Der Franzose Martin Fourcade ist wie Usain Bolt der Größte in seinem Sport, der Immer-Gewinner und das Werbegesicht, das die Fans in Scharen auf die Tribünen lockt. Er könnte einfach Biathlet sein, Siegprämien einsammeln und in Kameras lächeln. Er hat es nicht nötig, sich durch Worte oder Gesten zu profilieren. Doch Fourcade führt in der Szene einen Aufstand an: Seit Monaten kämpft er öffentlich für härtere Dopingstrafen. Was beim Auftakt der
Biathlon-WM dazu führte, dass nach der Vergabe der ersten Gold-Medaille keiner mehr über die Sieger der Mixed-Staffel sprach, sondern alle über Doping. Was für ein Glück!
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