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Ich hab' es auch zu Hause - würde aber keinem empfehlen, es zu kaufen. Da steht im Wesentlichen nicht mehr drin als das, was eh jeder vom Fernsehen her weiß.
Ich hab nochmal eine Frage zu meiner Facharbeit.
Wenn ich die Reibung und den Luftwiderstand beim Anlauf mitbeachten will, kann ich das über den Energieerhaltungssatz machen?
Ansonsten hab ich die Geschwindigkeit mit Hilfe der schiefen Ebene ausgerechnet, aber jetzt weiß ich nicht, wie ich das Ende der Schanze, also den abgeflachten Teil berechnen soll...
Sinnvolle Näherungen sind schon angebracht - zumal du es nicht ganz genau berechnen kannst. Für den Luftwiderstand bräuchtest du den c_w-Wert eines Springers - und da der Widerstand auch noch proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit ist, gäbe es hier das nächste Problem.
Du kannst natürlich die Bewegung im Übergangsbogen auch als Teil einer harmonischen Schwingung betrachten und anschließend den Tisch als flache schiefe Ebene.
Wenn du so tust, als sei die Anlaufbahn vom Balken bis zum Tisch durchgehend eine schiefe Ebene, dann ist das eine Näherung - weil sie ja in Wirklichkeit am Anfang etwas steiler ist und zum Schluss hin dann flacher wird. Allerdings dürfte der Unterschied, den das beispielsweise bei der Reibung ausmacht, ziemlich gering sein - aber es erhöht den Rechenaufwand eben enorm. Und da ist es in der Physik eben durchaus üblich, dass man ein geringfügig ungenaueres Modell nimmt, wenn man dafür den Rechenaufwand deutlich reduzieren kann.
Wenn man es "ganz genau" machen wollte, dürfte man ja theoretisch nicht mit der Newtonschen Mechanik rechnen sondern müsste die Relativitätstheorie verwenden.
Aber auch hier gilt natürlich: Der Rechenaufwand wäre unverhältnismäßig höher - und in der Genauigkeit würde es sich erst in der zehnten Stelle hinter dem Komma auswirken.