GT Serien, Tourenwagen, LMP, NASCAR und Co - "Die Verkleideten"


desl

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Hyundai absolviert mit dem Genesis GMR-001 einen Shakedown des kommenden LMDh-Boliden.


Nachdem man Hyundai in Sachen Motorsport eher aus dem Rallye- oder TCR-Bereich kannte ist das - wenngleich unter der Luxus-Marke Genesis - doch ein ungewohntes Bild. Ein klein wenig nährt das Gerüchte, dass Hyundai über einen Formel-1-Einstieg nachdenkt. Zumal beim Genesis-Werksteam mit Cyril Abiteboul kein Unbekannter als Teamchef am Kommandostand sitzt.

Zugegeben, als LMDh fußt der Bolide auf seinem von Oreca entwickeltem Chassis. Jene haben ja auch den Alpine A424 (WEC) und den Acura ARX-06 (IMSA) mit an die Strecke gebracht.

Mit dem Ford LMDh (2027) wird Oreca der am meisten vertretene Chassis-Hersteller bei jenen Fahrzeugen sein.
Danach kommt Dallara (zukünftig 3 Kunden; also BMW und Cadillac, sowie ab 2027 zusätzlich McLaren).
Von Multimatic stammt der Porsche 963.

Nach dem Rückzug von Lamborghini wird Ligier bald erstmal aus der Riege der LMDh-Chassis-Lieferanten verschwinden. Allerdings ist Ligier weiterhin der am meisten "genutzte" Chassis-Hersteller bei LMP3-Rennserien.
 

Domen4Fan

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Gibt es womöglich den ersten DTM Sieger aus der Türkei? Ayhancan Güven startet das letzte DTM Rennen das Jahres von P2 und hat gute Chancen sich den Titel zu holen. Sollte er das Rennen gewinnen ist er Meister, es sei denn Lucas Auer (Österreich) der von P9 startet schafft es vor auf P2.

Auch Thomas Preinig (ebenfalls Österreich, startet von P11) und der bekannte 3-Fach Meister der DTM Rene Rast (Deutschland, startet von P5) haben noch gute Chancen, müssen aber Güven einholen. Ebensfalls nicht weit in der Meisterschaft zurück sind Maro Engel (GER), Jordan Pepper (Südafrika) und Jack Aitken (GBR) die aber etwas mehr Rückstand haben und wohl auf Ausfälle der Anderen angewiesen sind.

Rennen startet in einer Stunde um 13:30Uhr
 

Domen4Fan

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Ich wäre ja piano gefahren, schließlich war es für die Meisterschaft egal ob er gewinnt oder Zweiter wird. Aber so kann man es auch machen :D

Leid tuts mir für Rene Rast, der wurde auf P3 liegend aus dem Rennen geworfen. Sehr schade hätte was werden können heute :(
 

Dirki

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Ich wäre ja piano gefahren, schließlich war es für die Meisterschaft egal ob er gewinnt oder Zweiter wird. Aber so kann man es auch machen :D

Leid tuts mir für Rene Rast, der wurde auf P3 liegend aus dem Rennen geworfen. Sehr schade hätte was werden können heute :(
Das wäre nicht egal gewesen, schade das Wittmann ihn nicht geholt hat. Die DTM wird immer mehr zur Kasparveranstaltung siehe BoP etc.
 

Domen4Fan

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Güven, der Champion der Divebombs.....
Das Manöver gegen Wittmann fande ich noch im Rahmen. Das in der ersten Runde gegen Rast hätte eigentlich mindistens eine Verwarnung verdient. Rast hätte die Strecke verlassen müssen, wäre er daneben gewesen. An dem Crash von Rast hatte er (direkt) natürlich keine Schuld.
 

Domen4Fan

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Das wäre nicht egal gewesen, schade das Wittmann ihn nicht geholt hat. Die DTM wird immer mehr zur Kasparveranstaltung siehe BoP etc.
Engel -8 und Auer -9 hieß es kurz vor Ende noch. Die 5 Punkte weniger hätte er verschmerzen können.

edit: Tatsächlich du hast Recht, ich hatte die Strafen und Aitken und Pepper vergessen. o_Oo_Oo_O
Ok jetzt war ich völlig zu Unrecht ganz entspannt in der letzten Runde :LOL:
 

desl

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Üüüübrigens, Nasser Al-Attiyah hat vor ein paar Tagen zum sechsten Mal die Rally Dakar gewonnen.

Zudem holte er sich im Verlauf der Rally seinen 50sten Dakar-Etappensieg, womit nur Stephane Peterhansel und Ari Vatanen auf mehr Etappensiege kommen.
Damit hat Al-Attiyah auch bei jeder Dakar seit 2007 mindestens eine Etappe gewonnen.


Für Dacia ist es der erste Gesamtsieg. Klar, der Wagen wird von Prodrive entwickelt und eingesetzt, die sich nach zwei zweiten Plätzen mit Sebastian Loeb im Prodrive Hunter (2022 und 2023) auch erstmals über einen Dakar-Sieg freuen können.


Vorjahressieger Al-Rajhi musste die Dakar frühzeitig aufgeben. Durch mehrere Pannen war er früh zurück gefallen und entschied sich aus der Dakar auszusteigen, um seine bei der Baja Jordanien erlittene Rückenverletzung besser auskurieren zu können.

Henk Lategan - Vorjahreszweiter - gehörte lange Zeit zu Al-Attiyahs engsten Konkurrenten. Bei der 9ten Etappe (Marathonetappe) eröffnete er jedoch und verlor viel Zeit durch Navigationsfehler und durch zwischenzeitliche Reparaturen.
Nach der 9ten Etappen gab es auch eine zwischenzeitliche Doppelführung der Ford-Piloten Nani Roma und Carlos Sainz vor Al-Attiyah.

Nach der 10ten Etappe lagen Al-Attiyah und Lategan jedoch wieder vor den Ford-Piloten. Doch Lategan blieb in der folgenden 11ten Etappe lange Zeit mit technischen Problemen stehen, wodurch sich die Toyotas nach vielen sehr erfolgreichen Jahren aus den Top 5 der Gesamtwertung verabschiedeten.

Letztlich brachte Al-Attiyah mit seiner Erfahrung seinen Vorsprung auf die Ford-Konkurrenz ins Ziel.
Zeitweise kam laute Kritik auf, weil BF Goodrich die Konstruktion der Reifen geändert hatte und es auf den spitzen Steinen zu deutlich mehr Reifenschäden als in den vorherigen Jahren kam.
Es wirkte teilweise, als würde der Weg zum Erfolg eine Art Reifen-Lotterie werden.



Zweiter wurde Ford-Pilot Nani Roma (Dakar-Sieger 2014) vor Marken-Kollege Mattias Ektröm, der einen knappen Vorsprung vor Sebastian Loeb ins Ziel brachte und somit - wie im Vorjahr - Dritter wurde.
 
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