Zuffa Boxing Promotion - Dana und Turky wollen den Boxsport revolutionieren. Oder vielleicht doch nicht?


Was haltet ihr von der Idee, den Boxsport mit einer Promotion ähnlich der UFC anzugleichen?

  • Finde ich gut.

    Stimmen: 4 16,0%
  • Finde ich nicht gut.

    Stimmen: 14 56,0%
  • Keine Ahnung was ich davon halten soll.

    Stimmen: 6 24,0%
  • Der Boxsport geht mit am Allerwertesten vorbei.

    Stimmen: 1 4,0%

  • Umfrageteilnehmer
    25
Fisher als Hauptkampf ist natürlich auch toll. Wird eine interessante Gegnerwahl bedeuten, weil man eigentlich im Main-Event was anbieten muss, zugleich Fisher aber enorm vorsichtig matchen sollte.

Eigentlich wäre das ein guter Job für Michael Wallisch, der im Juli sein großartiges Comeback gegeben hat auf einer Kleinringveranstaltung in Krefeld :belehr:

Ansonsten geistert der Name Harvey Dykes herum, aber das scheint mir ehrlich gesagt schon zu gefährlich zu sein. Ist halt eine knifflige Konstellation, wenn das Main-Event kaum mittelmäßiges nationales Niveau besitzt.
Vermutlich wird man da einen Osteuropäer mit leerem Kampfrekord einfliegen lassen.
 
Fisher als Hauptkampf ist natürlich auch toll. Wird eine interessante Gegnerwahl bedeuten, weil man eigentlich im Main-Event was anbieten muss, zugleich Fisher aber enorm vorsichtig matchen sollte.

Eigentlich wäre das ein guter Job für Michael Wallisch, der im Juli sein großartiges Comeback gegeben hat auf einer Kleinringveranstaltung in Krefeld :belehr:

Ansonsten geistert der Name Harvey Dykes herum, aber das scheint mir ehrlich gesagt schon zu gefährlich zu sein. Ist halt eine knifflige Konstellation, wenn das Main-Event kaum mittelmäßiges nationales Niveau besitzt.
Vermutlich wird man da einen Osteuropäer mit leerem Kampfrekord einfliegen lassen.
wäre Charles Martin von Zuffa nicht auch einer für Fisher?
 
Also Gvodzyk ist anscheinend laut mehreren Quellen nach nur einem Kampf von ZUFFA rausgeschmissen worden. Da stelle ich mir mehrere Fragen:
Frage 1: Wurden nicht alle Kämpfer mit mehreren Fights im Vertrag ausgestattet?
Frage 2: Die Leistung von Gvodzyk war doch bis zum überraschendem Ko ganz gut, er lag vorne und war am gewinnen, 2 kds. So ein KO kann halt passieren. Woran lag es?
Frage 3: ZUFFA hat behauptet alles anders zu machen, als es die ganzen Promoter tun würden, würde es dieses versprechen nicht widersprechen?

Also entweder hatte er nur einen Kampf-Vertrag oder es muss andere Gründe geben, warten wir mal auf ein Statement beider Parteien ab
Screenshot (168).png
 
Einfache Antwort: Zuffas Ziele und Hauptinteressen liegen ganz sicher nicht darin die Welt für Boxer ua. besser, gerechter, fairer, sportlicher zu machen. ;)
welch überraschung, wer hätte das nur erahnen können. Jedoch halte ich den schritt für drastisch, da gvodzyk ein guter boxer ist, wer in der gewichtsklasse ist da denn noch vertreten?
 
