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Brummsel

Grumpy Old Man
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Lanxess ist akkustisch mitunter fragwürdig, es gibt keine freie Platzwahl, sondern (im Prinzip) Stadionblöcke.
Je nach Kartenkategorie und Rang sind Sound oder die Sicht in der Lanxess-Arena den hohen Preis nicht wert.
Guck mal, ob die Bläck Fööss demächst im Palladium spielen, ich glaub, dort ist freie Platzwahl. :D
Im Ernst, freie Platzwahl ist in diesen großen Hallen nur im Innenraum, sofern dieser nicht bestuhlt ist.
Solche reservierten Plätze haben auch ihren Vorteil, da muss man nicht 8 Stunden vorher schon vor der Halle stehen. ;)

btw. ich hätte aber tatsächlich gedacht, bei TOOL gäbe es Stehplatz im Innenraum. Da kann man ja gar nicht abrocken.
Ist aber bei SW auch so.

Außerdem sind die Preise jenseits von Gut und Böse. 150,- Euro für ne Band wie TOOL. :LOL:
Wobei ich aber fürchte, dass die Preise jetzt - nach 2 Jahren der Entbehrung - sowieso generell anziehen werden. Die Nachfrage ist ja verständlicherweise riesig.
 

theGegen

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Oberrang war ich bei NBA. Das war gut.

In der Lanxess-Arena hängt akkustisch viel davon ab, ob Bands/Künstler höchstselbst (eigene Sound-Techniker) an den voreingestellten Reglern herumfummeln oder dem konzipierten Schallkonzept des Henkelmännchens vertrauen.
Die Spanne zwischen "geiles Konzert mit Supersound" bis "weit vom Schuss auf Sitzplätzen in einem Stadionblock bei zudem fragwürdigem Sound" ist in der Lanxess-Arena ziemlich groß. ;)
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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Hab oberrang genommen.
Oberrang ist schon verdammt weit weg in der Lanxess Arena, da hab ich mal MUSE gesehen. Wenn Du da keine riesigen Leinwände hast, siehste fast nix von den Musikern. Jedenfalls, wenn Du "frontal" vor der Bühne sitzt.
Ganz seitlich ist auch nicht gut, da muss man den Kopp die ganze Zeit verdrehen. Hatte ich mal bei Santana.

Hmm.... sollte ich mir denn auch noch Karten besorgen?
Immerhin könnte ich @Savi, @spatz und den @Kinski Strolch auf einen Schlag treffen. :smoke:
 

theGegen

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Ich hatte mit meinen Töchtern neulich eine Debatte. Da ging es um das Thema "gehen wir zusammen auf ein OneDirection-Concert, wenn die in Deutschland Station machen?" Hatte ich selbst angeregt als :cool1: Family-Aktion.
Meine Jüngste rückte sofort mit Düsseldorf, Philippshalle, geplant für 2022, keine festen Plätze, pro Nase 85,- € heraus. Das war mir für alle Beteiligten zu heikel und der Preis dafür zu hoch. Auch wenn ich nur mein eigenes Ticket bezahlt hätte.
Während 300 € für 3 Karten Lanxess-Arena Köln für mich angemessen gewesen wären.
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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ist es. die tickets sind personalisiert.
Also es sieht nicht so aus... Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass man die Tickets nicht privat weiterverkaufen kann.
Zum Zwecke der Nachverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist die Erfassung und Kontrolle der Besucherdaten zwingend notwendig. Bei der Bestellung sind je nach Vorgabe des Veranstalters entweder der vollständige Name des Ticketkäufers oder die vollständigen Namen aller Veranstaltungsbesucher anzugeben. Der vollständige Name bzw. die vollständigen Namen werden auf dem/den Ticket/s angedruckt. Mit dem Andruck des jeweiligen Vor- und Nachnamens auf dem Ticket geht keine Personalisierung oder Weitergabebeschränkung einher.
 

theGegen

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Ich hab's am Sonntag geschafft eine Strecke von 50km zu wandern.



