Immerhin sind Kentikian, Zbik und mit abstrichen Tajbert
Zbik und Tajbert haben Pro7 null interessiert. Köber (als dt. Schwergewichtshoffnung) und Kentikian waren als Zugpferde angedacht und wurden entsprechend vermarktet. Nicht zufällig ist Pro7 abgesprungen, als klar war, dass das mit Köber nichts wird.
@Reineckefuchs
beispiel fussball-wm: die männer-wm war ein sportlicher höhepunkt dieses jahr und ard/zdf haben sich bei der berichterstattung fast überschlagen. die deutsche mannschaft wurde nach großen siegen wenigstens 3.
die u20-frauen fussball-wm fand in ard und zdf praktisch gar nicht statt. selbst der wm-sieg unserer mädels -nach einem turnier ohne niederlage- war der ard nicht einmal eine tagesschaumeldung wert.
soweit mal der stand der gleichberechtigung in deutschland 2010 !
Das ist doch wirklich kompletter Blödsinn! Das eine U-20 WM überhaupt übertragen wird ist schon beachtlich. Man sollte nicht vergessen, dass es hier um Leistungssport geht und das Niveau der Frauen weit hinter dem der Männer zurück hängt. Selbst die Frauenfußballnationalmannschaft spielt bestenfalls auf Oberliganiveau. Das Spiel ist langsamer, man sieht mehr technische Fehler, die Torhüterinnen springen wie nasse Säcke und die "Gewaltschüsse" wirken mitunter niedlich.
Natürlich sollen Frauen Fußball spielen, wenn sie Spaß daran haben, aber ich kann sehr gut verstehen, warum die Mehrheit der (nebenbei bemerkt überwiegend männlichen Fußballfans) den Fußball der Männermannschaften bevorzugt. Warum sollte man sich Frauenfußball antun, wenn man sogar in Liga 3 besseres geboten bekommt? Wenn ich mit ein paar Kumpels kicke, schaut schließlich auch keiner zu
"Gleichberechtigung" kann es in solchen Sportarten wie Fußball oder Boxen ohnehin nicht geben, denn die würde so aussehen, dass es überhaupt gar keine getrennten Teams und Wettbewerbe gibt (so wie in den Sportarten, in denen Frauen mithalten können, wie z.B. dem Reitsport). Aber dann würdest du wahrscheinlich eine Frauenquote in der Fußball Bundesliga fordern
Solange die Männer deutlich besser sind, ist es völlig normal, dass sie mehr Aufmerksamkeit bekommen. Im Leistungssport geht es schließlich in erster Linie um die erbrachten Leistungen und die Topleistungen sieht man zumeist bei den Männern.
4.) Warum werden deutsche Meisterschaften so vernachlässigt. In Großbritannien gibts zweimal im Monat Live-Kämpfe um die englische Meisterschaft oder Commonwealth-Titel. Das würde in Deutschland auch ziehen, wenn da zwei Mann im ring stehen, die offensiv und dabei technisch einigermaßen sauber boxen. Da bin ich mir sicher. Besser als Kentikian beim 10. Beschiss zuschauen, oder Nulpenboxen.
Das verstehe ich auch nicht, hat aber wahrscheinlich auch was mit mit der Promoterkonkurrenz in Dtl. zu tun. Die haben ja mittlerweile alle ihre eigenen Verbände. Wenn man das vernünftig aufziehen würde, hätten jedoch alle Promoter was davon. Dafür braucht es nicht mal "technisch saubere" Boxer. Es würde schon reichen, zwei halbwegs gleichwertige dt. Boxer in den Ring zu stellen (am besten aus unterschiedlichen Boxställen oder zumindest unterschiedlichen Gyms, z.B. Berlin vs. Hamburg mit dem entsprechenden Echo in der lokalen Presselandschaft). Das würde in Deutschland mehr TV-Zuschauer interessieren, als wenn irgendein talentierter "Russe" in einem WM Kampf ein ausgewähltes Opfer aus Südamerika vermöbelt. Man müsste dafür ja nicht die Topboxer "opfern". Die zweite Reihe tut es auch. Meisterschaftskämpfe zwischen Köber/Kretschmann/Airich/Dettweiler wären perfekt gewesen als Vorkämpfe, vielleicht sogar als Hauptkämpfe. Stattdessen haben sie jetzt alle ihre Mittelmäßigkeit unter Beweis gestellt, ohne jemals wirklich Aufsehen erregt bzw. ihren Promotern etwas eingebracht zu haben.
Ich kann mich z.B. noch gut an die dt. Meisterschaften zwischen Schießer und Friedrich oder Fischer und Weber erinnern. Das waren sehenswerte Kämpfe, auch wenn jedem mit etwas Boxsachverstand wohl klar war, dass die niemals ganz oben anklopfen werden.