ATP 1000 - Rom 2026


Wer gewinnt in Rom?


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gentleman

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Kohli und der Sky Kommentator hatten jetzt am Ende irgendwelche Probleme bei Sinner attestiert, er serviert aber dank wieder besserer erster Aufschläge aufs 6:4 aus. Hab jetzt den zweiten nicht so verfolgt daher kann ich dazu nicht viel sagen
 

Tuco

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Ins Auge springt auch die Deutlichkeit der ohnehin glatten Siege. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Big 3 so dominant durch Feld gepflügt sind. Belagsübergreifend. Alleine die Bilanz gegen Zverev ist diesbezüglich irre.

Naja, letztlich gab es bei den "Big 3" nur eine Zeit die mit den letzten gut zwei Jahren vergleichbar ist, also wo der Spieler einerseits auch Mitte 20 war und also in seiner physischen "prime" und das Feld abgesehen vom Hauptkurrenten ähnlich schwach, das war Federer ca. 04 bis 06 - und da war er natürlich ähnlich dominant wie Sinner jetzt.
 

chris☕

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Tja, der nächste Bitte! Faszinierend und inzwischen fast schon etwas gruselig was Sinner da veranstaltet. Sowas gabs in der Tennisgeschichte sehr selten. Und hier ist ja noch kein Ende in Sicht.

Wie sich das Skript manchmal ändert ... am Jahresanfang sah Alcaraz erstmal wie der Dominator aus und es gab Fragezeichen bzgl. Sinners Form. Nun ist die Frage, wann man überhaupt realistisch mal wieder mit einer Niederlage Sinners rechnen kann. Alcaraz wird vermutlich sehr struggeln, um bis Wimbledon seine Form zu finden, vielleicht wird er auch erst zur US Hartplatz Saison wieder eingreifen und fit sein.

Wenn Sinner sich nicht verletzt, kann das noch ne zeitlang so weitergehen. Hier greift halt für ihn auch der überaus positive Effekt, dass er sich gewissermaßen häufig im Turnier ausruhen kann. Viele Spiele, die er locker in ca. 1 Stunde nach Hause bringt.
 

Hans Meyer

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Naja, letztlich gab es bei den "Big 3" nur eine Zeit die mit den letzten gut zwei Jahren vergleichbar ist, also wo der Spieler einerseits auch Mitte 20 war und also in seiner physischen "prime" und das Feld abgesehen vom Hauptkurrenten ähnlich schwach, das war Federer ca. 04 bis 06 - und da war er natürlich ähnlich dominant wie Sinner jetzt.

Ich finde du tust da Spielern wie Nalbandian, Hewitt, Safin, Roddick, Davydenko und Co Unrecht, auch wenn sie teilweise sehr oft in Serie gegen Federer verloren haben. Wenn man die 5 Masters 2026 nimmt gab es 2x Alcaraz und sonst Zverev und ansonsten nur Spieler wie Fils, die lange verletzt waren und gerade wieder den ersten richtigen Durchbruch schaffen wollen. Ich finde, dass da selbst jemand wie Hurkacz fehlt, der vor ein paar Jahren echt gut unterwegs war bei den 1000er
 

chris☕

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Naja, letztlich gab es bei den "Big 3" nur eine Zeit die mit den letzten gut zwei Jahren vergleichbar ist, also wo der Spieler einerseits auch Mitte 20 war und also in seiner physischen "prime" und das Feld abgesehen vom Hauptkurrenten ähnlich schwach, das war Federer ca. 04 bis 06 - und da war er natürlich ähnlich dominant wie Sinner jetzt.

Yep, ähnlich. Zumindest auf Sand war Nadal ab 2005 schon der bessere Spieler. Aktuell ist der Belag ziemlich egal für Sinner, es gibt auf keinem Belag einen Gegner, der ihm das Wasser reichen kann. Er ist auf Sand, Hardcourt, Rasen und wohl auch Indoor hardcourt gleich überlegen.
 

Tuco

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Ich finde du tust da Spielern wie Nalbandian, Hewitt, Safin, Roddick, Davydenko und Co Unrecht, auch wenn sie teilweise sehr oft in Serie gegen Federer verloren haben. Wenn man die 5 Masters 2026 nimmt gab es 2x Alcaraz und sonst Zverev und ansonsten nur Spieler wie Fils, die lange verletzt waren und gerade wieder den ersten richtigen Durchbruch schaffen wollen. Ich finde, dass da selbst jemand wie Hurkacz fehlt, der vor ein paar Jahren echt gut unterwegs war bei den 1000er

Ja, vielleicht war das Feld ab Platz 3 in der open era überhaupt noch nie so schwach wie seit ca. zwei Jahren, schwer zu sagen weil man den direkten Vergleich natürlich nicht hat. Ich meinte eher: Als ein Spieler der "Big 3" mal so eine "Gelegenheit" hatte als junger Spieler gegen ein jedenfalls auch stark unterlegenes Feld, hat er ähnlich dominiert. Nadal und Djokovic hatten das in der Form als U30-Spieler sowieso nie, höchstens Djokovic 2015/2016 wo er bis Mitte 2016 auch sehr überlegen war.