Jedoch halte ich den schritt für drastisch, da gvodzyk ein guter boxer ist,
Leider spielt "gut" auch bei Zuffa nicht die Hauptrolle. Gvodzyk ist für einen Boxer "alt", hat jetzt 3 Niederlagen - da sinkt das Interesse auf vielen Seiten. Vermute, dass Zuffa in den Verträgen es sicher zum Standard gemacht hat, dass man Boxer nach einer gewissen Anzahl von Niederlagen oä. schnell und bequem los werden kann. Würde mich wundern, wenn nicht. Versprochen wird leider immer mehr als am Ende gehalten wird. Gvodzyk ist ja auch nicht der erste Boxer, der von Zuffa schnell nach einer Niederlage fallen gelassen worden ist.
 
Es wird Pirotton.


Das könnte vom Matchmaking tatsächlich funktionieren. Das Tragische ist halt, dass der Kampf nicht bei GBM oder Top Tier läuft, wo sie den Kampf richtig einordnen würden, sondern die Zuffa-Leute den kompletten Kampf über darüber philosophieren werden, was der Kampf für die Spitze des Schwergewichts bedeuten wird und ob einer der beiden den Heavyweight-Ruler Ajagba entthronen kann, weil die Klitschkos ja in Rente sind und sich das Schwergewicht komplett neu formieren muss. :wallbash:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das könnte vom Matchmaking tatsächlich funktionieren. Das Tragische ist halt, dass der Kampf nicht bei GBM oder Top Tier läuft, wo sie den Kampf richtig einordnen würden, sondern die Zuffa-Leute den kompletten Kampf über darüber philosophieren werden, was der Kampf für die Spitze des Schwergewichts bedeuten wird und ob einer der beiden den Heavyweight-Ruler Ajagba enthronen kann, weil die Klitschkos ja in Rente sind und sich das Schwergewicht komplett neu formieren muss. :wallbash:
So ist es. Echt schade, weil das Matchmaking von Zuffa wirklich erste Sahne ist. Aber auf Berlanga z.B. hatte ich halt 0 Bock, weil ich tatsachenfundierte Angst vor dem Hypen der Reporter hatte.
 
Kluger Move von Stevenson. Imo ist Zuffa ohne El Sheikhy, nicht in der Lage, Fights von Tragweite an Land zu ziehen.

Chisora hat vor ein paar Wochen im Interview feri Schnauze folgendes gesagt. Zuffa hat keine Chance sich in Business zu halten, weil talentierte Boxer vor allem eins wollen. Viel Geld verdienen und auf den großen Shows boxen. Weil Zuffa beides nicht anbieten kann, sind sie zum Scheitern verurteilt.
 
Bob Aurum teilt seine Gedanken zu Zuffa Boxing und die Lage des Boxens im Allgemeinen. Vor allem eine Aussage fand ich persönlich sehr interessant, weil dieser Fakt mir so nicht bekannt war. Zuffa Boxing scheint seinen Kapitalanteilseignern vertraglich versichert zu haben, dass sie ihre Boxkämpfe und Veranstaltungen, niemals mit Eigenkapital finanzieren werden. Das ist schon ein hammermäßiges Ding. Defacto würde es bedeuten, dass Zuffa Promotion vollständig von Kapitalzufluss von Außen abhängig ist. Sprich, es werden mittel- und langfristig eingbundene Investoren benötigt. Oder wie es in der Film-Branche üblich ist, durch ein Konglomerat von Geldgebern, die in kurzlebigen Kapitalgesellschaften zusammengeschlossen werden, um eine Produktion zu finanzieren und sich ihren Anteil am Gewinn zu sichern.

In einem Punkt scheint sich die gesamte, weltweit Boxsportgemeinde einig zu sein. Zuffa wird ohne das Saudis Investment kaum in der Lage sein, weltklasse Fights auf die Beine zu stellen, weil schlicht und ergreifend diese für Zuffa nicht zu finanzieren sein werden. Ferner ist man sich im großen und ganzen bewusst das die Saudis mit ihrem unrentablen Vorgehen im Boxeport, zu hohe finanzielle Erwartungen bei vielen Boxern geschürt zu haben. Wie es in Zukunft ohne das große Saudi Geld weiter geht, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

 
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