Miami Heat - Dinge, die keinen eigenen Thread verdienen


15 Strong

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Ich möchte mal noch was zur FA im nächsten Jahr loswerden:
Derzeit heizen die Medien ja wieder die Spekulationen um James' Zukunft an. Das Spannende daran (aus Heat-Sicht): Man schiebt uns schon die Favoritenrolle zu, sollte sich James entschließen, die Cavs zu verlassen. Seine Aussage "winning is the most important factor" zeigt, dass es ihm weniger um Glamour, Image oder alte Freundschaften (Jay-Z) geht. Er ist heiß auf Titel - und nichts anderes. Diese lassen sich z.Zt. nicht mit einem durchschnittlichen Supporting Cast einfahren, da es "komplette" Teams wie die Lakers und Celtics gibt. An der Seite eines Superstars käme er seinem Traum einen großen Schritt näher. Miami hat die Mittel, Wade zu re-signen und einen weiteren Max-Vertag aufzunehmen. Im Kader stehen Talente wie Beasley, Chalmers und Cook, mit denen sich perspektivisch etwas aufbauen lässt. Auffüllen kann man einen solcher Kader mit titelhungrigen Veteranen, die auf Geld verzichten, um Teil des Ganzen zu sein.

Die Nets sind sicherlich auch keine schlechte Adresse. Was ich mir nur denke (gilt auch für die Knicks): In der Saison vorm großen Showdown in den Niederungen der Tabelle herumzukrebsen, ist ein sehr schlechtes Empfehlungsschreiben an James. Dass er nach Chicago gehen wollen würde, kann ich mir nicht vorstellen. Er würde an Jordans Leistungen und Erfolgen gemessen werden. Darüber hinaus ist Rose' Entwicklung noch unvorhersehbar. Was James sicherlich haben möchte, ist Gewissheit, dass sich eine Veränderung lohnt. Die Heat können ihm diese geben, wenn sie Wade re-signen. Was mich zweifeln kässt, dass James den Schritt wagt, ist die Frage nach seiner Bereitschaft, sich dem Erfolg unterzuordnen. Er müsste Verantwortung abgeben und sich das Rampenlicht teilen. Möchte er das? Kann es viell. auch sein, dass er befürchtet, es haben einen faden Beigeschmack, wenn er die die Cavs titellos verlässt? Andersrum: Gelingt es den Cavs nicht, bspw. Bosh via S&T zu verpflichten und lässt er dann die Chance liegen, mit Wade zusammenzuspielen, könnte er es später bereuen.

Meinungen?
 

15 Strong

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Heimniederlage gegen OKC. Nach dem gelungenen Saisonstart, den ich aber nicht überbewerten möchte, da einige lösbare Aufgaben dabei waren, lässt sich auch mal ein schwächeres Spiel verschmerzen. Was mich derzeit (wieder mal) ärgert, ist der Umgang von Spoelstra mit Beasley. Der darf sich zwar nun als Starter bezeichnen, spielt so aber eine viel zu kleine Rolle. An der Seite von Wade und O'Neal lungert er permanent am Perimeter herum und wird gar nicht in die Positionen gebracht, wo er effizient ist. Trifft er dann seine Jumper von außen nicht, verliert Spoelstra schnell die Geduld mit ihm und schenkt Haslem das Vertrauen. In den Schlussphasen der Spiele sitzt er grundsätzlich draußen, da er Fehler in der Verteidigung machen könnte. Es ist förmlich greifbar, wie sein Selbstvertrauen schwindet. Man sollte sich allmählich im Klaren darüber werden, warum man ihn gedraftet hat. O'Neal ist nicht die Zukunft der Miami Heat, dass jeglicher Ansatz von Set-Offense über ihn laufen muss. Letzte Saison agierte Beasley näher zum Korb und war in dieser Rolle wirkungsvoller; nicht nur als Scorer, auch als Rebounder. Entweder, er wird als PF und Post-Option aufbaut (was er primär auch ist) oder man tradet ihn. Das Experiment mit ihm als "SF-Klon" auf der Vier ist zum scheitern verurteilt. Ich habe der Sache 'ne Chance geben wollen. So wie's aussieht, hilft es aber keinem. Weder den Heat noch ihm selbst.
 

15 Strong

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Hier ist aber auch der Hund begraben. :sleep:
Niemand 'ne Meinung zu den Heat, dass der Thread immer wieder durchgereicht wird? Vielleicht braucht's ja eine prominente Offseasonverpflichtung, damit die Fangemeinde in Deutschland größer wird und sich ein paar User hier zu Wort melden.

Ich schaue mal in die Glaskugel:
emgny81u3114.jpg


:wavey:
 
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12step

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@15Strong

Keine Sorge, ich lese immer mit. Kann aber nicht viel schreiben, weil ich keine Zeit habe. Das Studium beansprucht einfach zu viel Zeit. Kannst dich aber auf mich so Februar bis März nächsten Jahres verlassen. Da habe ich dann meine Klausuren hinter mir ;).
 