Yep, ähnlich. Zumindest auf Sand war Nadal ab 2005 schon der bessere Spieler. Aktuell ist der Belag ziemlich egal für Sinner, es gibt auf keinem Belag einen Gegner, der ihm das Wasser reichen kann. Er ist auf Sand, Hardcourt, Rasen und wohl auch Indoor hardcourt gleich überlegen.

Ja ok, wegen der Verletzung von Alcaraz. Ohne Nadal bei RG 2006 hätte Federer in der Saison sehr wahrscheinlich den Kalender-GS gewonnen, das ist immerhin wegen der Niederlage gegen Djokovic in Melbourne für Sinner in dieser Saison nicht mehr drin.
 
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Hans Meyer

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Ja, vielleicht war das Feld ab Platz 3 in der open era überhaupt noch nie so schwach wie seit ca. zwei Jahren, schwer zu sagen weil man den direkten Vergleich natürlich nicht hat. Ich meinte eher: Als ein Spieler der "Big 3" mal so eine "Gelegenheit" hatte als junger Spieler gegen ein jedenfalls auch stark unterlegenes Feld, hat er ähnlich dominiert. Nadal und Djokovic hatten das in der Form als U30-Spieler sowieso nie, höchstens Djokovic 2015/2016 wo er bis Mitte 2016 auch sehr überlegen war.




Ja ok, wegen der Verletzung von Alcaraz. Ohne Nadal bei RG 2006 hätte Federer in der Saison sehr wahrscheinlich den Kalender-GS gewonnen, das ist immerhin wegen der Niederlage gegen Djokovic in Melbourne für Sinner in dieser Saison nicht mehr drin.

Ich war 2015/16 schon genervt von Djokovics Konkurrenz, aber vor allem ohne Alcaraz ist das mit heute nicht zu vergleichen, 2015 war Federer gut drauf, auch wenn es ein Vorteil ist, wenn du 6 Jahre jünger bist als dein Konkurrent, dazu noch Murray und vor Nadal hatte man trotz Form auf Sand immer Respekt, dazu Wawrinka, wo es aktuell niemanden gibt, der ähnlich ist. Generell ist die Top 10 in Gänze so schwach wie gefühlt nie. Und wie ich es damals vor Monte Carlo geschrieben hab, auf Sand ist es am langweiligsten, da hat man Sinner, Alcaraz, Tsitsipas, Zverev, Rune und Musetti. Theoretisch, praktisch hat man nur Zverev, der vermutlich 5x in der Nacht schreiend aufwacht und Sinner ruft.
Und Djokovic natürlich, den würde ich immer nennen. Dass Riud soweit oben steht in der Favoritenliste sagt auch einiges aus, 2022 konnte er den einbeinigen Nadal nicht besiegen, der am nachfolgenden Tag auf Krücken lief. Ruud ist grundsolide und einer sehr guter Sandplatzspieler, aber als ein der wenigen Hauptkonkurrenten ist er dankbar
 
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Hans Meyer

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Dass Medwedew auch auf Sand performen kann, hat er bewiesen. Aber er ist da wahnsinnig unkonstant, insofern überrascht der schwache erste Satz nicht.

ein Viertelfinale in RG, wo er eine sehr gute Auslosung hatte als Nummer 2 und gegen Tsitsipas dann in 3 verlor. Dazu vor Ewigkeiten ein HF in Monte Carlo und eben der Romtitel
Dazu viele Erstrundenniederlagen bei den FO, seine Sandbilanz ist insgesamt unter 60%

So Spieler wie Zverev, Medvedev oder auch Ferrer sind natürlich wenn sie in Form sieht auf allen Belägen Topspieler, sie müssen aber wirklich in Form sein, was nicht so oft vorkommt und die Auslosung muss auch mitspielen
Zverev in Normalform fliegt eher im AF von Wimbledon, in Topform ist der Halletitel oder das HF in Wimbledon möglich
 

chris☕

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Und Djokovic natürlich, den würde ich immer nennen. Dass Riud soweit oben steht in der Favoritenliste sagt auch einiges aus, 2022 konnte er den einbeinigen Nadal nicht besiegen, der am nachfolgenden Tag auf Krücken lief. Ruud ist grundsolide und einer sehr guter Sandplatzspieler, aber als ein der wenigen Hauptkonkurrenten ist er dankbar

Ich flipp echt aus, wenn das RG Finale Sinner - Ruud wird. :mad: :) Ruud und Grand Slam Finale sind 2 Wörter, die nicht zusammen in einem Satz kuscheln sollten.

Aber Ruud ist genau der Spielertyp, dem ich zutraue, dieses Vakuum an momentaner spielerischer Klasse, verbunden mit Ausfällen wie Alcaraz, Musetti, Rune etc. zu nutzen. Zuzutrauen ist ihm auf jeden Fall, dass er die ganzen Jungen, wie Jodar oder Fonseca, noch im Griff hat, gerade in Bo5.
 
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