Für
@zick hab ich noch eine Statistik
Zverev erreicht zum 3. Mal in seiner Karriere ein GS Finale ohne einen Top 20 Gegner besiegen zu müssen. Das schaffte bislang nur Nadal, der insgesamt aber in 30 GS Finals stand. Bis auf Federer, Nadal und Zverev sind die Zahlen nicht aussagekräftig, weil die Australian Open eher freiwillig waren damals, deshalb ignoriere ich Vilas und Co
| Spieler | GS Finals ohne Top 20 Gegner | Titel | Runner-up | Grand Slam Turniere |
|---|
| Alexander Zverev | 3 | 1 | 1 | US Open 2020, Roland Garros 2026, US Open 2026 |
| Rafael Nadal | 3 | 3 | 0 | Roland Garros 2010, US Open 2017, US Open 2019 |
| Guillermo Vilas | 3 | 2 | 1 | Australian Open 1977 (Jan), Australian Open 1978, Australian Open 1979 |
| Johan Kriek | 2 | 2 | 0 | Australian Open 1981, Australian Open 1982 |
| Jimmy Connors | 2 | 1 | 1 | Australian Open 1974, Australian Open 1975 |
| Roger Federer | 2 | 0 | 2 | Roland Garros 2008, Wimbledon 2008 |
| Steve Denton | 2 | 0 | 2 | Australian Open 1981, Australian Open 1982 |
Sheltons Weg ins Finale finde ich für die aktuelle Tour wirklich gut:
Griekspoor, Hurkacz, Shapovalov, Tsitsipas, Alcaraz und Tiafoe
Für ein AF war Tsitsipas eher angenehm, Tiafoe klingt jetzt vielleicht nicht nach einem schwierigen HF, aber nach Alcaraz im VF hätte es im HF keinen schwierigeren geben können, da Zverev und Alcaraz nicht in einer Hälfte sein durften
Khachanov ist genervt von Zverevs Tipperei, wie er sagt, ist er nicht der einzige.
Ich verstehe hier einfach nicht, wieso zwischen dem 1. und 2. Aufschlag keine Regel existiert. Khachanov machte im HF nur 3 Punkte weniger als Zverev, für ein 3-Satz-Match ist das mehr als ungewöhnlich. Zverev war einfach nervenstärker
Zverev ist nach Djokovic (2021/23) der älteste Profi, der auf 3 Belägen ein GS Finale erreicht in einer Saison
Hier die Top-10 des ATP-Rankings vom 25.09.2006:
Anhang anzeigen 74791
Das war eine schwache Top-10 - wenn man sich die Ränge ab Platz 3 anschaut - und zwar nahezu in Perfektion.
Dein Versuch, Zverevs erfolgreichste Ära subtil aber sichtbar zu relativieren scheitert damit allein schon an den harten Fakten.
Wenn ein Robredo, Blake, Baghdatis, Stepanek und Ancic zu den besten Spielern der Welt gehören, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Federer hatte es zu dieser Zeit verhältnismäßig einfach, bis ins Finale von fast jedem Turnier zu kommen, weil es schlicht und einfach keine Gegner auf Augenhöhe gab. Und Nadal war damals auf Hartplatz auch noch einigermaßen schlagbar.
Das ist auch der Grund, warum viele Zuschauer und Experten Federer nicht als GOAT anerkennen. In seiner besten und erfolgreichsten Zeit, waren die Gegner einfach zu schwach. Und gegen Nadal gab es in Paris dann regelmäßig kräftig Haue.
Die derzeitigen Top-10, Top-11? Vor allem in der Breite besser als damals.
Lustig, Nalbandian ist der einzige der Nadal, Djokovic, Federer hintereinander besiegt hat. Nalbandian besiegte in einem dramatischen Match auch Federer beim Masters Cup
Davydenko hatte seinen Spaß gegen Nadal (positives H2H) und Djokovic (zugegeben jung)
Roddick war auch ein Topspieler. Blake hatte eine kurze aber wirklich starke Jahre, 2006 besiegte er Nadal gleich 3x
Netter Versuch, aber gib dir das nächste Mal etwas mehr Mühe
Dich würde die Einschätzung nicht interessieren, wenn Medvedev statt Zverev profitieren würde
Ljubicics GS Bilanz war insgesamt schwach, ein HF und ein VF erreichte er 2006. Nach oben kam er, weil er in kurzer Zeit 3 ATP Masters Finals erreichte. In diesen verlor er gegen Nadal in 5, gegen Berdych in 5 und gegen Federer nach 3 Tiebreaks. In 2010 holte er dann zumindest einen Masterstitel in dem er Nadal und Djokovic besiegte.
Im übrigen bin ich im Finale für Zverev und würde es gut finden wenn er die 1 wird.