yukijorou1
Japanerdoper
Ich bin sicher dass ihm im Endeffekt Silber genau so gut tut...
... da hat er einen Anreiz für 2018
Freu mich schon auf morgen, aber werde nur den 1. DG live sehen können >___<
Ich bin sicher dass ihm im Endeffekt Silber genau so gut tut...
Das geht ja hier Schlag auf Schlag!
Für alle, die diese Geschichten mögen:
…
Er ist der älteste japanische Medaillengewinner bei Winterspielen und es ist die erste Skisprungmedaille seit 16 Jahren. Er widmet sie seiner verstorbenen Mutter und seiner gegen ihre Krankheit kämpfenden jüngeren Schwester Kumiko (36).
In dem Moment, als Kasai seine ersehnte Medaille errang, konnte seine ältere Schwester Noriko nicht direkt erleben, wie ihr Bruder sich mit seinen Teamkameraden in den Armen lag. Sie sah es zuhause in Nayoro im Fernsehen. "Die Tränen schossen nur so heraus. Ich habe heftig geweint." Nach dem Wettkampf kamen von Bekannten und Leuten aus dem Skispringen Glückwunschanrufe und dann auch Medienleute, aber sie konnte stundenlang vor Aufregung keine innere Ruhe finden.
Ein paar Tage zuvor war sie am Abend mit ihrer älteren Tochter zum Grab ihrer Mutter in Shimokawa gefahren. Wegen des tiefen Schnees konnten sie nicht bis an das Grab heran, aber aus der Entfernung hatte sie in Richtung der Ruhestätte der Mutter flehentlich hinübergerufen: "Mama, lass ihn eine Goldmedaille gewinnen!" Ihr stocken die Worte: "Auch Mama müsste sich nun freuen."
Den jetzigen Kasai gibt es, weil er Unterstützung hatte. Im Budget der Familie hatte es keinen Überfluss gegeben, die verstorbene Mutter hatte die fünfköpfige Familie allein durchgebracht. "Wir waren so arm, dass wir keinen Reis kaufen konnten. Auch Noriaki hat das genau gewusst." Ältere Jungen aus unserem Ort , darunter Okabe Takanobu, überließen ihm Kleidung, so machte er mit dem Springen weiter.
Genau das ist der Grund, meint Noriko. "Niemals hat er gesagt, mit dem Springen aufhören zu wollen. Auch wenn die Familie kein Geld hat, er konnte es durch die Hilfe der anderen. Ich glaube, dass er wegen dieser Hilfe das Gefühl hat, nicht aufhören zu können." In der Familie Kasai sind weder die Eltern noch die Schwestern jemals ins Ausland gereist. Der Bruder macht für die ganze Familie diese Erfahrungen. Alle freuen sich darauf, ihn über seine Wettkampfreisen erzählen zu hören.
Für ihren Bruder, der sich so sehr eine Einzelmedaille wünschte, hat sie sich in den Aberglauben begeben und am Vorabend des Wettkampfes Tonkatsu (Schweineschnitzel) zubereitet (hat offensichtlich glückbringende Bedeutung-you), ein Foto davon Nori über Handy zugeschickt und ihn so angespornt. Sie würzte es in der süßen Art, wie es die Mutter zu Lebzeiten oft getan hatte. Gleich nach dem Springen kam ein Anruf aus Sotschi. Schon bei dem ersten Wort, das sie hörte, liefen ihr wieder Tränen aus den Augen, obwohl sie sich schon ausgeweint hatte.
Vor dem Teamspringen, dem letzten Wettkampf seiner siebten Olympischen Spiele, wird sie Curryreis mit Süßkartoffeln kochen, den ihr Bruder so liebt, und ihm wieder ein Bild schicken.
http://www.nikkansports.com/sochi2014/skijump/news/p-sochi-tp0-20140217-1258768.html