Jetzt bin ich etwas müde...
Das ist hart. Hut ab! (y)
Selbst in jüngeren und fitteren Zeiten empfand ich eine Grenze von circa 20 km pro Tag (je nach Strecke) so als latschbaren und korrekten Grenzwert. Inzwischen reichen auch 10-15 km aus, wenn ich mich mit meinen Kumpels zum Wandern und Saufen und Labern treffe.
Vor ein paar Jahren machten wir noch Etappen auf Wandersteigen. Fest gebuchte Übernachtungen mit Gepäcktransport von Etappe X bis Y. Das war mitunter schon anstrengend genug und erforderte Disziplin, um beim nächsten nötigen Quartier anzukommen.
Auf dem Eifelsteig hatten wir mal eine letzte Etappe, die war ca. 28 km lang statt der vorher stumpf weggelatschten 20-25 km pro Tag. Die letzten 5 km waren eine einzige Tortur. :cry1:
 

Angliru

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Ich setze mal einen kleinen drauf - heute 60km am Stück gewandert ;)

Gibt südlich von Leipzig ein großes Wanderevent, wo ich vor zwei Jahren schon mal 50km gewandert bin. Heute dann eben 60km, Start war 04:30 Uhr im stockfinsteren Tagebauland. Mit Stirnlampe bei gediegenen 4 Grad erstmal auf eine Schutthalde hoch, dann wieder runter (und fast vom Maistrekker überfahren) und so langsam kam der Morgen in Sicht. Bis Mittag aber nur Nebelsuppe, innerhalb von 5 Minuten dann aber strahlender Sonnenschein. Bei km 46 absoluter Tiefpunkt gehabt und mich mal kurz an den Wegesrand gesetzt und gemeint, dass nix mehr geht. Schmerzen waren soweit okay, aber ich war völlig im Arsch. Bin auch leicht geschwankt. Tippe mal auf Hungerast. Da ich im Nirgendwo war, auch keine große Möglichkeit mit Taxi, etc. nach Hause zu kommen. Also Arschbacken zusammengekniffen und die letzten 14km dank Motivationshilfe der Wanderpartnerin noch dran gehangen. Wurde dann auch wieder schnell dunkel und somit im Finsteren gestartet und angekommen. Gesamtlaufzeit inkl. Pausen 15:18h, reine Laufzeit ca. 12h (5km/h über die Distanz passt). Eben eine riesige Blase an der Ferse aufgemacht, die mich die letzten km quälte. Ist aber direkt besser. Muss aber sagen, das war meine maximale Distanz. Gibt einige, die laufen da 100km am Stück, aber das ist echt zu wild.

Jetzt geht es erstmal 12h pennen :sleep:
 

Solomo

Hundsbua
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Mein Heimatverein hat heute den ersten Saisonsieg geschafft (y) Letzte Saison aus der Kreisliga abgestiegen, ziemlicher Umbruch im Kader, ganz junges Team. In den ersten 6 Spielen nur 1 Punkt, viermal böse abgeschossen worden, Trainerrücktritt. Unter dem neuen Coach vier richtig gute Leistungen, aber nur 2 Punkte. Heute Lokalderby, Letzter gegen Vorletzter :D Diesmal haben wir gleich die ersten beiden Chancen genutzt, hatten auch etwas Spielglück. Dann nach der Pause, als der Gegner Druck machen wollte, erneuter Doppelschlag von uns, Elfmeter und Konter - 4:0. Gibt den Jungs jetzt hoffentlich Auftrieb.
 

sonic00

Doppel Nullagent
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Teahupoo
Ich setze mal einen kleinen drauf - heute 60km am Stück gewandert ;)

