Die Saison 2026


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Glaubt eigentlich wirklich noch jemand, dass Roglic bei einer GT eine Chance auf den Sieg hat? Macht auf mich bisher nicht so wirklich einen guten Eindruck, heute in der Romandie war das auch nicht das Gelbe vom Ei.

Für den Sieg bei einer GT wird es mMn schwer bis unmöglich. Da muss schon alles zusammenpassen. Ein weniger starkes Teilnehmerfeld (ohne Pogacar, Vingegaard und in naher Zukunft Paul Seixas) und ein auf ihn zugeschnittenes Brause-Bora-Team, bei dem er der Kapitän Nr. 1 ist. Zur Zeit ist er dort ja nur noch Variante 4.
Grundvoraussetzung für einen 6. GT-Erfolg von Primoz Roglic: Keine Crashs. So wie letztes Jahr als Mitfavorit beim Giro.

Er ist aber immer noch ein Top-Ten-Rundfahrer und Siegkandidat für kürzere Rundfahrten, abseits der GT.
Bei der Katalonienrundfahrt 2025 z.B. eine absolut cheffige Vorstellung gegenüber Juan Ayuso und Co.

Im finanziellen Bemühen von Brause-Bora und dem Boost an Neuverpflichtungen ist er wahrscheinlich zu kostspielig als Nr. 4 hinter Remco und inzwischen Lipowitz und Pellizzari.
Man kann ihn auch nicht unbedingt passend mit einem der 3 Kollegen besetzen, wenn diese dann immer auch ein Auge auf ihn haben müssten und dann evtl. selbst darüber Zeit verlieren.

Da kann er aber nix dafür. Bora wollte ihn haben mitsamt Ablöse und seines Gehalts.

Vuelta 2026 wäre eine Option mit starkem Brause-Bora-Support nur für ihn bei abwinkenden / verletzten / kranken Supercracks. Vingegaard strebt alle 3 GT's an, aber schafft die Vuelta vielleicht nicht. Seixas fährt vielleicht direkt Tour und nicht zunächst die Vuelta zum Testen.

Das könnte noch eine (evtl. letzte) Chance sein.
 
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theGegen

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  1. Spannendes Rennen rund um den Henninger Turm. Eine erste Fluchtgruppe mit Jonas Rutsch bekam Besuch durch eine Attacke von Tim Wellens, Emiel Verstrynge und Jamie Meehan. Bei der letzten Überfahrt des Mammolshainer Bergs setzte sich eine neue starke Ausreißergruppe ab. Diese 12 arbeiteten gut zusammen und hielten den Vorsprung auf das Peloton mit guten Sprintern bei 30 bis 20 Sekunden bis nach Frankfurt. Auf der letzten Runde kam das Verfolgerfeld immer näher und erreichte die Gruppe auf der Zielgerade. Es reichte jedoch nicht mehr, um diese auch zu überholen und so siegten die Ausreißer mit dem deutschen Meister Georg Zimmermann vor Tom Pidcock und Ben Tullett, zeitgleich mit dem Rest des Feldes. :jubel:
  2. Die Beine von Emu Buchmann waren leider nicht wirklich gut bei der harten Bergankunft in der Türkei-Rundfahrt. 14 Minuten Rückstand auf den Pro Tour Fahrer Christian Bagatin (Italien). In der GW zurückgefallen auf Platz 41. So wird es schwer mit der Kapitänsrolle für Cofidis bei der Tour de France, denn der ältere Kollege Ion Izagirre ist in Topform. Heute 6. beim Henninger Turm und richtig starke Top Ten-Resultate bei Rundfahrten. Platz 7 bei Paris-Nizza, 4. bei der Baskenland-Rundfahrt. Dazu 7. beim Flèche Wallonne und 1 Saisonsieg beim GP Miguel Indurain. Aber vielleicht plant Cofidis auch mit einer Doppelspitze.
  3. Apropos Primoz Roglic. Der hat sich gestern wohl einen Anfall von Null-Bock geleistet. Als Helfer taugt er irgendwie gar nichts.

 
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carlch

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Das ist jetzt nix gegen Buchmann aber wenn der nicht ein zwei zumindest halbwegs ansprechende Rennen hat bis zur Tour ist es meiner Meinung nach ziemlich fraglich ob er überhaupt mitkommt. Das ist diese Saison ja bisher wirklich noch überhaupt nix.
 

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Das ist jetzt nix gegen Buchmann aber wenn der nicht ein zwei zumindest halbwegs ansprechende Rennen hat bis zur Tour ist es meiner Meinung nach ziemlich fraglich ob er überhaupt mitkommt. Das ist diese Saison ja bisher wirklich noch überhaupt nix.

So kann man das natürlich auch benennen. ;) :saint:
Weil Cofidis auf die Wildcard für den Giro verzichtet hat, könnten sie theoretisch ihre Topfahrer auf Tour und Vuelta verteilen.
Für Emu Buchmann als Tour-Kapitän spricht derzeit wenig, aber vielleicht setzen sie darauf, dass der Formaufbau diesmal perfekt auf den Höhepunkt Tour zurechtgeschnitten wurde. Nachdem es in den letzten Jahren bei der Tour ja leider knapp nicht geklappt hat mit einem Top Ten Platz. :saint:
 

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Nachtrag: Diese viel zu hohe Erwartungshaltung kommt von den übertragenden Medien.
Ich fand es daher gut, dass bei der durchaus erträglichen HR-Tourismusverbands-Übertragung von Florian Naß mit Co-Kommentar Rick Zabel darauf verwiesen wurde.
Nicht in Bezug auf Emu Buchmann (der vielleicht besser beim Henninger Turm gemeldet worden wäre als in der Türkei herum zu gurken), sondern als Relativierung gegenüber den früh abgehängten einstigen Leistungs- und Hoffnungsträgern John Degenkolb und Lennard Kämna. Sind alle tapfer bis ins Ziel gefahren, mit über 10 Minuten Rückstand. Sie sind jedoch aufgrund ihrer schweren Trainingsstürze kaum mehr in der Lage, an ihr früheres Niveau zu gelangen.
Bei Emu Buchmann sind es mglw. auch ein paar Stürze zuviel gewesen, um wieder an seine größten Erfolge anzuknüpfen.
 

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Nochwas zur HR-Übertragung:

war okay. Ich mag die Ecke rund um den großen Feldberg seit einer schönen Wandertour und die touristischen Hinweise helfen mir bei der Orientierung.
  • Diesmal keine peinliche Kinder-Reportage, aber Fotos als Tourteufel Didi Senft, um ein Trikot zu gewinnen. Ähnlich doof.
  • Verweis auf "Prämie wurde früher noch über Bargeld ausgehandelt und bezahlt". Check.
  • Gestüt Schafhof Linsenhoff Totila. Check.
  • Laufradrennen: Süß.
Was fehlte:
  • der kamerabegleitete Umzug von Florian Naß von einer Kabine in eine andere an der Ziellinie, gerade als es spannend wurde. Kein Verlust.
Leider nicht mehr dabei seit Übernahme durch die ASO:
  • Musikwünsche der deutschen (Top) Fahrer bei der Überquerung des Mammolshainers an den DJ. Das fand ich kool. AC/DC hatte jemand und ich glaube John Degenkolb entschied sich für die Foo Fighters. So erfuhr man am Rande sogar etwas über den Musikgeschmack.
 
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