US Open 2026 - Herren


Wer holt den Titel?

  • Arthur Fils

    Stimmen: 0 0,0%
  • Frances Tiafoe

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jakub Menšík

    Stimmen: 0 0,0%
  • Félix Auger-Aliassime

    Stimmen: 0 0,0%
  • Flavio Cobolli

    Stimmen: 0 0,0%
  • Alex de Minaur

    Stimmen: 0 0,0%
  • Daniil Medvedev

    Stimmen: 0 0,0%
  • Lorenzo Musetti

    Stimmen: 0 0,0%
  • Brandon Nakashima

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    18
  • Umfrage geschlossen .
Die Top 10, 12 sind in meinen Augen so schwach wie nie in den letzten 25 Jahren.
Zustimmung. Das ist der Grund für die wenigen Top10 Duelle von Zverev.
Ich bin gespannt, wie er das erste Duell mit einem Gegner auf Augenhöhe (so sehe ich Shelton) am Sonntag angehen kann. Ich sehe das 51:49 für Zverev. Der RG Titel und das durchschnittlich etwas höhere Level bzw. seine Konstanz dürfte einen Ausschlag auf seine Seite geben.
Dass er sich nicht hundert Prozent wohl fühlt in seinem Spiel hat er in der Pressekonferenz aber auch verlauten lassen. Stichwort Bälle.
Daher schlägt Form und Selbstvertrauen plus Publikum eher auf die Seite Sheltons, was dem Match eine gute Würze geben wird. Ich sehe da durchaus wieder einen 5-Setter am Horizont.
 
Denke das Finale wird eine knappe Kiste - Zverev auf dem Papier natürlich Favorit und in einem normalen Match vermutlich auch klare Vorteile - das H2H spricht ja 5-0 für Zverev. Dazu mehr GS-Erfahrung, schon einige Finals gespielt und zumindest eines davon nicht vergeigt - der Druck, die Chance zu nutzen also geringer. Andererseits Druck dadurch, dass er es eigntlich nicht verlieren darf und Publikum natürlich klar pro Shelton.

Vom Turnierverlauf muss ich sagen, hätte es sich Shelton auch eher verdient als Zverev, der schon einen recht leichten Weg hatte. Dafür kann er natürlich nichts und wenn er das Finale zieht, dann hat er es sich auch verdient - aber beim Weg von Shelton zu einem eventuellen Titel könnte man sich nicht beschweren. Persönlich mag ich Shelton und sein Tennis auch ganz gern, daher tendiere ich fast ein wenig zu ihm - das wird ihm natürlich nicht viel helfen :D
 
Gut, dass Zverevs potentieller UO Sieg mir ein Wettchen wert war. Der neben Fritz und FAA potentiell gefährlichte Stolperstein bis zum Finale ist weg. Wer weiss, ob Fritz oder FAA das HF erreicht. Gut es sind zwei, die die Chance haben, also die sprichwörtliche doppelte Chance. Wenn es normal läuft, wird es einer von denen. Da ich Zverev jeder Zeit zutraue sich auf das Level hochzupimpen, was ihn gegen keinen zum Außenseiter macht, außer gegen Sinncaraz, traue ich ihm trotz des mühsamen Auftaktsieg immer noch das Finale zu. Und dort wäre er auch kein Außenseiter, außer gegen Alcaraz.
Sorry, dass ich euch damit belabere, da einige nicht viel vom Wetten halten und es auch hier nicht reingehört.
Ich tue es aber doch. Ich habe am 2. September auf Zverev gewettet. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Quote 4. Der Gewinn - Wetteinsatz Zverev wäre das Dreifache vom Wetteinsatz Zverev.
Aber da ich mir nicht sicher bin, dass Zverev gewinnt, habe ich soeben auf Shelton gegen gewettet, dass wenn der Ami gewinnen sollte, wäre der Gewinn - Wetteinsatz Zverev- Wetteinsatz Shelton eine ordentliche schwarze Null. Also egal wer gewinnt, ich hätte auf keinen Fall einen Verlust., sondern mindestens die erwähnte ordentlich schwarze Null. Sollte Zverev gewinnen, dann wäre der Gewinn das Doppelte von dem Wetteinsatz Zverev + Wetteinsatz Shelton.
 