Gibt südlich von Leipzig ein großes Wanderevent, wo ich vor zwei Jahren schon mal 50km gewandert bin. Heute dann eben 60km, Start war 04:30 Uhr im stockfinsteren Tagebauland. Mit Stirnlampe bei gediegenen 4 Grad erstmal auf eine Schutthalde hoch, dann wieder runter (und fast vom Maistrekker überfahren) und so langsam kam der Morgen in Sicht. Bis Mittag aber nur Nebelsuppe, innerhalb von 5 Minuten dann aber strahlender Sonnenschein. Bei km 46 absoluter Tiefpunkt gehabt und mich mal kurz an den Wegesrand gesetzt und gemeint, dass nix mehr geht. Schmerzen waren soweit okay, aber ich war völlig im Arsch. Bin auch leicht geschwankt. Tippe mal auf Hungerast. Da ich im Nirgendwo war, auch keine große Möglichkeit mit Taxi, etc. nach Hause zu kommen. Also Arschbacken zusammengekniffen und die letzten 14km dank Motivationshilfe der Wanderpartnerin noch dran gehangen. Wurde dann auch wieder schnell dunkel und somit im Finsteren gestartet und angekommen. Gesamtlaufzeit inkl. Pausen 15:18h, reine Laufzeit ca. 12h (5km/h über die Distanz passt). Eben eine riesige Blase an der Ferse aufgemacht, die mich die letzten km quälte. Ist aber direkt besser. Muss aber sagen, das war meine maximale Distanz. Gibt einige, die laufen da 100km am Stück, aber das ist echt zu wild.

Jetzt geht es erstmal 12h pennen :sleep:
Was machst du da fürn *******? Du musst andere Wette in deinem Leben wieder den Vorrang geben. Vor allem den Wuchtigen wie sportforen.de , zumal das ja auch dein Gott verdammte Pflicht ist. 😀
 

theGegen

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Ich setze mal einen kleinen drauf - heute 60km am Stück gewandert ;)

Gibt südlich von Leipzig ein großes Wanderevent, wo ich vor zwei Jahren schon mal 50km gewandert bin. Heute dann eben 60km, Start war 04:30 Uhr im stockfinsteren Tagebauland. Mit Stirnlampe bei gediegenen 4 Grad erstmal auf eine Schutthalde hoch, dann wieder runter (und fast vom Maistrekker überfahren) und so langsam kam der Morgen in Sicht. Bis Mittag aber nur Nebelsuppe, innerhalb von 5 Minuten dann aber strahlender Sonnenschein. Bei km 46 absoluter Tiefpunkt gehabt und mich mal kurz an den Wegesrand gesetzt und gemeint, dass nix mehr geht. Schmerzen waren soweit okay, aber ich war völlig im Arsch. Bin auch leicht geschwankt. Tippe mal auf Hungerast. Da ich im Nirgendwo war, auch keine große Möglichkeit mit Taxi, etc. nach Hause zu kommen. Also Arschbacken zusammengekniffen und die letzten 14km dank Motivationshilfe der Wanderpartnerin noch dran gehangen. Wurde dann auch wieder schnell dunkel und somit im Finsteren gestartet und angekommen. Gesamtlaufzeit inkl. Pausen 15:18h, reine Laufzeit ca. 12h (5km/h über die Distanz passt). Eben eine riesige Blase an der Ferse aufgemacht, die mich die letzten km quälte. Ist aber direkt besser. Muss aber sagen, das war meine maximale Distanz. Gibt einige, die laufen da 100km am Stück, aber das ist echt zu wild.

