Wieder im Aufschwung oder doch nur ein Strohfeuer? - Der VfL Borussia Sräd 2025-26


Deontay

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Ich finde man hört schon heraus, dass Schröder Polanski inzwischen nicht mehr traut und denke, dass sich die Wege nach der Saison trennen werden. Ich finde er konnte sich lange genug austoben und hat nicht geliefert.

Angeblich soll Polanski in Ungnade gefallen sein. Schwache Resultate in der Rückrunde, schwache defensive Spielanlage und auch sein Kommunikationsstil kommt nicht an. Bei den Fans hat er kaum Kapital.

Am Ende hat er in einer schwierigen Zeit übernommen und uns zumindest den Klassenerhalt beschert, also so übel war es durchaus nicht - aber Aufbruchstimmung für die neue Saison bringt er halt absolut nicht mit. Wenn wir den kommenden Start verpatzen sollten, dann ist die Unruhe enorm und jeder wird sagen, dass man es wusste und schon im Sommer hätte wechseln müssen. Bei Seoane war es im letzten Sommer ja ähnlich, wobei der die Saison zuvor zumindest noch gut gepunktet hat.

Ich wäre klar für Thomas Reis. Er hat in der Türkei bei meinem Heimatverein Samsunspor Historisches geleistet und trotz Transfersperre hinter den beiden übermächtigen Gala und Fener den dritten Platz erreicht und den Verein nach Europa geführt, obwohl das Ziel der Klassenerhalt war. Dabei sowohl physischen als auch attraktiven Fußball geboten, nie nach Ausreden gesucht und zu den Fans ein tolles Verhältnis aufgebaut, was auch immer noch Bestand hat. Auch in dieser Saison war er auch international gut unterwegs, bis ihm enorme Verletzungsprobleme zum Verhängnis wurden.

Tatsächlich habe ich an Reis auch schon gedacht. Er dürfte unsere Kragenweite sein, hat in NRW viele Jahre trainiert. Seine Zeit in der Türkei war scheinbar auch richtig stark, wie du ebenfalls bestätigst.
Das könnte schon passen. Scheinbar ist Wolfsburg auch dran, von daher müsste man sich zügig positionieren.

Ansonsten finde ich weiterhin Kirch sehr gut bei uns. Der könnte was reißen, aber man tauscht das Trainertalent Polanski vermutlich nicht gegen ein weiteres ein. Da wird er sich wohl leider noch gedulden müssen.
 

Deontay

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Das große Don Rollo-Borussia Comeback im Jahr 2026 :beten: :clowns:


Wie seht ihr den wohl recht wahrscheinlichen Transfer von David Herold? Glaube, der würde super passen.

Dazu kann ich nicht viel schreiben, da ich kaum die zweite Liga verfolge. Scheint zumindest ein ganz guter LV zu sein, die Position ist bei uns eine Schwachstelle. Ullrich wackelt leider bedenklich, Netz wurde verscherbelt - da muss entsprechend was getan werden.
 

tennisfun

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Naja irgendwann verstehe ich die Rollo Witze dann auch nicht mehr....
Falls das aber doch so kommt, dann zeigt dass, das man noch viel planloser agiert als derzeit.
Ob das gegenseitige sich zerstören bei der MV uns weiter hilft weiß ich nicht, zumindest scheint die Kritik oben angekommen zu sein.
 

Deontay

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Neues von der Altherrenrunde. Horst Köppel würde sich ein weiteres Engagement von Polanski wünschen.


Damit ist er auch nicht der Einzige. Gladbachs Ex-Keeper Jörg Stiel sagte im März ja sogar noch Folgendes:
„Zur Not geht man mit Polanski in die 2. Liga“

:panik:
Ich bin echt gespannt... wie es bei uns weiterlaufen wird. Vermutlich haben die letzten 3 Spiele auch eine Bedeutung auf die Gesamtentscheidung für den Sommer.
 

tennisfun

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Es ist Zeit auszusteigen für mich. Sollten wir in 5 Jahren wieder erfolgreicher sein, dann bin ich vielleicht wieder dabei. Ich habe die 90iger und 2000er Jahre mitgemacht, das gebe ich mir nicht nochmal. Hoffen auf den immer wieder neuen Strohhalm. Es gibt sinnvolleres für mich meine Zeit zu verbringen Gesellschaft, Engagement, Familie, Hobbys, etc.
Umzug von Würzburg nach Ansbach demnächst, umbauen, neue Beziehungen aufbauen, Eltern pflegen und, und und. Mich dann noch über BMG ärgern, nein, das Leben bietet schöneres.
Schön war's, aber unsere erfolgreiche Zeit ist auch schon 5 Jahre her mittlerweile. Macht's gut liebe SWG Borussen. Danke fürs dabei sein dürfen.
:knuddel: :wavey:

Bei anderen Themen schreibe ich noch ein wenig hier was rein, aber wahrscheinlich auch nicht mehr so oft, hin und wieder mal mitlesen. Das Interesse an Fußball hat insgesamt nachgelassen. Mehr Regionalliga, etwas 3. Liga/ 2. Liga als Bundesliga.
 
