• Liebe/r Gast,

    es ist nun nach längerer Zeit gelungen, die Altdaten des Forums vor dem Crash wieder herzustellen und technisch zugänglich zu machen. Allerdings ist noch nicht sicher, ob der Import ins Forum funktionieren wird. Erste Indikationen sind aber positiv und die Daten scheinen größtenteils erhalten zu sein.

    Das bedeutet, dass in den nächsten Tagen eventuell schon alte Userprofile mit "Imported" Präfix auftauchen werden. Wir bitten dich, diese User dann nicht zu verwenden sondern ggf. eine Zusammenlegung mit deinem neuen Profil im Fragen & Vorschläge Forum zu beantragen.

    Die alten Themen werden wir dann schrittweise zugänglich machen.

    Seid bitte nicht enttäuscht, falls wir beim Import auf große Probleme stoßen und es doch nicht funktionieren sollte.

    Liebe Grüße
    Eure Administratoren

Dinge, die keinen eigenen Thread verdienen (ATP)


Dorian Gray

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Eltern wollen nur das Beste für ihren Nachwuchs. Doch manchmal treiben diese Bemühungen absurde Auswüchse. Bei der Erziehung können Eltern so einiges falsch machen.
In der Sendung "Alles für mein Kind"war die Mutter von Max Hans Rehberg zu. Er ist der bester deutscher Tennisspieler des Jahrgangs 2003, der aber international kaum eine Rolle spielt und momentan verletzt ist. Überraschend sind die Aussagen nicht, aber dennoch ist es interessant zu hören, was für ein Aufwand für eine Tenniskarriere betrieben werden muss. Sie spricht ab Minute 15:40.
 

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Grigor Dimitrov und Coach Dani Vallverdu gehen getrennte Wege.

Grigor Dimitrov announced Tuesday that he has parted ways with coach Dani Vallverdu, whom he has worked with since July 2016.

Dimitrov wrote in a statement on Twitter: “After my match yesterday Dani Vallverdu my long time coach and I sat down together. After three great years, we will be going our separate ways. We had some career highlights and amazing moments on court. I want to thank Dani for everything he has done for me and I wish him nothing but the best in his next endeavors.”

Vallverdu helped guide Dimitrov to a career-best season in 2017, highlighted by triumph at the season-ending Nitto ATP Finals, the ATP Masters 1000 title at the Western & Southern Open and a career-high No. 3 ATP Ranking.

Dimitrov struggled to maintain his momentum in 2018, with his best result a runner-up finish in Rotterdam. The 27-year-old Bulgarian entered Madrid at No. 46 in the ATP Rankings, and is in danger of falling outside the Top 50 for the first time since 2012. He lost to Taylor Fritz in his opening match on Monday to drop to a 9-6 season record.
 

gentleman

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War absehbar und wurde wohl auch Zeit für Dimitrov dass er einen Wandel forciert... Mal sehen ob er sich nochmal in die Top 10 oder (was er insgeheim sicher anstrebt) gar mehr zurückkämpfen kann
 

Tuco

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Wie funktioniert das eigentlich genau mit den Setzlisten: im Achtelfinale treffen (wenn sich die Favoriten durchsetzen) 1-4 auf 13-16 und 5-8 auf 9-12, aber im Viertelfinale kann grundsätzlich immer auch die 1 auf die 5 oder die 2 auf die 6 treffen - richtig?

Und bei GS für die dritte Runde dann noch: 1-8 auf 25-32 und 9-16 auf 17-24?
 

Hans Meyer

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Wie funktioniert das eigentlich genau mit den Setzlisten: im Achtelfinale treffen (wenn sich die Favoriten durchsetzen) 1-4 auf 13-16 und 5-8 auf 9-12, aber im Viertelfinale kann grundsätzlich immer auch die 1 auf die 5 oder die 2 auf die 6 treffen - richtig?

Und bei GS für die dritte Runde dann noch: 1-8 auf 25-32 und 9-16 auf 17-24?
alles richtig, 3. oder 4. ist für das HF egal, 5. bis 8. für das VF, aber im AF kann die 8 auf die 9 treffen aber die 1 nicht auf die 9
wie du sagst 5 bis 8 gg 9 bis 12 im AF
 

Hans Meyer

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das ist die schönste Seite am Tennis, wobei ich bei einer Aktion sagen muss, das Wawrinka meiner Meinung nach es hätte nicht machen müssen, für mich sieht es so aus als wenn Khachanov selber auch der Meinung ist das der Ball im Aus ist und deshalb nicht schlägt, der Aus-Ruf kommt mMn erst nachdem der Ball an KK vorbei ist

Zudem war es zwar eine Fehlentscheidung vom Umpire gg Mannarino, aber an sich hätte Mannarino auch sagen können Stan hätte den Punkt sowieso gewonnen
So wie bei Paire-Shapovalov, der Sturz hat Paire sicherlich gestört, Shapovalov bietet ihn an den Punkt zu wiederholen aber Paire verzichtet darauf
 

