Zingler ist die größte Pfeife im deutschen Fußball. Und das will schon was heißen. Und nein, es hat nichts damit zu tun, dass er der Präsident von Union ist. Er ist nur der Grund, wieso ich den Verein nicht abkann.
Quelle: kicker.de (Artikel in den Posts zuvor)Zingler kritisiert in diesem einen "Richtungswechsel weg von lokalen Konzepten mit individuellen Lösungen hin zu statuarisch vorgegebenen bundesweiten Regelungen". Die Maßnahmen würden "ein außerordentlich enges Korsett" abbilden, das "unnötigerweise niemandem ermöglicht, auf sich verändernde Pandemielagen zu reagieren und alternative, von Behörden genehmigte Konzepte umzusetzen, die im Sinne des Infektionsschutzgesetzes den gleichen oder sogar einen höheren Wirkungsgrad erreichen, als die bisher existierenden Schutzmaßnahmen".
Genau, die Fans würden auf den Stehplätzen ganz sicher die Maske auflassen und den Abstand einhalten, weil sie ja so verantwortungsvoll sind...Er vermisst das Vertrauen in die Fans, die sich während des Sonderspielbetriebs verantwortungsvoll gezeigt hätten. "Wir erachten die unterschiedliche Behandlung von Steh- und Sitzplatzzuschauern inhaltlich für falsch und rechtlich für unverhältnismäßig", heißt es.
Ist eh Schwachsinn, oder wollen die jeden Fan am Eingang pusten lassen? Ob sich die Schnapsleichen nun vor oder im Stadion volllaufen lassen, macht doch keinen Unterschied...
Nun doch. Ohne Alk im Stadion minimierst du das ständige Gerenne (Bude, Pissbecken) um einiges. In den meisten Stadien wird das sowieso die Achillesferse.
Was sagt denn Zingler so verwerfliches? Union hat nunmal gerade die A...karte wegen den Stehtribünen. Den temporären Umzug ins Oly fände ich aber vertretbar.
Kann man sich ja vorher volllaufen lassen.Nun doch. Ohne Alk im Stadion minimierst du das ständige Gerenne (Bude, Pissbecken) um einiges. In den meisten Stadien wird das sowieso die Achillesferse.
Je nach Stadion wäre ich für die Zulassung von Stehplätzen, ich bleibe dabei dass sich da nicht alle auf einen Haufen stellen, wenn man deutlich weniger in die Blöcke lässt.
Einen Umzug können sie ja auch gerne machen, meinetwegen kann die DFL auch die entstehenden Mietkosten bezuschussen oder in der Försterei eine provisorische Bestuhlung in ein oder zwei Blöcken finanzieren. Es geht nicht darum, Union zu benachteiligen und es ist auch in Ordnung, wenn ein Unternehmen seine Eigeninteressen vertritt.Was sagt denn Zingler so verwerfliches? Union hat nunmal gerade die A...karte wegen den Stehtribünen. Den temporären Umzug ins Oly fände ich aber vertretbar.
Das ist ziemlich blauäugig. Bei Sitzplätzen gibt es klare Ordnungen, da kann man quasi die Plätze die zwischendrin frei bleiben müssen einfach sperren (wobei das wohl nichtmal nötig wäre) und keiner springt da über mehrere Plätze um dann zusammenzuhocken.
Bei Stehplätzen macht der eine ein paar Schritte und ist nebem dem anderen und irgendwann stehen sie zusammen geschlossen und stimmen Fangesänge wie sonst auch.
Es ist eigentlich ziemlich logisch warum Stehplätze in diesem Jahr zu bleiben sollten und nur gedrosselt Sitzlätze angeboten werden.
Die Leute halten sich so schon an wenig bis keine Abstandsregeln, guckt man sich an Wochenenden mal "Kneipenstraßen" an, da hocken die Leute wie Ameisen auf einem Haufen, da wurden jetzt die Regularien wieder verschärft, weil es enorme Menschenansammlungen gab und dann sollen Stadionbesucher auf den Stehtribünen sich daran halten? Never, völlig unkontrollierbares Risiko, was zurecht nicht eingegangen wird.
In den unteren Ligen kann man ruhig Stehplätze zulassen. Bei den paar Zuschauern sehe ich das Risiko sehr viel geringer als in der 1.BL. Auch das Anfahrtsproblem mit überfüllten Öffis hat man so nicht.Das ist ziemlich blauäugig. Bei Sitzplätzen gibt es klare Ordnungen, da kann man quasi die Plätze die zwischendrin frei bleiben müssen einfach sperren (wobei das wohl nichtmal nötig wäre) und keiner springt da über mehrere Plätze um dann zusammenzuhocken.
Bei Stehplätzen macht der eine ein paar Schritte und ist nebem dem anderen und irgendwann stehen sie zusammen geschlossen und stimmen Fangesänge wie sonst auch.
Es ist eigentlich ziemlich logisch warum Stehplätze in diesem Jahr zu bleiben sollten und nur gedrosselt Sitzlätze angeboten werden.
Die Leute halten sich so schon an wenig bis keine Abstandsregeln, guckt man sich an Wochenenden mal "Kneipenstraßen" an, da hocken die Leute wie Ameisen auf einem Haufen, da wurden jetzt die Regularien wieder verschärft, weil es enorme Menschenansammlungen gab und dann sollen Stadionbesucher auf den Stehtribünen sich daran halten? Never, völlig unkontrollierbares Risiko, was zurecht nicht eingegangen wird.
