Unfassbar die Nummer heute.

Am besten fassen es diese Sätze bei SPON zusammen:
"
Die Maßnahme zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ist eines europäischen Spitzenklubs unwürdig: Seit 1991 musste kein Münchner Coach mehr in der Hinrunde gehen. So dramatisch wie einst ist die Lage jetzt wahrhaft nicht. Damals hatten die Bayern gerade zu Hause 1:4 gegen die Stuttgarter Kickers verloren und standen auf Tabellenplatz zwölf.
Kein Saisonziel des FC Bayern kann im September schon verfehlt werden."
In Anbetracht der aktuellen Ereignisse werden für mich die vergangenen Jahre 2012-2016 noch "glorreicher". Ultimativer Erfolg, z.T. superschöner Fußball, alles hatte Hand und Fuß, es gab ein klares Konzept, man hatte das Gefühl der FC Hollywood war irgendwann mal in den 80er oder 90ern, würde aber sicherlich nie wiederkommen, weil man mittlerweile viel professioneller wäre, dazu eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus Eigengewächsen (Lahm, BS31, Müller, Alaba, Badstuber), Nationalspielern (Boa, Neuer, Gomez) und internationalen Stars (Robben, Ribery, Martinez), die mittlerweile einfach Rote sind und keine Söldner waren.
Zur Trainersuche: Meine Idealvorstellung für eine konsequente Weiterentwicklung wäre es gewesen, wenn im 3. Jahr unter Pep Tuchel den Co gegeben hätte und man dann das Zepter wie in Barca übergeben hätte können. Ich trau mir kein menschliches Urteil bzgl. der Trainer zu. Aber was man so gelesen hat, haben sie sich ganz gut verstanden.
Für Nagelsmann kommt mMn Bayern einfach viel zu früh. Talent hin oder her. Der Druck, die Erwartungen, die Arbeit in München das ist alles nicht mit Hoffenheim zu vergleichen. Ich muss da ein bisschen an Süle denken, der doch gestern im Interview meinte, dass die Atmosphäre schon beeindruckend gewesen sei. Das dürfen von mir aus die Spieler von RB so empfinden, aber bei Bayern muss man einfach anders ticken.