Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!

  • Ersteller Ersteller Professor Moriarty
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Bei "Drive" muss man vor allem auch sagen, dass er wohl der beste "Neo-Noir"-Film ist, den es gibt. Kein Retro-Blödsinn wie "The Black Dahlia" oder sowas, sondern eine wirklich zeitgemäße Version eines solchen Films. Da kann einem als Fan der noir-Klassiker wirklich das Herz aufgehen, ich hoffe, daran nehmen sich andere ein Beispiel.
 
Mich würd mal in dem Zusammenhang interessieren, was eigentlich mit dem Begriff "Neo Noir" gemeint ist, wenn man über "Drive" redet....Den Film in diese Sparte einzuordnen, wäre mir ehrlich gesagt nicht in den Sinn gekommen.

Thema, Handlungsverlauf und Charaktere bieten jedenfalls meiner Meinung nach keinen Anlass dazu...

Davon ab fand ich den Film ziemlich gut, aber bei weitem nicht überragend. Dafür war mir die Geschichte einfach zu linear und "klein". Ryan Gosling fand ich klasse, aber der Look des Films, wenn auch klasse, hat mich eher verwirrt als gefesselt. Die Musik und das Outfit des Drivers suggerieren irgendwie, daß wir uns in den Achzigern oder so befinden, naja, konnte mich irgendwie nicht so ganz drauf einlassen...
 
Mich würd mal in dem Zusammenhang interessieren, was eigentlich mit dem Begriff "Neo Noir" gemeint ist, wenn man über "Drive" redet....Den Film in diese Sparte einzuordnen, wäre mir ehrlich gesagt nicht in den Sinn gekommen.

Thema, Handlungsverlauf und Charaktere bieten jedenfalls meiner Meinung nach keinen Anlass dazu...

Doch, absolut. Nur mal kurz einige Punkte, weil gleich das Werderspiel beginnt:
verbitterte und emotional verkümmerte Hauptfigur, urbaner Schauplatz, unglücklich verlaufende Liebesgeschichte, düsterer Stil, der Held gerät in einen Strudel der Gewalt, von dem er nichts ahnte
 
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"Max Schmeling"[
Klar, Henry Maske kann nicht schauspielern und die ganze Sauerland-Entourage war ein bisschen viel, aber auch wenn Uwe Boll ein Unsympath ist, so schlecht war der Film nun auch nicht.
5/10
 
Drive

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10/10
 
Nur der Vollständigkeit halber muss ich dann auch noch die 10/10 für Drive geben, wirklich sehr gut gemacht, die Stimmung, der Soundtrack, die Schauspieler, es passt wirklich alles.
 
Before Sunrise

Bla bla bla bla bla. So einen Film kann man mögen? Nur, wenn man selber keine Beziehung mit vielen Gesprächen hat und das mal miterleben möchte, glaube ich. Selbst die Art und Weise, wie er sie rumgekriegt hat im Zug zum Aussteigen, hat weder mich, noch meine Freundin, noch ihre Schwester angeturnt.

Nach 30 Minuten wurde ausgeschaltet.

5/10 (aber nur weil es andere gibt, die dem Film 8/10 geben und er irgendwas ja haben muss...).

PS.: Eine Romanze, bei der die weibliche Hauptperson nicht so richtig hübsch ist, hat es zudem schon verdammt schwer!


Die Vergessenen

Gute Idee, guter Anfang, danach wird's irgendwann lächerlich. Der tiefe Grund für die Aktion fehlt auch.

5/10
 
Ich hab "Before Sunrise" noch nicht gesehen, aber der steht relativ weit oben auf meiner Liste.

Bin aber etwas verwundert über die Kritik, denn der Film hat 100% bei Rottentomatoes, und das kommt ja nun wirklich nicht oft vor.
 
The Artist

Der Stummfilmeffekt war nach der Hälfte komplett aufgebraucht und der Film wurde einfach nur langweilig. Man braucht schon Worte und Dialoge um eine interessante Geschichte zu erzählen und tiefe Charaktere zu entwickeln. Der Film hat aber trotzdem im Bereich seiner Möglichkeiten das Maximum rausgeholt. Mehr ist aber einfach nicht drin.

Fazit:
6,5/10
 
Nur gut, dass Schönheit stets im Auge des Betrachters liegt... daher...

Natürlich liegt das im Auge des Betrachters, aber in unserer Sportforen-Mädels-Liste wäre die Dame niemals gelandet, von daher... Eine Kunis, Jolie, Diaz etc. ist sie halt nicht!

Glaube, viele finden den Film gut, habe bisher über "Before Sunrise" und "Before Sunset" auch nicht gutes gelesen, aber meins war es mal überhaupt gar nicht!!!
 
Man kann diese Forum ohnehin nicht ernst nehmen :saint:

zum Thema: District 9!

Die landläufige Meinung wurde erfüllt. Ein wunderbare SciFi-Streifen, der das ganze Theme "Aliens" mal schön anders angeht. Klasse!

9/10!
 
Before Sunrise

Bla bla bla bla bla. So einen Film kann man mögen? Nur, wenn man selber keine Beziehung mit vielen Gesprächen hat und das mal miterleben möchte, glaube ich. Selbst die Art und Weise, wie er sie rumgekriegt hat im Zug zum Aussteigen, hat weder mich, noch meine Freundin, noch ihre Schwester angeturnt.

Nach 30 Minuten wurde ausgeschaltet.

5/10 (aber nur weil es andere gibt, die dem Film 8/10 geben und er irgendwas ja haben muss...).

PS.: Eine Romanze, bei der die weibliche Hauptperson nicht so richtig hübsch ist, hat es zudem schon verdammt schwer!


