Das Ziel sollte es doch schon sein, dass ein Promoter eine dem Event angemessene Location gut füllen kann?
Ansonsten war der Standort schlecht gewählt, die Halle zu gross, schlechte lokale Promotion, zu wenige bekannte regionale Kämpfer auf der Undercard, usw.
Das ist klar. In der Stadt gäbe es noch das San Jose Civic mit einer Kapazität von 3k.
In den USA verkaufen sich Boxtickets auch nicht von allein. Wenn du wirklich eine Venue mit 18k Zuschauern füllen möchtest, da muss absolutes PPV-Material herankommen, Jones vs. Gualtieri ist meilenweit davon entfernt. Ein Schwede gegen einen Argentinier juckt im Co-Mainevent auch niemanden in den Staaten.
das der kampf sich nicht verkaufen würde ist mir vorher klar gewesen. ich hätte aber nicht gedacht dass sich oscar so sehr verschätzt.
Vielleicht lohnt sich eine halbvolle große Halle mehr, als eine gutbesuchte kleine? Ich habe da zwar meine Zweifel, aber die werden sich schon was dabei gedacht haben.
Jedenfalls würde ich Jones nicht die Qualität absprechen... durchaus einige Tickets zu verkaufen. Man muss aber dazu sagen, dass er im Boxen noch den Prospect-Status hat. Selbst der Sieg über Gualtieri wird daran nichts ändern. Das war ein wichtiger Schritt, aber um im Mainstream anzukommen benötigt man einen big fight-Sieg. Das muss ein großer Kampf auf einer vielbeachteten Bühne sein, ansonsten wird man im Mainstream überhaupt nicht wahrgenommen.
Man kann ja gerne mal in den Thread von Usyk vs. Verhoeven heute gehen und fragen, was die Leute über die eindeutige Niederlage von unseren Ex-Weltmeister gestern in San José denken: Gualtieri? Ich kenne diesen Spanier nicht.
Das sind doch die überwiegenden Reaktionen, selbst in Deutschland und NRW. Das ist einfach komplett fern vom Mainstream.