🇮🇹 Olympia-Qualifikation Mailand-Cortina d'Ampezzo 2026


Lazergirl

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Bei Olympia gibt es ja immer auch den "Volksfest"-Charakter. Also das Menschen aus aller Welt friedlich zusammenkommen um sich in sportlichen Wettkämpfen zu messen. Daher macht es schon Sinn, dass der Fokus im Vergleich zu normalen Wettkämpfen etwas stärker auf Internationalität steht.
Durchaus. Aber das gewährleistet eine Qualifikation.
 

Biathlon-Fan

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Gibt es im Weltcup auch nicht. Da kriegt man in Willingen nicht mal die 40 zusammen, weil viele da überfordert sind. Das Niveau im Mixed wird durch die ganzen Auffüller bodenlos sein.
Beim IOC wird Gleichberechtigung aber sehr groß geschrieben, in Paris 2024 war das Verhältnis das erste Mal ausgeglichen. Von daher ist es logisch, dass es auch bei Winterspielen möglichst angeglichen wird.

 

Lazergirl

EFF #3
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Beim IOC wird Gleichberechtigung aber sehr groß geschrieben, in Paris 2024 war das Verhältnis das erste Mal ausgeglichen. Von daher ist es logisch, dass es auch bei Winterspielen möglichst angeglichen wird.

BS ist das. Olympia ist doch auch dazu da, dass sich die Sportarten präsentieren und dafür werben dürfen. Werbung für den Sport ist es aber nicht, wenn man Sportler und Sportlerinnen im Olympischen Wettbewerb hat, die sich für normale Weltcups nicht qualifizieren. Bzw. da vielleicht gar nicht starten.
 

moiag

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Erstzaunlicherwise (nicht) habe ich eine ganz andere Position als die meisten hier im diesem lieben Forum :)

Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme...“ - das gilt für Länder mehr als für Einzelpersonen, mMn. Drei Skispringer einer besonders erfolgreichen Nation reichen aus – theoretisch könnten sie alle drei Medaillen gewinnen. Aber es ist doch wichtig, dass auch weniger erfolgreiche Nationen teilnehmen dürfen, und zwar nicht nur in den Qualifikationsrunden.
 

Biathlon-Fan

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BS ist das. Olympia ist doch auch dazu da, dass sich die Sportarten präsentieren und dafür werben dürfen. Werbung für den Sport ist es aber nicht, wenn man Sportler und Sportlerinnen im Olympischen Wettbewerb hat, die sich für normale Weltcups nicht qualifizieren. Bzw. da vielleicht gar nicht starten.
Eine Sportart kann sich doch am besten präsentieren, wenn sie von möglichst vielen Menschen in möglichst vielen Ländern gesehen wird. Und wenn zB ein Chinese im Wettbewerb starten darf, steigert dies die Wahrscheinlichkeit, dass das chinesische Fernsehen auch den Wettbewerb zeigt. Wäre kein Chinese dabei, sondern ein Österreicher dafür mehr, würde das chinesische Fernsehen sicherlich was anderes zeigen. Im österreichischen Fernsehen wird hingegen die Zuschauerzahl dadurch eher weniger steigen. Somit hätte man potenzielle Zuschauer und einen potenziellen Markt verloren.
 

Kestrel7017

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Manuel Fettner darf als Ersatz nicht nach Val di Fiemme. So wird ihm also auch verwehrt Lisa Eder vor Ort anzufeuern. Oder darf er als Tourist nach Val di Fiemme zu den Damenwettkämpfen fahren und dann sofort wieder nach Hause, weil er ja Ersatz ist und eigentlich nicht dort sein darf. Nur um mal die Absurdität zu beschreiben.
Aber kann das wirklich sein? Wäre schon sehr komisch wenn die ihm als Privatperson verbieten könnten anzureisen, ich denke eher er darf nur nicht über Team/Verband ein Zimmer kriegen
 

Hakuba

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Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme...“ - das gilt für Länder mehr als für Einzelpersonen, mMn.

Dieser Auffassung steht die Olympische Charta entgegen, in der es heißt:

Regel 6 Olympische Spiele*
1. Die Olympischen Spiele sind Wettkämpfe zwischen Athleten in Einzel- oder Mannschaftswettbewerben, nicht zwischen Ländern


Daraus folgt für mich, dass man dafür sorgen muss, dass die besten Einzelathleten (und Teams) teilnehmen können.
 