Schönes Finale. Ich sehe die Chancen trotz des sehr einseitigen h2hs für Shelton gar nicht so schlecht, auch wenn er sicherlich Außenseiter ist - die Form ist sehr gut, und er wird natürlich das Publikum im Rücken haben. Ich denke jedenfalls, dass er nicht so chancenlos verlieren wird wie Fritz vor zwei Jahren gegen Sinner.

Für beide logischerweise eine riesige Chance: Zverev könnte in einer Saison die vorherige Titellosigkeit bei den GS komplett vergessen lassen, mehrere GS in einer Saison haben ansonsten fast nur (... abhängig von der persönlichen Definition bei Spielern wie Jim Courier) all-time greats gewonnen. Und Shelton könnte eben der erste GS-Sieger im Herreneinzel aus den USA seit 2003 werden.
 
Das Doppelfinale der Herren mit Krawietz und Pütz ist heute auf 12 Uhr mittags angesetzt. Da wird die Stimmung im Arthur-Ashe aber richtig eskalieren...

:weghier:
 
Ich fand schon, dass ein paar der interessanteren in der untern Hälfte waren. Nichtsdestotrotz sind das eben diese ATP-Verhältnisse
Sinner verletzt
Alcaraz lange weg
Auger-Aliassime kein HF 2026 erreicht
Djokovic in die Jahre gekommen
Medvedev deutlich nachgelassen
Cobolli
de Minaur
Shelton hat sich zuletzt gut gemacht
Fritz Knie?

Danach kommen ja schon Tien, Jodar, Mensik, Nakashima, Bublik, Ruud und Co
Die Top 10, 12 sind in meinen Augen so schwach wie nie in den letzten 25 Jahren.

Ein Wort noch zu Jodar, ich hatte schon bei den FO und in Wimbledon das Gefühl, aber irgendwie hat er bislang es nicht geschafft bei den GS sein bestes Tennis zu spielen, teilweise war er weit weg davon
In RG erreichte er natürlich das VF und die 1. Hälfte des 1. Satzes gegen Zverev war wirklich stark. Aber er tat sich in R2 gegen Duckworth schwer, er hätte gegen Michelsen nach 1-2 Saztrückstand genauso gut fliegen können und im AF gegen Carreno Busta war er 0-2 Sätze zurück. Auch in Wimbledon war er 1-2 Sätze hinten gegen Carreno Busta bevor er gegen Mochizuki verlor. Hier schoss in Bu ab. Jodar ist frisch auf der Tour und noch hat er "Welpenschutz". Dennoch muss er bei den GS sich deutlich steigern, zuzutrauen ist es ihm, es wäre für die Tour auch wichtig.
Michelsen (42) war sein einziger Top 50 Sieg bei einem GS in diesem Jahr. Und Michelsen hat sich in den letzten 2 Monaten deutlich gesteigert
Dafür, dass Alcaraz eine kraftraubende Spielweise hat und mal wie Sinner verletzungsbedingt pausieren muss, kann doch Sascha Zverev nichts.
Oder dass der letzte der drei Goats dann doch allmählich die Bühne verlässt, das war längst abzusehen.
Ebenso, dass bei de Minaur, Paul oder Fritz kein Quantensprung kommt.
Ich weiß nicht, ob das Niveau gar so schwach ist, wenn es so ist, warum können dann Medvedev, Tsitsipas oder Ruud nicht mehr an ihre glorreichen Zeiten anknüpfen, als sie noch GS-Finals erreicht haben?
Die Italiener hinter Sinner wie Arnaldi, Musetti, Cobolli oder Sonego wurden doch als talentierte Kronprinzen über den Klee gelobt, jetzt sollen sie auf einmal nicht gut genug sein? Wobei ja Sonego Zverev in ein enges Fünf-Satz-Match gezwungen hat.
Ich erinnere mich, dass dies bei Federers ersten Slams auch angeführt wurde, dass er ja nur den eindimensionalen Roddick, den zu selten stark auftretenden Safin, den Opi Agassi oder Nalbandian bezwingen musste. Dennoch wurden ihm keine acht Slam-Titel od. mehr abgezogen.
Zugegeben, es ist gerade ein bisschen Umbruch im Gange, von den Top50 oder Top 100 sind schon einige No-Names, an die man sich erst gewöhnen muss.
Auf der anderen Seite hat sich Sascha Zverev den Platz an der Sonne durch Durchhaltevermögen, hohe Konstanz bei den Slams, überragende Fitness und Widerstandskraft auch erarbeitet. Der erste GS-Sieg in Paris war zudem ein Brustlöser, ein Boost fürs Selbstvertrauen.
Und dennoch kann er auch mal in einem Vorbereitungsmatch einem Tommy Paul unterliegen.
 