Redemption

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Danke! Ich hoffe, Riley bekommt's ohne Grafikprogramm genauso hin. :D

Zwei der fünf besten Spieler der NBA in einem Team ist aber ziemlich unfair. ;)


Miami sollte eigentlich gute Chancen haben an LeBron James heranzukommen, falls sich beide Spieler das Rampenlicht teilen wollen. Genügend Rampenlicht sollte vorhanden sein, denn die Medien und die Liga wären 'all over the place' (blöd, wenn einem keine gescheite deutsche Übersetzung dafür einfällt), wenn James und Wade gemeinsam das Parkett betreten würden. In der Mannschaft wären neben der neuen Jordan/Pippen-Auflage direkt Michael Beasley, Daequan Cook, Mario Chalmers, Joel Anthony, zwei 1st Rounder (falls Toronto in die Playoffs kommt) und zwei 2nd Rounder (Miamis und einer aus New Orleans). Wenn es Pat Riley noch gelingen sollte James Jones loszuwerden, was durchaus machbar sein sollte (auch wenn man 'Cash' und einen Pick drauflegen müsste), könnte man sich zusätzlich um einen Joel Przybilla bemühen, der 2010 auch Free Agent werden kann und wunderbar zu diesem Team passen würde.

Beasley würde ich in dem Fall in einem Trade involvieren. Ein Andrea Bargnani wäre wohl eine gute Forward-Ergänzung zu James und dem Team. Oder Rashard Lewis, wenn dieser nicht so teuer wäre.

Joel Przybilla - LeBron James - Andrea Bargnani - Dwyane Wade - Mario Chalmers

Meine Glaskugel: Eastern Conference Champion 2011.


Ich wette, Pat Riley würde dann wieder den Trainerposten übernehmen, nachdem Erik Spoelstra "zurücktreten" (*cough* Stan van Gundy *cough*) würde. :D
 

15 Strong

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Zwei der fünf besten Spieler der NBA in einem Team ist aber ziemlich unfair. ;)

Ein Blick auf den Roster der Lakers genügt, um zu erkennen, was unfair ist und warum sich LeBron James mit Dwyane Wade verbünden sollte. ;) Daraus ziehe ich so 'n bisschen meine Hoffnung. Beide wollen in ihren Karrieren etwas erreichen. "Alleine" Titel zu gewinnen, ist nahezu unmöglich. Die Erfahrung musste Kobe genauso machen. Der Druck auf LeBron wächst mit jedem Jahr, in dem der Titel auf sich warten lässt. Er erreicht bald seine Prime und bekommt nun die Gelegenheit, an der Seite eines Superstars in einem der größeren Märkte der USA zu spielen. Schlecht lebt man in Miami auch nicht. Also, LeBron - gib Dir einen Ruck und mache mich zum glücklichen Fan! :p

In der Mannschaft wären neben der neuen Jordan/Pippen-Auflage direkt Michael Beasley, Daequan Cook, Mario Chalmers, Joel Anthony, zwei 1st Rounder (falls Toronto in die Playoffs kommt) und zwei 2nd Rounder (Miamis und einer aus New Orleans). Wenn es Pat Riley noch gelingen sollte James Jones loszuwerden, was durchaus machbar sein sollte (auch wenn man 'Cash' und einen Pick drauflegen müsste), könnte man sich zusätzlich um einen Joel Przybilla bemühen, der 2010 auch Free Agent werden kann und wunderbar zu diesem Team passen würde.

Gerüchten zufolge sind die Heat bereit, James Jones zu traden:
According to an NBA executive, the Heat said it's open to offers for James Jones -- who has a good chance to be bought out next summer. Because of Quentin Richardson's back injury, Jones started Friday's game.

Quelle: Miami Herald

Die Teamoption in Jones' Vertrag erlaubt es den Heat, sein Gehalt für die Restlaufzeit (mit Beginn der Saison 10/11) auf unter €2 Mio. per annum "zu dürcken". Ich würde ihn dennoch traden, denn die Perspektiven für ihn in MIA sind nicht allzu rosig. Derzeit profitiert er von Quentin Richardsons Ausfall. Die Back-up-Minuten auf der Drei erhält in der Regel Michael Beasley. JJ hatte jetzt noch mal die Gelegenheit, sich ins Schaufenster zu stellen. Seine Leistung gegen die Magic war überzeugend; könnte das Interesse anderer Klubs geweckt haben. Ich persönlich fände es schade, wenn er ginge. Weniger aus sportlicher Sicht, sondern weil er sehr sympathisch rüberkommt und neben UD der einzige "Homeboy" im Team ist.


