Die wirtschaftliche Entwicklung ist sicher sehr gut, aber du übertreibst hier etwas von den Zahlen. Der "echte Umsatz" betrug beim BVB im abgelaufenen Geschäftsjahr irgendwas um 330 Mio. Du kannst ja schlecht Spielerverkäufe miteinbeziehen, um ein Bild über die reale wirtschaftliche Stärke eines Vereins zu zeichnen. Von echten 500 Mio ist man noch sehr weit entfernt, auch wenn das durch die Verkäufe von Dembele und Co. vielleicht auf den ersten Blick anders aussehen mag.
Aber das gehört wohl eher in den BVB Thread.
Die Dembele-Ablöse ist doch noch garnicht mit einbrechnet, dazu hat man doch sonst die Kohle auch immer in Neuzugänge investiert. Ich denke bis zum Sommer und im Sommer werden die Transfereinnahmen von Dembele und weiteren Spielerverkäufen wieder in Neuzugänge investiert, der BVB benötigt keine großen Transfereinnahmen um auf seine Umsatzzahlen zu kommen.
Gehen wir mal die Bilanz was Ein- und Ausgaben auf dem Transfermarkt anbelangt, nach der ersten Meisterschaft bis heute durch.
11/12: + 0,6 mio
12/13: + 7,4 mio
13/14: - 5,2 mio
14/15: - 60,4 mio
15/16: + 22,6 mio
16/17: - 10,1 mio
17/18: + 61,2 mio
macht + 16,1 mio.
Es gab immer eine konstante und stetige Umsatzsteigerung, was aufgrund von VVL mit Sponsoren zu verbesserten Bezügen und neuen Verträgen weiter sich steigern wird. Ich sehe nirgendwo dass der BVB die Kohle aus den Transfererlösen bunkert und nicht auch versucht wieder in die Mannschaft zu investieren. Der Fall Dembele kam nur aus dem Grund im Sommer 2016 zustande, weil Neymar sich entschlossen hat den Verein zu verlassen und PSG bereit war die Mondsumme zu bezahlen. Der BVB war bis zum Sommer 2016 mit einer klaren Minusbilanz in sachen Transfers, wenn auch im Vergleich zum europäischen Spitzenfußball sehr solide und mehr oder weniger ausgeglichen. Wie gesagt, ein Großteil der Dembele-Einnahmen wird man auch für den Sommer zu verfügung haben, da bräuchte man jetzt nicht unbedingt weitere Transfereinnahmen, wobei die bei dem großen Kader und Wechselkandidaten so oder so noch dazukommen werden. Weitere 100+ mio, vll. sogar 150 mio bei einem Auba-Abgang, wäre keine überraschende Summe die man in Neuzugänge reinvestieren würde.
Man versteift sich zu sehr auf die Ausgaben, die sind völlig in Ordnung und passen auch, wie gesagt vll. etwas mutiger könnte man sein, aber die Kohle die man wieder raushaut, egal ob Ablöse oder Gehälter, ist mit Abstand die nr.2 in Deutschland, nur hat man in den vergangenen 1,5 Jahren einiges davon falsch ausgegeben.
Nebenbei gibt es einen stetigen Umsatzwachstum, da braucht man nicht immer auf irgendwelche Transfereinnahmen hinweisen, am Ende des Tages investiert der BVB die Einnahmen aus den Transfererlösen komplett wieder in die Mannschaft und die Personalkosten steigen auch kontinuierlich und trotzdem schreiben wir immer Rekordumsätze, das ganze Gebilde stimmt und wird nicht durch irgendwas verfälscht. Es wird Zeit die Kohle die man zur Verfügung hat und auch raushaut, mal konsequent in die richtigen Spieler zu investieren und nicht 0815 Nummern als Absicherung für Schürrle und co. rauszublasen, für die Kosten die Schürrle verursacht hat, hätte man 2-3 absolute top Talente holen können, die heute schon eine tragende Rolle inne hätten.