Die Top 10, 12 sind in meinen Augen so schwach wie nie in den letzten 25 Jahren.
Hier die Top-10 des ATP-Rankings vom 25.09.2006:

417.jpg

Das war eine schwache Top-10 - wenn man sich die Ränge ab Platz 3 anschaut - und zwar nahezu in Perfektion.

Dein Versuch, Zverevs erfolgreichste Ära subtil aber sichtbar zu relativieren scheitert damit allein schon an den harten Fakten.

Wenn ein Robredo, Blake, Baghdatis, Stepanek und Ancic zu den besten Spielern der Welt gehören, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Federer hatte es zu dieser Zeit verhältnismäßig einfach, bis ins Finale von fast jedem Turnier zu kommen, weil es schlicht und einfach keine Gegner auf Augenhöhe gab. Und Nadal war damals auf Hartplatz auch noch einigermaßen schlagbar.

Das ist auch der Grund, warum viele Zuschauer und Experten Federer nicht als GOAT anerkennen. In seiner besten und erfolgreichsten Zeit, waren die Gegner einfach zu schwach. Und gegen Nadal gab es in Paris dann regelmäßig kräftig Haue.

Die derzeitigen Top-10, Top-11? Vor allem in der Breite besser als damals.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für @zick hab ich noch eine Statistik
Zverev erreicht zum 3. Mal in seiner Karriere ein GS Finale ohne einen Top 20 Gegner besiegen zu müssen. Das schaffte bislang nur Nadal, der insgesamt aber in 30 GS Finals stand. Bis auf Federer, Nadal und Zverev sind die Zahlen nicht aussagekräftig, weil die Australian Open eher freiwillig waren damals, deshalb ignoriere ich Vilas und Co

SpielerGS Finals ohne Top 20 GegnerTitelRunner-upGrand Slam Turniere
Alexander Zverev311US Open 2020, Roland Garros 2026, US Open 2026
Rafael Nadal330Roland Garros 2010, US Open 2017, US Open 2019
Guillermo Vilas321Australian Open 1977 (Jan), Australian Open 1978, Australian Open 1979
Johan Kriek220Australian Open 1981, Australian Open 1982
Jimmy Connors211Australian Open 1974, Australian Open 1975
Roger Federer202Roland Garros 2008, Wimbledon 2008
Steve Denton202Australian Open 1981, Australian Open 1982
Sheltons Weg ins Finale finde ich für die aktuelle Tour wirklich gut:

Griekspoor, Hurkacz, Shapovalov, Tsitsipas, Alcaraz und Tiafoe
Für ein AF war Tsitsipas eher angenehm, Tiafoe klingt jetzt vielleicht nicht nach einem schwierigen HF, aber nach Alcaraz im VF hätte es im HF keinen schwierigeren geben können, da Zverev und Alcaraz nicht in einer Hälfte sein durften

Khachanov ist genervt von Zverevs Tipperei, wie er sagt, ist er nicht der einzige.
Ich verstehe hier einfach nicht, wieso zwischen dem 1. und 2. Aufschlag keine Regel existiert. Khachanov machte im HF nur 3 Punkte weniger als Zverev, für ein 3-Satz-Match ist das mehr als ungewöhnlich. Zverev war einfach nervenstärker

Zverev ist nach Djokovic (2021/23) der älteste Profi, der auf 3 Belägen ein GS Finale erreicht in einer Saison

Hier die Top-10 des ATP-Rankings vom 25.09.2006:

Anhang anzeigen 74791

Das war eine schwache Top-10 - wenn man sich die Ränge ab Platz 3 anschaut - und zwar nahezu in Perfektion.

Dein Versuch, Zverevs erfolgreichste Ära subtil aber sichtbar zu relativieren scheitert damit allein schon an den harten Fakten.