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Deontay

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Es ist Zeit auszusteigen für mich. Sollten wir in 5 Jahren wieder erfolgreicher sein, dann bin ich vielleicht wieder dabei.

Grundsätzlich wünsche ich dir alles Gute, den Fußball muss man wirklich nicht priorisieren im Alltag.
Den Satz kann ich selbst aber nicht so wirklich nachvollziehen, was hat der Erfolg denn mit der Vereinszugehörigkeit zutun? Man verschreibt sich irgendwann einem Verein und bleibt dort auch treu - zumindest empfinde ich es so - alles andere sind dann Erfolgsfans :saint:

Klar wünscht man sich eine sportlich gute Zeit beim Verein und wir hatten eine fantastische vergangene Dekade, aber so ein Erfolg ist niemals gepachtet - den muss man sich von Jahr zu Jahr wieder erarbeiten. Momentan schaut es nicht so rosig aus und vermutlich bereitet der Verein eher leichte Kopfschmerzen, das gehört aber ebenso zum Fußball dazu.

Warum ist Favre unser Goat? Weil er aus einer sicher geglaubten Frontzeck-Mannschaft den Abstieg noch abgewendet hat - und sie daraufhin sogar in die CL brachte. Im Grunde ist er unser VFB-Hoeneß. Diese Diskrepanz ist so groß, dass es den sportlichen Erfolg, zumindest in der Wahrnehmung, nochmals betont und verstärkt.

Nehmen wir mal an, Hoeneß wechselt beim VFB und die verpflichten einen Nachfolger, der nicht funktioniert. Dann rutscht man zügig ins Mittelmaß, 2-3 semi-optimale Transferperioden und der VFB-Vorsprung ist dahin. Kein Stuttgarter will nach diesen Erfolgsjahren wieder dort angelangen, wo wir uns aktuell befinden - aber auch das wird wahrscheinlich irgendwann erfolgen.

Ebenso kann es auch ganz schnell wieder hochgehen. Ein guter Trainer, eine gute Transferphase - etwas Glück, dann ist man plötzlich wieder oben. Der Fußball ist in solchen Dingen hochdynamisch.
Es ist sicherlich auch eine Frage der eigenen Wahrnehmung: Haben wir dieses Jahr enttäuscht und wackeln uns gerade so zum Nichtabstieg - oder betrachten wir es so, dass wir trotz einer bescheidenen Saison den Nichtabstieg aus eigener Kraft geschafft haben und nun an uns arbeiten können?
Ich sehe trotz aller Negativität auch Wachstumschancen, damit es hier wieder freudiger wird.
Andere Vereine traf es schwerer, man denke an Schalke - die 2x abgestiegen sind. Trotzdem ist ihr Stadion in der zweiten Liga voll und die Fans feiern den Aufstieg wie ein CL-Sieg, was denen auch vollkommen zusteht. Der HSV krebste gefühlt 10 Jahre als Bundesliga-Dino in der zweiten Liga herum, trotzdem stand man zu dem Verein, dieser wurde gut angenommen. Bei der Hertha schaut es übel aus, lass die in der nächsten Saison aber um den Aufstieg realistisch spielen und alle sind sie wieder Feuer und Flamme.

Im Grunde ist unserer Ausgangssituation nicht verkehrt, wir haben es in der eigenen Hand daran zu arbeiten, unsere ökonomische Konstellation ist auch nicht verkehrt.
Von daher verspüre ich persönlich schon eine große Lust zu erfahren, wie es mit der Borussia im Sommer weitergeht. Wenn du dir aber sagst, dass der Verein reizlos erscheint, wenn man nicht um einen einstelligen Tabellenplatz spielt, dann ist das wohl so.
 

tennisfun

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Grundsätzlich wünsche ich dir alles Gute, den Fußball muss man wirklich nicht priorisieren im Alltag.
Den Satz kann ich selbst aber nicht so wirklich nachvollziehen, was hat der Erfolg denn mit der Vereinszugehörigkeit zutun? Man verschreibt sich irgendwann einem Verein und bleibt dort auch treu - zumindest empfinde ich es so - alles andere sind dann Erfolgsfans :saint:

Klar wünscht man sich eine sportlich gute Zeit beim Verein und wir hatten eine fantastische vergangene Dekade, aber so ein Erfolg ist niemals gepachtet - den muss man sich von Jahr zu Jahr wieder erarbeiten. Momentan schaut es nicht so rosig aus und vermutlich bereitet der Verein eher leichte Kopfschmerzen, das gehört aber ebenso zum Fußball dazu.

