etc.

Soweit ich weiss, bekommt der Verband (also bei uns Swiss-Ski) einen Teil der Einnahmen der TV Übertragungen und gibt davon wiederum einen Teil dem Veranstalter. Die FIS behält vermutlich einen Teil der Einnahmen, Vertragspartner ist der TV Stationen müsste die FIS sein.
 
Auf der Herbstsitzung der FIS war natürlich auch die Kalenderplanung ein Thema:

Aktualisierter COC-Kalender 2014/15 mit Garmisch-Partenkirchen und Brotterode: http://www.fis-ski.com/mm/Document/.../20/42/COC-FC_JP_Calendar_2014-15_Neutral.pdf

Entwurf für den Sommer-Grand-Prix 2015 mit jeweils zwei Springen in Wisla, Hakuba, Almaty und Chaikovsky und einem Springen in Hinterzarten, Courchevel, Hinzenbach und Klingenthal. Die Damen sollen in Courchevel, Almaty und Chaikovsky mit dabei sein: http://www.fis-ski.com/mm/Document/documentlibrary/Skijumping/04/33/25/GP_Calendar_JP-15_Neutral.pdf

Und noch ein aktualisierter Plan für den Weltcup 2015/16: http://www.fis-ski.com/mm/Document/.../04/33/23/WC_Calendar_JP15-16_Men_Neutral.pdf
Hier hat sich im Vergleich zum vorherigen Entwurf folgendes geändert:
- Springen in Tschechien soll in Harrachov stattfinden (Großschanze)
- Lahti und Willingen wurden getauscht
- neu: Wettkampf in Kuopio (nach Lahti)
 
Und dieses Jahr ein Sommer ohne Einsiedeln. Aber wenigstens kriegt Courchevel die Damen zurück
 
Vom 28. Dezember bis 24. Januar sind also vier Wochen Dauerspringen einschließlich der Flug-WM angesetzt. Das Programm finde ich zu hart.

Und als Krönung setzt man Sapporo hinten dran. Damit ist vorprogrammiert, dass außer den Japanern wohl kaum ein Team mit seinen Topleuten anreist.:mad1:
 
Nicht zu vergessen die Flugwettbewerbe in Oberstdorf und Planica am Ende einer ohnehin schon langen Saison.

Der Plan für den Weltcup-Winter 2015/16 ist wirklich einer der schlechtesten seit langem. Vor allem verstehe ich nicht, warum man die Skandinavien-Springen, die ja traditionell im März stattfinden, alle in den Februar gelegt hat und stattdessen im März nochmals ins frühlingshafte Mitteleuropa geht. Um die Durchführung der Wettkämpfe mache ich mir wenig Sorgen - wenn selbst im weiter südlich gelegenen Planica um diese Zeit Wettkämpfe auf Schnee organisieren können, sollte das in Willingen und Oberstdorf auch funktionieren. Aber warum man insbesondere in Lahti und Oslo gewachsene Traditionen zerstört, kann ich nicht nachvollziehen. Nizhny Tagil und Almaty beide im Kalender sagen mir auch nicht unbedingt zu.

Und was den Sommer betrifft: Da treten eben wieder genau dieselben Probleme auf wie dieses Jahr: Vier Wochenenden mit nur einem Wettkampf - und vier Wettkämpfe an Orten, wo kaum ein Springer hinwill und wo kaum ein Zuschauer die Springer sehen will. Und dass dann ausgerechnet Almaty auch noch sowohl im Sommer als auch im Winter ein Wochenende bekommt... ich kann es einfach nicht nachvollziehen, vor allem nach der Aussage Walter Hofers, es gäbe ja so viele Bewerber.

Positiv finde ich bloß zwei Punkte: Hinterzarten steht wieder im Kalender (hoffentlich bleibt das auch so) - und die Damen haben wenigstens wieder ein paar Springen mehr.
 
Einsiedeln kann es sich dann wohl nicht mehr leisten ;(
 
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Engelberg? Du meinst Einsiedeln im Sommer, oder? Das ist auf jeden Fall auch sehr schade.
 
Warum verwechsle ich immer Einsiedeln und Engelberg? ;(

Hast du in deiner Signatur auch ;)

Ist die Frage, ob Einsiedeln ausgestiegen ist oder ob man sie für Hiza aus dem kalender gekickt hat. Aber es ist durchaus möglich, dass es finanziell nicht drin war
 
Fiscup in Ruhpolding? Ich werd ja doch wohl nicht diesen Winter einen Wettkampf haben, an dem ich spontan für einen Tag fahren kann, falls es die Arbeitslage zulässt :irre:
 
Soweit ich weiß, ist der Austria-COC jetzt immer in Seefeld.

Vermutlich im Zuge der WM und so.
 
Hast du in deiner Signatur auch ;)

Ist die Frage, ob Einsiedeln ausgestiegen ist oder ob man sie für Hiza aus dem kalender gekickt hat. Aber es ist durchaus möglich, dass es finanziell nicht drin war
ich werde mich umhören, in einer Woche sind ja Schweizer Meisterschaften
 
Ich frag mich ehrlich gesagt schon, wie der VSC Klingenthal das finanziell auf die Reihe bekommt

Nun gibt es einige offizielle Verlautbarungen dazu. Und die Zweifel waren wohl berechtigt: Die Veranstaltungen werfen keinen Gewinn ab, sondern sind defizitär. Und der Verein ist ständig auf der Suche nach Geldgebern...

http://www.freiepresse.de/LOKALES/V...isprung-Weltcups-in-Gefahr-artikel9008514.php

Übrigens: Es heißt, das Schneedepot kostete 120.000 Euro, Kunstschnee für November würde rund 110.000 Euro kosten.
Angesichts dieser Situation frage ich mich dann natürlich, warum sich der Verein denn unbedingt wieder für den Weltcupauftakt bewerben wollte. Natürlich ist es auch zu einem späteren Termin nicht garantiert, dass Schnee liegt - aber die Chance dafür (und damit für deutlich geringere Kosten) ist doch erheblich höher. Und da das Niveau der Veranstaltungen in Klingenthal ja immer wieder gelobt wird, gehe ich einfach mal davon aus, dass sie auch relativ problemlos einen anderen Termin im Weltcup-Kalender bekommen hätten?
 
Es war ja zumindest lange offen, ob Lillehammer, Kuusamo oder Klingenthal den Auftakt kriegen. Man hätte also, wenn man den gewollt hätte, sicher zumindest das 3. Wochenende haben können...

Wobei ich mich ja immer noch frage, warum sie 2 Wettkämpfe kriegen. Es hieß immer, pro Schanze ein Wochenende. Dann hieß es, okay 2 Wettkämpfe. Hieß für Klingenthal 1 Wettkampf im Sommer, 1 Wettkampf im Winter. Jetzt haben sie 3 Springen und es passt wieder...
 
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