Nur: Falls wir hier im Forum demnächst möglicherweise eine Art Online-Petition gegen die neuen Regeln organisieren (ich schätze mal, das passt zur allgemeinen Stimmungslage), dann ist es meiner Meinung nach wichtig, dass dabei die tatsächlichen Schwachstellen hervorgehoben werden. Wie eben die mangelnde Transparenz.
Also ich konnte heute die neuen Regeln beim ersten SGP-Wettbewerb mitverfolgen und muss sagen, dass sie mir ganz gut gefallen.
1. Es gibt wohl keine "Winduntebrechungen" mehr, die Wettbewerbe sind zeitlich planbar geworden.
2.
Es siegt der Beste !! Simon Ammann wäre nach der alten Regel bereits nach dem ersten Durchgang abgeschrieben gewesen ... und hätte hinterher mächtig über die Verhältnisse geschimpft.
3. Die Trainer erhalten taktische Möglichkeiten, siehe Anlaufverkürzung bei Andreas Wank. Wenn hier Trainer lernen mit diesem Instrument umzugehen, wird die Sache richtig spannend.
4. Mir fällt eigentlich kein Argument ein, dagegen zu sein. Alles kommt sehr schnell berechnet rüber und ist fair.
Die hier oft vertretene Meinung, dass nicht mehr der weiteste Sprung gewinnt war auch in der Vergangenheit so, da ja auch noch die Wertungsrichter da sind.
Folgende Punkte sollten m. E. beachtet werden:
1) Die Transparenz für die Zuschauer, wie dies auch Herr Thiele ansprach, muss gegeben sein.
2) Früher war es nach meinem Eindruck manchmal so, dass die weitesten Sprünge bei den Wertungsrichtern oft einen kleinen Bonus in den Haltungsnoten hatten. Nach dem Motto: Wer weit springt muss auch hinsichlich der Haltung der Beste sein. Hier müssen Kampfrichter wohl etwas umdenken.
Mal schauen, wie sich dies alles weiterentwickelt.