Lazergirl

EFF #3
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Sind die Tickets personenbezogen? Einlass nur mit Personalausweisabgleich?

@Hakuba .... und dazu wäre eben eine Qualifikation ausreichend. In anderen Sportarten gibts doch sicher auch Vorläufe / Halbfinals - und nicht gleich das Finale.
 

Hakuba

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Eine Sportart kann sich doch am besten präsentieren, wenn sie von möglichst vielen Menschen in möglichst vielen Ländern gesehen wird. Und wenn zB ein Chinese im Wettbewerb starten darf, steigert dies die Wahrscheinlichkeit, dass das chinesische Fernsehen auch den Wettbewerb zeigt. Wäre kein Chinese dabei, sondern ein Österreicher dafür mehr, würde das chinesische Fernsehen sicherlich was anderes zeigen. Im österreichischen Fernsehen wird hingegen die Zuschauerzahl dadurch eher weniger steigen. Somit hätte man potenzielle Zuschauer und einen potenziellen Markt verloren.

Glaubst Du, dass durch ein einmaliges Ereignis sich tatsächlich Märkte eröffnen? Ich bin da skeptisch.
Und selbst wenn, ist die Eröffnung von Märkten ein olympisches Ziel? Für mich nicht.
 

sj44

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Glaubst Du, dass durch ein einmaliges Ereignis sich tatsächlich Märkte eröffnen? Ich bin da skeptisch.
Bestes Beispiel: Eddie, the Eagle. Eine Riesen-Aufmerksamkeit für ihn, aber für das Interesse für den Skisprungsport in GB hat es gar nix gebracht.
Kein Sport wird in irgendeinem Land populär, wenn die eigenen Leute ergebnismäßig hintennach herumgurken.
 

Biathlon-Fan

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Glaubst Du, dass durch ein einmaliges Ereignis sich tatsächlich Märkte eröffnen? Ich bin da skeptisch.
Und selbst wenn, ist die Eröffnung von Märkten ein olympisches Ziel? Für mich nicht.
Ich glaube wenn ein Sportevent die Möglichkeit hat etwas großes zu erreichen, dann Olympia. Und für wen ist die Erschließung von neuen Märkten nicht ein Ziel? Die FIS versucht dies auch ganz gezielt zu erreichen. Mit Azerbaidschan steht man kurz vor einer wichtigen Erschließung.
 

Finn-Lady

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Ich finde es schade, dass man hier nicht ohne den Rant gegen die Damen bzw. die vermeintlich nicht vorhandene Attraktivität oder die mangelnde Leistungsfähigkeit der Skispringerinnen diskutieren kann.
Sie sind doch nicht verantwortlich für die Entscheidungen. Es gibt nun eine Medaillenvergabe mehr beim Skispringen als noch in Peking/Zhangjiakou.
Ich bin am Ende auch nicht glücklich über die Entscheidung, das Starterfeld bei den Herren zu reduzieren, dass Athleten mit Ambitionen nicht dabei sein dürfen und ich teile die Befürchtung, dass das Skispringen und die NoKo ein Auslaufmodell sind. Nicht anders ist auch die Entscheidung gegen die NoKo der Damen zu erklären.
Stattdessen ist halt Ski Mountaineering dabei. Ist jetzt auch nichts Neues beim IOC, das auf Trends mehr als auf Tradition setzt. Siehe Breaking in Paris, was in LA nicht mehr dabei sein soll. Für das IOC geht es um Geld. Um nichts anderes. Und man verkauft die Ursprungsidee hinter den Olympischen Spielen. Es liegt an einzelnen Verbänden für ihre Sportarten zu kämpfen.
Das ist das, was ich der FIS anlaste. Aber wenn man selbst immer wieder versucht, rumzueiern und einzelne Sportarten vermeintlich attraktiver zu gestalten, immer wieder neue Formen kreiert, die beim Fan nicht ankommen, dann macht man sich auch angreifbar und muss letztendlich auf billige Kompromisse eingehen. So ist jedenfalls mein Eindruck.
 
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