Aber mal zurück zu Deinen Überlegungen, wie man den Kader um Dwyane Wade und LeBron James herum gestalten könnte: Joel Pryzbilla halte ich für 'ne interessante Center-Option. Hatte mir auch schon Gedanken gemacht, welche sich im Sommer auftun. Mein Favorit ist Brandan Haywood. Das ginge etwa in die gleiche Richtung wie mit Pryzbilla. Ein robuster, reboundstarker Center. Gehört nicht zu den Feinmotorikern unter den Big Men und ist offensiv sicherlich etwas limitiert (wäre diesbezügl. ein Downgrad zu Jermaine O'Neal), was jedoch bei einem Team mit so viel Firepower 'ne unbedeutende Nebenerscheinung wäre. An ihm gefällt mir, dass er nahe am Brett agiert, öfter den Abschluss per Dunking sucht und dadurch normalerweise eine gute Trefferquote hat. Jermaine O'Neal verhält sich wie ein typischer PF mit vielen Würfen aus der Mitteldistanz. Ich möchte nicht sagen, dass er Beasleys Aktionsradius einschränkt, eine optimale Ergänzung zu ihm ist er allerdings auch nicht. Beasley hat in der vergangenen Saison von der Bank kommend öfter an der Seite von Jamaal Magloire gespielt. Die beiden passten besser zueinander. Man merkt eben doch, dass O'Neals Position lange Zeit die Vier war. Ich würde Beasley im Übrigen nicht traden, sondern konsequent(er) fördern. Er zahlt das Vertrauen mit Leistung zurück. Dank seines Rookievertrages hat er ein mehr als gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Damit empfiehlt er sich als Baustein für ein Team, das um zwei "teure" Superstars herum aufgebaut werden soll. Austauschen würde ich lediglich unseren Back-up-PG, Carlos Arroyo, durch einen besseren 3pt-Shooter und Verteidiger. Steve Blake kommt mir da z.B. in den Sinn. Der ist genauso wie Haywood UFA im Sommer.

Starter:
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Zweite Fünf:
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Meine Glaskugel: NBA Champion 2011. :p

Ich wette, Pat Riley würde dann wieder den Trainerposten übernehmen, nachdem Erik Spoelstra "zurücktreten" (*cough* Stan van Gundy *cough*) würde. :D

:D

Kannst Du Dich zufällig an die Pressekonferenz erinnern, in der Stan van Gundy seinen "Rücktritt" verkündete? Die war schmieriger als Pat Rileys Haargel. Stans Worte waren sinngemäß, er brauche Zeit für seine Familie und möchte seine Kinder aufwachsen sehen. Das käme in diesem Job zu kurz. Und schwups, 1 1/2 Jahre später stand er bei den Magic auf der Matte. Der wahre Grund sind Differenzen mit Spielern gewesen und einhergehend damit ein sportlicher Abwärtstrend. Das Scheitern in den Conf. Finals 2004/05 war mMn der Anfang vom Ende, welches teilweise auf seinen Mist gewachsen war (fragwürdige Rotation, Umgang mit den Stars). Zo äußerte sich in seiner Autobiographie nicht gerade positiv über ihn.

Wie dem auch sei. Jeder macht Fehler, und Stan beweist bei den Magic, dass er kein schlechter Coach ist. Nur damals war er überfordert. Unter Riley wehte anschließend ein anderer Wind. Bei Spo habe ich keine Bedenken, dass er Egos händeln kann. Das Zwischenmenschliche ist sozusagen sein Spezialgebiet. Sein übervorsichtiger Umgang mit den jungen Spielern ist mein Hauptkritikpunkt an ihm. Es muckt aber niemand auf. Die Teamchemie soll überragend sein. Sicherlich auch ein Verdienst von ihm.


@ 12step:
Ist ein Argument. Studium hat natürlich Vorrang. Ich drücke Dir die Daumen dafür! :thumb:
 
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Redemption

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Gerüchten zufolge sind die Heat bereit, James Jones zu traden:

Die Teamoption in Jones' Vertrag erlaubt es den Heat, sein Gehalt für die Restlaufzeit (mit Beginn der Saison 10/11) auf unter €2 Mio. per annum "zu dürcken".

Dafür müsste man ihn aber nach dieser Saison entlassen. Drei Jahre voll bezahlen oder zwei Millionen p.a. ohne Spieler. Ein Trade sehen durchaus als möglich ein, aber ganz einfach sollte es für Riley nicht werden.

Ich würde Beasley im Übrigen nicht traden, sondern konsequent(er) fördern. Er zahlt das Vertrauen mit Leistung zurück. Dank seines Rookievertrages hat er ein mehr als gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Damit empfiehlt er sich als Baustein für ein Team, das um zwei "teure" Superstars herum aufgebaut werden soll.

Im Gegensatz zu Dir denke ich nicht bloß an die Heat. ;)

Michael Beasley wäre in dem Team mit all seinem Talent doch eine reine Verschwendung. Auch taktisch fände ich einen Vierer, der eine Reichweite bis zur Dreierlinie hat und das Spiel auseinanderzieht, ziemlich sinnvoll (sprich: James erlaubt in der Offense der "Power Forward" zu sein). Beasley hat natürlich auch diese 'Range' (auch wenn die Quote derzeit nicht stimmt), aber ihn sollte man nicht zum reinen Dreierwerfer verkommen lassen. Das wäre kriminell! (Wade und James sind auch noch so jung, dass man nicht sagen könnte, dass Beasley sich erstmal dem Teamerfolg unterordnen soll, weil er später noch die Chance bekommen wird die Großen zu beerben). Ein wirklicher Spotup-Shooter ist er ja auch (noch) nicht. Channing Frye, Andrea Bargnani, Rashard Lewis oder Ryan Anderson (Matt Bonner muss man nicht extra erwähnen) wären wohl bessere Kandidaten für die Rolle. Anderseits wäre Beasley mglw. mit der Rolle als Rebounder und Verwerter von Kickouts auch zufrieden und würde sich darauf konzentrieren, immerhin würde damit eine teamtechnisch erfolgreiche Karriere bevorstehen. Gibt ja Schlimmeres.

