Schmidhofer hatte dabei offenbar Riesenglück im Unglück: Die Speed-Spezialistin verfing sich in der Schutzvorrichtung und blieb für die Kameras verborgen zwischen zwei Netzen liegen. Das erschwerte die Bergung, gleichzeitig wurde damit ein Fall der Rennläuferin in den Wald verhindert. Die 31-Jährige wurde – außerhalb des Blickfeldes der TV-Kameras – noch an Ort und Stelle erstversorgt und per Ackja ins Ziel transportiert.
Die Steirerin war dabei bei Bewusstsein. Laut Damen-Chef Christian Mitter habe Schmidhofer über Schmerzen im linken Knie geklagt und Abschürfungen im Gesicht erlitten, sie werde derzeit routinemäßig auch an Kopf und Wirbelsäule untersucht. Zum Sturz der Super-G-Weltmeisterin von 2017 meinte der Cheftrainer: „Es ist sich nicht mehr ausgegangen. Dann war das Netz da. Den Rest müssen wir uns noch genauer am Video anschauen.“ Detail am Rande: Schmidhofer funkte vor ihrem Abtransport ins Spital sogar noch Hinweise zur Schlüsselstelle an ihre Teamkolleginnen am Start.