Ich hab den Film, wie Mario auch, noch nicht gesehen, aber das ist so mit der größte ******, den ich im Filmforum je lesen musste.


Man braucht schon Worte und Dialoge um eine interessante Geschichte zu erzählen und tiefe Charaktere zu entwickeln. Der Film hat aber trotzdem im Bereich seiner Möglichkeiten das Maximum rausgeholt. Mehr ist aber einfach nicht drin.

Und das hier auch.
 
The Artist

Der Stummfilmeffekt war nach der Hälfte komplett aufgebraucht und der Film wurde einfach nur langweilig. Man braucht schon Worte und Dialoge um eine interessante Geschichte zu erzählen und tiefe Charaktere zu entwickeln. Der Film hat aber trotzdem im Bereich seiner Möglichkeiten das Maximum rausgeholt. Mehr ist aber einfach nicht drin.

Fazit:
6,5/10

Schonmal einen Buster Keaton oder Charlie Chaplin Film gesehen?
 
Vash, man kann wirklich alles kritisieren, aber bei The Artist muss man sich in Acht nehmen. ;) Mich interessiert die Thematik nicht die Bohne, von daher schaue ich ihn mir auch nicht an, auch wenn der Hype um ihn und die 193 Oscarnommnierungen einen schon verpflichten sich dieses "Meisterwerk" :gitche: anzuschauen.
 
Ok, wer von euch hat den Film gesehen und kann meine Kritik auf den Film anwenden und nicht auf andere Werke ?

Gerade bei einer Lovestory sind Worte und Dialoge für mich von immenser Bedeutung, aber gut, lieber davon ausgehen, dass ich grad das ganze Stummfilmzeitalter beleidigt habe :saint:

edit: ähnlich wie Tarantino bei Drive, verleihe ich The Artist den "Nice Try"-Award :clown:

Und da wir grad Before Sunrise und The Artist und deren Liebesgeschichten vergleichen: Erstere ist um Welten besser ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ok, wer von euch hat den Film gesehen und kann meine Kritik auf den Film anwenden und nicht auf andere Werke ?

Gerade bei einer Lovestory sind Worte und Dialoge für mich von immenser Bedeutung, aber gut, lieber davon ausgehen, dass ich grad das ganze Stummfilmzeitalter beleidigt habe :saint:

Was heißt hier ausgehen? Genau das hast du getan (offensichtlich unabsichtlich, aber woher sollen wir ahnen, dass du nicht meinst, was du schreibst?). Welche Note du "The Artist" hier gegeben hast, war mir hier eigentlich ziemlich egal. Selbst eine 1/10 würde mich nicht stören.
 
julie delpy in ihrer prime (und das war sie zu der zeit von "before sunrise" definitiv) soll nicht hübsch sein? megalol. und dann auch noch der satz "eine mila kunis ist sie nicht"...:mensch:
 
Was heißt hier ausgehen? Genau das hast du getan (offensichtlich unabsichtlich, aber woher sollen wir ahnen, dass du nicht meinst, was du schreibst?). Welche Note du "The Artist" hier gegeben hast, war mir hier eigentlich ziemlich egal. Selbst eine 1/10 würde mich nicht stören.

Die angeblich unklare Aussage befindet sich zwischen zwei direkten Aussagen zu dem Film. Ich hab weder einen neuen Absatz angefangen, noch ausdrücklich etwas zu anderen Stummfilmen gesagt. Ich finde schon das es ausreichend zusammenhängt. Was solls, die meisten haben es wohl in den falschen Hals bekommen.

Genauso wenig spreche ich hier die Notenvergabe an, sondern meine Kritik bzw. Äußerungen zum Film. Ich reagiere schließlich auf eure Aussagen und die beziehen sich ja auch nicht auf meine Notenvergabe.
 
Die angeblich unklare Aussage befindet sich zwischen zwei direkten Aussagen zu dem Film. Ich hab weder einen neuen Absatz angefangen, noch ausdrücklich etwas zu anderen Stummfilmen gesagt. Ich finde schon das es ausreichend zusammenhängt. Was solls, die meisten haben es wohl in den falschen Hals bekommen.

Genauso wenig spreche ich hier die Notenvergabe an, sondern meine Kritik bzw. Äußerungen zum Film. Ich reagiere schließlich auf eure Aussagen und die beziehen sich ja auch nicht auf meine Notenvergabe.

Dazu kann man aber gar nicht viel sagen, da es eine Kritik ist, der es an Substanz fehlt, vor allem bei der von Gr8 zitierten Passage. Welche anderen Stummfilme kennst du denn, um eine solche Aussage so selbstbewusst formulieren zu können? In diesem Fall schießt das auch ins Leere, da der Film doch überhaupt keine "tiefen Charaktere" entwickeln will. Es ist eine liebevolle Hommage an das Hollywood zur Zeit des entstehenden Tonfilms, ähnlich wie "Singin' in the Rain", nur ohne Ton und Musik. ;) Die Hauptfiguren sind als Charakter eher unwichtig, sie stehen vor allem beispielhaft für die endende Stummfilm- und die neu angebrochene Tonfilmzeit. Zudem ist der Film eine Komödie, und da kommt es doch auch im Tonfilm eher selten vor, dass "tiefe Charaktere entwickelt" werden. Wenn man sehen will, wie sowas im Stummfilm klappen kann, sollte man sich am besten Filme von Murnau ansehen, wie "Der letzte Mann" (da sogar ohne Zwischentitel) oder "Sunrise", dafür ist "The Artist" nun wirklich kein gutes Beispiel.
 
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