Jetzt geht es erstmal 12h pennen :sleep:
Echt stark. Aber 50 km ist dann bestimmt irgendwann kein Spaß mehr, sondern nur noch Quälerei.
Die Latscherei (durch die schöne Natur) soll doch einen angenehmen Effekt haben.
Grenzerfahrungen der Sorte "inneren Schweinehund überwinden" zwar durchaus inbegriffen, jedoch kein Muss.
Und nicht immer bilden die Kilometer ein Grenzkriterium, sondern das ist abhängig vom körperlichen Zustand der Wandergruppe, dem Gelände und dem Wetter.
Mir wären 50 km viel zu viel. Das ist demotivierend zu Beginn, zur Mitte und im letzten Viertel, wenn man sich bewusst wird, wieviel davon noch weggelatscht werden muss.
Mit zunehmendem Alter stellen sich manche Gebrechen ein, auf die Rücksicht genommen werden muss. Meine Wandergruppe (jetzt 3 - früher 4) hat mittlerweile Rücken, Herz und Knie (einfach oder mehrfach): da wäre Wandersteig-Etappenwandern ein fragwürdiges Vergnügen.
Vor einigen Jahren war das noch okay und super (auch als Grenzerfahrung) und körperlich machbar.
Das waren immer Etappen zwischen ca. 30 km (inclusive Verlaufen :LOL: ) und ca. 15 km und Gepäcktransport von Startherberge zur Zielherberge, 1 Woche oder nur 3-5 Tage. Das mit dem Gepäcktransport ist wichtig, so kann man sich auf einen Wanderrucksack mit Tagesproviant beschränken, um sich spätnachmittags / frühabends im neuen Hotel / in der alten Dorfkaschemme zu reinigen und in frische Klamotten aus dem Koffer zu schlüpfen.
Die leichtesten / härtesten Etappen waren jedenfalls nicht zwingend die mit den geringsten oder meisten Kilometer Strecke.
Die kürzeste Wandersteig-Etappe aus dieser Zeit war gleichzeitig die Härteste. Wir hatten ein verkürztes Angebot für den Soonwaldsteig gebucht, um nach 3-5 Tagen mit der Bahn wieder zu unseren im Startort befindlichen Fahrzeugen zurück zu kommen.
In diesem Arrangement waren die Etappen anders aufgeteilt und die 3. Etappe (glaube ich) hatte nur 8-10 Kilometer, statt der üblichen 15-20 km, die man pro Tag wegzulatschen hatte, um abends gemütlich zusammen zu essen, viel zu trinken und dummes Zeug zu reden.
An jenem Tag war im Hunsrück Sauwetter, fieser Dauerregen und Nebel und der Weg führte durch das Simmerbachtal zur Ruine Koppenstein und jede Menge Meter Abstieg und Aufstieg bis dahin. Vom tiefsten Punkt Simmerbach ging es so steil bergan, dass wir und nicht mehr aufrichten konnten, weil selbst das reduzierte Gewicht des Tagesrucksacks uns in den Abgrund Simmerbach gezogen hätte.
Der Weg diffus und im Nebel kaum zu identizifieren über glitschige Moosfelsen mit Null Haftung. Jeder Fehltritt hätte Bänderiss, 200 Meter Absturz oder Meniskusgrätsche bedeuten können, aber wir kamen unbeschadet hoch und dann wartete oben am Koppenstein nur ein düsterer Turm und sonst nichts. Wie gerne hätten wir uns dort ein Ausflugslokal oder ein Café gewünscht.
Anschließend drohte noch ein Abstieg in die Zwischenherberge (Beilstein glaube ich) in Nebel, Matsch und Gltsch und da haben wir lieber im nächsten Hotel angerufen und uns von dort abholen lassen. Das war bei dem Wetter einfach zu gefährlich und ein richtiger Stress.

Auf irgendeiner Etappe des Lahnsteigs musste ich mal passen. Mein in Relation zu den etwa gleichaltrigen Wanderkumpels größter Vorbehalt sind meine irreparabel knorpelgeschädigten Knie, die gerade abwärts immer besonders leiden. Einmal hatte ich meine Beschwerden so kompensiert, dass ich am nächsten Tag mit Fuß- und Achillesschmerzen nach 4 km aufgeben musste. Mühsam wieder zur vorherigen Basis mit Bahnanschluss zurückgehinkt und etwa 3 Stunden auf eine Bimmelbahn zum nächsten Etappenort gewartet. In der Zwischenzeit hatten meine Kumpels Tempo-Rekorde aufgestellt. Die hätten sie mit mir jedoch auch nie erreichen können. Ich war an diesem Tag ein Fall für "lasst mich im Graben liegen und gebt mir den Gnadenschuss, aber mit mir hat es keinen Sinn mehr". :D
 
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