Vielleicht würde er neben Wade und James aber auch aufgehen, wie eine Tulpe im Frühling. Hach, bin ich heute wieder poetisch.

Sehe im Grunde auch keinen gescheiten Trade, von daher müsste man sich irgendwie arrangieren. Luxusprobleme wären es!

Austauschen würde ich lediglich unseren Back-up-PG, Carlos Arroyo, durch einen besseren 3pt-Shooter und Verteidiger. Steve Blake kommt mir da z.B. in den Sinn. Der ist genauso wie Haywood UFA im Sommer.

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Ob sich Udonis Haslem, Quentin Richardson und Steve Blake mit dem Veteran's Minimum abspeisen lassen (auch wenn die Chance auf den Titel natürlich sehr hoch wäre)? ;) Man müsste die beiden (möglichen) 1st Round Picks vernünftig nutzen um die Bank zu verstärken und auf Spieler hoffen, die sich unter Marktwert verkaufen.

15 Strong schrieb:
Studium hat natürlich Vorrang.

Wozu gibt es denn Wireless-Lan in den Vorlesungsräumen? Bloß um Porn runterzuladen?
 

12step

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Red schrieb:
Wozu gibt es denn Wireless-Lan in den Vorlesungsräumen? Bloß um Porn runterzuladen?

Ich wünschte ich hätte zumindest die Zeit um Porn runterzuladen. Ich habe generell von 8-16 Uhr Vorlesungen und Übungen. 2Tage sogar bis 18 Uhr wegen Praktika. Wo findest du da noch Zeit?

@James in Miami Diskussion
Klingt bisschen utopisch, finde ich. Wie wird das denn vertraglich geregelt werden. 2 Max und der Rest?
 

15 Strong

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@James in Miami Diskussion
Klingt bisschen utopisch, finde ich. Wie wird das denn vertraglich geregelt werden. 2 Max und der Rest?

Falls es so käme, hätten die Heat für die Saison 2010/11 unter Vertrag:

- Dwyane Wade ($16.5 Mio.)
- LeBron James ($16.5 Mio.)
- Michael Beasley ($5 Mio.)
- Daequan Cook ($2 Mio.)
- Mario Chalmers ($1 Mio.),
- James Jones ($2 Mio./nach Buyout)

Hinzu kämen Draftpicks/Capholds in Höhe von ca. $4 Mio. Ausgehend von einem Salary Cap von $53 Mio. stünden somit noch $6 Mio. für weitere Spieler zur Verfügung. Nicht viel, aber genug, um ein paar titelhungrige Veteranen bezahlen zu können. Jermaine O'Neal und Quentin Richardson sind zwei Kandidaten, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass sie nach ihren dicken Verträgen und gesundheitlichen bzw. sportlichen Tiefen für Peanuts unterschreiben würden. Udonis Haslem hängt mit ganzem Herzen am Klub. Auch er ist ein Kandidat für einen Paycut. Für ihn wäre es sicherlich Anreiz genug, bei "seinem" Klub noch ein mal eine erfolgreiche Zeit zu haben.

Stieße James dazu und bliebe das Team ansonsten im Kern zusammen, wäre es besser für die kommenden Jahre gerüstet als die Cavs mit James und seinen dortigen Mitspielern. Ich "befürchte" aber, dass sich die Geschichte nicht nur aufs Sportliche reduzieren lässt. Er stammt aus der Region und hat 'ne enge Bindung zum Klub und den Fans aufgebaut. Auch der Umstand, dass er möglw. titellos gehen würde, könnte ihn von einem Wechsel abhalten. Es gibt hunderte Argumente pro und contra. Sollte er über all diese hinwegsehen und seine Zukunft NUR von der sportl. Perspektive abhängig machen, wären die Heat ganz gut dabei.


Edit:
Spiel eins des West Coast Trips (in Portland) siegreich bestritten. Q-Rich nach Verletzung zurück in der Starting 5. Erwies sich auch gleich als wichtiger Faktor. Traf solide von außen, hatte seine Momente in Post-up-Situationen und reboundete gut. In der zweiten Hz. dann auch defensiv verbessert, nachdem ihm Roy anfangs Probleme bereitete. Bleibt zu hoffen, dass er an diese Leistung anknüpfen kann und dort weitermacht, wo er nach einer Hand voll überzeugender Spiele zu Saisonbeginn aufgehört hatte. Seine gute Form bestätigen konnte Beasley. Wieder ein produktives Spiel von ihm. Der Ball lief des Öfteren im Highpost duch seine Hände, von wo aus er gegen die Zonenverteidigung der Blazers operierte. Er nutzte den Platz, der sich ihm bot, und traute sich auch zu, gegen die Bigs der Blazers zu ziehen. 12 FT's sind für ihn eine ungewöhnlich hohe Anzahl. Wade stand dafür etwas weniger an der Linie. Er organisierte die Offense und spielte auch nominell häufig die Eins, weil Chalmers Foulprobleme hatte.

