Zu den Treffen mit Uli Hoeneß und den Gerüchten über eine Einigung mit den Bayern: "Ich konnte keine Zusage machen, weil Florian letztlich die Entscheidung trifft. Es war zu dem Zeitpunkt noch offen. Die Situation mit Bayern war schwierig, weil Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge unglaubliche Anstrengungen unternommen und auch den sportlichen Aspekt klar analysiert haben. Ich habe den größten Respekt vor Uli Hoeneß und seinem Lebenswerk. Nach Florians Kreuzbandriss im Jahr 2022 hat er uns selbstlos geholfen, schnell einen Operationstermin in Innsbruck zu bekommen. Dafür sind wir ihm bis heute dankbar. Deshalb ist mir das letzte Telefonat mit Uli Hoeneß auch sehr schwer gefallen."
- Wie hat Hoeneß reagiert?
Wirtz: "Wir hatten vorher mehrmals miteinander gesprochen, deshalb war er so sachlich und fair, wie ich ihn kenne. Aber natürlich konnte er seine Enttäuschung nicht verbergen. Schließlich hatte er sich persönlich sehr für diesen Transfer eingesetzt."
- Die „SZ“ berichtet, dass am Sonntag, 18. Mai, ein Treffen mit allen Beteiligten in München stattgefunden hat. Vincent Kompany konnte Ihren Sohn aber angeblich nicht überzeugen.
Wirtz: "Auch Vincent Kompany hatte sehr gute Überlegungen und Vorstellungen, wie er Florian in die Mannschaft des FC Bayern integrieren wollte. Letztlich war es eine Frage von Details, die Entscheidung hatte letztlich mit der unterschiedlichen sportlichen Situation und Florians Rolle zu tun. Finanziell gab es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Vereinen. Auch hier hat sich Bayern München sehr bemüht, aber es musste eine Entscheidung getroffen werden. Florian hat den Wechsel ins Ausland als neue persönliche und sportliche Herausforderung gesehen und sich deshalb für den FC Liverpool entschieden. Diese Ansicht haben wir alle geteilt."