Wenn ein Robredo, Blake, Baghdatis, Stepanek und Ancic zu den besten Spielern der Welt gehören, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Federer hatte es zu dieser Zeit verhältnismäßig einfach, bis ins Finale von fast jedem Turnier zu kommen, weil es schlicht und einfach keine Gegner auf Augenhöhe gab. Und Nadal war damals auf Hartplatz auch noch einigermaßen schlagbar.

Das ist auch der Grund, warum viele Zuschauer und Experten Federer nicht als GOAT anerkennen. In seiner besten und erfolgreichsten Zeit, waren die Gegner einfach zu schwach. Und gegen Nadal gab es in Paris dann regelmäßig kräftig Haue.

Die derzeitigen Top-10, Top-11? Vor allem in der Breite besser als damals.

Lustig, Nalbandian ist der einzige der Nadal, Djokovic, Federer hintereinander besiegt hat. Nalbandian besiegte in einem dramatischen Match auch Federer beim Masters Cup

Davydenko hatte seinen Spaß gegen Nadal (positives H2H) und Djokovic (zugegeben jung)
Roddick war auch ein Topspieler. Blake hatte eine kurze aber wirklich starke Jahre, 2006 besiegte er Nadal gleich 3x
Netter Versuch, aber gib dir das nächste Mal etwas mehr Mühe
Dich würde die Einschätzung nicht interessieren, wenn Medvedev statt Zverev profitieren würde

Ljubicics GS Bilanz war insgesamt schwach, ein HF und ein VF erreichte er 2006. Nach oben kam er, weil er in kurzer Zeit 3 ATP Masters Finals erreichte. In diesen verlor er gegen Nadal in 5, gegen Berdych in 5 und gegen Federer nach 3 Tiebreaks. In 2010 holte er dann zumindest einen Masterstitel in dem er Nadal und Djokovic besiegte.

Im übrigen bin ich im Finale für Zverev und würde es gut finden wenn er die 1 wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nadal war damals halt noch mehr Spezialist und Blake hat seine Schwächen wirklich gut ausgenutzt und super aggressiv gespielt. Tolle Saison von ihm, die mir sicherlich vor allem wegen der Siege gegen Rafa im Gedächtnis geblieben ist.
 
Zustimmung. Das ist der Grund für die wenigen Top10 Duelle von Zverev.
Ich bin gespannt, wie er das erste Duell mit einem Gegner auf Augenhöhe (so sehe ich Shelton) am Sonntag angehen kann. Ich sehe das 51:49 für Zverev. Der RG Titel und das durchschnittlich etwas höhere Level bzw. seine Konstanz dürfte einen Ausschlag auf seine Seite geben.
Dass er sich nicht hundert Prozent wohl fühlt in seinem Spiel hat er in der Pressekonferenz aber auch verlauten lassen. Stichwort Bälle.
Daher schlägt Form und Selbstvertrauen plus Publikum eher auf die Seite Sheltons, was dem Match eine gute Würze geben wird. Ich sehe da durchaus wieder einen 5-Setter am Horizont.
Naja 8 Top 10 Duelle gab es immerhin und wenn ich den einen Beitrag von Hans Meyer richtig gelesen habe, ist die Bilanz von Zverev 1 zu 7. Mit so einer Bilanz sollte man eigentlich nicht um die Nummer 1 spielen können, aber sei es drum. Sascha kann sicherlich nichts dafür, wenn die die Konkurrenz hinter den Top 3 so schwach ist und sowohl Sinner als auch Alcaraz eine Zeit lang ausfallen. Es läuft ihm aber natürlich schon SEHR viel rein. ;)

Er ist aber der beste im Ausnutzen und ich drücke ihm heute die Daumen, obwohl ich Sinner-Fan bin. Sascha wurde meiner Meinung nach in der Vergangenheit von den deutschen Medien und Leuten auch etwas verkannt. Eigentlich müsste viel mehr los sein, wer weiß wann Deutschland wieder so einen derart erfolgreichen Spieler bekommt. Mit Ben Shelton kann ich nicht viel anfangen, aus ähnlichen Gründen wie @elpres .

Möge es ein gutes Finale werden! :)
 
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