Hans Meyer

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Die Antwort von Zverev hat mich etwas überrascht, bei Delpo hätte ich auf Vilas gesetzt, hoffentlich bekommt Schwartzman noch die Chance
Viele nennen Sampras, bei den jüngeren Spieler musste ich daran denken das sie froh sein können das Federer noch mit 37 Jahren spielt, ansonsten hätte Tsitsipas zB bestimmt ihn genannt

Nadal vs Borg hätte schon was, ich denke wenn Nadal in Borgs Zeit geboren wäre, käme Borg besser zu Recht und andersrum käme Nadal besser zu Recht wenn Borg in der heutigen Zeit gespielt hätte, das Spielweisen passen sich dem Material an
Ist aber alles nur reine Spekulation

Federer hat ja gg alle außer Borg gespielt, von den Spielern die genannt wurden :D Federer hätte vermutlich Laver genannt, gg Borg hätte es auch was
 

gentleman

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Kleine Anekdote am Rande des Turniers in Halle: Stefan Koubek darf sich ganz offiziell "One-Point-World-Champion" nennen, nachdem er bei der sogenannten "Ein-Punkt-Weltmeisterschaft" - der Name ist Programm, es wird wirklich nur ein Punkt gespielt - am Ende triumphiert hat :D Selbst Roger Federer, ein Freund Koubeks aus früheren Tagen, war am Ende interessierter Beobachter des Spektakels ;)

Der Modus: Gespielt wird lediglich ein einziger Punkt, der über Sieg oder Niederlage entscheidet. Derjenige, der den Punkt gewinnt, gewinnt das Match und ist eine Runde weiter. Ein Münzwurf entscheidet über Aufschlag oder Return. 1024 Spieler absolvierten an einem Tag das K.O.-Event in Halle, am Ende triumphierte Koubek. Die Startgebühr für das Event betrug 10 Euro, jeder ab 16 Jahre konnte bei der "Ein-Punkt-Weltmeisterschaft" mitmachen

https://www.laola1.at/de/red/sport-mix/tennis/sonstiges/tennis--stefan-koubek-wird-in-halle-one-point-tennis-weltmeister/

https://www.facebook.com/events/349030099058554/

 

tennisfun

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Eine allgemeine Frage:
Welche Tennis Internet Seite nutzt ihr für die Turniere, Weltrangliste, etc. ??
Hab bisher kicker.de genutzt aber mit deren Umstellung ist die Tennis Seite zunehmend sinnfrei. Es gibt keine Drawübersicht mehr bei den Turnieren, auch wenn man auf einen Spieler geklickt hat sah man schön die Übersicht seiner Ergebnisse bei den Turnieren, Jahr für Jahr aufgegliedert. Auch diese existiert nicht mehr.
 

L-james

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Eine allgemeine Frage:
Welche Tennis Internet Seite nutzt ihr für die Turniere, Weltrangliste, etc. ??
Hab bisher kicker.de genutzt aber mit deren Umstellung ist die Tennis Seite zunehmend sinnfrei. Es gibt keine Drawübersicht mehr bei den Turnieren, auch wenn man auf einen Spieler geklickt hat sah man schön die Übersicht seiner Ergebnisse bei den Turnieren, Jahr für Jahr aufgegliedert. Auch diese existiert nicht mehr.
Draw-Übersicht und Ansetzungen sowie alle Statistiken zu Spielern/Rankings usw. - die ofizielle ATP-Seite.

Live-Rankings - live-Tennis.eu

Live-Ergebnisse - einfach in google ATP und den jeweiligen Veranstaltungsort eingeben und du hast alle Ergebnisse, Live-Spiele (Ticker-Modus inklusive Statistik-Abrufung) und Ansetzungen direkt oben angezeigt.
 

tennisfun

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o.k. das Draw bei der ATP ist recht übersichtlich. Unter Activity finde ich die Einzelleistungen des jeweiligen Spielers, seine gespielten Turniere, Jahr für Jahr aufgegliedert. Danke für den Hinweis @L-james (y)
 

Jones

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Dirk Hordorff im Interview über die Abschaffung der Transition Tour zur Finanzierung der unteren Regionen.