Die Reise führt jetzt weiter nach Denver. Anders als die Blazers sind die Nuggets in guter Verfassung und müssen keine Ausfälle von Leistungsträgern verkraften. Ich erwarte keinen Siege, lasse mich aber gerne positiv überraschen.
 
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B-Easy

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Hey Leute was sagt ihr zu Beasley in den letzten Spielen. er scheint endlich auf dem richtigen Weg zu sein, auch Rebound-mäßig. Denkt ihr, dass ein nur ein vorübergehendes Formhoch ist oder dass er jetzt endlich die nötige Einstellung und Konzentration an den Tag legt um eine konstante und effektive 2. Option sein zu können.
und noch zur James-Diskussion:
Ich wäre dann eigentlich auch dafür, dass man Beasley tradet. Man kann für ihn bestimmt einige wichtige Bausteine für einen Langzeit-Contender bekommen, vorallem wenn er so weiterspielt wie jetzt. Ich denke da jetzt z.B. an einen Trade Beasley+Filler gegen Curry und Randolph oder Biedrins. Weiß da dann nicht genau wie sichs mit dem Capspace verhält aber vom Talent her wäre es mMn angemessen.
Curry mit seinem Wurf ist Gold wert neben den beiden Superstars und den Aufbau können sich James Wade und Curry aufteilen.
Und für Beasley wird es auch kein Nachteil sein wenn er endlich wieder mehr Verantwortung trägt, ganz zu Schweigen davon, dass seine Stats unter Don Nelsons schnellem System sicher nicht leiden werden :D
Was ahltet ihr davon? Denkt ihr man kann bessere Pakete für Beasley bekommen, oder meint ihr ich überschätze seinen Marktwert?
 

15 Strong

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Hey Leute was sagt ihr zu Beasley in den letzten Spielen. er scheint endlich auf dem richtigen Weg zu sein, auch Rebound-mäßig. Denkt ihr, dass ein nur ein vorübergehendes Formhoch ist oder dass er jetzt endlich die nötige Einstellung und Konzentration an den Tag legt um eine konstante und effektive 2. Option sein zu können.

Grüß dich! :thumb:
Ich hoffe doch, dass es nicht nur ein Formhoch ist, sondern wir gerade seinen Durchbruch erleben. Er hatte in jedem der letzten 7-8 Spiele seine Momente. Besonders gut gefiel er mir in der 2. Hz. gegen Boston. Noch gelingt es ihm nicht, auch mal über die gesamte Spielzeit 'ne starke Leistung zu zeigen. So war es gestern auch wieder. Ich bin mit den Ansätzen aber schon sehr zufrieden. Zu Saisonbeginn schien er noch auf der Suche nach seiner Rolle gewesen zu sein. Grund könnte die Umstellung vom Bankspieler/6. Mann zum Starter und das Switchen zwischen beiden F-Positionen gewesen sein. Er spielte ungeduldig/überhastet und war wirkungslos als Rebounder. Den Schuh durfte sich zum Teil auch Erik Spoelstra anziehen. Ich meinte hier nach OKC-Spiel, dass ich nicht verstehe, warum der Ball ständig in den Post zu Jermaine O'Neal wandert und Beas den spot-up Shooter geben muss. Er wurde nur halbherzig eingebunden und agierte einfach zu weit vom Korb entfernt. Besonders hässlich wurde es, wenn er SF an der Seite von O'Neal und Haslem spielte. Dieses Experiment ist nun jedenfalls Geschichte, und das ist auch gut so. Der Junge hat genau eine Position in der NBA: PF! Dort kommen seine Stärken zum Tragen. Er hat Schnelligkeitsvorteile bei vielen Matchups, sodass er größere Gegenspieler nach außen ziehen und off the dribble vernaschen kann. Er reboundet effektiver, er profitiert so auch mehr von seiner Körperbeherrschung, seinem soften Touch und seiner Beidhändigkeit.

Ich find's erstaunlich, dass selbst Coaches glauben, er sei mit seinem Skillset auf der Drei sinnvoller eingesetzt. Der Mix aus Carlos Boozer und Carmelo Anthony macht ihn nämlich nur auf der Vier zu einer gefährlichen Waffe. In der Offseason hätte die Coaching Staff vielleicht doch mal etwas weniger mit ihm am Ballhandling und der Defense gegen Flügelspieler als an Post Moves arbeiten sollen. An der Stelle darf auch mal Pat Riley kritisiert werden, der die treibende Kraft dahinter war. Das konnte man aus seinen Interviews heraushören. Er meinte, dass er keine Bedenken habe, dass Beas beide Positionen spielen könne. Es wurde krampfhaft versucht, ihn variabler einsetzbar zu machen, um, wie ich glaube, ohne Bedenken Spieler wie Chris Bosh und Amar'e Stoudemire im Sommer verpflichten zu können.