Kommt darauf an, wie du "untere Ligen" definierst. In der RL geht es auf den Stehplätzen auch so schon oft derber ab, als in der BL. Da wäre das mMn noch viel weniger umsetzbar, allein schon, weil es kaum Ordnerpersonal gäbe (weil bei den mickrigen Einnahmen gar nicht finanzierbar). Es wäre auch durchaus denkbar, dass sich die Krawallfraktionen der Proficlubs dann einfach auf zu den Zweitvertretungen machen würden, um "Spaß" zu haben oder ein "echtes Fußballerlebnis" zu feiern.In den unteren Ligen kann man ruhig Stehplätze zulassen. Bei den paar Zuschauern sehe ich das Risiko sehr viel geringer als in der 1.BL. Auch das Anfahrtsproblem mit überfüllten Öffis hat man so nicht.
Eben genau das. In Hamburg ist mittlerweile am WE der Alkoholausschank z.B. im Schanzenviertel oder auf dem Kiez untersagt. Und da soll man Stehtribünen beim Fußball erlauben, wo es vielleicht während des Spiels keinen Ausschank gibt, aber sicher eine hohe Prozentzahl der Besucher schon gut angeschickert zum Spiel käme? Und dann auf das Verantwortungsbewusstsein der Fans setzen? Das wäre in meinen Augen völlig absurd, das kann gar nicht funktionieren, weil, wie du ganz richtig beschreibst, viele Menschen (besonders im Zusammenhanh mit Alkohol, aber auch sonst) nunmal einfach nicht so verantwortungsbewusst und vorausschauend ticken, wie es für eine solche Umsetzung nötig wäre.Die Leute halten sich so schon an wenig bis keine Abstandsregeln, guckt man sich an Wochenenden mal "Kneipenstraßen" an, da hocken die Leute wie Ameisen auf einem Haufen, da wurden jetzt die Regularien wieder verschärft, weil es enorme Menschenansammlungen gab und dann sollen Stadionbesucher auf den Stehtribünen sich daran halten? Never, völlig unkontrollierbares Risiko, was zurecht nicht eingegangen wird.
Jetzt dürfen sie wieder – und dürfen wohl doch nicht.
Am Dienstag hat die DFL den Weg für die Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien frei gemacht. Unter strengen Auflagen (keine Gästefans, keine Stehplätze, Alkoholverbot) soll es ab Beginn der kommenden Saison (18. September) keine Geisterspiele mehr geben.
Außer der Verein entscheidet sich freiwillig dazu! Das könnte in der Hauptstadt der Fall sein. In Berlin gilt bis zum 24. Oktober eine Obergrenze von 5000 Menschen auf Großveranstaltungen.
Zu wenig für Hertha BSC! BamS erfuhr: Beim Tabellen-10. der vergangenen Saison gibt es die Überlegung, auf Zuschauer zu verzichten, bis die Obergrenze vom Senat angehoben wird. Bis Ende Oktober hat Hertha Frankfurt und Stuttgart zu Gast. Keine unattraktiven Gegner!
Aber: Für 5000 Menschen lohnen sich Kosten, Aufwand und Logistik der Stadionöffnung nicht. Klubintern rechnet man damit, dass mindestens 15.000 Zuschauer kommen müssen, damit am Ende des Spieltags die schwarze Null steht.
Lieber gar keine Fans als 5000 Fans? Und das ausgerechnet bei der Hertha, bei der Investor Lars Windhorst (43) mit 374 Mio. eingestiegen ist? Die Anhänger sehen es gelassen.
Andreas Langbein (69), Präsidiumsmitglied des ältesten Hertha-Fanclubs HFC, hat Verständnis: „Für 5000 Fans lohnt sich doch der ganze Aufwand nicht. Und außerdem: Wer soll denn die Karten bekommen? Gehen die an die Promi-Fans oder Leute wie mich, die schon über 40 Jahre dabei sind? Das gibt bei der Verteilung doch bloß böses Blut!“
Hertha-Fan Vernen Liebermann (38) sieht es ähnlich: „Ich gehe seit Jahren gerne zur Hertha, aber man muss sich auch nicht pseudo-echauffieren. Wenn man kurz drüber nachdenkt, ergibt es keinen Sinn, Zugang für 5000 zu schaffen, während 50.000 oder mehr draußen bleiben müssen. Außerdem ist der Effekt, die Mannschaft nach vorne zu treiben, bei 5000 Zuschauern in dem riesigen Stadion nicht gegeben.“
Unabhängig davon arbeitet Hertha seit Wochen an einem eigenen Hygiene-Konzept, das in einer Erstfassung nächste Woche vorliegen soll. Darin soll auch eine Maximalzahl an Zuschauern festgelegt werden, die die Spiele besuchen dürfen – wenn die Obergrenze von den Behörden angehoben wird.
Dazu befindet sich der Verein im Austausch mit der Olympiastadion GmbH und den zuständigen Ämtern. Ziel ist es, weit mehr als 15.000 Fans pro Spiel zuzulassen. Das würde sich dann auch für Hertha lohnen.