WM 2026 Gruppenphase 1.Spiel: Deutschland - Curacao


Wie gehts aus?


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Buster D

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Diese ganze Gebeterei hat im Sport nichts verloren, egal aus welcher Ecke. Da könnte sich die FIFA wirklich mal verdient machen und diese immer mehr um sich greifende Unsitte auf dem Platz untersagen. Kann ja auch abseits der Kameras in der Kabine erledigt werden, wenn es denn unbedingt sein muss. Was soll das überhaupt? Warum sollte Gott den einen oder anderen Spieler oder dessen Mannschaft bevorzugen? Mit Gott will es, Gott ist größer oder was auch immer in ein Fußballspiel zu gehen ist einfach deplatziert.
 

Amsel

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Diese ganze Gebeterei hat im Sport nichts verloren, egal aus welcher Ecke. Da könnte sich die FIFA wirklich mal verdient machen und diese immer mehr um sich greifende Unsitte auf dem Platz untersagen. Kann ja auch abseits der Kameras in der Kabine erledigt werden, wenn es denn unbedingt sein muss. Was soll das überhaupt? Warum sollte Gott den einen oder anderen Spieler oder dessen Mannschaft bevorzugen? Mit Gott will es, Gott ist größer oder was auch immer in ein Fußballspiel zu gehen ist einfach deplatziert.

Sehe ich genauso, brauche ich alles nicht.

Aber entweder man haut auf alle Religionen gleichermaßen drauf oder man lässt alle machen (solange sie friedlich sind).
 

LukaD77

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Dass ein evangelikaler Fundi wie Nmecha, der seine gesellschaftliche Fragwürdigkeit schon unter Beweis gestellt hat und auch nicht den Eindruck macht, seit dem seine Einstellung überdacht zu haben, überhaupt Nationalmannschaft spielen darf ist an sich ein Skandal und lässt mich auch nicht wirklich dieser in vielen Teilen unsympathischen Truppe die Daumen drücken, eher das Gegenteil.
 
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Harrison

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Ich finde das Gebete deutlich weniger problematisch als die zahlreichen martialischen Nationalhymnen, die vor jedem Spiel gesungen werden.
 

Sofakartoffel

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Beten ist ja das eine. Spieler wie Nmecha, Selke oder auch Tah sind allerdings teilweise aktiv und offen mit Missionierungsansatz als Evangelikale Christen unterwegs. Evangelikale Organisationen freuen sich über jeden Sportler und/oder Influencer, der für sie missioniert und natürlich sind ihre Ziele oft auch junge Menschen in Schulen, oder bspw. Fussball-Leistungszentren.
Sieht man sich dann an, für welche Art von christlichem Glauben da die Werbetrommel geschlagen wird, dann erkennt man, es ist alles andere als harmlos. Da werden oft sehr wortgetreue Bibelinterpretationen gelebt, mit allem was so dazu gehört. Frauenbild, Ablehnung von homosexuellen Menschen, bis hin zu prägenden Figuren, die behaupten, dass Gott/Jesus direkt durch sie spricht. Wunderheilungen, Exorzismen, Prophezeiungen, Konversionstherapien, das volle Programm.

Nmecha hat mit einem dieser Spinner ein langes Gespräch geführt und ihn darin als Mentor bezeichnet. Er ist auch öffentlich oft forscher aufgetreten auf social media. Homophobe Aussagen, die Trauerbekundungen ausgerechnet für Charlie Kirk, das Zuschaustellen frauenfeindlicher, christlich fundamentaler Lektüre, usw.
Wurde zwar mehr oder minder diskutiert, aber der Junge spielt halt echt gut Fussball, da biegt man die "Werte" beim BVB und DFB auch mal etwas mehr zurecht.

Spieler wie Tah sind da etwas weniger offen aggressiv. Die Verbindungen zu den angesprochenen Organisationen sind dennoch auch bei ihm öffentlich nachvollziehbar. Es gibt einige weitere ähnliche Beispiele in verschiedenen Bundesliga Clubs.
Auch international gibt es da einige Beispiele, wie z.B. Allison.

Ich sehe das durchaus problematisch und der Vergleich mit Kritik an muslimischen Spielern ist durchaus sinnvoll. Bei dem, wofür diese radikalen Christen öffentlich werben, wäre bei muslimischen Spielern mit vergleichbarem Gedankengut von einer deutlich lauteren Kritik auszugehen.

