Scheinbar stehen ja alle hinter der Entscheidung das Hoeneß wieder Präsident werden soll - und das finde ich, um wieder auf meinen Ausgangspost zurück zu kommen, zum kotzen

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Keineswegs. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, wenn Hoeneß sich wieder beim FCB einbringt, die Frage ist nur: als was und in welcher Form? Ich hätte kein Problem damit, wenn er sich weiter oder wieder um den Verein, also den e.V. kümmert. Dieser hat ihm viel zu verdanken und kann auch sicher nach wie vor von seiner Erfahrung und seinem Netzwerk profitieren (weiteres Pushen der Jugendarbeit, Basketballabteilung, wirtschaftliche Kontakte, Belange des Vereins in der AG, etc). Da stört mich auch seine Vergangenheit als Straftäter nicht, seine Verdienste sind eh zu groß, um ihn aus der "Bayernfamilie" auszustoßen.
Meinetwegen kann er auch wieder Präsident des
Vereins werden, obwohl mir irgendeine Ehrenpräsidentschaft plus Beraterfunktion lieber wäre. Ich halte aber nichts davon, ihn im Tagesgeschäft der
AG einzubinden - weniger aus moralischen, als aus fachlichen Gründen. Und rein gar nichts halte ich davon, ihm den Aufsichstratsvorsitz zurückzugeben. Das ist eine Position, wo man mit einer solchen Vorstrafe einfach nichts verloren hat. Der Vorsitz liegt automatisch beim Verein Bayern München, das ist auch gut so, aber das muss ja mMn nicht zwingend der Vereinspräsident sein. Mit einer Konstellation: Uli wird wieder Präsident des e.V., Hopfner bleibt aber Vorsitzender des AR der AG, hätte ich kein größeres Problem. Beides für Hoeneß ist ganz sicher nichts, was ich befürworte: aus Gründen der Compliance, aber auch der Machtfülle.
Am Ende zählt ja nur, was gut für Bayern München ist. Hoeneß wieder einzubinden, kann gut für den FCB sein. Hoeneß wieder mit allen Machtbefugnissen auszustatten und ihn wieder zum gesicht der AG zu machen, nicht.