Warum ist Favre unser Goat? Weil er aus einer sicher geglaubten Frontzeck-Mannschaft den Abstieg noch abgewendet hat - und sie daraufhin sogar in die CL brachte. Im Grunde ist er unser VFB-Hoeneß. Diese Diskrepanz ist so groß, dass es den sportlichen Erfolg, zumindest in der Wahrnehmung, nochmals betont und verstärkt.

Nehmen wir mal an, Hoeneß wechselt beim VFB und die verpflichten einen Nachfolger, der nicht funktioniert. Dann rutscht man zügig ins Mittelmaß, 2-3 semi-optimale Transferperioden und der VFB-Vorsprung ist dahin. Kein Stuttgarter will nach diesen Erfolgsjahren wieder dort angelangen, wo wir uns aktuell befinden - aber auch das wird wahrscheinlich irgendwann erfolgen.

Ebenso kann es auch ganz schnell wieder hochgehen. Ein guter Trainer, eine gute Transferphase - etwas Glück, dann ist man plötzlich wieder oben. Der Fußball ist in solchen Dingen hochdynamisch.
Es ist sicherlich auch eine Frage der eigenen Wahrnehmung: Haben wir dieses Jahr enttäuscht und wackeln uns gerade so zum Nichtabstieg - oder betrachten wir es so, dass wir trotz einer bescheidenen Saison den Nichtabstieg aus eigener Kraft geschafft haben und nun an uns arbeiten können?
Ich sehe trotz aller Negativität auch Wachstumschancen, damit es hier wieder freudiger wird.
Andere Vereine traf es schwerer, man denke an Schalke - die 2x abgestiegen sind. Trotzdem ist ihr Stadion in der zweiten Liga voll und die Fans feiern den Aufstieg wie ein CL-Sieg, was denen auch vollkommen zusteht. Der HSV krebste gefühlt 10 Jahre als Bundesliga-Dino in der zweiten Liga herum, trotzdem stand man zu dem Verein, dieser wurde gut angenommen. Bei der Hertha schaut es übel aus, lass die in der nächsten Saison aber um den Aufstieg realistisch spielen und alle sind sie wieder Feuer und Flamme.

Im Grunde ist unserer Ausgangssituation nicht verkehrt, wir haben es in der eigenen Hand daran zu arbeiten, unsere ökonomische Konstellation ist auch nicht verkehrt.
Von daher verspüre ich persönlich schon eine große Lust zu erfahren, wie es mit der Borussia im Sommer weitergeht. Wenn du dir aber sagst, dass der Verein reizlos erscheint, wenn man nicht um einen einstelligen Tabellenplatz spielt, dann ist das wohl so.
Und? Wenn ich keine Lust mehr auf diese Perspektivlosigkeit plus schlechten Fußball habe, dann bist Du halt der bessere Gladbachfan... 40 Jahre (allenfalls 10-15 kann man davon als erfolgreich verbuchen) bin ich nun Borusse, mein Herz wird wohl immer SWG bleiben. Wie und wann und wie viel Zeit ich damit verbringe und wie sinnvoll ich das erachte das sollte jeder für sich entscheiden dürfen. Ich habe schon viele Jahre im Tabellenkeller mitgefiebert. Irgendwann ist es halt genug.
Im Prinzip wollte ich mich nur bedanken für den Austausch hier. Wenn man Borussia erst 20 Jahre oder weniger verfolgt dann kann man das schwerer nachvollziehen. Ich kenne einige die haben die 70iger mitbekommen, da sieht es dann wieder anders aus. Ich bin halt zu spät oder zu früh geschlüpft um mir die vielen downs wieder geben zu wollen.
 

Deontay

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Wie und wann und wie viel Zeit ich damit verbringe und wie sinnvoll ich das erachte das sollte jeder für sich entscheiden dürfen.

Kannst du ja, das ist klar. Fußball ist nur eine Nebensächlichkeit, die man nicht priorisieren muss.

Und? Wenn ich keine Lust mehr auf diese Perspektivlosigkeit plus schlechten Fußball habe, dann bist Du halt der bessere Gladbachfan...

Mein Punkt ist ja der, dass es durchaus eine Perspektive gibt. Der Fußball ist hochdynamisch, das zeigte sich bei unserer Fohlenelf mit Favre, wo man in kürzester Zeit aus einem Absteiger eine CL-Mannschaft formte. In Stuttgart durchlebte man solch eine Entwicklung jüngst auch.

Solange wir nicht insolvent sind und einige Ligen zwangsabsteigen müssen - so besteht jederzeit eine Perspektive. 95 % der Fußballfans beneiden unsere Perspektiven. Riesiges Stadion, treue Fangemeinde, gesunde Finanzen, Erstligafußball. Das können kaum Mannschaften vorweisen, wir gehören zu der kleinen elitären Einheit, die sich praktisch konstant in der Bundesliga beweisen darf.
 
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