Wer sich mal grob in das Thema einlesen möchte:
Tagesschau-Artikel aus 07/2025: Wie religiöse Organisationen Fußball-Profis für ihre Missionsarbeit nutzen
DLF-Bericht (6 Minuten): Gott und Kicker – Evangelikale im Fußball

Wer tiefer in das Thema reinhören möchte:
Rasenfunk (knapp 2 Stunden): Wie Fußballprofis wie Felix Nmecha Menschen missionieren wollen (Ballers in God, Fußball mit Vision)
 
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Omaru

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Bundini Brown, who served as Muhammad Ali's spiritual guide and "hype man", often talked about the power of belief. He believed that a man's faith and inner convictions are deeply personal matters between him and God, rather than something that requires judgment or interference from others.

In dem Sinne kann’s doch egal sein ob er sich die Kraft von der Nationalhymne (was ich stark anzweifle) oder vom Glauben holt. Hauptsache er zeigt weiterhin Bomben Leistung (sorry für das Wortspiel ^^)
 
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Also ich habe mit Relegion wahrlich nicht viel am Hut und bin auch nicht gläubig, aber ich fand die Szene eigentlich sehr schön. Wenn da Spieler beider Mannschaften zusammenstehen, zeigt das doch, dass die Religion auch Menschen verbinden kann....wäre natürlich noch besser, wenn verschiedene Glaubensrichtungen zusammenkommen könnten, um zu zeigen: „Wir haben zwar eine andere Religionszugehörigkeit, aber wir respektieren uns gegenseitig und den Glauben des jeweils anderen.“ Leider in der Welt in der wir leben, kaum denkbar.

Trotzdem bleibe ich dabei: war eine schöne Szene. Da verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, wo man da jetzt wieder rummeckern will, vonwegen Glauben gehört nicht ins Stadion. Immer dieses XYZ gehört hier nicht her. Haben sie irgendjemanden was getan? Nein…also lasst doch die Menschen in Ruhe.
Und um das Klarzustellen: Mir geht es hier nur konkret um die Szene: Ich weiß was Nmecha in den Sozialen Medien gepostet hat. Da hat mir vieles nicht gefallen und dafür darf man ihn auch zu Recht kritisieren. Es gibt auch vieles, was man am Christentum, Islam und was auch immer kritisieren kann. Aber nicht ein friedliches Zusammenstehen und gemeinsames Beten. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist ja das, was vielen Leuten Halt gibt... Und dann ist Religion auch was positives.
Der Nmecha kann auch zum Interview gehen und daher erzählen, wie sehr ihm Jesus Kraft gibt und XYZ. Haben andere Sportler auch immer wieder gemacht und wurden dafür kritisiert. So ganz nachvollziehen kann ich das ja auch nicht, weil dieser Glaube an Götter, Jesus etc. für mich einfach ziemlich irrational ist…aber mei, kann jeder für sich halten wie er will.
 

Savi

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Die KI fasst zusammen:

Religion selbst ist keine Krankheit, aber extreme religiöse Ausprägungen können therapeutische Begleitung erfordern.

Philosophischer und literarischer Kontext

Der Ausdruck „Religion ist heilbar“ stammt unter anderem aus dem Buch von Josef Hochstrasser, der als ehemaliger katholischer Priester und später reformierter Pfarrer seine Erfahrungen reflektiert. Hochstrasser beschreibt Religion aus der Sicht eines Agnostikers und betont, dass Religion Menschen helfen kann, ein besseres Leben zu führen, sie aber auch kritisch hinterfragt werden kann. Der Titel spielt bewusst provokativ mit der Idee, Religion sei eine Art „Krankheit“, die jedoch nicht wörtlich zu verstehen ist

Psychologische und gesundheitliche Perspektive

Forschung zeigt, dass Glaube und Religiosität positive Effekte auf die psychische und physische Gesundheit haben können. Studien belegen, dass religiöse Menschen oft besser mit Stress umgehen, Ängste reduzieren und soziale Unterstützung in Glaubensgemeinschaften erfahren, was das Wohlbefinden stärkt. Gleichzeitig kann extrem fundamentalistischer oder unterdrückender Glaube negative psychische Effekte haben, etwa wenn Austritt oder Zweifel zu sozialer Isolation führen

Religion vs. pathologische Zustände

Es gibt Fälle, in denen religiöse Wahnvorstellungen oder extreme Überzeugungen als psychische Störungen betrachtet werden. Solche Zustände benötigen therapeutische Begleitung, aber Religion an sich ist keine Krankheit. Der Unterschied liegt darin, dass Religion kulturell und spirituell verankert ist, während pathologische Ausprägungen individuell behandlungsbedürftig sind.