Zum Thema Trades/FA Signings: Wie ich's mittlerweile sehe, wäre es taktisch das Klügste, einen Joe Johnson oder Rudy Gay für die Drei und Brendan Haywood für die Fünf zu signen. Da anschließend mehr Capspace zur Verfügung stehen sollte, als würde man für LeBron James oder Chris Bosh in die Vollen gehen, könnte man die 2. Fünf verbessern. Die reißt mich z.Zt. nämlich nicht vom Hocker.

... wobei es andersrum fahrlässig wäre, die Chance auf James/Bosh links liegen zu lassen. Schwierige Kiste. ;)
 
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15 Strong

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Falls es hier jemanden interessiert: Ganz nettes Interview von Wade in der NY Post, in dem er sich zu einem möglichen team-up mit James im Sommer äußert:

Wade sees LeBron as future teammate

"We know each other away from basketball, and I have an unbelievable respect for the person I've gotten to know during our seven years in the league."

MIAMI -- Dwyane Wade served that morsel regarding his relationship with LeBron James during our scheduled sit-down last Wednesday in the Heat's practice gym inside American Airlines Arena . . . and that's just an appetizer.

"So," I interrupted, "contrary to Magic Johnson's impetuous opinion and popular belief, you and LeBron could play together?"

"Contrary is the operative word," Wade accentuated, all gleam. "We can play together."

Sense a two-man game in the works? A stacking of the deck?

This was my first time interviewing Wade one-on-one, I'm embarrassed to admit. Considering the less than favorable conditions -- no accrued trust, restricted (20-to-25) minutes rationed by the Heat's publicity department, crushing my usual pre-conversation concept of foreplay -- I didn't expect he would give up much more than the predictable pabulum.

Shows how little I know Wade. Friendly and forthright, he's the opposite of your typical programmed pin-up player who answers questions that weren't asked with cliches.

Appreciatively, Wade doesn't mind amplifying on sensitive subjects. There's no shutdown after a sentence or two, no creation of awkward silence that pressures you to move on to something else. Instead, he expands with no prodding and furnishes you with more than you are entitled to know.

Not once did Wade say "off the record."

Before we refocus on the pending possibility of LeBron and Wade patrolling the perimeter together (as they did in a gold medal-winning cause in the Beijing Olympics), let's revisit Heat management's premeditated determination this season to tread talent in the middle of the pool rather than contend for a championship by surpassing the luxury-tax buoy -- or add any salary to next season's $30M cap -- like the Lakers, Celtics, Spurs, Magic, Mavericks, Nuggets, Hornets, Suns, Jazz, Wizards and, ahem, Cavaliers.

For owner Mickey Arison and team president Pat Riley consciously to squander Wade's superlatives for 82 games -- perhaps his last season in South Beach -- and not think he would take exception to it must mean they are pretty confident they have got him on tap for 2010-11 and beyond and believe they've got a legit chance to recruit LeBrontosaurus.

"I do want to stay," Wade said, repeating a mantra he's chanted almost every day since training camp. "However, I'm open-minded. I want to win! I want that! When we got Shaq I said, 'All right, we're trying to win it all now.' When he left, our direction changed.

"I understand the business side. I would've wanted us to make moves for someone who'll help us now and be here for the future, too.

"But I understand the plan. I'm willing to take a wait-and-see approach. I'm not the kind of guy who's going to cry to the media. It's Mickey's and Pat's job to figure it out. My job is play ball. I'm not putting pressure on them. I'm not putting a gun to their heads. I'm not saying it's got to be this way or else.

"I just want to make sure we'll be in position to compete for a title. I just want to make sure they bring in the beef.

"Is it frustrating at times? Yes, it is! I'm not in competition with Kobe, but then again I am. I want to be in that elite group that wins multiple titles."

Wade and James met in early June 2003 at the NBA's pre-draft Chicago camp. They clicked immediately. As the seasons passed, their friendship away from the game got stronger. But it wasn't until the summer of 2006 that they began to conspire; a plot was hatched to become teammates someday, perhaps.

Carmelo Anthony had signed a traditional five-year extension with the Nuggets. They also got five years but demanded and received an early out after the fourth season.

"Before we agreed to terms, LeBron and I had a couple conversations," Wade said. "I can't recall exactly what we said, but the gist of it was we wanted to give ourselves the flexibility and the option to play together.

"A lot of times in this league, players usually wind up going where they can get the most money. We're both blessed within that area. We've made a lot of money. So we wanted to base our decision on two things, the organization and the ability to win a title. And that's what we'll do. When the season is over, we plan to sit down and talk about it.

"I'm not saying it will happen. But I'm intrigued by the idea.

"I probably couldn't have handled playing with someone like LeBron earlier in my career, but I'm older now. You're talking about two big egos and meshing them. That'd take a lot of sacrifice on LeBron's part and it'd take a lot of sacrifice on my part to succeed. But we would succeed because we know winning takes care of everything."

