Ich denke er wird nicht drum herumkommen einen Paycut hinzunehmen, wahrscheinlich so um die 10-15mio pro Jahr (was eigentlich auch schon zu viel wäre).
Es wäre jedenfalls Wahnsinn, wenn man ihm die 19,x Mio zahlen würde, die wohl sonst anstünden. Das mag man mit seiner Popularität und Trikotverkäufen wieder reinkriegen, aber sportlich unter Cap-Regeln wäre es bescheuert, weil er dem Gehalt nicht gerecht werden kann.
10-12 Mio wären in der NBA in der Tat dann normal, wenn man sein Alter und seinen wahrscheinlichen Impact (nehmen wir an, dass er wieder genau so spielt wie vor der aktuellen Verletzung) mit Garnett und Duncan vergleicht. Wenn er um nochmal einige Millionen mehr kämpfen will, wäre es schon ziemlich übertrieben, eben unter dem Gesichtspunkt, dass er zur Zeit ein Gehalt einstreicht, von dem man z.B. auch LeBron
und Noah bezahlen könnte. An sich lässt er sich gerade für vergangene Leistungen überbezahlen, und das könnte man durchaus auch für zukünftige Leistungen mitnehmen. Wenn er von Anfang an sagen würde, dass er den gleichen Weg wie andere gehen würde, wäre es ein angenehmeres Zeichen. Gerade wenn man ihn ernst nehmen soll, dass ihm sportlicher Erfolg doch am wichtigsten sei.
Aber zugegeben: Ich lebe nicht in einem Umfeld, in dem ich mich ständig mit anderen über mein Gehalt, Auto, Haus und wasweißich messe. So manche Manager, die eigentlich auch schon mehrfach für sich selbst und ihre Kinder ausgesorgt haben, handeln ja genauso - da wird es sowohl zum Sport, das maximal Mögliche herauszuschlagen, als dass es auch zur Selbstbestätigung wird, dass man für gefühlt gleiche oder bessere Leistungen auch mindestens ebenso bezahlt wird wie die Kollegen und die Konkurrenz. Es geht eben aber auch anders, wie man an Duncan und den Heat-Big Three sieht, ebenso wie ja auch Dirk schon mal einen "kleinen" Paycut hingenommen hat, um den Mavs etwas mehr Flexibilität zu geben.