Fazit

„Religion ist heilbar“ ist eher eine provokative Aussage, die zum Nachdenken über die Rolle von Religion im Leben anregen soll. Religion kann Menschen Halt, Gemeinschaft und Sinn geben, während extreme oder pathologische Formen therapeutische Intervention erfordern. Die Forschung unterstützt, dass Glaube gesundheitsförderlich sein kann, aber Religion selbst ist kein heilungsbedürftiger Zustand.
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:saint:
 

Matt

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Wenn man Religion auf.dem Fußballplatz nicht haben möchte (bin ich dafür), muss man konsequenterweise auch die Gruppenszene nach dem Spiel verurteilen, die ich spontan auch eher positiv empfand. Aber in der Sache sollte man das konsequent handhaben.

Hier im Forum liest es sich übrigens, als seien Islam und Christentum in etwa gleich problematisch, was für mich eine erhebliche Verklärung darstellt.

Das hier aufgegriffene Beispiel der Homosexualität exemplarisch:

In westlichen/ christlichen Gesellschaften ist sie weitgehend akzeptiert, die Debatte dreht sich eher um christliche Segnungsriten.

Im Islam (viele Staaten) hingegen ist sie nicht nur theologische Sünde, sondern wird oft mit Haft, Auspeitschung oder Todesstrafe staatlich verfolgt.
 

JL13

King Kong
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Wenn man Religion auf.dem Fußballplatz nicht haben möchte (bin ich dafür), muss man konsequenterweise auch die Gruppenszene nach dem Spiel verurteilen, die ich spontan auch eher positiv empfand. Aber in der Sache sollte man das konsequent handhaben.

Hier im Forum liest es sich übrigens, als seien Islam und Christentum in etwa gleich problematisch, was für mich eine erhebliche Verklärung darstellt.

Das hier aufgegriffene Beispiel der Homosexualität exemplarisch:

In westlichen/ christlichen Gesellschaften ist sie weitgehend akzeptiert, die Debatte dreht sich eher um christliche Segnungsriten.

Im Islam (viele Staaten) hingegen ist sie nicht nur theologische Sünde, sondern wird oft mit Haft, Auspeitschung oder Todesstrafe staatlich verfolgt.

Es gibt durchaus Christen, die das bei uns auch begrüssen würden.
 

Amsel

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Das hier aufgegriffene Beispiel der Homosexualität exemplarisch:

In westlichen/ christlichen Gesellschaften ist sie weitgehend akzeptiert, die Debatte dreht sich eher um christliche Segnungsriten.

Beim ach so frommen Nmecha wohl eher nicht 🙏

Aber vlt. hat man dort im Kreis auch einfach nur Charlie Kirk gedacht, Hauptsache koan Islam.
 

Amsel

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Bevaube

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Köstlich, wie das altbekannte Drehbuch funktioniert. Von "beten auf dem Platz" über "Religion ist böse" zu "aber der Islam ist am Schlimmsten" hat es nur ein paar Posts gebraucht...
 

LeZ

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Die Bandbreite im Islam ist halt eine andere, als im Christentum nach 1800. Ein christlicher Gottesstaat in dem Frauen umgebracht werden weil, halt einfach so, ne, mir war halt so und wie die wieder aussah, ist mir zumindest nicht bekannt. Trotz bekannter Auswüchse wie Moon-Sekte, amerikanische "Evangelikale" usw. Man könnte die positiven Aspekte jeweils so stehen lassen und die negativen einfach adressieren?

Leute die im Kreis stehen und gemeinsam beten finde ich jetzt nicht so schlimm, solange die nicht dafür beten, dass sich der Gegner ein Bein oder so brechen möge.
 

Buster D

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Dass ein evangelikaler Fundi wie Nmecha, der seine gesellschaftliche Fragwürdigkeit schon unter Beweis gestellt hat und auch nicht den Eindruck macht, seit dem seine Einstellung überdacht zu haben, überhaupt Nationalmannschaft spielen darf ist an sich ein Skandal und lässt mich auch nicht wirklich dieser in vielen Teilen unsympathischen Truppe die Daumen drücken, eher das Gegenteil.
Na ja, das ist dann doch schon mehr als einen Zacken drüber. Es gilt ja zum Glück immer noch Religions- und Meinungsfreiheit in Deutschland, sogar für strengläubige jedweder Couleur oder meinetwegen auch extreme Linksausleger. Zudem müsste man dann aus anderen Gründen auch Rüdiger und vielleicht noch einige andere verbannen sowie eine Art Gesinnungsprüfung einführen. Willst du das ernsthaft? Und was wären die Kriterien? Das ist doch kaum praktikabel und erinnert an Methoden totalitärer Regime. Politische und religiöse Überzeugungen sollten halt, wenn man für die Nationalmannschaft spielt, nicht in den Vordergrund rücken, wie beispielsweise durch solche Gebietsaktionen etc..
 
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