Habe mich mal mit der Gesellschafterstruktur beschäftigt. Die Gesellschaft, die die Arena bauen soll ist die Arena Würzburg Projektgesellschaft mbh & Co. KG. Kommanditist ist die Zukunftstiftung Würzburg. Diese wurde im Wesentlichen durch Bernd Freier (s.Oliver) und Michael Reizel (ehemals BVUK-Gruppe) am 5.10.2017 gegründet. Ich kann mir nicht vorstellen, das sowohl Bernd Freier als auch Michael Rezeil nach soooo vielen Jahren noch genauso hinter dem Projekt stehen, wie im Jahre 2017. Sowohl Herr Freier als auch Herr Reizel haben sich zumindest von den Würzburger Basketballern insoweit getrennt, dass sie nicht mehr in der Halle präsent sind. Herr Freier könnte zumindest das Grundstück "aus der Portokasse" bezahlen, wenn er das Projekt noch zu 100 % unterstützen würde. So wie ich Ihn kennengelernt habe, war er immer sehr großzügig zu den Würzburger Basketballern, hat aber von den anderen Sponsoren auch einen entsprechenden Anteil gefordert. Die Zukunftstiftung Würzburg hat vermutlich in die Arena Projektgesellschaft mbH & Co. KG ca. € 5.000.000,-- eingebracht. Aufgrund des veröffentlichen Jahresabschlusses der Gesellschaft wurden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von etwas über € 3.000.000,-- verbucht, so dass anzunehmen ist, dass die Zukunftstiftung Würzburg die Verbindlichkeiten wieder zurückbezahlt haben möchte. Wieviel Geld im Stifungsvermögen vorhanden ist, lässt sich für mich nicht nachvollziehen. Das "Katz und Maus-Spiel" mit der Stadt Würzburg lässt sich für mich so erklären, dass die Stadt das Grundstück nicht kaufen wird, wenn die Finanzierung nicht nachvollziehbar gesichert ist; die Stifter werden keine € 50.000.000,-- in das Stifungsvermögen einzahlen, wenn gar nicht feststeht, ob die Halle überhaupt gebaut wird. Die Projektgesellschaft "wurschtelt" nun mit dem Bauantrag und der Planung rum, da dies natürlich Grundvoraussetzung für das Voranbringen der Halle ist. Die Stadt unterstützt das Projekt mit ca. € 34.500.000,-- . Hier soll ein Teil als verlorenen Zuschuss und ein Teil wieder an die Stadt zurückbezahlt werden. Ob der Grundstückskauf bereits einen Teil dieser € 34.500.000,-- sein wird, ist mir nicht bekannt. Vermutlich sollen die Kosten ca. € 85.000.000,-- sein. Sollte die Halle erst in den nächsten Jahren gebaut werden können, ist es wahrscheinlich, dass die Kosten weiter steigen werden. Es ist ein Dilemma, da man das Gefühl hat, dass alle die Halle möchten, jedoch wird keiner den ersten Schritt wagen. Die Stadt wird das Grundstück nicht kaufen, wenn die Finanzierung nicht zu 90 % gesichert ist, die Zukunftstiftung wird es schwer haben, ca. € 50.000.000,-- einzusammeln, wenn nicht die Grundvoraussetzungen vorliegen, dass die Halle überhaupt gebaut wird. Die Mulitfunktionshalle soll nicht nur für die Würzburger Basktballer gebaut werden, sondern auch für Kultur, Musik, sonstige Veranstaltungen ....
Man hat das Gefühl, dass jedoch ausschließlich die Würburger Basketballer das Projekt und deren Förderer das Projekt zu 100 % finanziell unterstützen müssen. Ob noch andere Geldgeber das Engagement unterstützen, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen. Ich verfolge das Projekt jetzt schon nahezu 15 bis 20 Jahren. Seit Jahren gibt es immer wieder die Aussage, "die Halle kommt". Es bleibt zu hoffen, dass das Thema kurz vor dem finalen Abschluss steht. Auch wenn die Halle erst im Jahr 2032 für die Basketballer benötigt wird, ist es sehr bedenklich, dass sowohl Herr Freier und Herr Reizel (Stifungsgründer) es nicht geschafft haben, dass die Halle zum heutigen Tage steht. Im Jahr 2017 ging man von ca. €30.000.000,--/ € 35.000.000,-- aus. ... und dennoch ist es nicht gelungen, die Halle im Jahre 2017 zeitnah bauen. Was für eine ewig lange Geschichte ...!