Oh ja, das sollte man überdenken. Atlanta hatte zum Start der Trades gerade 11 Spiele und zum Perfect Storm für diese Monsterteams mit 140 Mio. Teamwert kam passend dazu, dass Carter-Williams und Oladipos Gehalt erst mit Start der Tradephase das erste mal angepasst wurde, wo sie sich zuvor nach einer langen Verletzungspause erst wieder eingrooven mussten und dementsprechend günstig waren. Dazu Drummonds Kackstart, als man ihn für 4,42 Mio. holen konnte. Eine Woche mehr Zeit zum Beruhigen der Preise hätte gut getan. Hier könnt ihr übrigens nochmal alle Gehälter zum Start der Tradephase sehen
http://www.file-upload.net/download-10521296/Gehaltsentwicklung-US-Manager.pdf.html
Hmm ich verstehe was du sagst, aber inhaltlich kann ich das nicht ganz nachvollziehen.
1. Wie du schon sagtest, es gab diese Saison einige Umstände, die dazu geführt haben, dass am Ende hohe Teamwerte rausgekommen sind. Die kann man aber nicht verhindern wenn Spieler einfach mies in eine Saison starten und
2. wo ist denn das Problem wenn manche sich theoretisch nur Stars kaufen können? Alle haben ja die gleichen Voraussetzungen ... ich war mit meinem Teamwert nie besser als Platz 40 und ich hab es auch geschafft von 3500 auf aktuell 7 zu springen. Es geht also auch anders. Die vielen Verletzten Stars und in der Folge damit die vielen guten und gleichzeitig günstigen Spieler sind für mich die Story der Saison. Ohne die wären nie die hohen Teamwerte zustande gekommen und es wäre auch nicht möglich gewesen so sehr aufzuholen.
3. Gerade die Atlanta mit 11 Spielen Geschichte zeigt ja wie schwierig das Ganze ist. Es gibt also in meinen Augen grundsätzlich nur zwei Optionen. Höhere Anzahl von Spielen mit längerer tradefreier Phase oder so wie es ist. Da der Faktor Glück/Pech aufgrund von Verletzungen zu Beginn der Saison so einen starken Einfluss auf das Ergebnis hat, ist es mir daher lieber wie bisher diesen auf das Nötigste zu reduzieren.
Das Heraufsetzen der Mindestzahl an Spielen für eine Preisaktualisierung auf 10 Spiele würde ich auch begrüßen, um jene Trades, die ausschließlich zur Capsteigerung dienen, einzudämmen. Teilweise hatten Spieler nicht mal einen Einsatz für mein Team sondern wurden SO geholt und MO direkt mit entsprechendem Gewinn wieder abgegeben.
Die tradefreie Phase aber wieder zu verlängern halte ich nicht für gut ...
Die Kombi wäre im Prinzip wünschenswert, aufgrund der Atlanta Problematik aber irgendwie blöd. Die Werte von Anthony Davis und Drummond hätte es auch nicht geändert.
Ein weiterer Fakt, der mir inzwischen auffällt: Es gibt wieder viel mehr fähige Center in der NBA. Es ist zwar nicht so wie in den 90er mit den ganzen Superstar-Centern, aber fast in jedem Team spielt ein einigermaßen potenter Center. In den letzten Jahren musste man echt schauen, dass man 2 gute zusammenbekommen hat, aber dieses Jahr könnte ich gegen Ende der Saison gut und gerne über 6 Center im Team haben, wenn es denn möglich wäre.
Aus diesem Grund würde ich auch mal eine Diskussion bzgl. der Kaderverteilung anregen wollen.
5-5-2 als Pflicht halte ich inzwischen auch nicht mehr für angebracht. 4-4-3 käme mir mehr entgegen, insbesondere da die Positionen zwischen Guards und Forwards und den Forwards und Centern auch immer mehr verschwimmen.
Ich gebe dir Recht. Dieses Jahr hatte ich auch mehr als einmal dieses Problem, aber ist es nicht in jedem Jahr ein bisschen anders? Wir könnten auch wieder die Frontcourt vs. Backcourt Diskussion anfangen. Bin da grundsätzlich offen und schmerzfrei, aber ein 4-4-3 spiegelt doch auch nicht den Anteil an den entsprechenden Spielern auf dem Feld wieder oder den in einem durchschnittlichen Kader. Ich persönlich bin daher mit den drei flexiblen Rosterspots zufrieden.
Nicht falsch verstehen, die Traderei macht dieses Spiel erst was es ist und dank ihr und meinen Jungs werde ich trotz Rang 3500 zu Beginn der Tradephase am Ende wohl wieder in den Top 100 landen. Trotzdem sollte man die explodierenden Teamwerte und die dazugehörigen Trades und die Mindestanzahl für die Preisaktualisierung mal zur Diskussion stellen.
Absolut, die Trades machen das Spiel zu dem was es ist! So verrückt diese Saison mit den ganzen Verletzten usw. war ... ich hatte bislang in keiner Saison so viel Spaß wie in dieser (nein, es liegt nicht an meiner Platzierung), weil die Trades einem einfach die Möglichkeit geben zu jedem Zeitpunkt einzugreifen und somit auch auf jede **********e Star-Verletzung reagieren zu können - wenn man denn möchte.
Ein paar Gedanken noch zur Lösungsfindung:
- Eine Erhöhung der Anzahl Spiele ist definitiv besser als eine Ausweitung der tradefreien Phase, aber für mich persönlich nicht mehr als okay. Ich finde es ist durchaus ein Managergeschick auf dem Schirm zu haben wer auf einmal aus dem Nichts kommt und so eine Wertsteigerung mitmacht.
- Man könnte darüber Nachdenken, ob man den Kaufpreis (nicht den Verkaufspreis) eines Spielers nach unten hin deckelt. Beispiel: 25% Begrenzung. Ein Spieler der zu Beginn 8 Mio wert ist, kann also für eine nächste Grenze von Anzahl Spielen (z. B. 15) nicht für weniger als 6 Mio gekauft werden. Das würde helfen, dass Spieler, die nach Verletzungen langsam herangeführt werden nicht erst mega günstig werden und dann kurz darauf mega steigen - auch aufgrund der daraus resultierenden hohen Picks.