Was freut euch?


vangerwin

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Mir wären 50 km viel zu viel. Das ist demotivierend zu Beginn, zur Mitte und im letzten Viertel, wenn man sich bewusst wird, wieviel davon noch weggelatscht werden muss.
Vor kurzem war in der BLÖD-Zeitung ein 1seitiger Artikel übers Wandern, wo eine absolute
Weltklasse-Wanderin (Langstrecken natürlich) Anekdoten erzählt und Tips gegeben hat.

Ich hab fast alles vergessen und weiß auch nicht mehr, wie wichtig der Einsatz dieser Ski-Stöcke sein kann oder muß,
aber ein Tip ist hängengeblieben.

Der Tip ist, nicht möglichst schnell zu wandern, sondern langsam, ansonsten haut das (irgendwann) tierich in die Gelenke
und besonders in die Acchilles-Sehnen rein.
 

theGegen

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Vor kurzem war in der BLÖD-Zeitung ein 1seitiger Artikel übers Wandern, wo eine absolute
Weltklasse-Wanderin (Langstrecken natürlich) Anekdoten erzählt und Tips gegeben hat.

Ich hab fast alles vergessen und weiß auch nicht mehr, wie wichtig der Einsatz dieser Ski-Stöcke sein kann oder muß,
aber ein Tip ist hängengeblieben.

Der Tip ist, nicht möglichst schnell zu wandern, sondern langsam, ansonsten haut das (irgendwann) tierich in die Gelenke
und besonders in die Acchilles-Sehnen rein.
1.) diese Zeitung lese ich nicht.
2.) Nordic Walking Stöcke:
muss jede(r) selbst für sich entscheiden.
a) Für unsere Wandergruppe ist das nix. Höchstens je 2 Teile, die man unnütz im Gepäck hat und die man bei einer Rast im Wald oder einem Zwischenbier in einer lockenden Gaststätte vergisst.
b) Bei einigen Menschen mit spezifischen Gebrechen helfen diese Stöcke bei der Bewegung, anderen nicht.
c) Ich war mal in Kur wegen meiner Problemzonen Rücken und marode Knie. Unter anderem bekam ich dort Nordic Walking verordnet und nach diesen Einheiten hatte ich Heilkuren für Knie und Rücken bitter nötig. Herumlatschen ist kein Problem, die ungewohnte Belastung aber schon. Wichtiger:
3.) individuell gutes Schuhwerk:
a) auch da ist jeder Jeck / jede Närrin anders.
b) Wir sind nie im Hochgebirge unterwegs, sondern inzwischen nur noch in ökologisch vertretbar nahen Mittelgebirgen. Schuhe sind bei jedem unterschiedlich, aber für mich sind Stiefel nix. Da bekam ich Schmerzen in Fußgelenken und Achillessehne und mit flachen gedämpften Walkingschuhen komme ich super zurecht.
c) gutes Profil brauchen die Schuhe. Nicht jedes Profil taugt auf jedem Belag. Ich hatte mal super Gelände-Schuhe, mit denen legte ich mich auf Kopfsteinpflaster regelmäßig hin.
4. Schnell oder langsam?
a) kommt auf den Sinn der Wanderung an. Auf langen Strecken und mit vollem Gepäck ist Speedwandern mitunter keine gute Idee und dann auch kein Vergnügen.
b) statt langsam wandern könnte man auch spazieren gehen, aber dann geht man auch nicht mehr wirklich wandern.
c) unsere Wandergruppe kommt eher aus dem Sektor Speedwandern. Obwohl diese Touren gegenüber früher bzgl. Tempo, Kilometerzahl und festgelegter Strecke einige Korrekturen benötigte.
d) auf dem Rothaarsteig hatten wir mal eine Etappe in Sauwetter, da sind wir morgens nach dem Frühstück um ca. 10 Uhr los und waren schon um 14:30 Uhr in unserem neuen (super) Quartier und und hatten zum Abschluss und im Anschluss des angebrochenen Tages gleichzeitig einen internen Rekord für den meisten Alkohol und die höchste Rechnung aufgestellt. Am nächsten Morgen um 8:30 Uhr waren alle beim Frühstück pünktlich am Start und bereit für die nächste Etappe.
e) diese 20-25 km Routen schaffen wir mittlerweile nicht mehr, weil das diverse Körper der Wandergruppe nicht aushalten.
f) Aber diese 8-15 km pro Tag durch die Natur werden gewandert und nicht spaziert.

Hauptsache ist die Bewegung in der Natur und das gesellige Zusammensein währenddessen und im Nachhinein.
Und auch die Erkenntnis, mit wem (m w d) man diese evtl. an die Grenzen gehende Erfahrung teilen möchte und teilen kann, damit es auch allen Freude bereitet.
 

Brummsel

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Der Herbst kann ganz nett sein. Wenn die Sonne scheint. ;)
Ansonsten ist meine liebste Jahreszeit der Frühling.
 

Totila

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Verständlich, ist ja auch schön für dich @Brummsel als älteren Herrn sich darüber freuen zu können die langen, dunklen Wintertage lebend überstanden zu haben!😉
 
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