Wade was really hyped at this point.

"For the first time, maybe the only time in our careers, we control our destiny. What do you think about that? That's the coolest thing about it."

Representing Team USA twice previously to 2008, Wade also found out he couldn't play with stars.

"Our personalities grated," Wade said. "That's why I say LeBron and I can play together. Our personalities work. Being on the court with him makes me unselfish."

"The options, that's what excites me about this. I like that you think it can't be this team [the Bulls] or that team [the Nets], yet another team [the Knicks] makes sense to you."

In Sunday's column, Wade had all but ruled out joining LeBron in lovely downtown Cleveland.

"I'd like to play here, but I don't mind where it is as long the organization is a good fit and it's committed to competing for championships. The unknown has me intrigued."

peter.vecsey@nypost.com
 

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Ich frage mich, ob die Heat noch einen Abnehmer für James Jones bis zur Trading Deadline finden werden.

Seinen Platz in der Rotation hat er an Quentin Richardson und Dorell Wright verloren. Für ein Inside-out-Team (wie die Magic) könnte er mit seinen Wurffähigkeiten nützlich sein. $4-5 Mio. p.a. ist er aber kein Schnäppchenpreis. Jemand 'ne Idee, wer Interesse an ihm haben könnte und die Pieces für einen Trade (ideal wären Expirings) besitzt? Bliebe er in Miami, wäre ein Buyout im Sommer sehr wahrscheinlich, wonach noch ca. $2 Mio. p.a. bis Vertragsende (2013) gegen den Cap gerechnet werden würden.

Meine Tradeidee schaut so aus:
James Jones + Tradexception (Marcus Banks) zu den Warriors für Ronny Turiaf + Speedy Claxton.

Geht mit der Trade Machine durch. Wobei mich das wundert, denn die Exception kann doch nur bei Einzelspielertrades mitverwendet werden, oder? Für die Warriors könnte der Deal finanziell interessant sein. Sie hätten Claxton sofort von ihrer Gehaltsliste und nach einem Buyout von Jones geringere Kosten zu tragen, als würden sie Turiaf noch 2 Jahre weiterbezahlen. Bliebe Anthony Randolph und bekäme er weiterhin seine Minuten auf der Fünf, ließe sich der Verlust von Turiaf als back-up C vermutlich verschmerzen. Die Heat bekämen einen Post-Defender, Rebounder und Shot-Blocker, wie er in der Free Agency kaum zu finden sein wird. Sollte es nicht passen, hätten sie einen Vertrag mit relativ kurzer Restlaufzeit an der Backe, der sich traden ließe. Unberührt von der Turiaf-Verpflichtung bliebe, neben Wade noch einen Max-FA im Sommer signen zu können.

Meinungen?
 
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Meine Tradeidee schaut so aus:
James Jones + Tradexception (Marcus Banks) zu den Warriors für Ronny Turiaf + Speedy Claxton.

Geht mit der Trade Machine durch. Wobei mich das wundert, denn die Exception kann doch nur bei Einzelspielertrades mitverwendet werden, oder?

Grundsätzlich darf man keinen Spieler mit einer Trade Exception kombinieren. In diesem Fall wären es offiziell aber zwei Deals: Die Trade Exception für Ronny Turiaf und (aber seperat) James Jones für Craig Claxton.

Ein möglicher Deal mit der Intention Jones bloß von der Gehaltsliste zu bekommen wäre ihn gegen Brian Scalabrine nach Boston zu schicken. Die Möglichkeit hinge natürlich davon ab, ob man die Celtics als Konkurrenten sieht (sprich, ob man sich den Gewinn der Eastern Conference zutraut). Jones' Dreierfähigkeiten wären eine gute Verstärkung für die Bank der Kobolde.
 

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Grundsätzlich darf man keinen Spieler mit einer Trade Exception kombinieren. In diesem Fall wären es offiziell aber zwei Deals: Die Trade Exception für Ronny Turiaf und (aber seperat) James Jones für Craig Claxton.

:thumb:

Ein möglicher Deal mit der Intention Jones bloß von der Gehaltsliste zu bekommen wäre ihn gegen Brian Scalabrine nach Boston zu schicken. Die Möglichkeit hinge natürlich davon ab, ob man die Celtics als Konkurrenten sieht (sprich, ob man sich den Gewinn der Eastern Conference zutraut). Jones' Dreierfähigkeiten wären eine gute Verstärkung für die Bank der Kobolde.

Bei meiner Suche nach Interessenten für einen 3pt-Shooter, die keine kurzfristigen Salary-Cap-Pläne verfolgen, ging mir auch dieser Deal durch den Kopf. Was mir nicht gefiel, hast Du angesprochen: Die Celtics könnten in absehbarer Zeit zum Konkurrenten der Heat werden. U.U. sehen sie das selber so und verspüren kein Interesse, mit Riley zu traden, da sie ihm noch behilflich werden würden, die Heat in eine bessere Position für die Free Agency zu bringen.