Es gibt drei Gründe, warum zu wenig Geld bei den Spielern unterhalb der ATP-Tour ankommt. Erstens wird das Tennis dort zu schlecht vermarktet, zweitens fließt in vielen Ländern das Geld, das durch die ITF beim Daten-Verkauf erzielt wird und an die einzelnen Länder verteilt wird in falsche Kanäle und wird nicht wie in Deutschland an die Turnierveranstalter weitergegeben. Der Hauptgrund ist aber die generell falsche Verteilung des Geldes, das zweifelsohne in der Tenniswirtschaft vorhanden ist. Da greife ich ganz bewusst die Veranstalter der vier Grand Slam-Turniere an, die hunderte von Millionen Profit machen und dieses Geld nur für ihre eigenen Zwecke verwenden. Die haben auch eine Verantwortung dem Tennis gegenüber. Sie machen zweifelsohne einen hervorragenden Job, aber sie sind ja nicht nur aus der Historie heraus zu Grand Slam-Turnieren geworden. Ein Teil dieses erwirtschafteten Geldes müsste wieder in die Next Generation investiert werden, also auch in Challenger- und Future-Turniere gesteckt werden. Und damit meine ich nicht nur die kleineren Turniere der Grand Slam-Nationen, sondern weltweit. Es kann nicht sein, dass andere Länder Spieler entwickeln und die Grand Slam-Veranstalter vermarkten diese bei ihren Turnieren und stecken den kompletten Profit davon ein. Das ist kein gerechtes System.
Wenn z.B. die Grand Slam-Veranstalter von ihren jährlich mehreren hundert Millionen Profit je 50 Millionen in einen Topf werfen würden, könnte man mit 200 Millionen im Jahr die Spieler der Next Generation entsprechend fördern. Dann könnte man Spielern die zwischen 200 und 700 stehen jährlich 100.000 $ zukommen lassen, Spielern zwischen 700 und 1700 jährlich $50.000 neben dem was bisher gezahlt wird.
Der Tennis-Weltverband hat da eine klare Führungsaufgabe. Ohne dass der Verband und die Spieler das nicht genehmigen ist kein Grand-Slam-Turnier gesichert. Man sollte die Grand Slam-Nationen klar darauf aufmerksam machen, dass ihre Monopol-Stellung nur gegeben ist, wenn sie Verantwortung gegenüber dem internationalen Tennis zeigen.
Das sind Worte die auch von mir stammen könnten. Endlich wird dieser Teil der ungerechten Verteilung angesprochen, hätte ich vorher so noch nicht gelesen.
 

gentleman

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Jan de Witt äußerte sich im Tennisnet-Interview zu seinem Schützling Basilashvili sowie zur "Wachablösung" der jüngeren Spieler gegenüber den Big 3. Dabei wählt er auch ziemlich direkte Worte und differenziert nochmals (sicher zurecht) zwischen den 1000ern und Grand Slams, vor allem was die Form und Vorbereitung der Big 3 betrifft:

tennisnet: In Shanghai war Daniil Medvedev mit seinen 23 Jahren der älteste Spieler im Halbfinale. War das die Wachablösung, die wir alle schon länger erwarten?
de Witt: Wir müssen dafür natürlich auf die Slams warten. Weil die 1000er haben die Jungs letztes Jahr ja auch schon gewonnen. Das ist nix Neues. Khachanov, Zverev. Die Einordnung bei den Spielern ist so, dass die Slams wirklich das sind, was zählt. Und das sieht man in der Planung von gerade den alten Spielern. Und von denen ist keiner mehr in Form. So wie im letzten Jahr. Weil um eine besondere Leistung bringen zu können, müssen die sich schon richtig darauf vorbereiten. Auf Shanghai bereitet sich kein Schwein richtig vor. Da fliegen wir alle hin und holen das Maximum raus, was noch geht. Aber das ist kein Saisonhöhepunkt. Klar, jeder will gewinnen, wenn er auf dem Platz steht. Aber ein Federer oder Djokovic sind halt nicht dieselben, die wir normalerweise in Wimbledon sehen. Können sie auch nicht sein. Man kann nicht zehn Mal im Jahr so gut vorbereitet sein. Aber: Das, was Dani bei den US Open gezeigt hat, ist für mich ein Zeichen, das diese Wachablöse kommen wird. Und das bald. Nächstes Jahr wird das erste Jahr sein, in dem einer der Jungen einen Slam gewinnt. Da lege ich mich fest.

tennisnet: Zählt Dominic Thiem für Sie noch zu diesen jungen Spielern?
de Witt: Da gehört Dominic auf jeden Fall dazu, auch wenn er auf dem Papier nicht mehr so jung ist. Er gehört zu den Jungen, die noch keinen Slam gewonnen haben. In Paris hat er nach wie vor sicherlich seine größte Chance, auf Hartplatz spielt er inzwischen auch sehr, sehr ordentlich. Es haben sich in letzter Zeit ein paar Sachen verändert. Ich glaube, dass er schon noch davon lebt, dass Günter Bresnik ihn extrem gut ausgebildet hat. Man sieht immer noch, dass er technisch einer der besten Spieler auf der Tour ist. Es gibt für nichts Garantien. Und die Weiterentwicklung von Dominic Thiem ist eine der spannenden Geschichten im Tenniszirkus.

 
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