Simunic rächt sich an Leitgeb
Josip Simunic rächt sich verbal an Christoph Leitgeb, der die kroatische Innenverteidigung als Schwachstelle bezeichnet hat. Der Hertha-Defensivmann fühlt sich allen Österreichern technisch überlegen.
Josip Simunic lässt die Aussage von Christoph Leitgeb in der Pressekonferenz am Donnerstag nicht auf sich sitzen. Dieser bezeichnete die kroatische Innenverteidigung als langsam. "Jener Österreicher, der technisch besser ist als ich, soll sich bei mir melden. Alle Österreicher gemeinsam haben technisch nicht so viel drauf wie ich", schießt Verteidiger Simunic Giftpfeile in Richtung Österreich.
So wie die Österreicher Kroatien genau unter die Lupe genommen haben, ist auch die Elf von Slaven Bilic gut über die ÖFB-Truppe informiert. Simunic wird daher die rot-weiß-roten Spieler, so auch Österreichs flinken Stürmer Jimmy Hoffer, nicht unterschätzen: "Die Österreicher werden kämpfen bis zum Umfallen, das ist uns klar. Und wir dürfen keine dummen Fouls machen, denn Österreich ist bei den Standards gefährlich, vor allem Ivanschitz", sagt der 30-Jährige.
Simunic: "Wir sind Favorit"
Trotzdem ist das Team von Josef Hickersberger in den Augen von Simunic klarer Außenseiter. "Wir sind Favorit, haben viel Qualität und wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren", sagt der Verteidiger von Hertha BSC Berlin. Einen Vorteil der Österreicher sieht er in der Rolle als Gastgeberland. Er befürchte, dass ein Ausrichter eines großen Turniers "immer einen Kredit beim Schiedsrichter hat."
Auch Stürmer Ivica Olic freut sich schon auf die Auftaktpartie. Er hat im Head-to-Head-Duell mit Martin Stranzl eine positive Serie. Als Ex-ZSKA Moskau-Spieler hat der HSV-Spieler öfters gegen den Burgenländer gespielt: "Wir haben gegen Spartak, wo Stranzl spielt, immer gewonnen. Ich hoffe dass ich diese Tradition am Sonntag fortsetzen kann."