Ich mache mir auch nichts vor: Wer die Augen offen hält, wird gleichwertige Spieler zu besseren Konditionen als Jones finden. Ohne finanzielle Zugeständnisse bzw. Draftpicks dürfte es schwierig werden, ihn von der Gehaltsliste zu bekommen. Ausschließen sollte man nichts. Als vor einem Jahr die Gerüchte über den Marion-J.O'Neal-Trade die Runde machten, hielt ich's für Träumerei, dass wir auf diese Weise Banks' Vertrag "abladen" könnten. Es gelang. Zusätzlich ergatterte Riley einen 1st-Round-Pick der Raptors (lottery protected). Bei Nichterreichen der Playoffs in dieser Saison gäbe es einen 2nd rounder in der kommenden Draft dazu.

War, wie ich glaube, möglich, weil die Raptors zwingend etwas tun wollten, um Chris Bosh den Verbleib in Toronto schmackhaft zu machen. Sie mussten O'Neal für auslaufende Verträge traden. Es fand sich aber kein anderer Abnehmer als Miami. Riley besaß mehrere Optionen, Marion für Verträge, die 2010 auslaufen, zu traden, und konnte Bryan Colangelo unter Zugzwang setzen. Unter normalen Umständen wäre dieser Deal seitens der Raptors geplatzt.

Bei James Jones sitzt Riley leider nicht am längeren Hebel.
 

pat93

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Schlechtes Spiel =(
Gegen die zu Hause Bobcats 107 Punkte eingeschenkt zu bekommen zeugt nicht von guter Defense. Man hat Stephen Jackson nicht unter Kontrolle kriegen können =/
 

prettyboy

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Wiedermal eine absolut unnötige Heimniederlage!
Bei den Hornets und den Spurs kann man verlieren aber die Heimspiele, gerade gegen Teams wie die Bobcats, die auswärts kaum was holen, muss man eigentlich gewinnen wenn man Platz 5 im Osten behaupten will!
 

15 Strong

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Frustrierend ist vor allem die Inkonstanz und einhergehend damit, dass Spieler völlig neben de Kappe sind, die in größere Rollen hineinwachsen sollten. Mario Chalmers fällt bspw. nur noch durch dumme Entscheidungen, Ballverluste und schlechte Defense auf. Daequan Cook schießt keine 30% mehr aus dem Feld. Wüsste ich nicht, dass es beide besser können, würde ich sagen, wir sollten sie austauschen. Vor einem Jahr zu diesem Zeitpunkt war Cook neben Michael Beasley unser wichtigster Bankspieler, und Erik Spoelstra lobte ihn noch explizit für die Fortschritte, die er in der Offseason gemacht hatte. Nun sehe ich zwei völlig verunsicherte Spieler und eine Coaching Staff, die hilfslos zuschaut, wie sie in ein immer tieferes Loch fallen. Das ist einfach inakzeptabel.

Beasley ist der einzige Lichtblick unter den Jungen. Seine Entwicklung verläuft in die richtige Richtung. Aber auch bei ihm werde ich das Gefühl nicht los, dass er von Spoelstra ausgebremst wird, da dieser ihm nicht das Vertrauen entgegenbringt, das er bräuchte. In kritischen Situationen stehen bei uns die Vertranen auf dem Feld. Da spielt's auch keine Rolle, ob Beasley seine Sache zuvor gut gemacht hat. Man muss ihm hoch anrechnen, dass er sich nicht beklagt. Er hätte allen Grund dafür. Ich frage mich, wann man ihm die Chance geben möchte, in solchen Situationen zu wachsen, wenn nicht in dieser Saison? Die Minutenverteilung für ihn ist für mich auch ein Buch mit sieben Siegeln. Gegen die die Hornets verließ er Mitte des 3. Quarters des Feld und stand danach noch ganze 16 Sekunden (!) auf dem Feld. Gestern hielt ihn Spoelstra nach dem 4. Foul (etwa zum gleichen Zeitpunkt) zurück, obwohl wir seine Offense dringend gebraucht hätten und es, wie erwähnt, gang und gäbe ist, ihn 5 - 6 Minuten vor Ende eines Spiel durch Udonis Haslem bzw. Jermaine O'Neal zu ersetzen.

Ich bin keiner, der sofort den Coach zum Sündenbock macht, wenn etwas aus dem Ruder zu laufen scheint. Mittlerweile bin aber auch ich dafür, Spoelstra zu ersetzen. Ein erfahrener Mann, zu dem die Jungen aufschauen und der ein besseres Gespür dafür besitzt, was in welcher Situation erforderlich ist, würde aus dem Team sicherlich mehr herausholen können. Spoelstra ist ein sympathischer Kerl und akkribischer Arbeiter, aber anscheinend noch nicht reif für einen Job in einer solchen Position.

Edit: Gibt zwar nicht vieles, woran man sich als Heat-Fan z.Zt. erfreuen kann, doch Beasleys Putback gestern war mal nice (nicht ganz so wie seine Frisur ;)): http://www.youtube.com/watch?v=XBHHmwH3m_o
 
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